{"id":908427,"date":"2026-03-30T15:31:14","date_gmt":"2026-03-30T15:31:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/908427\/"},"modified":"2026-03-30T15:31:14","modified_gmt":"2026-03-30T15:31:14","slug":"im-ersten-satz-zu-zeitweiligen-statt-fuer-zeitweise-bonn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/908427\/","title":{"rendered":"(Im ersten Satz: zu zeitweiligen (statt: f\u00fcr zeitweise).)BONN"},"content":{"rendered":"<p>(Im ersten Satz: zu zeitweiligen (statt: f\u00fcr zeitweise).)BONN &#8211; Engp\u00e4sse in den Stromnetzen haben auch im vergangenen Jahr erneut f\u00fcr zeitweise Abschaltungen von Wind- und Sonnenstromanlagen gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>(Im ersten Satz: zu zeitweiligen (statt: f\u00fcr zeitweise).)<\/p>\n<p>BONN (dpa-AFX) &#8211; Engp\u00e4sse in den Stromnetzen haben auch im vergangenen Jahr erneut f\u00fcr zeitweise Abschaltungen von Wind- und Sonnenstromanlagen gef\u00fchrt. &#8222;Insgesamt machten die Abregelungen Erneuerbarer Energien 3,5 Prozent der gesamten erneuerbaren Stromerzeugung aus&#8220;, berichtete die Bundesnetzagentur in Bonn. &#8222;Damit konnten mehr als 96 Prozent der Erneuerbaren Energie ins Netz eingespeist und von den Endverbrauchern genutzt werden&#8220;, betonte die Beh\u00f6rde. Bereits 2024 mussten 3,5 Prozent der erneuerbaren Stromerzeugung abgeregelt werden.<\/p>\n<p>Hintergrund ist, dass in den vergangenen Jahren viele Windr\u00e4der und Solarparks ans Netz gegangen sind, der Netzausbau damit jedoch nicht Schritt gehalten hat. Um \u00dcberlastungen der bestehenden Leitungen zu vermeiden, gibt es das sogenannte Netzengpassmanagement der Netzbetreiber. Hauptma\u00dfnahme ist eine kurzfristige \u00c4nderung der Kraftwerkseinsatzplanung, der sogenannte Redispatch.<\/p>\n<p>Stromkunden zahlen Kosten f\u00fcr Netzengpassmanagement<\/p>\n<p>Dabei werden bei einem drohenden Leitungsengpass Stromerzeuger diesseits des Engpasses angewiesen, ihre Einspeisung zu drosseln. Das sind zum Beispiel Windr\u00e4der in Norddeutschland, die abgeregelt werden. Anlagen jenseits des Engpasses m\u00fcssen gleichzeitig mehr einspeisen. Das sind etwa Steinkohle- oder Gaskraftwerke in S\u00fcddeutschland.<\/p>\n<p>Die Anlagenbetreiber auf beiden Seiten bekommen bei solchen Ma\u00dfnahmen Geld: Die Betreiber konventioneller Kraftwerke f\u00fcr zus\u00e4tzliche Eins\u00e4tze auf der einen Engpass-Seite, die Erneuerbaren-Betreiber als Entsch\u00e4digung f\u00fcr abgeregelten Strom auf der anderen Seite. Diese Kosten werden \u00fcber die Netzentgelte auf alle Stromkunden umgelegt.<\/p>\n<p>Engpassmanagement kostete 3,1 Milliarden Euro<\/p>\n<p>Die Kosten f\u00fcr das gesamte Netzengpassmanagement stiegen 2025 laut Bundesnetzagentur um vier Prozent auf knapp 3,1 Milliarden Euro. Das Ma\u00dfnahmenvolumen blieb gleich. 2023 lagen die Kosten noch bei etwa 3,4 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Wenn die Einspeisung von Erzeugungsanlagen reduziert wurde, stammten 2025 60 Prozent des betroffenen Stromvolumens von Erneuerbaren-Anlagen. Aber auch konventionelle Kraftwerke waren von solchen Ma\u00dfnahmen betroffen. Die am st\u00e4rksten betroffenen Energietr\u00e4ger waren dabei Braunkohle, Erdgas und Steinkohle. Einen Teil der Redispatch-Ma\u00dfnahmen wickeln die Netzbetreiber auch \u00fcber die Stromb\u00f6rse ab, wobei eine genaue Zuordnung zu Anlagen nicht m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Das Bundeswirtschaftsministerium will, dass der Ausbau von Stromnetzen und erneuerbaren Energien k\u00fcnftig besser aufeinander abgestimmt wird und die insgesamt die Kosten sinken. Einem Referentenentwurf zufolge soll es in stark belasteten Netzgebieten k\u00fcnftig f\u00fcr neue Wind- oder Solarparks keine Entsch\u00e4digung mehr geben, falls die Anlagen abgeregelt werden m\u00fcssen. Umweltverb\u00e4nde, die Gr\u00fcnen und die Erneuerbaren-Branche kritisieren die Pl\u00e4ne.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"(Im ersten Satz: zu zeitweiligen (statt: f\u00fcr zeitweise).)BONN &#8211; Engp\u00e4sse in den Stromnetzen haben auch im vergangenen Jahr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9969,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1842],"tags":[90819,1741,3364,29,114251,30,706,199300,1209,32028,199299,199302,199301,199298,19107],"class_list":["post-908427","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-bonn","tag-abschaltungen","tag-bonn","tag-de","tag-deutschland","tag-engpaesse","tag-germany","tag-jahr","tag-netzengpaesse","tag-nordrhein-westfalen","tag-satz","tag-sonnenstrom","tag-sonnenstromanlagen","tag-stromnetzen","tag-wdhwind","tag-wind"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/908427","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=908427"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/908427\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9969"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=908427"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=908427"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=908427"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}