{"id":908658,"date":"2026-03-30T17:38:20","date_gmt":"2026-03-30T17:38:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/908658\/"},"modified":"2026-03-30T17:38:20","modified_gmt":"2026-03-30T17:38:20","slug":"skoda-peaq-vorgestellt-wenn-groesse-zaehlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/908658\/","title":{"rendered":"Skoda Peaq vorgestellt: Wenn Gr\u00f6\u00dfe z\u00e4hlt"},"content":{"rendered":"<ol class=\"a-toc__list\">\n<li class=\"a-toc__item&#10;          &#10;            a-toc__item--counter&#10;          &#10;            a-toc__item--current\">\n<p>              Skoda Peaq vorgestellt: Wenn Gr\u00f6\u00dfe z\u00e4hlt<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>Skoda rundet in diesem Jahr sein E-SUV-Angebot nach unten und nach oben ab. Wohin es dabei geht, ist schon seit einiger Zeit zumindest grob absehbar. Der kleinere Epiq kommt im Herbst in den Handel. \u00dcber den Peaq, der sogar den Kodiaq hinsichtlich der Abmessungen \u00fcbertreffen soll, wurde nun etwas mehr verraten. Er deutet dabei auch an, wie sich gr\u00f6\u00dfere Skoda-Modelle optisch ver\u00e4ndern werden.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Verschwenderisch viel Platz<\/p>\n<p>Der Skoda Peaq wird ein f\u00fcr europ\u00e4ische Verh\u00e4ltnisse sehr gro\u00dfes Auto, wenngleich nicht ganz so riesig, wie es die Studie 7S vor vier Jahren andeutete. Mit einer L\u00e4nge von 4,87\u00a0m \u00fcbertrifft er den Enyaq und auch den Kodiaq. Der Radstand ist mit 2,97\u00a0m fast exakt 20\u00a0cm l\u00e4nger als in Elroq und Enyaq. Das Platzangebot in der zweiten Reihe d\u00fcrfte geradezu verschwenderisch sein. Der F\u00fcnfsitzer soll einen Kofferraum von 1010\u00a0Litern bieten. Skoda hat ermittelt, dass sich einige Kunden trotzdem noch ein zus\u00e4tzliches Ablagefach unter der vorderen Haube w\u00fcnschen. Das gibt es, anders als in Enyaq und <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/Skoda-Elroq-RS-im-Test-Wie-schlaegt-sich-der-Bestseller-im-Winter-11155942.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Elroq (Test)<\/a>, im Peaq ab Werk. Mit 37\u00a0Litern ist es allerdings nicht allzu \u00fcppig. Auf Wunsch gibt es auch eine dritte Sitzreihe. Hinter dieser bleiben immerhin noch 299\u00a0Liter Gep\u00e4ckraum \u00fcbrig.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/5\/5\/0\/3\/2\/Peaq_26071-e85ce8b3d3c7ea00.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Skoda Peaq\" height=\"900\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1600 \/ 900; object-fit: cover;\" width=\"1600\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>    Der Peaq wird der fast der l\u00e4ngste Skoda: Mit 4,87 m erreicht er fast das Format <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/Skoda-Superb-Combi-1-5-TSI-iV-im-Test-Ein-Kombi-mit-Format-10579803.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">des Skoda Superb Combi (Test)<\/a>.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Skoda)\n    <\/p>\n<p>Skoda ver\u00f6ffentlicht noch keine Bilder des Innenraums. Es soll f\u00fcnf unterschiedliche Stile geben. In anderen Modellen ist die auch hier angebotene Sportline mit reichlich verteilten Mikrofaser-Bez\u00fcgen ziemlich beliebt. Wer mag, kann Sitze ordern, die mit dem Siegel der Aktion Gesunder R\u00fccken (AGR) versehen sind. Dann ist auch eine Massage enthalten, die hoffentlich mehr kann als die im Enyaq. Dort wird im Prinzip nur ein Kissen im R\u00fccken aufgepumpt und wieder abgelassen \u2013 kein Vergleich zu den AGR-Sesseln, die beispielsweise Opel einbaut.<\/p>\n<p>Glasdach ohne \u00d6ffnung<\/p>\n<p>Das Vorserienmodell hat noch versenkbare T\u00fcrgriffe, die bei Bedarf ausfahren. Das gab es bei Skoda bislang noch nicht und k\u00f6nnte auch eine recht kurze Karriere vor sich haben. Denn auf dem wichtigen chinesischen Markt wird diesem funktional fragw\u00fcrdigen Design-Element gerade vom Gesetzgeber her ein Riegel vorgeschoben. Fest steht schon jetzt: Wie im Enyaq Coup\u00e9 muss der Fahrer des Peaq auch Abschied von einem zu \u00f6ffnenden Glasdach nehmen. Skoda r\u00fchmt sich zwar, dass es das gr\u00f6\u00dfte Glasdach der Firmengeschichte sei und sich auf Knopfdruck elektrochrom milchig stellen lasse, doch eine \u00d6ffnung ist nicht mehr vorgesehen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Das optionale Soundsystem im Peaq kommt von Sonos. Zumindest in diesem Segment beendet Skoda die seit vielen Jahren bestehende Zusammenarbeit mit Canton. Erstmals wird das zentrale Display in der Mitte vertikal angeordnet. Deutlich gr\u00f6\u00dfer als in den bisherigen Elektroautos von Skoda wird das Kombiinstrument, das nun 10 Zoll misst. Das Betriebssystem wird Android-basiert sein und weitgehend dem entsprechen, was in anderen Konzernmodellen wie <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/VW-ID-3-Neo-Ladeleistung-wird-viele-enttaeuschen-11208936.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">dem VW ID.3 Neo<\/a> auch gerade ausgerollt wird. Der gro\u00dfe Sprung in der Systemarchitektur, also die zusammen mit Rivian entwickelte Elektronik, wird erst in einem sp\u00e4teren Modell deb\u00fctieren.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/5\/5\/0\/3\/2\/Peaq_26081-5c3adf3a3095614d.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Skoda Peaq\" height=\"900\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1600 \/ 900; object-fit: cover;\" width=\"1600\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Ein Design-Element wird sich bei Skoda k\u00fcnftig wohl \u00f6fter finden: Die R\u00fcckleuchten in Form eines gekippten \u201eL\u201c.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Skoda)\n    <\/p>\n<p>Drei Motorisierungen zum Start<\/p>\n<p>Zum Start sind drei Motorisierungen geplant. Das Basismodell \u201ePeaq\u00a060\u201c hat schon 150\u00a0kW, beschleunigt den Riesen in 8,6\u00a0Sekunden aus dem Stand auf 100\u00a0km\/h und weiter bis maximal auf 160\u00a0km\/h. Skoda greift beim Speicher nicht auf die neue LFP-Batterie der kleineren Modelle, sondern bleibt bei der Zellchemie aus Nickel, Mangan und Kobalt (NMC). Der Brutto-Energiegehalt liegt bei 63\u00a0kWh. Die Reichweite im WLTP gibt Skoda mit rund 460\u00a0km an. In 27\u00a0Minuten soll sich die Batterie von 10 auf 80\u00a0Prozent aufladen lassen. Bezogen auf den Brutto-Energiegehalt w\u00fcrde das eine durchschnittliche Ladeleistung von 98\u00a0kW bedeuten. Die maximale DC-Ladeleistung soll bei rund 160\u00a0kW liegen.<\/p>\n<p>Das Basismodell setzt wie die n\u00e4chste Stufe in der Hierarchie auf Heckantrieb. Im Topmodell kommt ein Asynchronmotor an der Vorderachse hinzu, der die Systemleistung allerdings nur von 210 auf 220\u00a0kW anhebt. Fest eingeplant ist ein RS-Modell mit erheblich mehr Leistung, das Skoda dann wohl im kommenden Jahr nachreichen wird. Die Fahrleistungen der absehbaren Spitzenmodelle liegen erwartungsgem\u00e4\u00df nah beieinander. Beide sind auf 180\u00a0km\/h beschr\u00e4nkt, die Werte im Standardsprint sind mit 7,1 (Heckantrieb) bzw. 6,7\u00a0Sekunden im Allradler kaum nennenswert unterschiedlich.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/5\/5\/0\/3\/2\/Infografik_Skoda_Peaq_-_Antriebe_26053-08e8eae8b15934dd.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Skoda Peaq Antriebsdaten\" height=\"4500\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 8000 \/ 4500; object-fit: cover;\" width=\"8000\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Diese technischen Daten gibt Skoda derzeit offiziell an. Dass die Marke dabei an einigen Stellen im Ungef\u00e4hren bleibt, liegt einfach daran, dass eine abschlie\u00dfende Homologation noch aussteht.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Skoda)\n    <\/p>\n<p>Etwa 600 km Reichweite im WLTP<\/p>\n<p>Interessant ist, dass die ersten Aussagen bei der Reichweite ebenfalls identisch sind. Die abschlie\u00dfende Homologation steht noch aus, doch f\u00fcr beide Modelle nennt Skoda eine Reichweite von etwa 600\u00a0km \u2013 bei identischer Speicherbest\u00fcckung. 91\u00a0kWh brutto sind es, von denen sich die 70\u00a0Prozent zwischen einem Ladestand von 10 und 80\u00a0Prozent in 28\u00a0Minuten nachladen lassen. Das entspr\u00e4che in diesem Bereich einer durchschnittlichen Ladeleistung von 136,5\u00a0kW. In der Spitze soll die gro\u00dfe Batterie mit bis zu 195\u00a0kW geladen werden k\u00f6nnen. Das ist nah an dem, was an der g\u00e4ngigen, aktuellen Ladeinfrastruktur, die 500 Ampere liefern kann, auf einer 400-Volt-Plattform m\u00f6glich ist: 500\u00a0Ampere mal 400\u00a0Volt sind 200.000\u00a0Watt, also 200\u00a0kW.<\/p>\n<p>Preise und Marktstart<\/p>\n<p>Der Peaq soll im Herbst seine H\u00e4ndler-Premiere haben. Es gibt noch keine Hinweise auf die Preise, allenfalls ein paar Indizien. Ein Skoda Enyaq kostete mit der kleinen Batterie, die einen \u00e4hnlichen Energiegehalt hat wie die Basisversion des Peaq, rund 44.000\u00a0Euro. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Skoda-aktualisiert-Enyaq-und-Elroq-Infotainment-mit-neuer-Hardware-11221321.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Dort wird gerade umgestellt auf die LFP-Batterie<\/a>. Zusammen mit der neuen Hardware im Infotainmentbereich d\u00fcrfte der Preis leicht steigen. F\u00fcr den erheblich gr\u00f6\u00dferen Skoda Peaq rechnen wir mit einem Aufschlag von etwa 5000\u00a0Euro. Wer f\u00fcr das Basismodell also mit circa 50.000, f\u00fcr den Hecktriebler mit etwa 54.000 und den Allradler mit 57.000\u00a0Euro rechnet, d\u00fcrfte der Wahrheit schon recht nahekommen.<\/p>\n<p>        Mehr zur Marke SkodaMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mfz@heise.de\" title=\"Martin Franz\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mfz<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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