{"id":910232,"date":"2026-03-31T08:33:17","date_gmt":"2026-03-31T08:33:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/910232\/"},"modified":"2026-03-31T08:33:17","modified_gmt":"2026-03-31T08:33:17","slug":"ostbeauftragte-pck-raffinerie-in-brandenburg-ist-gesichert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/910232\/","title":{"rendered":"Ostbeauftragte: PCK-Raffinerie in Brandenburg ist gesichert"},"content":{"rendered":"<p>Die Raffinerie PCK geh\u00f6rt mehrheitlich deutschen T\u00f6chtern des russischen Konzerns Rosneft. Seit kurzem drohen keine US-Sanktionen mehr. Die Ostbeauftragte kommt nach Schwedt. Sie sieht PCK als Modell.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Elisabeth Kaiser, h\u00e4lt die Lage der PCK-Raffinerie in Schwedt\/Oder derzeit f\u00fcr sicher. \u00abEs gibt Planungssicherheit f\u00fcr neue Investitionen am Standort Schwedt\u00bb, sagte Kaiser der Deutschen Presse-Agentur vor einem Besuch der Raffinerie im Nordosten Brandenburgs. Die Raffinerie nord\u00f6stlich von Berlin versorgt Teile der Hauptstadt, von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Westpolen mit Sprit, Heiz\u00f6l, Kerosin und anderen Produkten. Sie verarbeitet seit 2023 kein russisches Pipeline-\u00d6l mehr.<\/p>\n<p>Kaiser: Bund sichert Tausende Arbeitspl\u00e4tze<\/p>\n<p>\u00abDie Bundesregierung hat die deutsche Rosneft-Tochter und damit auch deren Anteil der Raffinerie unter Treuhandverwaltung der Bundesnetzagentur gestellt. Das sichert den Standort als wichtigsten Lieferanten f\u00fcr Erd\u00f6lprodukte in Ostdeutschland und damit Tausende von Arbeitspl\u00e4tzen\u00bb, sagte Kaiser. \u00abAuch die Gefahr, dass die PCK-Raffinerie von den Sanktionen gegen Russland betroffen w\u00e4re, ist gebannt. Damit sind l\u00e4ngerfristig die Roh\u00f6llieferungen, die Zahlungsabwicklung und damit der Betrieb der PCK-Raffinerie abgesichert.\u00bb<\/p>\n<p>Die Staatsministerin besucht PCK wenige Wochen nach der Ank\u00fcndigung aus dem US-Finanzministerium, dass die unter Treuhandverwaltung stehenden deutschen Tochtergesellschaften des russischen Unternehmens Rosneft dauerhaft von US-\u00d6lsanktionen verschont bleiben sollen.<\/p>\n<p>Ostbeauftragte: PCK ist Beispiel f\u00fcr klimafreundlichen Wandel<\/p>\n<p>In Schwedt zeigen sich nach Angaben der Ostbeauftragten exemplarisch die Herausforderungen und Chancen f\u00fcr einen Wandel zu einem umweltfreundlichen Industriestandort. \u00abMit meinem Besuch bei der PCK-Raffinerie m\u00f6chte ich mir ein umfassendes Bild davon machen, wie dieser Transformationsprozess vor Ort Fahrt aufnimmt. F\u00fcr die PCK-Raffinerie steht dabei auch der Ausbau zu klimaneutraler Produktion im Mittelpunkt\u00bb, sagte Kaiser.<\/p>\n<p>Die Bundesregierung f\u00f6rdere ein Wasserstoffprojekt, bei dem klimafreundliches Kerosin in Schwedt produziert werden soll, mit 245 Millionen Euro. \u00abSo werden Arbeitspl\u00e4tze gesichert und neue industrielle Perspektiven f\u00fcr den Standort er\u00f6ffnet.\u00bb<\/p>\n<p>Bund hat die Kontrolle<\/p>\n<p>Viele Jahre verarbeitete die PCK-Raffinerie nur russisches \u00d6l aus der Pipeline Druschba. Wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine entschied die Bundesregierung, ab 2023 auf russisches Pipeline-\u00d6l zu verzichten. Die Raffinerie stellte auf andere Quellen um.<\/p>\n<p>PCK mit etwa 1.200 Besch\u00e4ftigten geh\u00f6rt zu 54 Prozent deutschen T\u00f6chtern des russischen Staatskonzerns Rosneft, die der Bund wegen des Kriegs unter Treuhandverwaltung stellte. Nach einer neuen Regelung darf der Bund dauerhaft die Kontrolle \u00fcber Rosneft Deutschland \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>dpa-infocom GmbH<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Raffinerie PCK geh\u00f6rt mehrheitlich deutschen T\u00f6chtern des russischen Konzerns Rosneft. Seit kurzem drohen keine US-Sanktionen mehr. 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