{"id":910277,"date":"2026-03-31T09:03:39","date_gmt":"2026-03-31T09:03:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/910277\/"},"modified":"2026-03-31T09:03:39","modified_gmt":"2026-03-31T09:03:39","slug":"tigermueckensaison-beginnt-tipps-und-tricks-zur-wirksamen-bekaempfung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/910277\/","title":{"rendered":"Tigerm\u00fcckensaison beginnt: Tipps und Tricks zur wirksamen Bek\u00e4mpfung"},"content":{"rendered":"<p><b>Frankenthal.<\/b>\u00a0Mit steigenden Temperaturen beginnt auch in Frankenthal die Saison der Asiatischen Tigerm\u00fccke (Aedes albopictus). Nachdem im Jahr 2024 auf dem Hauptfriedhof vereinzelt Exemplare nachgewiesen wurden, ruft die Frankenthaler\u00a0Stadtverwaltung gemeinsam mit der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bek\u00e4mpfung der Schnakenplage e. V. (KABS) alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zu erh\u00f6hter Aufmerksamkeit und eigenverantwortlichem Handeln auf. Die Asiatische Tigerm\u00fccke gilt als besonders aggressiv und kann sich bei g\u00fcnstigen Bedingungen rasch vermehren. Zudem besteht grunds\u00e4tzlich die M\u00f6glichkeit der \u00dcbertragung von Krankheitserregern. Auch wenn das aktuelle Vorkommen in Frankenthal bislang gering ist, sind fr\u00fchzeitige Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen entscheidend, um eine Ausbreitung zu verhindern.<\/p>\n<p>Verd\u00e4chtige Stechm\u00fccken melden<\/p>\n<p>Die Stadt bittet die Bev\u00f6lkerung, m\u00f6gliche Tigerm\u00fcckenfunde zu melden. Da eine Verwechslung mit anderen Stechm\u00fcckenarten m\u00f6glich ist, sind eindeutige Nachweise erforderlich. Hierf\u00fcr empfiehlt die KABS folgendes Vorgehen:<\/p>\n<p>\u2022   M\u00fccke vorsichtig einfangen oder m\u00f6glichst unbesch\u00e4digt erschlagen<br \/>\u2022   f\u00fcr etwa 20 Minuten in einem Gefrierfach abt\u00f6ten<br \/>\u2022   Fotos aus verschiedenen Perspektiven (von oben, vorne, Beine) anfertigen<br \/>\u2022   \u00dcber das Meldeportal der KABS (www.kabsev.de\/stichts) einsenden<br \/>Alternativ kann das Tier auch per Post an die KABS in Speyer geschickt werden. Bis zur R\u00fcckmeldung sollte das Exemplar k\u00fchl und trocken aufbewahrt werden.<\/p>\n<p>Typische Merkmale der Asiatischen Tigerm\u00fccke sind:<\/p>\n<p>\u2022   ein wei\u00dfer L\u00e4ngsstreifen auf Kopf und R\u00fccken<br \/>\u2022   wei\u00dfe Spitzen an den Tastern<br \/>\u2022   wei\u00df gef\u00e4rbte Enden am hintersten Beinpaar<br \/>Dar\u00fcber hinaus ist die Tigerm\u00fccke im Gegensatz zu vielen heimischen Arten tagaktiv und sehr angriffslustig.<\/p>\n<p>Pr\u00e4vention auf dem eigenen Grundst\u00fcck entscheidend<\/p>\n<p>Die wirksamste Ma\u00dfnahme zur Bek\u00e4mpfung der Tigerm\u00fccke ist die Vermeidung von Brutst\u00e4tten. Bereits kleinste Wasseransammlungen k\u00f6nnen zur Entwicklung der Larven ausreichen. Innerhalb weniger Tage entstehen daraus neue M\u00fccken.<\/p>\n<p>KABS und Stadtverwaltung empfehlen daher insbesondere in der Zeit von April bis Oktober:<br \/>\u2022   Wasseransammlungen konsequent vermeiden<br \/>\u2022   Gef\u00e4\u00dfe wie Gie\u00dfkannen, Untersetzer oder Regentonnen abdecken oder trocken lagern<br \/>\u2022   Wasserbeh\u00e4lter mindestens einmal w\u00f6chentlich vollst\u00e4ndig entleeren<br \/>\u2022   Dachrinnen, Gullys und andere potenzielle Wasserstellen regelm\u00e4\u00dfig kontrollieren<br \/>Da Tigerm\u00fccken nur wenige hundert Meter weit fliegen, stammen die meisten Exemplare aus unmittelbarer Umgebung \u2013 oft vom eigenen Grundst\u00fcck oder aus der Nachbarschaft.<\/p>\n<p>Kostenfreie Unterst\u00fctzung durch die Stadt<\/p>\n<p>Falls sich Wasseransammlungen nicht vollst\u00e4ndig vermeiden lassen, k\u00f6nnen diese mit sogenannten Bti-Tabletten behandelt werden. Diese biologischen Mittel wirken gezielt gegen M\u00fcckenlarven und sind f\u00fcr Menschen, Haustiere sowie andere Tiere unbedenklich. Die Tabletten sind f\u00fcr B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger kostenfrei bei der Stadtverwaltung erh\u00e4ltlich (Rathaus, Empfang sowie Neumayerring 72, Zimmer 2.18).<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzliche Tipps zur Bek\u00e4mpfung<\/p>\n<p>Auch Tigerm\u00fcckeneier k\u00f6nnen bereits vor dem Schl\u00fcpfen entfernt werden. Diese haften h\u00e4ufig an den Innenw\u00e4nden von Beh\u00e4ltern. Eine Behandlung mit hei\u00dfem Wasser (mindestens 60 \u00b0C) oder gr\u00fcndliches Ausb\u00fcrsten kann die Eier zuverl\u00e4ssig beseitigen.<\/p>\n<p>Hintergrund: Warum die Bek\u00e4mpfung wichtig ist<\/p>\n<p>Die urspr\u00fcnglich aus S\u00fcdostasien stammende Tigerm\u00fccke hat sich durch den internationalen Reise- und Warenverkehr weltweit verbreitet und findet zunehmend auch in Deutschland geeignete Lebensbedingungen. Besonders in klimatisch beg\u00fcnstigten Regionen kann sie sich stark ausbreiten. Neben der Bel\u00e4stigung durch ihre aggressiven Stiche stellt sie auch ein potenzielles Gesundheitsrisiko dar, da sie Viren wie Dengue-, Zika-, Chikungunya- oder West-Nil-Virus \u00fcbertragen kann. Voraussetzung hierf\u00fcr ist jedoch, dass die M\u00fccke zuvor eine infizierte Person gestochen hat. Solche Viren werden vor allem durch Reiser\u00fcckkehrende eingeschleppt. Die Stadt Frankenthal appelliert daher an alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, durch einfache Ma\u00dfnahmen aktiv zur Eind\u00e4mmung der Tigerm\u00fccke beizutragen. Weitere Informationen sind auf der Website der KABS unter www.kabsev.de oder auf www.frankenthal.de\/tiere abrufbar. [red)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Frankenthal.\u00a0Mit steigenden Temperaturen beginnt auch in Frankenthal die Saison der Asiatischen Tigerm\u00fccke (Aedes albopictus). 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