{"id":911872,"date":"2026-03-31T23:47:15","date_gmt":"2026-03-31T23:47:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/911872\/"},"modified":"2026-03-31T23:47:15","modified_gmt":"2026-03-31T23:47:15","slug":"milliarden-deal-nvidia-steigt-bei-marvell-ein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/911872\/","title":{"rendered":"Milliarden-Deal: Nvidia steigt bei Marvell ein"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Billion-dollar-deal-Nvidia-invests-in-Marvell-11242528.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Die KI-Branche l\u00e4uft weiter hei\u00df. Der US-Chip-Konzern Nividia hat zwei Milliarden US-Dollar in Marvell Technology investiert. Beide Unternehmen gehen zudem eine strategische Partnerschaft ein. Diese soll Kunden, die auf Nvidia-Architekturen aufbauen, die Nutzung der von Marvell entwickelten, kundenspezifischen KI-Chips in Kombination mit Nvidias Netzwerkkomponenten und Prozessoren erleichtern. Das teilten beide Unternehmen am Dienstag in gleichlautenden Erkl\u00e4rungen mit.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Durch die Partnerschaft erhalten die Kunden \u201emehr Auswahl und Flexibilit\u00e4t bei der Entwicklung von Infrastrukturen der n\u00e4chsten Generation\u201c, hei\u00dft es. Marvell wird demnach kundenspezifische Chips und mit Nvidias NVLink Fusion kompatible Netzwerkl\u00f6sungen beisteuern, w\u00e4hrend der Nvidia unterst\u00fctzende Technologien wie CPUs, Netzwerkkarten und Verbindungen bereitstellt.<\/p>\n<p>\u201eDer Wendepunkt in der KI-Entwicklung ist erreicht. Die Nachfrage nach Token-Generierung steigt rasant, und weltweit wird mit Hochdruck an der Entwicklung von KI-Fabriken gearbeitet\u201c, wird Nvidia-CEO Jensen Huang <a href=\"https:\/\/nvidianews.nvidia.com\/news\/nvidia-ai-ecosystem-expands-as-marvell-joins-forces-through-nvlink-fusion\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">in der Mitteilung<\/a> zitiert. \u201eGemeinsam mit Marvell erm\u00f6glichen wir unseren Kunden, das KI-Infrastruktur-\u00d6kosystem von Nvidia zu nutzen und spezialisierte KI-Rechenkapazit\u00e4ten zu skalieren.\u201c<\/p>\n<p>Die Partnerschaft mit Nvidia unterstreiche die wachsende Bedeutung von Hochgeschwindigkeitsverbindungen, optischen Verbindungen und beschleunigter Infrastruktur f\u00fcr die Skalierung von KI, <a href=\"https:\/\/investor.marvell.com\/news-events\/press-releases\/detail\/1019\/nvidia-ai-ecosystem-expands-as-marvell-joins-forces-through-nvlink-fusion\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">erkl\u00e4rte der CEO von Marvell, Matt Murphy<\/a>. \u201eDurch die Verbindung von Marvells f\u00fchrender Expertise in den Bereichen analoge Hochleistungselektronik, optische digitale Signalverarbeitung (DSP), Siliziumphotonik und kundenspezifische Siliziumtechnologie mit Nvidias wachsendem KI-\u00d6kosystem mittels NVLink Fusion erm\u00f6glichen wir unseren Kunden den Aufbau skalierbarer und effizienter KI-Infrastrukturen.\u201c<\/p>\n<p>Skalierbarkeit und Energieeffizienz immer wichtiger<\/p>\n<p>Jacob Bourne, Analyst bei dem Marktforschungsunternehmen eMarketer verweist <a href=\"https:\/\/www.reuters.com\/technology\/nvidia-invests-2-billion-marvell-launches-ai-partnership-2026-03-31\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">gegen\u00fcber der Nachrichtenagentur Reuters<\/a> darauf, dass bei KI-Systemen und -Rechenzentren deren Skalierbarkeit sowie Bandbreite und Energieeffizienz eine Schl\u00fcsselrolle spielen. \u201eDie \u00dcbernahme [von Marvell, Anm.] erweitert Nvidias \u00d6kosystem um spezialisiertere Siliziumchips und st\u00e4rkt damit Nvidias Position als zentraler Zugangspunkt f\u00fcr zunehmend vielf\u00e4ltige KI-Workloads\u201c, so der Experte.<\/p>\n<p>Beide Unternehmen werden au\u00dferdem zusammenarbeiten, um fortschrittliche Netzwerkl\u00f6sungen f\u00fcr KI voranzutreiben, darunter optische Verbindungsl\u00f6sungen und Siliziumphotoniktechnologie, die eine schnelle und energieeffiziente Daten\u00fcbertragung erm\u00f6glichen, k\u00fcndigten sie an.<\/p>\n<p>Angesichts des weltweiten KI-Booms investieren die gro\u00dfen Tech-Konzerne derzeit Milliarden in den Aufbau von KI-Infrastruktur. Im vergangenen Herbst k\u00fcndigte Nvidia zusammen mit OpenAI das \u201egr\u00f6\u00dfte KI-Infrastrukturprojekt der Geschichte\u201c an und <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Naechster-KI-Deal-Nvidia-will-100-Milliarden-US-Dollar-in-OpenAI-investieren-10666767.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">daf\u00fcr insgesamt 100 Milliarden US-Dollar in den ChatGPT-Entwickler zu investieren<\/a>. Geplant wurden mehrere Rechenzentren, die mit zehn Gigawatt einen Energiebedarf aufweisen sollten, welcher der Leistung von zehn Kernkraftwerken entsprechen w\u00fcrde. Mittlerweile klingen die OpenAI-Pl\u00e4ne von Nvidia weniger forsch. Zwar dementierte Nvidia-CEO Huang Medienberichte, wonach die Investitionspl\u00e4ne auf Eis gelegt wurden. Aber auch die urspr\u00fcnglich genannte Summe von 100 Milliarden US-Dollar erscheint nunmehr unrealistisch. Nvidia will zwar <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Nvidia-will-mehr-in-OpenAI-investieren-aber-keine-100-Milliarden-11161557.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">weiter in OpenAI investieren \u2013 aber keine 100 Milliarden<\/a>.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:akn@heise.de\" title=\"Andreas Knobloch\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">akn<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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