{"id":930361,"date":"2026-04-08T13:46:22","date_gmt":"2026-04-08T13:46:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/930361\/"},"modified":"2026-04-08T13:46:22","modified_gmt":"2026-04-08T13:46:22","slug":"strasse-von-hormus-reedereien-bleiben-weiter-vorsichtig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/930361\/","title":{"rendered":"Stra\u00dfe von Hormus: Reedereien bleiben weiter vorsichtig"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/maersk-120.jpg\" alt=\"Ein Containerschiff der Reederei Maersk.\" title=\"Ein Containerschiff der Reederei Maersk. | picture alliance \/ imageBROKER\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 08.04.2026 \u2022 13:00 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Die Feuerpause im Iran-Krieg ist auch f\u00fcr Reedereien ein Hoffnungsschimmer. Doch Hapag-Lloyd, Maersk und der deutsche Reederverband warnen: F\u00fcr einen normalen Betrieb in der Stra\u00dfe von Hormus reicht es noch nicht.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die vereinbarte <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/iran-waffenruhe-reaktionen-100.html\" title=\"Internationales Aufatmen nach Ank\u00fcndigung von Waffenruhe in Nahost\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Waffenruhe im Iran-Krieg<\/a> ist f\u00fcr die Schifffahrt zwar ein wichtiges Signal. Doch von einer R\u00fcckkehr zum Normalbetrieb kann in der Stra\u00dfe von Hormus noch keine Rede sein. Gro\u00dfe Reedereien bleiben vorsichtig und scheuen weiterhin die Passage dieser wichtigen Meerenge.<\/p>\n<p>    Sechs Hapag-Lloyd-Schiffe sitzen weiter fest<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bei Deutschlands gr\u00f6\u00dfter Containerreederei Hapag-Lloyd sitzen nach Angaben des Unternehmens weiter sechs Schiffe im Persischen Golf fest. Konzernchef Rolf Habben Jansen sagte in einem Kunden-Call, das Unternehmen hoffe, die Schiffe und vor allem die Crews m\u00f6glichst bald aus der Region herauszubekommen. Keines der betroffenen Schiffe habe die Stra\u00dfe von Hormus passiert. Einen anderslautenden Bericht auf X wies er zur\u00fcck.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zugleich sprach Habben Jansen von einer sehr guten Nachricht mit Blick auf die in der Nacht bekanntgewordene Feuerpause. Er hoffe, dass die Entspannung nicht auf die vereinbarten zwei Wochen begrenzt bleibe. Die Schifffahrt sei aber weiter stark beeintr\u00e4chtigt. Vor allem Umleitungen verursachten hohe Kosten, die auch an Kunden weitergegeben werden m\u00fcssten.<\/p>\n<p>    Maersk nimmt Normalbetrieb noch nicht auf<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch die d\u00e4nische Gro\u00dfreederei Maersk will ihren Normalbetrieb in der Stra\u00dfe von Hormus vorerst nicht wieder aufnehmen. Das Unternehmen erkl\u00e4rte, die Waffenruhe er\u00f6ffne zwar neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Transit durch die bislang faktisch von Iran blockierte Meerenge.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">F\u00fcr eine vollst\u00e4ndige R\u00fcckkehr zur normalen Schifffahrt gebe es aber noch nicht genug Sicherheit. Maersk verfolgt nach eigenen Angaben einen vorsichtigen Ansatz und nimmt zun\u00e4chst keine \u00c4nderungen an bestimmten Diensten vor. Das Unternehmen hatte im vergangenen Monat Buchungen f\u00fcr viele H\u00e4fen in der Golfregion ausgesetzt.<\/p>\n<p>    Tausende Seeleute betroffen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Verband Deutscher Reeder bezeichnete die zweiw\u00f6chige Waffenruhe als wichtiges Signal f\u00fcr die im Golf festsitzenden Seeleute. Die Lage bleibe jedoch angespannt, solange Details fehlten und Sicherheit nicht gew\u00e4hrleistet sei.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nach Angaben des Verbands sitzen seit Ausbruch des Kriegs Ende Februar mehr als 2.000 Handelsschiffe mit rund 20.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Darunter seien mindestens 50 Schiffe deutscher Reedereien.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">So h\u00e4lt etwa der Hamburger Kreuzfahrtanbieter TUI Cruises eine Rumpfbesatzung auf den zwei Schiffen der Reederei, die im Golf festsitzen, wie der Unternehmenssprecher sagte. Es werde gepr\u00fcft, die Schiffe aus der Region herauszuf\u00fchren.<\/p>\n<p>    Reedereien pr\u00fcfen sichere Durchfahrt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Wegen der weiter unklaren Lage und fehlender verl\u00e4sslicher Sicherheitsgarantien d\u00fcrfte allerdings jede Durchfahrt der Stra\u00dfe von Hormus sehr sorgf\u00e4ltig abgewogen werden, betonte der Reederverband.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch der Generalsekret\u00e4r der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation IMO, Arsenio Dominguez, begr\u00fc\u00dfte den Waffenstillstand. Er arbeite mit den zust\u00e4ndigen Parteien daran, einen Mechanismus f\u00fcr eine sichere Durchfahrt durch die Stra\u00dfe von Hormus einzurichten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Kanzler Friedrich Merz k\u00fcndigte unterdessen an, dass sich Deutschland an der Sicherung der Stra\u00dfe von Hormus beteiligen wird. &#8222;Deutschland wird in geeigneter Weise dazu beitragen, die freie Schifffahrt in der Hormus-Stra\u00dfe zu gew\u00e4hrleisten&#8220;, erkl\u00e4rte der Kanzler &#8211; allerdings ohne einen Zeitpunkt oder die Art der Beteiligung zu nennen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 08.04.2026 \u2022 13:00 Uhr Die Feuerpause im Iran-Krieg ist auch f\u00fcr Reedereien ein Hoffnungsschimmer. 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