{"id":908783,"date":"2026-03-30T18:47:28","date_gmt":"2026-03-30T18:47:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/908783\/"},"modified":"2026-03-30T18:47:28","modified_gmt":"2026-03-30T18:47:28","slug":"berlin-bezirksfinanzen-2025-haushalt-in-sieben-bezirken-positiv-fuenf-mit-grossem-minus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/908783\/","title":{"rendered":"Berlin: Bezirksfinanzen 2025: Haushalt in sieben Bezirken positiv, f\u00fcnf mit gro\u00dfem Minus"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/rbb-472289944-100.jpg\" alt=\"Die Oberbaumbr\u00fccke im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg (Quelle: dpa)\" title=\"472289944 | dpa\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 30.03.2026 \u2022 15:50 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Sieben Berliner Bezirke nahmen im vergangenen Jahr mehr ein als sie ausgaben, f\u00fcnf machten Schulden. Friedrichshain-Kreuzberg ist \u00fcberraschend Schuldenk\u00f6nig. Der langj\u00e4hrige Minuskandidat Charlottenburg-Wilmersdorf schreibt dagegen schwarze Zahlen.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Sieben Berliner Bezirke haben das vergangene Jahr mit einem Haushaltsplus abgeschlossen. Spitzenreiter ist Lichtenberg (+17,06 Millionen Euro), gefolgt von Charlottenburg-Wilmersdorf (+13,09 Millionen Euro) und Spandau (+12,67 Millionen Euro).<\/p>\n<p>F\u00fcnf Bezirke haben Schulden gemacht, die meisten entstanden in Friedrichshain-Kreuzberg (-14,92 Millionen Euro). Damit steht der Bezirk aktuell schlechter da als die bisherigen Schuldenmeister Pankow und Steglitz-Zehlendorf.<\/p>\n<p>    Woher kommen die Schulden?<\/p>\n<p class=\"textabsatz--contains-image  m-six l-five textabsatz columns twelve\">Noch im vergangenen Jahr hatte Friedrichshain-Kreuzberg ein vergleichsweise geringes Defizit (-0,88 Millionen Euro). Dass es in diesem Jahr rund 17 Millionen Euro mehr sind, f\u00fchrt die Finanzverwaltung vor allem auf deutlich h\u00f6here Ausgaben bei den Hilfen zur Erziehung zur\u00fcck. Zehn Millionen Euro habe der Bezirk hier mehr ausgegeben als urspr\u00fcnglich geplant.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem habe er in anderen Bereichen deutlich weniger eingenommen, als er gedacht hatte. So gab es beispielsweise bei den Grundst\u00fccksbewirtschaftungsausgaben drei Millionen Euro weniger als gedacht, sagt die Finanzverwaltung. Das k\u00f6nnte an h\u00f6heren Miet- oder Energieausgaben gelegen haben.<\/p>\n<p>Das dritte Jahr in Folge fuhren Pankow und Steglitz-Zehlendorf Schulden ein. Nach Angaben der Senatsfinanzverwaltung lag das unter anderem an h\u00f6heren Ausgaben bei den Hilfen zur Erziehung, au\u00dferdem insgesamt an weniger Einnahmen als geplant. Speziell Steglitz-Zehlendorf gab laut Finanzverwaltung deutlich mehr f\u00fcrs Personal aus, als der Bezirk sich vorgenommen hatte. Alle Bezirke, die im Minus stecken, m\u00fcssen nun einen Konsolidierungsplan vorlegen.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Erwirtschaftetes Jahresergebnis der Berliner Bezirke 2025\n                    <\/p>\n<p>    Wieso macht Charlottenburg-Wilmersdorf keine Schulden mehr?<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">2022 war Charlottenburg-Wilmersdorf noch Schlusslicht, was die Finanzen anging. Der Bezirk fuhr mit -4,7 Millionen Euro mit Abstand die meisten Schulden ein und musste einen Konsolidierungsplan vorlegen. Vor allem bei den Personalausgaben f\u00fchrte der Bezirk ein strenges Controlling ein und hatte das Finanzproblem zwei Jahre sp\u00e4ter gel\u00f6st. Aus Sicht der Finanzverwaltung ist damit der Beweis erbracht, dass es den Bezirken m\u00f6glich ist, ihre Ausgaben selbst in den Griff zu bekommen.<\/p>\n<p>Kritisch sieht das die f\u00fcr Finanzen zust\u00e4ndige Bezirksb\u00fcrgermeisterin von Pankow, Cordelia Koch. Charlottenburg-Wilmersdorf habe teilweise Stellen nicht besetzt, um Geld zu sparen. Das sei in Pankow nicht m\u00f6glich, weil der Bezirk wachse. Sie sieht ihren Bezirk insgesamt auf dem gew\u00fcnschten Konsolidierungspfad. Andere Bezirke \u00e4u\u00dferten sich noch nicht zu den neuen Zahlen. Sie hatten sie selbst erst am Montag von der Finanzverwaltung bekommen und sind noch dabei sie zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>    Erneut Rekordausgaben in den Bezirken<\/p>\n<p class=\"textabsatz--contains-image  m-six l-five textabsatz columns twelve\">Insgesamt haben die zw\u00f6lf Berliner Bezirke im vergangenen Jahr 9,88 Milliarden Euro ausgegeben und damit gut acht Prozent mehr als im Jahr davor. Das liegt laut Finanzen vor allem an den weiter gestiegenen Ausgaben f\u00fcr Soziales. Die vorschulische Kindertagesbetreuung kostete beispielsweise 243,4 Millionen Euro mehr als gedacht.<\/p>\n<p>F\u00fcr Hilfen in besonderen Lebenslagen wie den Hilfen zur Pflege oder Angebote gegen Obdachlosigkeit wurden 185,1 Millionen Euro mehr ausgegeben als vorher veranschlagt. Mehr kostete beispielsweise auch die finanzielle Unterst\u00fctzung bei h\u00f6heren Energiekosten (53,5 Millionen Euro). Die Hilfen zur Erziehung schlugen im vergangenen Jahr insgesamt mit 118,5 Millionen Euro mehr zu Buche.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        \u00dcbersicht R\u00fccklagen der Berliner Bezirke Ende 2025\n                    <\/p>\n<p>    Millionen auf der hohen Kante<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Sieben Bezirke verf\u00fcgen inzwischen \u00fcber R\u00fccklagen. Absoluter Spitzenreiter ist auch hier Lichtenberg mit 41,37 Millionen Euro, gefolgt von Reinickendorf mit immerhin noch 27,01 Millionen. Dahinter folgen in der Reihenfolge Spandau, Tempelhof-Sch\u00f6neberg, Charlottenburg-Wilmersdorf, Treptow-K\u00f6penick und Neuk\u00f6lln.<\/p>\n<p>Ihre R\u00fccklagen aufgebraucht haben Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte. Genau wie Marzahn-Hellersdorf, Pankow und Steglitz-Zehlendorf haben sie nichts auf der hohen Kante.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Sendung: rbb|24, 30.03.2026, 15:20 Uhr<\/p>\n<p>Audio: rbb|24, 30.03.2026, Ute Schuhmacher<\/p>\n<p>                                        <a class=\"backlink__link\" href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2026\/03\/berlin-bezirke-finanzen-2025-haushaltslage-schulden.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                                                <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.tagesschau.de\/image\/898f19c3-6760-4be2-a33f-1fa765216ec2\/AAABlap_olM\/AAABnR8VW9w\/original\/lra-rbb-logo-100.svg\" alt=\"Rundfunk Berlin-Brandenburg\"\/><\/p>\n<p>                                        <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 30.03.2026 \u2022 15:50 Uhr Sieben Berliner Bezirke nahmen im vergangenen Jahr mehr ein als sie ausgaben, f\u00fcnf&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":908784,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,30,2239],"class_list":{"0":"post-908783","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-rbb"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116319620302637265","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/908783","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=908783"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/908783\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/908784"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=908783"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=908783"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=908783"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}