{"id":926594,"date":"2026-04-07T01:11:30","date_gmt":"2026-04-07T01:11:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/926594\/"},"modified":"2026-04-07T01:11:30","modified_gmt":"2026-04-07T01:11:30","slug":"bei-hertha-spiel-in-dresden-dfb-und-dfl-verurteilen-krawalle-bei-hertha-spiel-in-dresden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/926594\/","title":{"rendered":"Bei Hertha-Spiel in Dresden: DFB und DFL verurteilen Krawalle bei Hertha-Spiel in Dresden"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/rbb-hertha-dresden-polizei-100.jpg\" alt=\"Die Polizei sichert im Spiel zwischen Dresden und Hertha das Spielfeld (imago images\/Jan Huebner)\" title=\"Hertha Dresden Polizei | imago images\/Jan Huebner\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 06.04.2026 \u2022 17:21 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Nach den Fan-Krawallen bei Herthas Ausw\u00e4rtsspiel in Dresden zeigen sich DFB-Pr\u00e4sident Neuendorf und die Deutsche Fu\u00dfball Liga entsetzt. Eine schnelle Aufarbeitung muss es laut DFL im Sinne aller 36 Profiklubs geben. Die Politik erh\u00f6ht derweil den Druck.<\/strong>\n    <\/p>\n<ul class=\"bulletpoint-list \">\n<li>DFB und DFL zeigen sich nach <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/sport\/beitrag\/2026\/04\/fussball-zweite-liga-dynamo-dresden-hertha-bsc-ausschreitungen-fans-pyrotechnik-unterbrechung-polizei.html\" title=\"Krawallen bei Dynamo gegen Hertha\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Krawallen bei Dynamo gegen Hertha<\/a> entsetzt<\/li>\n<li>Kontrollausschuss des DFB hat die Ermittlungen aufgenommen<\/li>\n<li>Hertha BSC will Krawalle mit aktiver Fanszene &#8222;kritisch aufarbeiten&#8220;<\/li>\n<li>Die Politik erh\u00f6ht den Druck auf den Fu\u00dfball<\/li>\n<li>Fan-Organisation &#8222;Unsere Kurve&#8220; wirft Verallgemeinerung vor<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Deutsche Fu\u00dfball Liga (DFL) und der Pr\u00e4sident des Deutschen Fu\u00dfball-Bundes (DFB), Bernd Neuendorf, haben die Krawalle beim Zweitliga-Ausw\u00e4rtsspiel von <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/sport\/fussball\/hertha-bsc\/index.html\" title=\"Hertha BSC\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Hertha BSC<\/a> bei Dynamo Dresden am Samstag in gro\u00dfer Deutlichkeit verurteilt.<\/p>\n<p>&#8222;Die einzigartige Fankultur in Deutschland ger\u00e4t durch Gewaltt\u00e4ter wie beim Spiel zwischen Dynamo Dresden und Hertha BSC in Verruf&#8220;, sagte Neuendorf am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Die Szenen vom Samstagabend seien &#8222;vollkommen indiskutabel&#8220;. Der Kontrollausschuss des Deutschen Fu\u00dfball-Bunds habe die Ermittlungen inzwischen aufgenommen.<\/p>\n<p>    DFL: &#8222;Vorf\u00e4lle gef\u00e4hrden den gesamten Fu\u00dfball&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\u00c4hnlich deutlich wie Neuendorf \u00e4u\u00dferte sich die DFL. &#8222;Diese Krawalle haben nichts mit Fankultur zu tun. Wir setzen uns seit Monaten f\u00fcr sinnvolle und vertretbare Sicherheitsma\u00dfnahmen ein, um die hohe Sicherheit in den Stadien zu st\u00e4rken und die positive Fankultur zu wahren. Diese Vorf\u00e4lle gef\u00e4hrden Fankultur und den gesamten Fu\u00dfball.&#8220;<\/p>\n<p>Eine schnelle und konsequente Aufarbeitung der Geschehnisse sei daher geboten und im Sinne aller 36 Klubs, die gemeinsam den deutschen Profifu\u00dfball ausmachen, hie\u00df es vom Ligaverband weiter.<\/p>\n<p>    Hertha will Ereignisse mit Fanszene &#8222;kritisch aufarbeiten&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Hertha BSC k\u00fcndigte an, aktiv bei der Aufkl\u00e4rung mithelfen zu wollen. Der Klub werde die Ma\u00dfnahmen der Sicherheitsbeh\u00f6rden daf\u00fcr unterst\u00fctzen. Man wolle den Ermittlungen aber nicht vorgreifen oder sich an Spekulationen beteiligen. &#8222;Eine sachgerechte Bewertung der Ausl\u00f6ser und Abl\u00e4ufe ist uns daher gegenw\u00e4rtig nicht m\u00f6glich und steht uns auch aus rechtlichen Gr\u00fcnden nicht zu.&#8220;<\/p>\n<p>Hertha stehe im engen Austausch mit Dynamo, dem Deutschen Fu\u00dfball-Bund und den Sicherheitsbeh\u00f6rden. &#8222;Dar\u00fcber hinaus sehen wir einen Austausch mit der aktiven Fanszene, in dem die Ereignisse kritisch aufgearbeitet werden, als dringend geboten an&#8220;, hie\u00df es.<\/p>\n<p>    Sachsens Innenminister Schuster: &#8222;Kein Pardon mehr&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zuvor hatte die Politik bereits am Sonntag den Druck knapp drei Monate vor der n\u00e4chsten Innenministerkonferenz erh\u00f6ht. Inmitten der ohnehin schon emotional aufgeladenen Diskussionen rund um Fankultur und Sicherheit in Stadien droht dem deutschen Fu\u00dfball nach dem Eklat ein R\u00fcckschlag am Verhandlungstisch.<\/p>\n<p>&#8222;Nach diesem erneuten Skandalspiel kann es f\u00fcr die weiteren Verhandlungen oder Gespr\u00e4che kein Pardon mehr geben. Meine Geduld hat hier endg\u00fcltig ein Ende&#8220;, sagte Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) der Deutschen Presse-Agentur. Die Vorkommnisse st\u00fcnden symbolisch f\u00fcr eine &#8222;Gewaltfolklore&#8220; in deutschen Fu\u00dfballstadien und stellten den gesamten bisherigen Verhandlungsweg mit dem DFB und DFL infrage, erkl\u00e4rte Schuster weiter.<\/p>\n<p>&#8222;Die Ergebnisse einer pr\u00e4zisen Aufarbeitung dieses Spiels durch die Vereine und die Stadt in Zusammenarbeit mit der Polizei lasse ich mir pers\u00f6nlich vorlegen&#8220;, betonte Schuster. Der Charakter einer kommenden Innenministerkonferenz werde auch ma\u00dfgeblich davon gepr\u00e4gt sein, &#8222;wie drakonisch die Konsequenzen sind, die aus diesen Krawallexzessen gezogen werden&#8220;.<\/p>\n<p>    Fan-Organisation wirft Schuster Verallgemeinerung vor<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Fan-Organisation &#8222;Unsere Kurve&#8220; verwahrte sich dagegen, Pyrotechnik als Waffe einzusetzen. &#8222;Auch Gewalt ist im Stadion nicht zu tolerieren&#8220;, hie\u00df es in einer Stellungnahme an die Deutsche Presse-Agentur. Es k\u00f6nne aber ebenfalls nicht sein, dass das Verhalten einiger weniger zum Ma\u00dfstab f\u00fcr 25 Millionen Fu\u00dfballfans in den Stadien gemacht werde.<\/p>\n<p>Schusters Einordnung folge einem bekannten Muster. Einzelne, besonders pr\u00e4gnante Bilder w\u00fcrden herausgegriffen und anschlie\u00dfend zur allgemeinen Bewertung der Fankultur im deutschen Fu\u00dfball \u00fcberh\u00f6ht.<\/p>\n<p>&#8222;Fakt ist, dass unmittelbar vor den bekannten Bildern erneut Werbung f\u00fcr den deutschen Fu\u00dfball und seine Fankultur gemacht wurde&#8220;, hie\u00df es. Die Fan-Organisation nannte &#8222;sensationelle Choreografien auf beiden Seiten, musterg\u00fcltig eingesetzte Pyrotechnik ohne Sch\u00e4den oder gar Verletzte und eine Atmosph\u00e4re, um die man den deutschen Fu\u00dfball im Ausland beneidet&#8220;.<\/p>\n<p>    Polizei: Zahlreiche Ermittlungsverfahren eingeleitet<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bei dem Topspiel unter Flutlicht war am Samstagabend zun\u00e4chst aus beiden Fanlagern Pyrotechnik gez\u00fcndet worden. In der 18. Minute kletterten dann Anh\u00e4nger beider Teams \u00fcber die Z\u00e4une. Dresdner Anh\u00e4nger rannten vermummt entlang des Spielfeldes zum Hertha-Fanblock. Dabei kam es zu einem kurzen Aufeinandertreffen beider Fangruppen, bei dem es zum Einsatz von Pyrotechnik als Wurfgeschosse kam.<\/p>\n<p>Schiedsrichter Sven Jablonski unterbrach die Partie und schickte die Teams nach den Krawallen in die Kabine. Polizisten dr\u00e4ngten dann die Dynamo-Anh\u00e4nger zur\u00fcck in ihren Block. Dort wurde eine Hertha-Fahne abgebrannt. Die Polizei in Dresden hat mehr als ein Dutzend Ermittlungsverfahren eingeleitet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Sendung: rbb|24, 06.04.2026, 15:15 Uhr<\/p>\n<p>Audio: rbb|24, 06.04.2026, Johannes Mohren<\/p>\n<p>                                        <a class=\"backlink__link\" href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/sport\/beitrag\/2026\/04\/fussball-zweite-bundesliga-dynamo-dresden-hertha-bsc-dfl-dfb-bernd-neuendorf-verurteilen-krawalle.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                                                <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.sportschau.de\/image\/898f19c3-6760-4be2-a33f-1fa765216ec2\/AAABlap_olM\/AAABnR8VW9w\/original\/lra-rbb-logo-100.svg\" alt=\"Rundfunk Berlin-Brandenburg\"\/><\/p>\n<p>                                        <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 06.04.2026 \u2022 17:21 Uhr Nach den Fan-Krawallen bei Herthas Ausw\u00e4rtsspiel in Dresden zeigen sich DFB-Pr\u00e4sident Neuendorf und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":926595,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1835],"tags":[296,3364,29,2386,347,30,2239,859,265],"class_list":{"0":"post-926594","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-dresden","8":"tag-berlin","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-dresden","12":"tag-fussball","13":"tag-germany","14":"tag-rbb","15":"tag-sachsen","16":"tag-sport"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116360767074020528","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/926594","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=926594"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/926594\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/926595"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=926594"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=926594"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=926594"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}