{"id":914346,"date":"2026-04-01T23:16:17","date_gmt":"2026-04-01T23:16:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/914346\/"},"modified":"2026-04-01T23:16:17","modified_gmt":"2026-04-01T23:16:17","slug":"skepsis-trotz-kurs-plus-hoffnung-auf-iran-kriegsende-treibt-us-boersen-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/914346\/","title":{"rendered":"Skepsis trotz Kurs-Plus: Hoffnung auf Iran-Kriegsende treibt US-B\u00f6rsen an"},"content":{"rendered":"<p>Skepsis trotz Kurs-PlusHoffnung auf Iran-Kriegsende treibt US-B\u00f6rsen an<\/p>\n<p>01.04.2026, 22:46 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(06:21 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/John-Romolo-arbeitet-auf-dem-Parkett-der-New-Yorker-Boerse.webp.webp\" alt=\"John-Romolo-arbeitet-auf-dem-Parkett-der-New-Yorker-Boerse\"\/>Der hohe Brentpreis bremst die Euphorie der Anleger. (Foto: picture alliance\/dpa\/AP)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Die Aussicht auf eine Deeskalation im Konflikt mit dem Iran befl\u00fcgelt die Kurse an der Wall Street. Doch der Brentpreis bleibt oberhalb der Marke von 100 Dollar. Bei den Einzelwerten gibt es Bewegung bei den Chipkonzernen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die &#8222;Trump-Rally&#8220; hat die US-B\u00f6rsen am Mittwoch noch weiter nach oben getragen. Der <b class=\"bold\">Dow-Jones-Index<\/b> stieg um 0,5 Prozent auf 46.566 Punkte. Der <b class=\"bold\">S&amp;P-500<\/b> kletterte um 0,7 Prozent und der <b class=\"bold\">Nasdaq-Composite <\/b>um 1,2 Prozent. An der Nyse wurden 1.841 (Dienstag: 2.148) Kursgewinner gesehen, denen 930 (625) -verlierer gegen\u00fcberstanden. Unver\u00e4ndert schlossen 37 (54) Titel. Mit der Hoffnung auf ein baldiges Ende des Iran-Kriegs hatte die Wall Street bereits am Vortag deutliche Aufschl\u00e4ge verzeichnet.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Wenn man das Gesamtbild betrachtet, ist es eindeutig noch zu fr\u00fch, um schon jetzt &#8218;Entwarnung&#8216; zu geben. Marktteilnehmer werden konkrete Fortschritte in Richtung Deeskalation sehen wollen, und nicht nur positiv klingende Rhetorik, bevor sie das Risikoniveau wesentlich erh\u00f6hen&#8220;, warnte Marktstratege Michael Brown von Pepperstone vor \u00fcbertriebener Euphorie.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die bestehende Skepsis konnte man auch an der <b class=\"bold\">\u00d6lpreisentwicklung <\/b>ablesen. Der marktf\u00fchrende Kontrakt f\u00fcr <b class=\"bold\">Brent <\/b>rutschte im Verlauf deutlicher unter die Marke von 100 Dollar. Zum Ende des US-Handels notierte der Brentpreis zwar immer noch 2,9 Prozent im Minus, mit 100,92 Dollar aber wieder oberhalb der Marke von 100 Dollar &#8211; und dies, obwohl die Nachrichtenlage eher f\u00fcr einen sinkenden \u00d6lpreis sprach. Denn die US-Roh\u00f6lvorr\u00e4te waren in der vergangenen Woche \u00fcberraschend deutlich gestiegen. Zudem bereiten sich einem Bericht des Wall Street Journal zufolge die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) darauf vor, den USA und anderen Verb\u00fcndeten zu helfen, die Stra\u00dfe von Hormus mit Gewalt zu \u00f6ffnen.<\/p>\n<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Rendite zehnj\u00e4hriger <b class=\"bold\">US-Staatsanleihen <\/b>stieg um 2 Basispunkte auf 4,33 Prozent. Die Hoffnungen auf eine Beruhigung bei den \u00d6lpreisen und in der Folge bei den Inflationserwartungen bremsten die Renditen. Allerdings bleibt die Wieder\u00f6ffnung der Stra\u00dfe von Hormus f\u00fcr eine l\u00e4ngerfristige Beruhigung entscheidend. Eine Wiederer\u00f6ffnung w\u00e4re wahrscheinlich erforderlich, um st\u00e4rkere Verluste des Dollar auszul\u00f6sen, mutma\u00dft ING-Analyst Francesco Pesole. &#8222;Wir sind der Meinung, dass mehr Klarheit und ein Zeitplan f\u00fcr eine Wieder\u00f6ffnung der Stra\u00dfe eine notwendige Bedingung daf\u00fcr sind, dass der Dollar-Index wieder auf die Tiefstst\u00e4nde vom 23. M\u00e4rz zur\u00fcckf\u00e4llt&#8220;, so Pesole. Doch b\u00fc\u00dfte der Dollar-Index mit den Deeskalationssignalen schon jetzt 0,4 Prozent ein &#8211; der Greenback verlor an Zuspruch als &#8222;sicherer Anlegerhafen&#8220;. <b class=\"bold\">Gold <\/b>profitierte von der Dollar-Schw\u00e4che, die Feinunze verteuerte sich um 2 Prozent.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Konjunkturdaten des Tages waren zwar \u00fcberwiegend ermutigend ausgefallen, setzten aber kaum Akzente. Dem <b class=\"bold\">ADP-Arbeitsmarktbericht<\/b> zufolge wurden im M\u00e4rz im privaten Sektor 62.000 Stellen geschaffen, w\u00e4hrend Volkswirte im Schnitt mit 39.000 gerechnet hatten. Der Einzelhandelsumsatz stieg im Februar um 0,6 Prozent und lag damit leicht \u00fcber der Konsensprognose von 0,5 Prozent. Diese zeige, dass die Inflationsgefahren noch keinen bremsenden Effekt auf den Konsum h\u00e4tten, kommentiert Andreas Lipkow von CMC Markets. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes erreichte im M\u00e4rz in zweiter Lesung einen Stand von 52,3 Punkten, hier war ein Anstieg auf 52,4 von 51,2 im Vormonat prognostiziert worden. Der ISM-Index des verarbeitenden Gewerbes stieg im M\u00e4rz auf 52,7 von 52,4 Punkten im Februar; hier war ein R\u00fcckgang auf 52,1 erwartet worden. Die Lagerbest\u00e4nde verringerten sich im Januar um 0,1 Prozent, w\u00e4hrend \u00d6konomen mit unver\u00e4nderten Best\u00e4nden gerechnet hatten.<\/p>\n<p>Bei Einzelwerten geht Nike die Puste aus<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Aktien des Energiesektors stellten den schw\u00e4chsten Sektor mit Verlusten von durchschnittlich fast 4 Prozent. Der Sektor war mit dem steigenden <b class=\"bold\">\u00d6lpreis <\/b>kr\u00e4ftig nach oben gelaufen und folgte ihm nun nach unten. Exon Mobil verloren 5,2 und Chevron 4,6 Prozent.<\/p>\n<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Unter den Einzelwerten knickte die <b class=\"bold\">Nike-Aktie <\/b>um 15,5 Prozent ein. Der Sportartikelhersteller hat im dritten Gesch\u00e4ftsquartal einen niedrigeren Gewinn verzeichnet, da die Ums\u00e4tze in China weiter zur\u00fcckgingen. Der Konzern erwartet zudem bis Ende 2026 einen Umsatzr\u00fcckgang im niedrigen einstelligen Prozentbereich. F\u00fcr das laufende vierte Gesch\u00e4ftsquartal werde ein R\u00fcckgang von 2 bis 4 Prozent erwartet. Analysten hatten einen Anstieg von 1,9 Prozent prognostiziert.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">F\u00fcr die <b class=\"bold\">Microsoft-Aktie<\/b> ging es um 0,2 Prozent nach unten &#8211; der Konzern will bis 2029 insgesamt 5,5 Milliarden US-Dollar in Cloud- und KI-Infrastruktur in Singapur investieren, da die Nachfrage nach KI-Kompetenzen und Rechenleistung in dem Stadtstaat weiter w\u00e4chst. <b class=\"bold\">Intel <\/b>verteuerten sich um 8,8 Prozent. Der Chiphersteller kauft f\u00fcr 14,2 Milliarden Dollar den Anteil von <b class=\"bold\">Apollo Global<\/b> Management an dem irischen Chip-Gemeinschaftsunternehmen<b class=\"bold\"> Fab 34<\/b>.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, bho\/DJ<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Skepsis trotz Kurs-PlusHoffnung auf Iran-Kriegsende treibt US-B\u00f6rsen an 01.04.2026, 22:46 Uhr Artikel anh\u00f6ren(06:21 min) Der hohe Brentpreis bremst&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":914347,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[134],"tags":[1623,175,170,169,29,7126,30,668,3550,19229,171,174,199,12772,1124,173,172,64,55],"class_list":["post-914346","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-brent","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-deutschland","tag-dow-jones","tag-germany","tag-gold","tag-goldpreis","tag-intel","tag-markets","tag-maerkte","tag-microsoft","tag-nike","tag-oelpreis","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte","tag-usa","tag-wirtschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116332002662370192","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/914346","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=914346"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/914346\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/914347"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=914346"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=914346"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=914346"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}