{"id":931216,"date":"2026-04-08T21:43:17","date_gmt":"2026-04-08T21:43:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/931216\/"},"modified":"2026-04-08T21:43:17","modified_gmt":"2026-04-08T21:43:17","slug":"auswilderung-auf-bewaehrung-wolf-wurde-im-sueden-hamburgs-freigelassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/931216\/","title":{"rendered":"\u201eAuswilderung auf Bew\u00e4hrung\u201c \u2013\u00a0Wolf wurde im S\u00fcden Hamburgs freigelassen"},"content":{"rendered":"<p>Nun ist klar, wo der Hamburger Wolf ausgesetzt wurde: Das Tier, das eine Frau verletzte, ist im S\u00fcden der Stadt nahe Niedersachsen freigelassen worden. Das teilte das Umweltministerium in Hannover mit.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der Wolf, der eine Frau in Hamburg verletzt hat, ist zur\u00fcck in den Stadtstaat gebracht worden. Bei seiner Auswilderung am Ostersonntag wurde er im s\u00fcdlichen Hamburger Stadtgebiet an der Grenze zu Niedersachsen freigelassen. Das teilte das Umweltministerium in Hannover auf Anfrage mit. Die Hamburger Umweltbeh\u00f6rde hatte nicht bekanntgegeben, wo das Tier nach seiner Gefangenschaft in einer Wildtierauffangstation im nieders\u00e4chsischen Sachsenhagen hingebracht worden war. <\/p>\n<p>Der Wolf war vor der Auswilderung mit einem Sender ausgestattet worden, sodass sein Standort nachvollzogen werden kann. Nach Beh\u00f6rdenangaben wird das Jungtier im Rahmen des LIFE Wild Wolf-Projekts l\u00e4nder\u00fcbergreifend \u00fcberwacht. <\/p>\n<p>Hamburgs Umweltsenatorin Katharina Fegebank (Gr\u00fcne) sprach von einer \u201eAuswilderung auf Bew\u00e4hrung\u201c. In Niedersachsen waren dem Ministerium zufolge vor dem Hamburger Wolf bereits vier weitere W\u00f6lfe in das Forschungsprojekt aufgenommen und mit satellitengest\u00fctzten Halsbandsendern ausgestattet worden: ein Tier im Jahr 2023, zwei Tiere im Jahr 2024 und ein weiteres Anfang M\u00e4rz dieses Jahres.<\/p>\n<p>Erster Angriff eines Wolfs gegen einen Menschen seit 1998<\/p>\n<p>Der Wolf war erstmals am letzten M\u00e4rzwochenende im Westen von Hamburg gesichtet worden. Am folgenden Montagabend (30.3.) hatte er sich dann in eine kleine, wenige Meter breite Einkaufspassage an der Gro\u00dfen Bergstra\u00dfe im Stadtteil Altona-Altstadt verirrt und dort eine etwa 60 Jahre alte Frau verletzt. Anschlie\u00dfend rannte der Wolf mehrere Kilometer durch die Hamburger Innenstadt und sprang schlie\u00dflich in die Binnenalster, wo ihn die Polizei einfangen und zun\u00e4chst in das Wildgehege Kl\u00f6vensteen bringen konnte. <\/p>\n<p>Nach Angaben der Umweltbeh\u00f6rde hatte der Wolf die Frau gebissen, als diese mutma\u00dflich auf das in der Passage gefangene und panische Tier zugegangen sei, um es durch die gl\u00e4sernen Automatikt\u00fcren nach drau\u00dfen zu lassen. Das Bundesamt f\u00fcr Naturschutz sprach danach vom ersten Angriff eines Wolfs gegen einen Menschen in Deutschland seit der Wiederansiedlung der Tiere 1998. <\/p>\n<p>Mahnwache f\u00fcr den Wolf am Ostersonntag<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzer des Wolfs hatten sich am Ostersonntag bei einer Mahnwache f\u00fcr die Freilassung des Wolfs stark gemacht. Nach Veranstalterangaben kamen bis zu 150 Teilnehmer, einige von ihnen brachten ihre Hunde mit, andere trugen Schilder mit der Aufschrift \u201eLasst ihn zur\u00fcck in seine Freiheit\u201c, \u201eIch bin keine Troph\u00e4e\u201c oder \u201eDer Wolf soll bleiben\u201c. <\/p>\n<p>\u201eMit der Auswilderung haben wir f\u00fcr diesen Wolf nun eine rechtssichere L\u00f6sung gefunden, die die Sicherheit der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger und das Tierwohl ber\u00fccksichtigt\u201c, sagte Fegebank. Vor einer Entscheidung seien mit Experten s\u00e4mtliche Optionen abgewogen worden. Die Beh\u00f6rde erkl\u00e4rt, den Wolf zu t\u00f6ten, sei aus rechtlichen Gr\u00fcnden nicht m\u00f6glich und eine Unterbringung in einem Wildgehege scheitere auch an praktischen Dingen \u2013 was zuvor auch schon mehrere Wolfexperten gesagt hatten.<\/p>\n<p>dpa\/jho<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nun ist klar, wo der Hamburger Wolf ausgesetzt wurde: Das Tier, das eine Frau verletzte, ist im S\u00fcden&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":931217,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1826],"tags":[29,30,692,110,45,1886,199565,14446],"class_list":["post-931216","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-hamburg","tag-deutschland","tag-germany","tag-hamburg","tag-newsteam","tag-texttospeech","tag-tiere","tag-wildunfaelle-ks","tag-woelfe"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116371273041670292","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/931216","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=931216"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/931216\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/931217"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=931216"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=931216"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=931216"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}