{"id":92856,"date":"2025-05-07T23:51:21","date_gmt":"2025-05-07T23:51:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/92856\/"},"modified":"2025-05-07T23:51:21","modified_gmt":"2025-05-07T23:51:21","slug":"projekt-lichtgeschwindigkeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/92856\/","title":{"rendered":"Projekt Lichtgeschwindigkeit"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/csm_radiologie__16a38a0467.jpg\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>Eine Visualisierung im Stil des Wimmelbildes zur Medizinstrategie 2030.<\/p>\n<p>Die Medizinstrategie 2030 bietet f\u00fcr Mitarbeiter*innen viele Vorteile: Vom Blick \u00fcber den eigenen Tellerrand hinaus \u00fcber die Dienstplansicherheit bis hin zu Karriere- und Entwicklungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Ein gutes Beispiel, um eine Vorstellung von den Auswirkungen der Medizinstrategie 2030 f\u00fcr die Mitarbeiter*innen des KRH zu bekommen, ist das Institut f\u00fcr Radiologie. Seit der Gr\u00fcndung am 1. Januar 2022 besteht dieses Netzwerk KRH-weit: Radiologische Fachabteilungen sch\u00f6pfen die Expertise aller Standorte aus. So wird f\u00fcr Patient*innen die bestm\u00f6gliche Diagnostik und Therapie erzielt. \u201eMan kann sich austauschen, die Kollegen verbinden ein Gesicht mit mir. Direkte Absprachen sind m\u00f6glich \u2013 auch mit den \u00c4rzten anderer Fachabteilungen\u201c, berichtet Dr. Alex Borda, Oberarzt am Institut f\u00fcr Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Standort KRH Klinikum Siloah. \u201eDurch die Institutsstruktur ist es m\u00f6glich, bei den Kollegen zu lernen und zu schauen: Wie machen die das?\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Borda.<\/p>\n<p>An den KRH Standorten gibt es unterschiedliche Schwerpunkte. W\u00e4hrend im Siloah vorwiegend internistisch und onkologisch befundet wird, haben Laatzen, Gro\u00dfburgwedel, Neustadt und Gehrden einen Unfall-orthop\u00e4dischen Schwerpunkt. Im Klinikum Nordstadt kommt die Polytrauma- und Neurologiebefundung dazu. Siloah, Gehrden und Neustadt haben zus\u00e4tzlich einen Schwerpunkt bei der Gef\u00e4\u00dfdarstellung mit Gef\u00e4\u00dfeingriffen. Die Institutsstruktur bietet Assistenz\u00e4rzt*innen verbesserte Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p><strong>Von Standortexpertisen profitieren<\/strong><\/p>\n<p>Diese Vorteile kommen auch den Medizinischen Technolog*innen f\u00fcr Radiologie (MTR) zugute. Sie f\u00fchren die radiologische Diagnostik technisch eigenverantwortlich durch, arbeiten mit Radiolog*innen eng zusammen und fungieren als Dienstleistende f\u00fcr andere Abteilungen. F\u00fcr sie spielt technischer Fortschritt eine gro\u00dfe Rolle, die Institutsstruktur erm\u00f6glicht den Blick \u00fcber den Tellerrand hinaus: So gibt es im Siloah und in Gehrden viele allgemeinmedizinische bildgebende Ger\u00e4te wie MRT, CT, Mammografie, Angiografie (Gef\u00e4\u00dfdiagnostik) und R\u00f6ntgen. Das Klinikum Nordstadt zeichnet die Polytrauma-Diagnostik und Thrombektomien im Kopf aus. Hinter Letzterem verbirgt sich die Entfernung eines Blutgerinnsels im Gehirn, das einen Schlaganfall ausl\u00f6st. Dies geschieht mithilfe eines Katheters bei R\u00f6ntgen-Durchleuchtung. \u201eHier ist die interdisziplin\u00e4re Zusammenarbeit entscheidend, es geht um Zeit\u201c, erl\u00e4utert Franziska Wi\u00dfmeyer, leitende MTR am Klinikum Gro\u00dfburgwedel. Neben der Unfalldiagnostik bietet ihr Standort Einblicke im Bereich des Gelenkersatzes. In Neustadt liegt ein zus\u00e4tzlicher Schwerpunkt in der P\u00e4diatrie, in Gehrden bei der interventionellen Behandlung von Gef\u00e4\u00dferkrankungen. Zudem ist dort ein Medizinisches Versorgungszentrum ans\u00e4ssig. Die ambulante Versorgung von Patient*innen erweitert das Untersuchungsspektrum.<\/p>\n<p><strong>Fr\u00fchzeitige Weiterbildung m\u00f6glich<\/strong><\/p>\n<p>Damit ist Gehrden hervorragend geeignet f\u00fcr MTR, um sich weiterzubilden. So wie Wi\u00dfmeyer: In Gro\u00dfburgwedel wird bald ein neues MRT installiert, das es in Gehrden bereits gibt. Sie und weitere MTR-Kolleg*innen k\u00f6nnen dank des Instituts bereits vor der Installation eingearbeitet werden. \u201eDies ist ein gro\u00dfes Privileg\u201c, sagt Wi\u00dfmeyer. Sie lernt das Ger\u00e4t innerhalb eines halben Jahres kennen, um dann ihre Kolleg*innen in Gro\u00dfburgwedel einarbeiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nach und nach wird die Technik erneuert und angepasst. \u201eDas spielt f\u00fcr einen MTR-Berufseinsteiger schon eine Rolle, wenn ein Unternehmen mehrere Standorte hat und an allen mit dem modernsten Ger\u00e4t ausgestattet ist\u201c, wei\u00df Wi\u00dfmeyer.<\/p>\n<p>Mit dem Umzug der Kolleg*innen aus Lehrte ans KRH Gro\u00dfburgwedel gibt es einen weiteren Ber\u00fchrungspunkt zur Medizinstrategie. \u201eHatten wir im vergangenen Jahr noch mit personellen Engp\u00e4ssen zu k\u00e4mpfen, haben wir nun eine gro\u00dfe Dienstplansicherheit, k\u00f6nnen anderen Standorten sogar bei Bedarf helfen\u201c, sagt Wi\u00dfmeyer. Auch den Kolleg*innen in Anmeldung\/Adminis-tration sowie den Sekretariaten ist durch die Institutsstruktur ein Austausch m\u00f6glich. Eine professionelle Au\u00dfenwirkung in diesem Bereich tr\u00e4gt zur Patient*innenzufriedenheit bei.<\/p>\n<p><strong>Mitarbeitende bringen sich ein<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr weitere zukunftsorientierte Installationen im KRH wurde eine Projektgruppe gegr\u00fcndet, in der auch Mitarbeiter*innen aller radiologischer Standorte vertreten sind. \u201eBisher haben wir mit dem Vorhandenen gearbeitet. Jetzt mitgestalten zu d\u00fcrfen, betrachte ich als Ehre\u201c, betont Dr. Borda. \u201eGef\u00fchlt dauert im Krankenhaus alles ewig lang. Das, was bei uns am KRH entsteht, l\u00e4sst sich, analog zur Firma Biontech, mit \u201aProjekt Lichtgeschwindigkeit\u2018 beschreiben.\u201c<\/p>\n<p>Dr. G\u00f6tz Voshage, \u00c4rztlicher Direktor und Chefarzt des Instituts f\u00fcr Radiologie am KRH, fasst die Vorteile der Institutsstruktur, die sich auf die Medizinstrategie 2030 \u00fcbertragen lassen, zusammen:<\/p>\n<p>\u2022 Versorgungssicherheit f\u00fcr Patient*innen: Eine gr\u00f6\u00dfer gefasste Einheit, wie zum Beispiel das KRH Institut f\u00fcr Radiologie, sch\u00f6pft die fachliche Expertise der Mitarbeitenden optimal aus. Damit einher geht f\u00fcr die Mitarbeitenden eine Dienstplansicherheit.<\/p>\n<p>\u2022 F\u00fcr eine optimale Versorgung der Patient*innen wird auf den Einsatz modernster Technik nach dem neuesten Stand der Wissenschaft gesetzt.<\/p>\n<p>\u2022 Die pers\u00f6nliche Entwicklung in Form von Weiterbildung wird verbessert. Eine Schwerpunktbildung kann \u00fcber die H\u00e4user hinweg aufgebaut werden, denn was an einem Standort m\u00f6glicherweise nicht angeboten wird, gibt es an einem anderen KRH Standort.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine Visualisierung im Stil des Wimmelbildes zur Medizinstrategie 2030. 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