{"id":911032,"date":"2026-03-31T16:03:18","date_gmt":"2026-03-31T16:03:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/911032\/"},"modified":"2026-03-31T16:03:18","modified_gmt":"2026-03-31T16:03:18","slug":"milliardaer-12-stunden-tage-koennten-helfen-die-wirtschaft-zu-retten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/911032\/","title":{"rendered":"Milliard\u00e4r: 12-Stunden-Tage k\u00f6nnten helfen, die Wirtschaft zu retten"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2560\" height=\"2059\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/69cb32d9f573a637a7567c05-scaled.jpg\" class=\"attachment-original size-original\" alt=\"\"  data-portal-copyright=\"Contributor\/Getty Images\" \/><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\tContributor\/Getty Images\n\t\t\t\t\t\t\t<\/p>\n<ul>\n<li data-section-id=\"1ed8q1d\" data-start=\"0\" data-end=\"111\">Oligarch Oleg Deripaska fordert l\u00e4ngere Arbeitszeiten als Antwort auf den wirtschaftlichen Umbau Russlands.<\/li>\n<li data-section-id=\"11ufq25\" data-start=\"113\" data-end=\"241\">Er sieht keinen normalen Abschwung, sondern einen strukturellen Bruch: weniger globale Chancen, mehr regionale Begrenzungen.<\/li>\n<li data-section-id=\"1ybpbmc\" data-start=\"243\" data-end=\"364\" data-is-last-node=\"\">Trotz hoher \u00d6lpreise bleibt die Wirtschaft unter Druck \u2013 Sanktionen, Konflikte und schwaches Wachstum bremsen das Land.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Russland steckt im Umbruch \u2013 und Oleg Deripaska fordert drastische Ma\u00dfnahmen. Der russische Milliard\u00e4r schl\u00e4gt vor, dass die Menschen im Land k\u00fcnftig zw\u00f6lf Stunden am Tag, sechs Tage die Woche arbeiten. Nur so k\u00f6nne sich die <a href=\"http:\/\/businessinsider.de\/themen\/Wirtschaft\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Wirtschaft<\/a> schneller an die neue Realit\u00e4t anpassen, schrieb er am Montag auf Telegram. <\/p>\n<p>F\u00fcr Deripaska ist die aktuelle Lage mehr als ein normaler Abschwung. Es gehe nicht nur um Zinsen oder Geldpolitik. \u201eDiese <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/themen\/krise\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Krise<\/a> ist tiefgreifender. Sie wird durch einen schwierigen Wandel verursacht: von den globalen Chancen, die wir einst hatten, hin zu regionalen Chancen mit allerlei Einschr\u00e4nkungen\u201c, schrieb er.<\/p>\n<p>Seine Diagnose: Russland muss sich neu erfinden \u2013 mit weniger internationalen M\u00f6glichkeiten und mehr Begrenzungen. <\/p>\n<p>Mehr Arbeit als L\u00f6sung, fordert der Milliard\u00e4r<\/p>\n<p>Deripaska sieht eine zentrale St\u00e4rke des Landes: seine Bev\u00f6lkerung. \u201eIn schwierigen Zeiten wissen wir, wie wir uns zusammenrei\u00dfen und mehr arbeiten k\u00f6nnen\u201c, schrieb der Gr\u00fcnder des Aluminiumkonzerns Rusal. Sein Vorschlag ist konkret: ein neuer Arbeitsrhythmus.<\/p>\n<p>\u201eJe fr\u00fcher wir auf diesen neuen Zeitplan umstellen \u2013 von 8 Uhr morgens bis 20 Uhr abends, einschlie\u00dflich samstags \u2013, desto schneller werden wir diesen Wandel vollziehen.\u201c<\/p>\n<p>Die Forderung des Milliard\u00e4rs kommt zu einem Zeitpunkt, in dem sich Russlands <a href=\"http:\/\/businessinsider.de\/themen\/Wirtschaft\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Wirtschaft<\/a> sichtbar ver\u00e4ndert. Das Land profitiert zwar kurzfristig von steigenden Energiepreisen. Die \u00d6lpreise sind in diesem Jahr um mehr als 70 Prozent gestiegen und liegen aktuell bei \u00fcber 100 US-Dollar pro Barrel (ca. 92 Euro). Doch der Effekt ist begrenzt.<\/p>\n<p>\u00d6l- und Gaseinnahmen machen traditionell mehr als ein Drittel des Staatshaushalts aus. Gleichzeitig belasten Sanktionen die Wirtschaft weiterhin. Das Wachstum schw\u00e4cht sich deutlich ab: 2025 lag es laut offiziellen Zahlen nur noch bei 1 Prozent \u2013 nach 4,3 Prozent im Jahr zuvor.<\/p>\n<p>Unsichere globale Lage<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlichen Druck erzeugen geopolitische Spannungen. Vor allem im Nahen Osten kommt es zu St\u00f6rungen wichtiger Handelsrouten, etwa in der Stra\u00dfe von Hormus \u2013 einem zentralen Engpass f\u00fcr den weltweiten \u00d6ltransport.<\/p>\n<p>Das ver\u00e4ndert Handelsstr\u00f6me. L\u00e4nder konkurrieren st\u00e4rker um verf\u00fcgbare Ressourcen. Deripaska hatte bereits zuvor gewarnt, dass der Konflikt langfristig nicht nur die Weltwirtschaft, sondern auch Russland belasten k\u00f6nnte \u2013 trotz hoher Energiepreise.<\/p>\n<p>Das Fazit des Milliard\u00e4rs ist klar: Die Spielregeln haben sich ge\u00e4ndert. Und wer mithalten will, muss mehr leisten.<\/p>\n<p>Lest den Originalartikel auf Englisch bei <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.com\/russia-economy-billionaire-deripaska-12-hour-6-days-work-week-2026-3\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Business Insider US.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Contributor\/Getty Images Oligarch Oleg Deripaska fordert l\u00e4ngere Arbeitszeiten als Antwort auf den wirtschaftlichen Umbau Russlands. 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