{"id":91873,"date":"2025-05-07T15:09:13","date_gmt":"2025-05-07T15:09:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/91873\/"},"modified":"2025-05-07T15:09:13","modified_gmt":"2025-05-07T15:09:13","slug":"heimserver-nas-system-unraid-7-1-0-kann-wlan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/91873\/","title":{"rendered":"Heimserver: NAS-System Unraid 7.1.0 kann WLAN"},"content":{"rendered":"<p>Die Entwickler des Linux-basierten NAS-Betriebssystems Unraid haben Version 7.1.0 ver\u00f6ffentlicht. Einige Neuerungen stechen hervor: So k\u00f6nnen Heim-Admins Unraid nun auch \u00fcber WLAN ans Netzwerk koppeln. Die Programmierer haben den Import von Laufwerkpools anderer Systeme verbessert. Viele kleinere Korrekturen runden das Release ab.<\/p>\n<p>In den <a href=\"https:\/\/docs.unraid.net\/unraid-os\/release-notes\/7.1.0\/\" rel=\"external noopener\" target=\"_blank\">Release-Notes zu Unraid 7.1.0<\/a> fassen die Entwickler die \u00c4nderungen zusammen. &#8222;Dieses Release f\u00fcgt Unterst\u00fctzung f\u00fcr drahtlose Netzwerke hinzu, die F\u00e4higkeit von TrueNAS und anderen fremden Pools zu importieren, diverse Verbesserungen an den VMs und erste Schritte hin zu einer responsiven webGUI&#8220;, erkl\u00e4ren sie dort.<\/p>\n<p>Unraid: Drahtloses Netzwerken<\/p>\n<p>Die Unterst\u00fctzung von WLAN ist die wohl auff\u00e4lligste Neuerung in Unraid 7.1.0. Zwar sei die kabelgebundene Anbindung typischerweise zu bevorzugen, aber sofern das nicht m\u00f6glich ist, erm\u00f6glicht das Betriebssystem nun die Anbindung mittels Funknetz. F\u00fcr das initiale Setup ben\u00f6tigen Admins einen lokalen Monitor und Tastatur, um in den GUI-Modus zu booten, oder doch eine kabelgest\u00fctzte Netzwerkanbindung. Die Entwickler planen, k\u00fcnftig dem &#8222;USB Creator&#8220; die Funktion einzuimpfen, das Drahtlosnetz vor dem initialen Startvorgang einzurichten. Derzeit unterst\u00fctzt Unraid lediglich ein WLAN-Interface. Das ist zudem nicht in der Lage, in einem Verbund teilzunehmen.<\/p>\n<p>Fremde ZFS-Pools wie jene von TrueNAS, Proxmox, Ubuntu oder QNAP lassen sich nun importieren. Anstatt der ersten importiert Unraid nun die gr\u00f6\u00dfte Partition. Fehlerkorrekturen umfassen unter anderem, dass deaktivierte Laufwerke nun wieder im Dashboard angezeigt werden. Die VMs enthalten nun auch den Nouveau-Grafikkartentreiber. Den deaktivieren die Programmierer jedoch standardm\u00e4\u00dfig, da sie davon ausgehen, dass die meisten Nutzerinnen und Nutzer den Nvidia-Treiber einsetzen wollen. Das CPU-Pinning ist zudem nun optional.<\/p>\n<p>Bei der Bedienoberfl\u00e4che haben die Entwickler erste \u00c4nderungen vorgenommen, die ein responsives Design erm\u00f6glichen sollen. Au\u00dferdem sollen einige Adblocker die Dashboard-Oberfl\u00e4che nicht mehr blockieren. Der Linux-Kernel ist nun auf Stand 6.12.24 und enth\u00e4lt einige Patches, die vom Standard-Kernel abweichen.<\/p>\n<p>Unraid ist ein System, mit dem sich handels\u00fcbliche Hardware in ein einfach wartbares NAS-System verwandeln l\u00e4sst. Es bietet dabei gr\u00f6\u00dfere Flexibilit\u00e4t als etwa fertig konfektionierte oder manuell best\u00fcckbare NAS-Systeme wie die von QNAP oder Synology, da damit beliebige Laufwerke nutzbar sind. Bei der RAID-Nutzung erm\u00f6glicht Unraid etwa, ohne Kapazit\u00e4tsverlust Laufwerke unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe zu verwenden. Zudem kann Unraid Strom sparen. Da nicht alle Laufwerke zeitgleich aktiv sein m\u00fcssen, wie sonst bei RAID \u00fcblich, k\u00f6nnen inaktive in Schlafmodi versetzt werden.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:dmk@heise.de\" title=\"Dirk Knop\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dmk<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Entwickler des Linux-basierten NAS-Betriebssystems Unraid haben Version 7.1.0 ver\u00f6ffentlicht. 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