{"id":920689,"date":"2026-04-04T12:41:19","date_gmt":"2026-04-04T12:41:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/920689\/"},"modified":"2026-04-04T12:41:19","modified_gmt":"2026-04-04T12:41:19","slug":"ukraine-viele-tote-bei-russischer-angriffswelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/920689\/","title":{"rendered":"Ukraine: Viele Tote bei russischer Angriffswelle"},"content":{"rendered":"<p>Nikopol liegt nur wenige Kilometer von russisch besetztem Gebiet entfernt am anderen Ufer des Flusses Dnipro. Bei dem Angriff auf den Markt wurden nach Angaben der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft 19 Menschen verletzt.<\/p>\n<p>\u201eDas ist ein weiteres Kriegsverbrechen, das von der Russischen F\u00f6deration ver\u00fcbt wird\u201c, erkl\u00e4rte die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft nach der Attacke auf Nikopol auf Telegram. Die Stadt ist regelm\u00e4\u00dfig Ziel von Angriffen. Nach Armeeangaben feuerte Russland in der Nacht 286 Drohnen auf die Ukraine ab, 260 davon seien abgeschossen worden.<\/p>\n<p>14 Tote bei Angriffen am Karfreitag<\/p>\n<p>Bereits am Karfreitag waren 14 Menschen bei russischen Luftangriffen in mehreren Teilen der Ukraine get\u00f6tet worden. In der Region Sumy im Norden starben laut Beh\u00f6rden drei Menschen bei einer Attacke am helllichten Tag. Zwei weitere Todesopfer wurden aus der Region Schytomyr im Nordwesten und Dnipropetrowsk im Zentrum der Ukraine gemeldet. In den frontnahen Gebieten Charkiw, Donezk, Cherson und Saporischschja kamen acht Menschen ums Leben. Eine weitere Person wurde in der Hauptstadtregion Kiew get\u00f6tet.<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" class=\"lazy-loading\" bad-src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg%20xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg'%20viewBox%3D'0%200%205316%203544'%2F%3E\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/2991375_bigpicture_1156901_ukraine_krieg_russland_isw_maerz_body_r.jpg\"  alt=\"Folgen eines russischen Drohnenangriffs in Charkiw\"\/><\/p>\n<p>   Reuters\/Sofiia Gatilova<\/p>\n<p>      Feuerwehr nach Luftangriff auf Charkiw im Einsatz<\/p>\n<p>Die ukrainischen Luftstreitkr\u00e4fte teilten mit, insgesamt habe die russische Armee das Staatsgebiet der Ukraine mit mehr als 500 Drohnen und Dutzenden Raketen unter Beschuss genommen. \u201eWir sehen, dass der Feind neue Routen, st\u00e4ndig modernisierte Drohnen und neue Taktiken einsetzt\u201c, sagte der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkr\u00e4fte, Jurij Ihnat, am Freitag, dem mittlerweile 1.500 Tag der russischen Invasion.<\/p>\n<p>Selenskyj bei Erdogan in Istanbul<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj warf Russland eine \u201eEskalation zu Ostern\u201c vor. Die Ukraine lastet Russland an, nicht ernsthaft an Frieden interessiert zu sein. Die von den USA vermittelten Gespr\u00e4che zwischen den beiden Kriegsparteien sind ins Stocken geraten, da die USA mit dem Iran-Krieg besch\u00e4ftigt sind. Russland hat zuletzt seine Drohnenangriffe auf die Ukraine verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Samstagnachmittag traf Selenskyj nach Angaben seines Pr\u00e4sidialamts zu Gespr\u00e4chen mit dem t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Recep Tayyip Erdogan in Istanbul ein. Au\u00dferdem sei eine Begegnung Selenskyjs mit dem \u00d6kumenischen Patriarchen Bartholom\u00e4us, dem geistlichen Ehrenoberhaupt der orthodoxen Kirche, geplant.<\/p>\n<p>Ein Toter nach Angriff in S\u00fcdrussland<\/p>\n<p>Bei einem ukrainischen Angriff mit Drohnen und Raketen wurde unterdessen im S\u00fcden Russlands ein Mensch get\u00f6tet. Vier Personen seien bei dem Angriff in der Region Rostow schwer verletzt worden, sagte Regionalgouverneur Juri Slyusar am Samstag. Die Verletzten schwebten seinen Angaben zufolge in Lebensgefahr. \u201eEine Rakete traf eine gewerbliche Einrichtung\u201c, so der Gouverneur.<\/p>\n<p>      Russland \u00fcberzieht Ukraine mit Drohnenangriffen<\/p>\n<p>Trotz zahlreicher Friedensappelle rund um Ostern intensiviert Russland seine Angriffe auf die Ukraine. In den vergangenen 48 Stunden wurde das Land schwer bombardiert, zahlreiche Menschen starben.<\/p>\n<p>Bei dem Angriff in der Hafenstadt Taganrog sei zudem ein Frachtschiff im Asowschen Meer durch herabfallende Tr\u00fcmmerteile besch\u00e4digt worden. Die Luftabwehr habe Drohnen \u00fcber der Bucht von Taganrog und in anderen Gebieten zerst\u00f6rt. Der Gouverneur machte keine Angaben dazu, wer den Angriff ausgef\u00fchrt hat. Kiew fliegt regelm\u00e4\u00dfig Luftangriffe auf russisches Gebiet.<\/p>\n<p>ISW: Keine russischen Gel\u00e4ndegewinne im M\u00e4rz<\/p>\n<p>Nach Angaben des US-Thinktanks Institute for the Study of War (ISW) ist es der russischen Armee im vergangenen Monat nicht gelungen, neues Gebiet zu erobern. Zuletzt war das im September 2023 der Fall, wie das ISW am Donnerstag mitteilte. Die ukrainischen Streitkr\u00e4fte eroberten laut diesen Angaben im M\u00e4rz einige kleine Gebiete im Umfang von neun Quadratkilometern zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Nach monatelangen Fortschritten h\u00e4tten die russischen Kr\u00e4fte an der gesamten Front an Tempo verloren, hob die Agentur AFP mit Verweis auf ISW-Daten hervor. Der russische Vormarsch habe sich bereits seit Ende 2025 wegen Gegenoffensiven im S\u00fcdosten der Ukraine merklich verlangsamt. Den ISW-Daten zufolge erzielte die russische Armee im J\u00e4nner Gel\u00e4ndegewinne von 319 und im Februar von 123 Quadratkilometern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nikopol liegt nur wenige Kilometer von russisch besetztem Gebiet entfernt am anderen Ufer des Flusses Dnipro. 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