{"id":9181,"date":"2025-04-05T03:24:24","date_gmt":"2025-04-05T03:24:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/9181\/"},"modified":"2025-04-05T03:24:24","modified_gmt":"2025-04-05T03:24:24","slug":"michael-behrendt-playlist-zum-glueck-99-%c2%bd-songs-fuer-ein-erfuelltes-leben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/9181\/","title":{"rendered":"Michael Behrendt: Playlist zum Gl\u00fcck. 99 \u00bd Songs f\u00fcr ein erf\u00fclltes Leben\u2028"},"content":{"rendered":"<p>  <b>Von Kansas bis Beyonc\u00e9: Das Leben als Sammlung emotionaler Frequenzen<\/b><\/p>\n<p class=\"para_3 \">\n  Behrendts Ausgangspunkt ist ebenso banal wie brillant: Musik begleitet uns durchs Leben \u2013 warum also nicht einmal genauer hinschauen, wie sie das eigentlich tut? Die Kapitel sind dabei thematisch gegliedert wie ein gut sortiertes Plattenregal: Es geht um das Universum und uns, um Haltung, Liebe, Resilienz, Ver\u00e4nderung \u2013 und nat\u00fcrlich um das Anfangen. Behrendt w\u00e4hlt dabei nicht die \u00fcblichen Verd\u00e4chtigen, sondern setzt auf eine erstaunlich diverse Mischung, die von Dog Eat Dog bis Carole King, von GReeeN bis Alanis Morissette reicht. Selbst Sesame Street und Beyonc\u00e9 finden ihren Platz \u2013 ohne ironisches Augenzwinkern, sondern als ernstgemeinte Hymnen auf Lebensfreude und Selbstf\u00fcrsorge.\n<\/p>\n<p class=\"para_5 \">\n  Der Clou dabei: Die ber\u00fchmten \u201e99 \u00bd Songs\u201c sind nicht nur Kapitel\u00fcberschriften, sondern tats\u00e4chlich \u00fcber Spotify h\u00f6rbar. Der QR-Code im Buch f\u00fchrt direkt zur Playlist \u2013 eine feine Idee, die zeigt, wie sich analoges Lesen und digitales H\u00f6ren intelligent verbinden lassen. Und dass ausgerechnet Theodor Shitstorm mit dem \u201eRatgeberlied\u201c die halbe Nummer 99 \u00bd liefert, ist ein Geniestreich mit Pointengarantie.\n<\/p>\n<p>  <b>Klangtherapie ohne Kitsch<\/b><\/p>\n<p class=\"para_7 \">\n  Was Behrendt von klassischen Lebenshilfe-B\u00fcchern unterscheidet, ist sein Ton: gelassen, humorvoll, manchmal liebevoll sp\u00f6ttisch \u2013 aber nie zynisch. Seine Songanalysen sind zug\u00e4nglich und fundiert, voller pophistorischer Anekdoten und gesellschaftlicher Miniaturen, die einen zwischen Schmunzeln und Stirnrunzeln hin- und herpendeln lassen. Dabei begegnet er den Songs mit Respekt, auch wenn er sich an \u00fcberinterpretierten oder allzu pathetischen Stellen gern einen Seitenhieb erlaubt.\n<\/p>\n<p class=\"para_9 \">\n  So wird Playlist zum Gl\u00fcck zu einer Art musikalischem Lebensbegleiter, der keine fertigen L\u00f6sungen bietet, aber jede Menge Anregungen. Der Soundtrack ist dabei so vielseitig wie das Leben selbst: mal laut, mal leise, mal pathetisch, mal lakonisch \u2013 aber immer mit dem richtigen Taktgef\u00fchl.\n<\/p>\n<p>  <b>Eine Playlist zum Lesen und Leben<\/b><\/p>\n<p class=\"para_11 \">\n  Michael Behrendts Buch ist kein Ratgeber, kein Essayband und kein Pop-Feuilleton im klassischen Sinn \u2013 es ist eine Einladung. Eine Einladung, Musik nicht nur zu h\u00f6ren, sondern sie wieder ernst zu nehmen als das, was sie schon immer war: eine Ausdrucksform f\u00fcr das, was sich oft nicht in Worte fassen l\u00e4sst. Wer sich darauf einl\u00e4sst, wird nicht nur neue Songs entdecken, sondern auch neue Seiten an sich selbst.\n<\/p>\n<p class=\"para_13 \">\n  Und wer wei\u00df: Vielleicht rettet dann tats\u00e4chlich der n\u00e4chste DJ dein Leben. Oder zumindest dein Gem\u00fct.\n<\/p>\n<p>  <b>\u00dcber den Autor<\/b><\/p>\n<p class=\"para_15 \">\n  Michael Behrendt, Jahrgang 1959, ist freiberuflicher Lektor, Redakteur beim PIER F Magazin, Musikjournalist und Sachbuchautor mit einem besonderen Blick f\u00fcr die poetischen (und manchmal absurden) Feinheiten von Pop-Lyrics. Auf seinem Blog <a href=\"https:\/\/tedaboutsongs.60herz.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">tedaboutsongs.60herz.de<\/a> und bei <a href=\"https:\/\/faustkultur.de\/autorinnen\/michael-behrendt\/\" class=\"fad_weblink\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\">faustkultur.de<\/a> schreibt er regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber Songs, die mehr sagen, als man beim ersten H\u00f6ren denkt.\n<\/p>\n<p class=\"para_17 \">\n  Sein Reclam-Vorg\u00e4nger Mein Herz hat Sonnenbrand widmete sich schiefen bis irrwitzigen Songtexten aus sechs Jahrzehnten deutscher Popmusik. Mit Playlist zum Gl\u00fcck erweitert er nun das Spektrum \u2013 und legt ein leidenschaftliches Pl\u00e4doyer f\u00fcr die emotionale Kraft der Musik vor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von Kansas bis Beyonc\u00e9: Das Leben als Sammlung emotionaler Frequenzen Behrendts Ausgangspunkt ist ebenso banal wie brillant: Musik&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9182,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1774],"tags":[1784,1785,7209,29,7206,214,30,7217,7214,7210,7204,7212,7207,7213,7215,7211,7216,7205,7208,215],"class_list":{"0":"post-9181","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-buecher","8":"tag-books","9":"tag-buecher","10":"tag-buchvorstellung","11":"tag-deutschland","12":"tag-emotionale-kraft-von-musik","13":"tag-entertainment","14":"tag-germany","15":"tag-michael-behrendt","16":"tag-musik-und-emotion","17":"tag-musikalische-lebenshilfe","18":"tag-musiktherapie","19":"tag-playlist-zum-glueck","20":"tag-popkultur-sachbuch","21":"tag-popliteratur","22":"tag-popmusik-und-psyche","23":"tag-reclam-verlag","24":"tag-songanalyse","25":"tag-songs-fuers-leben","26":"tag-spotify-playlist-buch","27":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114283221107880682","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9181","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9181"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9181\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9182"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9181"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9181"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9181"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}