{"id":911629,"date":"2026-03-31T21:30:18","date_gmt":"2026-03-31T21:30:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/911629\/"},"modified":"2026-03-31T21:30:18","modified_gmt":"2026-03-31T21:30:18","slug":"vier-jahre-nach-massaker-in-butscha","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/911629\/","title":{"rendered":"Vier Jahre nach Massaker in Butscha"},"content":{"rendered":"<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"internal-image\" title=\"Mehrere Au\u00dfenminister der EU-Staaten gedenken der Opfer in Butscha. Die Politiker halten Kerzen in den H\u00e4nden. \" alt=\"Mehrere Au\u00dfenminister der EU-Staaten gedenken der Opfer in Butscha. 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Die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kallas betonte, die T\u00e4ter m\u00fcssten ebenso bestraft werden wie diejenigen, die den Befehl zum T\u00f6ten gegeben h\u00e4tten. Man m\u00fcsse das Engagement in der Ukraine trotz des Iran-Krieges und dessen Folgen auf der Agenda halten und jede m\u00f6gliche Unterst\u00fctzung leisten.<\/p>\n<p>                Was war in Butscha passiert?<\/p>\n<p>Als russische Truppen am 24. Februar 2022 die Grenzen der Ukraine \u00fcbertraten und in der Hauptstadt Kiew die dortige Regierung absetzen wollten, nahmen sie vor\u00fcbergehend die dazwischenliegenden Gebiete ein. Vielerorts wurden sie in den ersten Kriegswochen wieder zur\u00fcckgedr\u00e4ngt. Am 31. M\u00e4rz 2022 befreiten ukrainische Soldaten die Kleinstadt Butscha vor den Toren Kiews von den russischen Invasoren.<\/p>\n<p>Damals gingen Bilder aus den Stra\u00dfen um die Welt, in denen die Leichen ziviler Opfer lagen. Ukrainische Beh\u00f6rden registrierten mehr als 400 get\u00f6tete Zivilisten allein in Butscha. In der Region waren es mehr als 1.300, von denen 700 erschossen wurden. Russische Offizielle weisen den Vorwurf eines Kriegsverbrechens zur\u00fcck und sprechen trotz klarer Gegenbeweise von einer Inszenierung.<\/p>\n<p>Internationale Politiker verurteilten Russland damals scharf; so brachten etwa die EU sowie die USA als Reaktion weitere Sanktionen auf den Weg.<\/p>\n<p>                Wie steht die Ukraine derzeit da?<br \/>\n                Im f\u00fcnften Kriegsjahr sind insbesondere die Frontgebiete im Norden und Osten der Ukraine weiter heftig umk\u00e4mpft. Zuletzt waren der Ukraine einige Vorst\u00f6\u00dfe gelungen, doch sprechen Experten von Anzeichen f\u00fcr den Beginn einer russischen Fr\u00fchjahrsoffensive. (H\u00f6ren Sie hierzu ein aktuelles <a title=\"Link auf: Interview aus der Sendung \u201dEuropa Heute\u201d\" target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/unterwegs-im-osten-der-ukraine-interview-mit-srf-korrespondent-david-nauer-100.html\" class=\"click-tracking-paragraph\" data-tracking=\"{&quot;name&quot;:&quot;Link in Beitrag&quot;,&quot;chapter1&quot;:&quot;https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/unterwegs-im-osten-der-ukraine-interview-mit-srf-korrespondent-david-nauer-100.html&quot;,&quot;chapter2&quot;:&quot;Interview aus der Sendung \u201dEuropa Heute\u201d&quot;,&quot;chapter3&quot;:&quot;Vier Jahre nach Massaker in Butscha - Au\u00dfenminister Wadephul zu Solidarit\u00e4tsbesuch in der Ukraine&quot;,&quot;level2&quot;:2}\" rel=\"nofollow noopener\">Interview aus der Sendung \u201dEuropa Heute\u201d<\/a>.)<\/p>\n<p>Zudem greift Russland weiter massiv ukrainische St\u00e4dte mit Drohnen und Raketen an. Die Ukraine wehrt viele dieser Angriffe mit verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig g\u00fcnstigen Waffensystemen ab. Am Wochenende vereinbarte Pr\u00e4sident Selenskyj Kooperationen mit mehreren Golfstaaten, die angesichts anhaltender Angriffe aus dem Iran an den ukrainischen Defensivwaffen interessiert sind.<\/p>\n<p>Diese Nachricht wurde am 31.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bundesau\u00dfenminister Wadephul, der ukrainische Amtskollege Sybiha und weitere Au\u00dfenminister der EU-Staaten gedenken der Opfer in der ukrainischen Stadt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":911630,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-911629","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116325923465954142","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/911629","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=911629"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/911629\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/911630"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=911629"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=911629"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=911629"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}