{"id":928059,"date":"2026-04-07T15:58:30","date_gmt":"2026-04-07T15:58:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/928059\/"},"modified":"2026-04-07T15:58:30","modified_gmt":"2026-04-07T15:58:30","slug":"leichenfund-in-holtgast-fulkum-30-jaehriger-unter-mordverdacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/928059\/","title":{"rendered":"Leichenfund in Holtgast-Fulkum: 30-J\u00e4hriger unter Mordverdacht"},"content":{"rendered":"<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/grabung-106.webp.webp\" alt=\"Einsatzkr\u00e4fte stehen vor einem Wohnhaus.\" title=\"Einsatzkr\u00e4fte stehen vor einem Wohnhaus. | Maja Chiara H\u00fclcher, NDR\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>\n                Stand: 07.04.2026 17:48 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Nach dem Fund einer Leiche in der Gemeinde Holtgast befindet sich ein 30-J\u00e4hriger in Untersuchungshaft. Er soll den Betreuer seines Bruders erschlagen und die Leiche in einem Garten vergraben haben, so die Staatsanwaltschaft.<\/p>\n<p class=\"\">In der vergangenen Woche durchsuchten Ermittler vier Privatgrundst\u00fccke in der Gemeinde Holtgast im Landkreis Wittmund, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten. Bei Grabungen auf einem <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/oldenburg_ostfriesland\/raetselhafter-grosseinsatz-wonach-graebt-die-polizei-in-holtgast,fulkum-100.html\" title=\"R\u00e4tselhafter Gro\u00dfeinsatz: Wonach gr\u00e4bt die Polizei in Holtgast-Fulkum?\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Grundst\u00fcck im Ortsteil Fulkum<\/a> fanden sie den Angaben nach am vergangenen Mittwoch den Leichnam eines 59 Jahre alten Vermissten aus dem Sauerland (Nordrhein-Westfalen). Er war laut Polizei und Staatsanwaltschaft als Betreuer eines 34-J\u00e4hrigen t\u00e4tig gewesen, der gemeinsam mit seiner Mutter in Fulkum lebt. Nach dem Leichenfund seien die 60-J\u00e4hrige und ihre beiden S\u00f6hne &#8211; 34 und 30 Jahre alt &#8211; vorl\u00e4ufig festgenommen worden. Der 30-J\u00e4hrige, wohnhaft in Utgast in der Gemeinde Holtgast, befindet sich inzwischen wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Die Mutter und ihr \u00e4lterer Sohn wurden den Angaben nach am Donnerstagabend wieder entlassen. Es liege kein dringender Tatverdacht vor. Die Ermittlungen gegen die drei Beschuldigten dauern an.<\/p>\n<p>    Betreuer galt seit Anfang 2024 als vermisst<\/p>\n<p class=\"\">Angeh\u00f6rige hatten den 59-J\u00e4hrigen, der seinen Wohnsitz in L\u00fcdenscheid im Sauerland hatte, laut Polizei und Staatsanwaltschaft Anfang Februar 2024 als vermisst gemeldet. Ermittlungen ergaben, dass der Vermisste Ende Januar 2024 von Minsk \u00fcber Vilnius, Warschau und Hamburg nach Ostfriesland zu einer Familie in Holtgast gereist war. \u00dcber diese Reiseroute hatte er den Angaben nach wenige Tage sp\u00e4ter zu seiner Familie nach Wei\u00dfrussland zur\u00fcckreisen wollen. Nach Angaben der Ermittler hatte &#8222;der Vermisste die geplante R\u00fcckreise offensichtlich nicht angetreten&#8220;. Schlie\u00dflich seien Zweifel an den Darstellungen der beschuldigten Familie aus Holtgast hinsichtlich des Verbleibs des Vermissten aufgekommen.<\/p>\n<p>    Gelder veruntreut? Vermisster wurde gesucht<\/p>\n<p class=\"\">Das Opfer und die Familie aus Holtgast kannten sich den Angaben nach &#8222;aus fr\u00fcheren Zeiten&#8220;, als der 59-J\u00e4hrige als Betreuer des j\u00fcngeren Sohnes t\u00e4tig war. In dem Betreuungsverh\u00e4ltnis soll es laut Polizei und Staatsanwaltschaft zu einer &#8222;Veruntreuung von Geldern gekommen sein&#8220;. In diesem Zuge sei auch gegen den ehemaligen Betreuer ermittelt worden. &#8222;Unter anderem war der Vermisste zur Festnahme ausgeschrieben&#8220;, hei\u00dft es in der gemeinsamen Mitteilung von Dienstag. Die Staatsanwaltschaft geht einem Sprecher zufolge derzeit davon aus, dass es wegen der veruntreuten Gelder zu einem Streit gekommen war. Es stehe das Mordmerkmal der Habgier im Raum. Im September 2025 sei schlie\u00dflich eine Mordkommission bei der Polizeiinspektion Aurich\/Wittmund eingerichtet worden. Nach monatelangen Ermittlungen kam es dann in der vergangenen Woche zu den Durchsuchungen der vier Grundst\u00fccke in der Gemeinde Holtgast.<\/p>\n<p>\n            <strong>Video:<\/strong><br \/>\n            Holtgast: Polizei gr\u00e4bt auf einem Privatgrundst\u00fcck (1 Min)\n        <\/p>\n<p>    &#8222;Massive Gewalteinwirkung&#8220; f\u00fchrte zum Tod<\/p>\n<p class=\"\">Bei den Durchsuchungen wurden die Ermittler den Angaben nach von einem Team der niederl\u00e4ndischen Polizei unterst\u00fctzt, welches auf Bodenuntersuchungen spezialisiert sei und \u00fcber entsprechende Ausr\u00fcstung verf\u00fcge. Nachdem die Spezialisten Auff\u00e4lligkeiten im Garten feststellten, seien die Grabungen durchgef\u00fchrt worden. Auch Leichensp\u00fcrhunde schlugen an. Die Bergung des Leichnams war laut Polizei und Staatsanwaltschaft &#8222;sehr aufwendig&#8220; und dauerte bis in die Nacht. Das Technische Hilfswerk unterst\u00fctzte bei der Ausleuchtung des Gartens. Laut Obduktionsergebnis kam der 59-J\u00e4hrige durch &#8222;massive Gewalteinwirkung zu Tode&#8220; &#8211; gegen den Kopf, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft erg\u00e4nzte. Nach NDR Informationen soll die Leiche aufgrund des Torfbodens noch gut zu identifizieren gewesen sein. Die Ermittler informierten die Angeh\u00f6rigen des Vermissten am Wochenende.<\/p>\n<p>    B\u00fcrgermeister kritisierte fehlende Informationen<\/p>\n<p class=\"\">Der B\u00fcrgermeister der Gemeinde Holtgast, Gerhard Frerichs (Neue Liste), hatte zuvor kritisiert, dass seitens der Polizei und Staatsanwaltschaft bis Dienstagmittag kaum etwas zu den Durchsuchungen mitgeteilt wurde. Das habe zu Verunsicherung und Spekulationen in der Gemeinde gef\u00fchrt, so Frerichs. Als Ermittler am vergangenen Donnerstag Kisten aus dem Haus in Fulkum trugen, best\u00e4tigten die Beh\u00f6rden zwar, dass sie das Grundst\u00fcck seit Dienstag durchsuchten. Beim Umgraben des Gartens seien Gegenst\u00e4nde gefunden worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Donnerstag. Zum Anlass des Einsatzes wurden aber zun\u00e4chst aus &#8222;ermittlungstaktischen Gr\u00fcnden&#8220; keine Angaben gemacht, so eine Polizeisprecherin.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/fulkum-102.webp.webp\" alt=\"Ein Polizist verl\u00e4sst w\u00e4hrend einer Durchsuchung ein Wohnhaus.\" title=\"Ein Polizist verl\u00e4sst w\u00e4hrend einer Durchsuchung ein Wohnhaus. | TeleNewsNetwork\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Ermittler durchsuchen seit Tagen ein Privatgrundst\u00fcck im Landkreis Wittmund. Anwohner berichten von einem Leichenwagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 07.04.2026 17:48 Uhr Nach dem Fund einer Leiche in der Gemeinde Holtgast befindet sich ein 30-J\u00e4hriger in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":928060,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[4417,202865,202866,13,202864,49582,15377,14,15,4908,12,1997,10,8,9,11,3291,37521,4853,32113],"class_list":["post-928059","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-durchsuchung","tag-fulkum","tag-grabung","tag-headlines","tag-holtgast","tag-leichenteile","tag-mordverdacht","tag-nachrichten","tag-news","tag-polizeieinsatz","tag-schlagzeilen","tag-staatsanwaltschaft","tag-top-news","tag-top-meldungen","tag-topmeldungen","tag-topnews","tag-toter","tag-u-haft","tag-untersuchungshaft","tag-verdaechtiger"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116364254297609477","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/928059","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=928059"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/928059\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/928060"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=928059"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=928059"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=928059"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}