{"id":93092,"date":"2025-05-08T01:56:34","date_gmt":"2025-05-08T01:56:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/93092\/"},"modified":"2025-05-08T01:56:34","modified_gmt":"2025-05-08T01:56:34","slug":"tierheim-schlaegt-alarm-volle-gehege-und-offene-rechnungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/93092\/","title":{"rendered":"Tierheim schl\u00e4gt Alarm \u2013 volle Gehege und offene Rechnungen"},"content":{"rendered":"<p>Volle Katzengehege und offene Rechnungen <\/p>\n<p>&#8222;Exorbitante Schieflage&#8220; \u2013 Tierheim schl\u00e4gt Alarm<\/p>\n<p>07.05.2025 &#8211; 15:54 UhrLesedauer: 4 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors duration-200 focus-within:text-magenta block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2025\/05\/vuOg9b1KNTUD\/0x385:4000x2250\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/eine-katze-auf-der-isolierstation-im-tierheim-aachen-da-gefundene-katzen-vom-tierheim-nicht-kastriert-werden-duerfen-koennen-sie-nicht-in-das-normale-gehege.jpg')\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1746669393_242_eine-katze-auf-der-isolierstation-im-tierheim-aachen-da-gefundene-katzen-vom-tierheim-nicht-kastrier.jpeg\" alt=\"Eine Katze auf einer Isolierstation im Tierheim Aachen: Da gefundene Katzen vom Tierheim nicht mehr kastriert werden d\u00fcrfen, k\u00f6nnen sie lange nicht in das normale Gehege.\" title=\"Eine Katze auf einer Isolierstation im Tierheim Aachen: Da gefundene Katzen vom Tierheim nicht mehr kastriert werden d\u00fcrfen, k\u00f6nnen sie lange nicht in das normale Gehege.\" width=\"4000\" height=\"2250\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex w-full max-w-full h-full\" decoding=\"async\"\/><img style=\"--width:32;--height:32\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/zoom-in.f7dae02f.svg.svg+xml\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"&#10;        block&#10;        h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)]&#10;        w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)]&#10;        max-w-none&#10;        absolute bottom-8 right-8 rounded-4 bg-snow p-8\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Eine Katze auf einer Isolierstation im Tierheim Aachen: Da gefundene Katzen vom Tierheim nicht mehr kastriert werden d\u00fcrfen, k\u00f6nnen sie lange nicht in das normale Gehege. (Quelle: Simon Abrahamjan )<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17\">Die Lage im Tierheim Aachen ist angespannt: Es fehlt an Geld, Platz und Personal. Die Verantwortlichen fordern mehr Hilfe von der Stadt \u2013 und machen ihr Vorw\u00fcrfe.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Anfang Mai sind die Katzengehege im Aachener Tierheim fast voll: Von 100 Pl\u00e4tzen sind schon 80 belegt. Eine Besserung ist laut Schatzmeister Uwe Luer nicht in Sicht. &#8222;Weibliche Katzen geb\u00e4ren so zweimal im Jahr \u2013 pro Geburt sind es zwischen sechs bis acht Babys&#8220;, sagt er. &#8222;Bei zurzeit vier werdenden M\u00fcttern kann man sich ja ausrechnen, wo das hinf\u00fchrt&#8220;.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Das noch gr\u00f6\u00dfere Problem sei, dass gefundene Katzen meist nicht kastriert sind und sich somit schnell vermehren w\u00fcrden. Warum also nicht kastrieren? &#8222;Die Stadt lehnt die Kastration ab&#8220;, sagt Luer. Sie berufe sich auf das &#8222;Recht der Fundsache&#8220; \u2013 gefundene Katzen sind demnach als Eigentum des Besitzers zu betrachten und d\u00fcrfen erst nach 6 Monaten kastriert werden, wenn sich bis dahin niemand f\u00fcr das Tier meldet. &#8222;Das ist schwierig aus meiner Sicht&#8220;, sagt Luer. Denn dadurch k\u00f6nne man viele Katzen nicht zusammen in Gehege setzen, weil sie sich sonst vermehren w\u00fcrden.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Sie m\u00fcssten erst mal l\u00e4nger in die sogenannte Isolierstation, die eigentlich nur f\u00fcr sieben Tage vorgesehen sei. Dort leben die Katzen auf engerem Raum als im Gehege. Doch auch diese Station sei mittlerweile voll. Marlies Bungert ist Tierschutzbeauftragte der St\u00e4dteregion: &#8222;F\u00fcr mich ist das Tierqu\u00e4lerei&#8220;, sagt sie beim Anblick der Katzen. Anders ist das Problem zum Beispiel in <a class=\"transition-colors duration-200 cursor-pointer text-inherit no-underline text-salemsfur md:hover:text-magenta md:hover:border-magenta md:focus:text-magenta border-current border-b border-solid break-words\" href=\"https:\/\/www.t-online.de\/region\/koeln\/\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">K\u00f6ln<\/a> geregelt: Um die \u00dcberpopulation von Stra\u00dfenkatzen einzud\u00e4mmen, verordnete die Stadt Tiersch\u00fctzer dazu, frei laufende Katzen einzufangen und nach einer Untersuchung kastrieren zu lassen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Auch in den Hundegehegen des Aachener Tierheims seien von rund 90 Pl\u00e4tzen bereits 60 belegt. Die hohe Auslastung habe ebenso hohe Ausgaben f\u00fcr Verpflegung und Unterbringung zur Folge. Im vergangenen Jahr h\u00e4tten diese Ausgaben bei 1,5 Millionen Euro gelegen, sagt Uwe Luer. Von der Stadt bekomme man j\u00e4hrlich 500.000 Euro Zuschuss. Bis zum 31.12.2024 habe das Tierheim diesen als Pauschalbetrag erhalten \u2013 eine Million Euro habe das Tierheim selbst aufbringen m\u00fcssen, so Luer.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">&#8222;Dann gab es z\u00e4he Verhandlungen mit der Stadt und dem Veterin\u00e4ramt, weil die Pauschalen nicht mal ansatzweise die Kosten gedeckt haben&#8220;, sagt Luer. Seine Kollegin und Tierheim-Vorstand Stefanie Neske f\u00fcgt an: &#8222;Das haben sie aber nicht verstanden. Sie meinten, wir h\u00e4tten genug Geld durch Erbschaften.&#8220;<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Statt einem Pauschalbetrag w\u00fcrden nun &#8222;tagesgenaue Abrechnungen&#8220; gemacht, sagt Uwe Luer. Diese w\u00fcrden monatlich erstellt. Doch die Rechnungen bezahle die Stadt unzuverl\u00e4ssig. &#8222;Wir haben derzeit 130.000 Euro in Rechnung gestellt&#8220;, sagt Luer. &#8222;Davon sind bisher 30.000 Euro bezahlt worden&#8220;. 100.000 Euro seien damit noch offen. Er selbst komme aus der Wirtschaft und sagt: &#8222;Ich habe so eine Zahlungsmoral eigentlich noch nie gesehen&#8220;. Die Stadt reagiere &#8222;ignorant&#8220;, so Luer.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17\">Die einzelnen Rechnungen zweifle die Stadt zudem st\u00e4ndig an, sagt Stefanie Neske. &#8222;Wenn wir zum Beispiel sagen, dass ein Hund eine bestimmte Behandlung braucht, wird erst mal hinterfragt, ob man das wirklich braucht&#8220;, so Neske. &#8222;Als es noch die Pauschale gab, war denen das alles egal&#8220;. Auch bei den Kastrationen sei dies der Fall. &#8222;Wir haben fr\u00fcher jedes Fundtier kastriert, das war der Stadt bekannt&#8220;, sagt sie. &#8222;Es hat sie damals aber nicht interessiert, weil sie es nicht einzeln bezahlen mussten&#8220;,<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Volle Katzengehege und offene Rechnungen &#8222;Exorbitante Schieflage&#8220; \u2013 Tierheim schl\u00e4gt Alarm 07.05.2025 &#8211; 15:54 UhrLesedauer: 4 Min. 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