{"id":910697,"date":"2026-03-31T12:54:27","date_gmt":"2026-03-31T12:54:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/910697\/"},"modified":"2026-03-31T12:54:27","modified_gmt":"2026-03-31T12:54:27","slug":"liveticker-buckelwal-liegt-vor-insel-poel-wieder-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/910697\/","title":{"rendered":"Liveticker: Buckelwal liegt vor Insel Poel wieder auf"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/mvfoto-5172.webp.webp\" alt=\"Der Buckelwal wurde vor der Insel Poel bei Kirchdorf gesichtet.\" title=\"Der Buckelwal wurde vor der Insel Poel bei Kirchdorf gesichtet. | Melina Peiter\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>AUDIO: Buckelwal schwimmt in der Wismarer Bucht (2 Min)<\/p>\n<p>\n                Stand: 31.03.2026 14:48 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Der Buckelwal in der Ostsee vor Wismar liegt wieder fest. Am Montagabend war der Wal zun\u00e4chst abgetaucht, konnte in der Bucht schwimmen, nun wurde er erneut von flachem Wasser gestoppt. Ein internationales Expertenteam ist aber weiter optimistisch, dass der Wal eine Chance hat, freizukommen.<\/p>\n<p class=\"\"><strong>Das Wichtigste im \u00dcberblick: <\/strong><\/p>\n<p>\n        14:48 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Internationales Team f\u00fcr den Buckelwal<\/p>\n<p class=\"\">Inzwischen ist ein breites Netzwerk aus Fachleuten entstanden, dass die Lage des erneut feststeckenden Buckelwals bewertet. Dazu z\u00e4hlen unter anderem die Meeresbiologin Franziska Saalmann sowie Expertinnen und Experten vom Institut f\u00fcr Wildtierforschung und dem Deutschen Meeresmuseum. Zudem stehe man im engen Austausch mit internationalen Fachleuten, etwa aus Gremien der Internationalen Walfangkommission, erkl\u00e4rte der Greenpeace-Sprecher am Nachmittag bei einer Pressekonferenz. In der Runde sind laut Maack auch Ursula Siebert vom Institut f\u00fcr Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung, Burkard Baschek vom Deutschen Meeresmuseum sowie der Meeresbiologe Ralf Sonntag vertreten. Gemeinsam werde fortlaufend neu bewertet, wie weiter vorzugehen ist.<\/p>\n<p class=\"\">Derzeit setzt man auf eine Mischung, den Wal m\u00f6glichst nicht zu st\u00f6ren, ihn zugleich aber behutsam zu motivieren, seinen Kurs zu \u00e4ndern. Auch Umweltminister Till Backhaus habe Sachverstand eingebunden. Die einhellige Einsch\u00e4tzung aller Beteiligten: Die bislang ergriffenen Ma\u00dfnahmen sind richtig.<\/p>\n<p>\n        14:29 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Minister Backhaus plant schon f\u00fcr Ostern<\/p>\n<p class=\"\">Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister, Till Backhaus (SPD), hat das Kabinett in Schwerin \u00fcber die Lage rund um den Wal in der Wismarbucht informiert. Von Seiten des Ministeriums wurden laut Backhaus auch bereits Ma\u00dfnahmen f\u00fcr eine Walwacht \u00fcber Ostern getroffen. Acht Mitarbeiter w\u00fcrden die Prozess demnach aktiv begleiten.<\/p>\n<p>\n        14:25 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Experten wollen Rettungsman\u00f6ver eventuell wiederholen<\/p>\n<p class=\"\">Weil die Wassertiefe, dort, wo das Tier gerade liegt, ausreichend sein soll, damit der Wal sich von selbst freischwimmt, denken die Experten von Greenpeace, dem Deutschen Meeresmuseum und aus dem Umweltministerium dar\u00fcber nach, die Rettungsman\u00f6ver von Montagabend zu wiederholen, so Thilo Maack von Greenpeace. Die Situation sei \u00e4hnlich. Am Abend wurde der Wal bei ausreichend hohem Wasserstand von Booten aus sanft motiviert und war dann in tieferes Wasser abgetaucht. Man h\u00e4tte insgesamt den Eindruck, dass die Ma\u00dfnahmen ein guter Weg waren. Darum werde jetzt dar\u00fcber nachgedacht, den Buckelwal so noch einmal &#8222;zum Aufschwimmen zu motivieren&#8220;. Auch f\u00fcr Minister Backhaus war die Mobilisierung richtig. Mit seinen Flossen h\u00e4tte der Wal Signale gegeben, dass er wolle.<\/p>\n<p>\n        14:15 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Wal liegt in Kirchsee vor Poel<\/p>\n<p class=\"\">In der Bucht von Kirchdorf vor der Ostseeinsel Poel liegt der Buckelwal aktuell wieder fest. Das wurde in einer Pressekonferenz mit Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Backhaus best\u00e4tigt. Der Wal ist gegen Mittag laut Greenpeace-Experten in die Bucht eingeschwommen. Schlauchboote hatten vorab versucht, den Wal vom flachen Gebiet abzuhalten, konnten aber nur verhindern, dass er noch tiefer in den Kirchsee schwimmt. Die Wassertiefe soll ausreichend sein, damit der Wal losschwimmen kann. Die Experten wollen nun das weitere Vorgehen besprechen. Ruhe und Motivation seien die richtige Strategie, so Greenpeace.<\/p>\n<p>\n        13:42 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Wal im flachen Wasser fest?<\/p>\n<p class=\"\">Zwischen den Inseln Walfisch und Poel liegt der tonnenschwere Meeress\u00e4uger wohl wieder fest. Laut NDR Reporter bewegt sich das Tier aktuell nicht. Ein Greenpeace-Boot liegt neben ihm. Um 14 Uhr gibt Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister, Till Backhaus (SPD), eine Pressekonferenz, in der \u00fcber die aktuelle Situation informiert werden soll. Wir \u00fcbertragen hier live.<\/p>\n<p>\n        12:26 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Greenpeace soll mit Boot den Weg zum Hafen versperren<\/p>\n<p class=\"\">Die Wasserschutzpolizei hat den Buckelwal zuletzt \u00f6stlich der Insel Walfisch in der Wismarer Bucht entdeckt. Dort ist das Wasser tief genug, sodass der Wal frei schwimmen kann. Es besteht jedoch die Sorge, dass er sich in flacheres Wasser verirren k\u00f6nnte &#8211; zum Beispiel in den Hafen der Insel Poel. Damit das nicht passiert, wurde Greenpeace vom Meeresmuseum beauftragt, mit einem kleinen Boot den Weg zum Hafen zu versperren. F\u00fcr das gro\u00dfe Boot der Wasserschutzpolizei ist das Wasser dort zu flach. Die Wasserschutzpolizei sucht den Wal aktuell nahe der Insel Walfisch.<\/p>\n<p>\n        12:19 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Wal in kritischem Zustand<\/p>\n<p class=\"\">Der Wal scheint nicht in bestem Zustand zu sein, sagt Franzsika Saalmann von der Umweltorganisation Greenpeace.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/screenshot-143914.webp.webp\" alt=\"Franziska Saalmann von der Umweltorganisation Greenpeace im Gespr\u00e4ch mit dem NDR.\" title=\"Franziska Saalmann von der Umweltorganisation Greenpeace im Gespr\u00e4ch mit dem NDR. | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Der Wal scheint nicht in bestem Zustand zu sein, sagt Franziska Saalmann von der Umweltorganisation Greenpeace. Das Tier wei\u00df sich offenbar noch zu orientieren. Es sei unklar, ob er aus der Bucht wieder rausfinden kann.<\/p>\n<p>\n        11:08 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Warum uns der Buckelwal so ber\u00fchrt<\/p>\n<p class=\"\">Der gestrandete Wal in der Wismarer Bucht bewegt derzeit viele Menschen und macht deutlich, wie stark unsere emotionale Verbindung zu diesen Tieren ist. Seit jeher faszinieren Wale in Literatur, Film und Kunst. Doch was genau ist es, das ihre besondere Wirkung auf uns ausmacht? Im NDR 1 Radio MV Kulturjournal sind wir der Frage nachgegangen.<\/p>\n<p>Der gestrandete Wal in der Wismarer Bucht bewegt viele Menschen \u2013 und zeigt, wie tief unsere Verbindung zu diesen Tieren geht. Ob in Literatur, Film oder Kunst: Wale faszinieren seit jeher.<\/p>\n<p>\n        10:48 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Wal aktiv in der Bucht<\/p>\n<p class=\"\">Der Wal ist vor Bad Wendorf in der Wismarer Bucht erneut aufgetaucht. Der Wal ist sehr aktiv und bislang nicht erneut auf Grund gelaufen, berichtet NDR Reporter Mike-Oliver Woyth. Das Tier ist etwa 300 Meter von der Stelle entfernt, an der er sich noch am Montag befand. Die Fahrrinne zum Wismarer Hafen befindet sich in der N\u00e4he. Deshalb seien am Montag permanent Schiffe in der N\u00e4he gewesen. Das Tier brauche aber Ruhe und m\u00fcsse den Weg von selbst wieder aus der Bucht finden.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/screenshot-143910.webp.webp\" alt=\"NDR Reporter Mike-Oliver Woyth hat den Buckelwal am Dienstag gesichtet.\" title=\"NDR Reporter Mike-Oliver Woyth hat den Buckelwal am Dienstag gesichtet. | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Nach M\u00f6glichkeit wollen Einsatzkr\u00e4fte und Umweltaktivisten das Meeress\u00e4ugetier aus der Ostsee begleiten.<\/p>\n<p>\n        09:53 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Wal erneut in der Wismarer Bucht gesichtet<\/p>\n<p class=\"\">Passanten haben den Wal offenbar in der Wismarer Bucht gesichtet, berichtet NDR Reporter Mike-Oliver Woyth.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/buckelwal-174.webp.webp\" alt=\"Der R\u00fccken eines Buckelwals, der im Wasser schwimmt\" title=\"Der R\u00fccken eines Buckelwals, der im Wasser schwimmt | Marcus Brandt\/dpa\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Die Menschen leiden mit dem verirrten Wal in der L\u00fcbecker Bucht. Er ist ein Symbol f\u00fcr unser eigenes Scheitern, meint Kolumnist Ulrich K\u00fchn.<\/p>\n<p>\n        09:45 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Fachleute beraten erneuten Einsatz<\/p>\n<p class=\"\">Die Umweltschutzorganisation Greenpeace, das Deutsche Meeresmuseum und das Institut f\u00fcr Wildtierforschung haben heute morgen \u00fcber das weitere Vorgehen beraten. Sollte der Wal irgendwo ausfindig gemacht werden, sei die Wahrscheinlichkeit sehr gro\u00df, dass das Expertenteam heute nochmal zum Wal rausf\u00e4hrt.<\/p>\n<p>\n        09:10 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Wasserschutzpolizei sucht den Buckelwal<\/p>\n<p class=\"\">Die Wasserschutzpolizei ist aktuell mit einem Boot in der inneren Wismarbucht unterwegs, um nach dem Wal zu suchen. Sie hat die Wasserschutzpolizei Cuxhaven gebeten, mit der Seeraum\u00fcberwachung aus der Luft zu helfen. NDR Reporter Mike-Oliver Woyth berichtet aus Wendorf, dass es dem Wal am Montagabend gelungen ist, sich gegen 20.30 Uhr freizuschwimmen. Bislang wurde das Tier nicht wieder gesichtet.<\/p>\n<p>\n            <strong>Video:<\/strong><br \/>\n            Wal hat sich freigeschwommen und ist abgetaucht (1 Min)\n        <\/p>\n<p>\n        06:13 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Wal schwimmt wieder<\/p>\n<p class=\"\">Der Buckelwal vor der Ostseek\u00fcste ist abgetaucht und derzeit nicht mehr zu sehen. Zuletzt war das Tier am Montag gegen 22 Uhr in der N\u00e4he des Wismarer Hafens gesichtet worden. Sp\u00e4ter habe es sich schlie\u00dflich in Richtung offene See bewegt. Das teilte ein Sprecher der Wasserschutzpolizei am Montagabend mit. Das Polizeiboot sei am Abend deshalb zur\u00fcckgekehrt. Es habe keinen Sinn, in der Dunkelheit nach dem Wal zu suchen, so der Sprecher weiter.<\/p>\n<p class=\"\">Am Montagabend war es dem Wal gelungen sich freizuschwimmen. <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/nordmagazin\/entscheidende-stunden-fuer-buckelwal-in-der-wismarbucht,nordmagazin-9056.html\" title=\"Entscheidende Stunden f\u00fcr Buckelwal in der Wismarbucht\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ein Expertenteam hatte von einem Schlauchboot aus versucht, den Wal mithilfe von L\u00e4rm von der Sandbank wegzubewegen<\/a>. Das weitere Vorgehen sei mit internationalen Spezialisten abgestimmt gewesen, so der wissenschaftliche Direktor des Deutschen Meeresmuseums Stralsund, Burkhard Baschek. Laut Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) hat es sich ausgezahlt, dem Wal zun\u00e4chst Ruhe zu geben. So habe er Kraft tanken k\u00f6nnen, um sich sp\u00e4ter wieder zu bewegen.<\/p>\n<p class=\"\">Die Suche nach dem Wal soll heute fortgesetzt werden, erkl\u00e4rte Baschek weiter. Eine Bootsbesatzung stehe daf\u00fcr bereit. Die Einsatzkr\u00e4fte sollen nun unter anderem auf Sichtungen aus der Bev\u00f6lkerung warten und sich dann gezielt auf den Weg machen. Der etwa 15 Tonnen schwere Buckelwal irrt seit etwa vier Wochen durch die Ostsee. Am Montag vergangener Woche strandete der Wal zun\u00e4chst vor der schleswig-holsteinischen K\u00fcste auf einer Sandbank. Nach mehreren Tagen und einer aufwendigen Rettungsaktion, konnte er sich befreien &#8211; strandete jedoch am Samstag in der Wismarbucht erneut.<\/p>\n<p>\n        06:00 Uhr\n    <\/p>\n<p>    Fragen rund um den Buckelwal<\/p>\n<p class=\"\">Gro\u00dfe Wale sind in der Ostsee nicht heimisch, die Bedingungen sind f\u00fcr sie nicht geeignet. Ziel ist es weiterhin, das massige Tier in Richtung der Meerengen zwischen Deutschland und D\u00e4nemark zu lotsen, damit es den Weg zur\u00fcck in Nordsee und Atlantik nimmt.<\/p>\n<p>Buckelwale leben im Sommer meist im Nordatlantik bei Norwegen und Gr\u00f6nland, im Nordpazifik bei Alaska und im S\u00fcdpolarmeer. Im Winter schwimmen sie gerne in tropische und subtropische Gew\u00e4sser in der Karibik und der mexikanischen Pazifikk\u00fcste. Hier paaren sie sich und bringen ihre Jungen zur Welt. Sie ern\u00e4hren sich von Krill und kleinen Fischen. Pro Tag k\u00f6nnen sie eine Tonne Nahrung aufnehmen. Laut Experten k\u00f6nnen Buckelwale bis zu 30 Tonnen schwer werden. Bis zu 90 Jahren k\u00f6nnen sie alt werden.<\/p>\n<p>Der Ern\u00e4hrungszustand des Buckelwals in der Ostsee ist gut, sagte am Wochenende Stephanie Gro\u00df vom Institut f\u00fcr Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Tier\u00e4rztlichen Hochschule Hannover. Buckelwale k\u00f6nnten ihr zufolge wochenlang ohne Nahrung auskommen.<br \/>Buckelwale fressen laut Greenpeace nur in ihren polaren Sommerquartieren. Im Winter, wenn sie ihre Jungen geb\u00e4ren und aufziehen, zehren sie von ihren Fettreserven. Die Nahrung der Buckelwale besteht demnach vor allem aus Krill und zu einem geringen Teil aus Fischen.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Meeresbiologen Boris Culik, er f\u00fchrt ein eigenes Forschungsunternehmen in Heikendorf bei Kiel, verirren sich Buckelwale \u00f6fter, wenn sie Heringsschw\u00e4rmen folgen, in die Ostsee. Auch Unterwasserl\u00e4rm von Schiffen k\u00f6nne die Orientierung der Tiere beeintr\u00e4chtigen, so dass sie sich &#8222;verschwimmen&#8220;, sagt Almut Neumeister vom Deutschen Meeresmuseum.<\/p>\n<p>Laut Meeresbiologe Culik k\u00f6nnen viele Walstrandungen auch mit Sonnenst\u00fcrmen zusammenh\u00e4ngen. Denn die st\u00f6ren den inneren Magnetkompass der Wale. &#8222;Das hei\u00dft, das Erdmagnetfeld ist als Koordinatensystem nicht so stabil wie zu Zeiten, in denen die Sonne eben ruhiger ist&#8220;, so Culik.<\/p>\n<p>In der Ostsee gibt es nicht so viel Nahrung wie in der Nordsee. Die Fischkonzentration ist laut Meeresbiologe Culik deutlich geringer. Und: &#8222;Es gibt keine Artgenossen. Der Salzgehalt stimmt auch nicht.&#8220; Das belastet laut Greenpeace, Haut und Stoffwechsel der S\u00e4uger. Parasiten und Entz\u00fcndungen k\u00f6nnen sich dann leicht auf der Haut der Buckelwale ausbreiten.<\/p>\n<p>Buckelwale jedenfalls nicht. In der Ostsee sind nur Schweinswale heimisch, erkl\u00e4rt Almut Neumeister vom Deutschen Meeresmuseum in Stralsund. Sie sind mit etwa zwei Metern L\u00e4nge kleiner als Artgenossen wie Buckelwale oder Pottwale. Gesch\u00e4tzt leben rund 200 Schweinswale in der zentralen Ostsee, in der Beltregion sind es einige Tausend.<\/p>\n<p>Fachleute gehen davon aus, dass es sich um den Buckelwal handelt, der zuerst Anfang M\u00e4rz vor Wismar und sp\u00e4ter in der Flensburger F\u00f6rde und L\u00fcbecker Bucht gesichtet wurde. Messungen ergaben, dass der Wal recht gro\u00df ist: Er sei zwischen 12 und 15 Metern lang und wiege gesch\u00e4tzt rund 15 Tonnen, sagte Joseph Schnitzler vom Institut f\u00fcr Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung (ITAW). <\/p>\n<p>Es sei unklar, ob sich der Buckelwal erst in der Ostsee oder schon vorher in dem Netz verfangen habe, sagt Peter Dietze NDR Schleswig-Holstein. Er ist Fischer aus Niendorf und Vorstandsmitglied im Landesfischereiverband. An dem Morgen, als der Wal strandete, sei er mit seinem Kutter drau\u00dfen gewesen. &#8222;Ich war so in 50 Meter Entfernung und habe gesehen, dass ein richtig dickes Seil um ihn herum war. Das sah aus wie eine Festmacherleine oder so. Das hat mit Stellnetzen nichts zu tun. Entweder das ist eine Leine vom Schleppnetz oder es k\u00f6nnte auch eine Ankerleine von einem Sportboot sein.&#8220;<\/p>\n<p>Laut der Umweltschutzorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) werden Schleppnetze, Stellnetze und Reusen in der Ostsee zum Fischfang eingesetzt. Seit den 1960er-Jahren bestehen diese nicht mehr aus abbaubaren Stoffen, sondern aus Plastik. Wenn Fischer Netze verlieren, brauchen diese laut WWF 400 bis 600 Jahre, bevor sie verrottet sind. &#8222;An Wracks oder als aufgestellte Stellnetze fischen sie als Geisternetze noch lange (&#8230;) sinnlos weiter&#8220;, so der WWF. In Europa ist die Entsorgung von Fischereiger\u00e4t auf See verboten. Fischer m\u00fcssen diese also eigentlich wieder einsammeln &#8211; und, wenn sie eines verloren haben, den genauen Verlustort melden. Fischer aus Schleswig-Holstein w\u00fcrden es deswegen eher vermeiden, dass sie Netze verlieren, sagt Peter Dietze vom Landesfischereiverband. Auch weil sie teuer seien. &#8222;Das sind einige Tausend Euro pro Strecke, die dann im Wasser bleiben w\u00fcrde. Das kann sich keiner mehr leisten&#8220;, sagt er. Er betont, dass auch d\u00e4nische Fischer in Schleswig-Holsteinischen Gew\u00e4ssern unterwegs seien.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/screenshot-143906.webp.webp\" alt=\"Der Wal ist am Dienstag wieder aufgetaucht.\" title=\"Der Wal ist am Dienstag wieder aufgetaucht. | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Nachdem das Tier in der Nacht abgetaucht war und am Vormittag wieder in K\u00fcstenn\u00e4he zu sehen war, liegt es nun wieder auf.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/screenshot-143566.webp.webp\" alt=\"Der Buckelwal in der Wismarbucht.\" title=\"Der Buckelwal in der Wismarbucht. | Screenshot\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Der Wal muss dringend zur\u00fcck in den Atlantik &#8211; das ist Konsens bei den Experten. Die Zeit dr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/walwismar-112.webp.webp\" alt=\"NDR Reporter Marek Walde berichtet von der Wismarer Bucht, wo am Sonnabend der verirrte Buckelwal erneut gestrandet ist.\" title=\"NDR Reporter Marek Walde berichtet von der Wismarer Bucht, wo am Sonnabend der verirrte Buckelwal erneut gestrandet ist. | Screenshot\/NDR\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Nach seiner Befreiung in der L\u00fcbecker Bucht ist der verirrte Buckelwal mittlerweile in der Wismarbucht gestrandet.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/wal-266.webp.webp\" alt=\"Die R\u00fcckenflosse eines Buckelwals\" title=\"Die R\u00fcckenflosse eines Buckelwals | dpa-Bildfunk\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Zuletzt wurde der Wal vor Mecklenburg-Vorpommern gesehen. Die Entwicklungen im Laufe des Freitags zum Nachlesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"AUDIO: Buckelwal schwimmt in der Wismarer Bucht (2 Min) Stand: 31.03.2026 14:48 Uhr Der Buckelwal in der Ostsee&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":910698,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[199667,199666,199291,13,96043,1351,14,15,2852,12,1886,10,8,9,11,199292,199665,6447,199664],"class_list":{"0":"post-910697","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-buckelwal-ostsee","9":"tag-buckelwal-robert-marc-lehmann","10":"tag-buckelwal-wismar","11":"tag-headlines","12":"tag-landkreis-nordwestmecklenburg","13":"tag-mecklenburg-vorpommern","14":"tag-nachrichten","15":"tag-news","16":"tag-ostsee","17":"tag-schlagzeilen","18":"tag-tiere","19":"tag-top-news","20":"tag-top-meldungen","21":"tag-topmeldungen","22":"tag-topnews","23":"tag-wal-wismar","24":"tag-wie-geht-es-dem-buckelwal","25":"tag-wildtiere","26":"tag-wo-ist-der-buckelwal"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116323894993521781","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/910697","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=910697"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/910697\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/910698"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=910697"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=910697"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=910697"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}