{"id":933896,"date":"2026-04-09T23:32:22","date_gmt":"2026-04-09T23:32:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/933896\/"},"modified":"2026-04-09T23:32:22","modified_gmt":"2026-04-09T23:32:22","slug":"krieg-in-nahost-mark-rutte-bezichtigt-iran-und-russland-bei-militaertechnik-zusammenzuarbeiten-liveticker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/933896\/","title":{"rendered":"Krieg in Nahost: +++ Mark Rutte bezichtigt Iran und Russland, bei Milit\u00e4rtechnik zusammenzuarbeiten +++ Liveticker"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Am 28. Februar begannen die USA und Israel, den Iran anzugreifen. F\u00fchrungsfiguren des Regimes in Teheran wurden ausgeschaltet. An der Staatsspitze folgte <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69adf8457ce3c08db9d2668b\/iran-torwaechter-seines-vaters-chameneis-sohn-modschtaba-wird-oberster-fuehrer.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69adf8457ce3c08db9d2668b\/iran-torwaechter-seines-vaters-chameneis-sohn-modschtaba-wird-oberster-fuehrer.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Modschtaba Chamenei<\/a> auf seinen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69a365a74b8f567f12fcdc5d\/iran-trump-verkuendet-tod-von-ajatollah-ali-chamenei-iranische-staatsmedien-bestaetigen.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69a365a74b8f567f12fcdc5d\/iran-trump-verkuendet-tod-von-ajatollah-ali-chamenei-iranische-staatsmedien-bestaetigen.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">get\u00f6teten Vater Ajatollah Ali Chamenei<\/a>. Die iranischen Streitkr\u00e4fte und Revolutionsgarden nahmen Israel und die Golfstaaten unter Beschuss und blockierten weitgehend die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69b0e61864d1f5a2cd51968c\/iran-krieg-minen-in-der-strasse-von-hormus-trump-reagiert-mit-einer-drohung-auf-die-neue-gefahr.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article69b0e61864d1f5a2cd51968c\/iran-krieg-minen-in-der-strasse-von-hormus-trump-reagiert-mit-einer-drohung-auf-die-neue-gefahr.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Stra\u00dfe von Hormus<\/a>, durch die rund ein F\u00fcnftel des weltweiten \u00d6l- und Fl\u00fcssiggastransports verl\u00e4uft. Nun einigten sich die USA und der Iran auf eine zweiw\u00f6chige Waffenruhe. <\/p>\n<p><b>Alle Ereignisse rund um den Krieg in Nahost im Liveticker:<\/b><\/p>\n<p>20:16 Uhr \u2013 US-Demokraten scheitern mit Resolution zum Iran<\/p>\n<p>Die Demokraten im US-Repr\u00e4sentantenhaus sind mit einer Resolution zum Iran gescheitert. Ihnen gelang es am Donnerstag nicht, ein Gesetz durchzusetzen, das Pr\u00e4sident Donald Trump verpflichtet h\u00e4tte, vor weiteren Angriffen auf den Iran die Zustimmung des Kongresses einzuholen. Der Versuch hatte in einer kurzen, nur wenige Minuten dauernden Pro-Forma-Sitzung der Kammer keine Chance auf Erfolg.<\/p>\n<p>Das hielt die Demokraten jedoch nicht davon ab, ihre Ablehnung des Krieges gegen den Iran deutlich zu machen. Der Abgeordnete Glenn Ivey aus Maryland versuchte, eine Abstimmung \u00fcber die Resolution zu erzwingen, doch sein republikanischer Kollege Christopher Smith aus New Jersey erkl\u00e4rte die Sitzung f\u00fcr beendet.<\/p>\n<p>Die Demokraten wollen in der kommenden Woche erneut versuchen, eine Abstimmung \u00fcber die Ma\u00dfnahme zu erzwingen, wenn das gesamte Repr\u00e4sentantenhaus aus der Sitzungspause zur\u00fcck ist. Bis dahin wird der Kongressbetrieb mit Pro-Forma-Sitzungen formell aufrechterhalten. Die demokratischen Abgeordneten warnten zudem, sie w\u00fcrden ihre Stimmen nutzen, um jegliche Antr\u00e4ge der Regierung auf mehr Geld zur Finanzierung des Krieges zu blockieren.<\/p>\n<p>20:13 Uhr \u2013 Bundesregierung begr\u00fc\u00dft Israels Verhandlungsbereitschaft<\/p>\n<p>Die Bundesregierung zeigt sich erleichtert \u00fcber die Bereitschaft Israels zu Verhandlungen mit \u200bdem Libanon. \u201eWir begr\u00fc\u00dfen die Ank\u00fcndigung der israelischen Regierung von Direktgespr\u00e4chen mit \u2060der libanesischen Regierung\u201c, sagte eine Sprecherin des Ausw\u00e4rtigen Amtes am Donnerstag Reuters. \u201eDie Angriffe der Hisbollah auf Israel m\u00fcssen aufh\u00f6ren. Gleichzeitig ist die H\u00e4rte der israelischen Schl\u00e4ge im Libanon sehr besorgniserregend.\u201c Die Zivilbev\u00f6lkerung und zivile Infrastruktur m\u00fcssten gesch\u00fctzt \u2060und die \u200bterritoriale Integrit\u00e4t Libanons \u200cgewahrt werden.<\/p>\n<p>Die Direktgespr\u00e4che k\u00f6nnten ein wichtiger Schritt sein \u200chin zu einer Zukunft als Nachbarn, in \u2060der Israels Sicherheitsinteressen \u200bund Libanons Recht auf territoriale Integrit\u00e4t gleicherma\u00dfen Rechnung getragen werde, sagte \u2060die Sprecherin. \u201eDazu geh\u00f6rt die Aus\u00fcbung des Gewaltmonopols durch den libanesischen Staat auf seinem ganzen Territorium und die effektive Entwaffnung \u200cder Hisbollah.\u201c Dem Vernehmen nach \u2060sollen \u200cintensive \u200bdiplomatische Bem\u00fchungen von \u2060Au\u00dfenminister Johann Wadephul \u200bim direkten Austausch mit seinem israelischen Amtskollegen Gideon \u200cSa\u2019ar \u200bzu der israelischen Verhandlungsbereitschaft beigetragen haben. <\/p>\n<p>19:51 Uhr \u2013 Angeblich neue Botschaft von Irans neuem Revolutionsf\u00fchrer<\/p>\n<p>Irans neuer Revolutionsf\u00fchrer Modschtaba Chamenei hat in einer ihm zugeschriebenen Erkl\u00e4rung sein Land als Sieger im Konflikt mit den USA und Israel dargestellt. Wie zuvor wurde die Botschaft im Staatsfernsehen nur verlesen, es gab weder ein Bewegtbild noch eine Audio- oder Videoaufnahme. <\/p>\n<p>In der Modschtaba Chamenei zugeschriebenen Botschaft hei\u00dft es, der Iran sei der Sieger des Konflikts. \u201eIn den letzten 40 Tagen hat die gro\u00dfe Nation Iran ein Epos geschaffen und die Welt verbl\u00fcfft.\u201c<\/p>\n<p>Der 56-J\u00e4hrige ist seit seiner Ernennung zum neuen Religionsf\u00fchrer am 8. M\u00e4rz nicht \u00f6ffentlich in Erscheinung getreten. Das n\u00e4hrt Spekulationen \u00fcber seinen Gesundheitszustand, seinen Aufenthaltsort und seine tats\u00e4chliche Rolle.<\/p>\n<p>19:19 Uhr \u2013 Zahl der Toten im Libanon steigt nach israelischen Angriffen auf 303<\/p>\n<p>Die Zahl der Toten durch die israelischen Angriffe im Libanon am Vortag steigt nach Angaben des dortigen Gesundheitsministeriums auf 303. Die Bilanz sei noch nicht endg\u00fcltig und d\u00fcrfte weiter steigen, da Rettungsteams noch immer Leichen aus den Tr\u00fcmmern bergen, teilt die Beh\u00f6rde mit. Seit dem 2. M\u00e4rz seien damit insgesamt 1888 Menschen get\u00f6tet und mehr als 6000 verletzt worden.<\/p>\n<p>19:15 Uhr \u2013 Rutte: Iran und Russland arbeiten bei Milit\u00e4rtechnologie zusammen<\/p>\n<p>Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte macht Russland f\u00fcr die milit\u00e4rische Schlagkraft des Irans mitverantwortlich. Die beiden Staaten w\u00fcrden auf jeden Fall zusammenarbeiten, sagte Rutte am Donnerstag bei einer Veranstaltung im Reagan Center in Washington. \u201eInsbesondere was den Iran und Russland betrifft, geht es um Drohnentechnologie und andere milit\u00e4rische Technologien\u201c, sagte Rutte. \u201eUnd die Russen erwidern mit Geld. Und dieses Geld wird daf\u00fcr ausgegeben, dass der Iran v\u00f6lliges Chaos stiftet.\u201c<\/p>\n<p>Rutte sagte am Donnerstag mit Blick auf die Kritik von US-Pr\u00e4sident Trump an den europ\u00e4ischen Nato-Verb\u00fcndeten, dass einige europ\u00e4ische Staaten bei der Bereitstellung logistischer Unterst\u00fctzung f\u00fcr die USA im Nahen Osten \u201eetwas z\u00f6gerlich\u201c gewesen seien. \u201eFairerweise muss man sagen, dass sie auch etwas \u00fcberrascht waren\u201c, sagte Rutte. \u201eUm den \u00dcberraschungseffekt f\u00fcr die ersten Angriffe zu wahren, hatte Pr\u00e4sident Trump beschlossen, die Verb\u00fcndeten nicht im Voraus zu informieren, und das kann ich nachvollziehen.\u201c<\/p>\n<p>Rutte sagte, die Verb\u00fcndeten der USA w\u00fcrden auch die Bedrohung durch den Iran nicht herunterspielen und w\u00fcrden die Notwendigkeit der von Trump geforderten tiefgreifenden \u00c4nderungen verstehen. Am Mittwoch hatte sich Rutte mit Trump im Wei\u00dfen Haus getroffen.<\/p>\n<p>18:21 Uhr \u2013 Medienbericht: Gespr\u00e4che Israel-Libanon ab kommender Woche<\/p>\n<p>Israel und der Libanon wollen einem Medienbericht zufolge kommende Woche direkte Verhandlungen aufnehmen. Das erste Treffen solle im US-Au\u00dfenministerium in Washington stattfinden, schreibt ein Reporter des Nachrichtenportals Axios auf dem Kurznachrichtendienst X.<\/p>\n<p>17:07 Uhr \u2013 Netanjahu: Israel wird im Libanon weiter angreifen \u201ewo immer n\u00f6tig\u201c<\/p>\n<p>Nach den j\u00fcngsten israelischen Angriffen auf den Libanon mit mehr als 200 Toten k\u00fcndigt Israels Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu weitere Angriffe auf Ziele der pro-iranischen Hisbollah-Miliz an. Es werde weitere Angriffe geben, \u201ewo immer\u201c das \u201en\u00f6tig\u201c sei, bis die Sicherheit f\u00fcr Bewohner im Norden Israels \u201evollst\u00e4ndig wiederhergestellt\u201c sei, erkl\u00e4rte Netanjahu am Donnerstag im Onlinedienst X.<\/p>\n<p>Das israelische Milit\u00e4r erkl\u00e4rte, es gehe weiter mit Bodentruppen im S\u00fcdlibanon vor. In der Nacht zum Donnerstag seien zwei wichtige \u00dcberg\u00e4nge getroffen worden, die von Hisbollah-K\u00e4mpfern zum Transport von \u201etausenden Waffen, Raketen und Abschussvorrichtungen\u201c \u00fcber den Fluss Litani Richtung S\u00fcden genutzt worden seien, hie\u00df es in einer Erkl\u00e4rung der Armee. Mehrere Waffenlager, Abschussvorrichtungen und Gefechtsst\u00e4nde seien angegriffen worden.<\/p>\n<p>16:58 Uhr \u2013 Kanzler: Israel muss Angriffe im Libanon stoppen<\/p>\n<p>Kanzler Friedrich Merz kritisiert das harte Vorgehen der israelischen Armee im Libanon. \u201eWir sehen mit besonderer Besorgnis die Lage im S\u00fcden des Libanon\u201c, sagt der Kanzler. \u201eDie H\u00e4rte, mit der Israel dort Krieg f\u00fchrt, k\u00f6nnte den Friedensprozess als Ganzes zum Scheitern bringen, und das darf nicht geschehen\u201c, mahnt er. <\/p>\n<p>Deshalb habe er mit anderen Regierungschefs die israelische Regierung gebeten, die nochmals versch\u00e4rften Angriffe zu beenden. Au\u00dfenminister Johann Wadephul habe bereits zweimal mit seinem israelischen Kollegen telefoniert. Er selbst stehe in pers\u00f6nlichem Kontakt mit Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu.<\/p>\n<p>16:51 Uhr \u2013 Russland verurteilt israelischen Angriff auf Libanon<\/p>\n<p>Russland verurteilt die israelischen Angriffe auf den Libanon und fordert einen sofortigen Waffenstillstand. Das Vorgehen k\u00f6nne die Verhandlungen scheitern lassen und zu einer weiteren Eskalation in der Region f\u00fchren, teilte das Au\u00dfenministerium in Moskau mit. Israel hatte am Mittwoch seine bislang schwersten Angriffe auf den Libanon seit Kriegsbeginn ausgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>16:42 Uhr \u2013 Chef von \u00d6lkonzern: Iran blockiert Weiterfahrt von 230 Schiffen<\/p>\n<p>Der Chef des gr\u00f6\u00dften \u00d6lkonzerns der Vereinigten Arabischen Emirate ruft den Iran auf, endlich \u2013 wie in der Waffenruhevereinbarung mit den USA vorgesehen \u2013 die Stra\u00dfe von Hormus freizugeben. Rund 230 Schiffe \u201ebeladen mit \u00d6l und bereit zur Abfahrt\u201c l\u00e4gen in der Stra\u00dfe von Hormus und k\u00f6nnten nicht weiterfahren, teilte Sultan al-Dschaber, Vorstandsvorsitzender des staatlichen Konzerns Abu Dhabi National Oil, am Donnerstag mit. \u201eSie und jedes weitere Schiff m\u00fcssen diesen Korridor bedingungslos passieren d\u00fcrfen.\u201c Kein Land habe das Recht zu bestimmen, wer unter welchen Bedingungen passieren d\u00fcrfe.<\/p>\n<p>\u201eDie Instrumentalisierung dieser lebenswichtigen Wasserstra\u00dfe in jeglicher Form ist nicht hinnehmbar\u201c, hie\u00df es in der Mitteilung weiter. \u201eDer Iran hat sowohl durch seine Erkl\u00e4rungen als auch durch seine Handlungen deutlich gemacht, dass die Durchfahrt von Genehmigungen, Bedingungen und politischem Druck abh\u00e4ngig ist. Das ist keine Freiheit der Schifffahrt. Das ist N\u00f6tigung.\u201c<\/p>\n<p>16:40 Uhr \u2013 Israelischer Verteidigungsminister: Hisbollah will Waffenruhe<\/p>\n<p>Die militante Hisbollah-Miliz im Libanon ist nach Angaben des israelischen Verteidigungsministers Israel Katz an einer Waffenruhe interessiert. Israelische Angriffe h\u00e4tten im Laufe des vergangenen Tages mehr als 200 Extremisten get\u00f6tet, sagte Katz am Donnerstag. Seine Angaben konnten zun\u00e4chst nicht unabh\u00e4ngig verifiziert werden.<\/p>\n<p>Katz teilte mit, Israel sei bereit, entschieden zu reagieren, sollte der Iran wieder angreifen. Zudem werde Israel weiter Ziele im Libanon beschie\u00dfen, unter anderem in der Gegend um den Fluss Litani.<\/p>\n<p>16:25 Uhr \u2013 IWF-Chefin erwartet kr\u00e4ftigen Anstieg der Nachfrage nach Finanzhilfen<\/p>\n<p>Bei der Fr\u00fchjahrstagung von Internationalem W\u00e4hrungsfonds und Weltbank n\u00e4chste Woche wird es laut IWF-Chefin Kristalina Georgiewa darum gehen, den Schock des Nahost-Krieges zu bew\u00e4ltigen. Die gesch\u00e4ftsf\u00fchrende Direktorin des Internationalen W\u00e4hrungsfonds (IWF) erkl\u00e4rt, der Fonds erwarte kurzfristig einen Anstieg der Nachfrage nach Finanzhilfen auf 20 bis 50 Milliarden Dollar infolge der Auswirkungen der K\u00e4mpfe. <\/p>\n<p>Der nun in eine Waffenruhe \u00fcbergegangene Krieg stelle die Weltwirtschaft auf die Probe: Bei \u00d6l und Erdgas sei ein Angebotsschock ausgel\u00f6st worden, der die Energiepreise in die H\u00f6he getrieben und gleichzeitig die Lieferketten gest\u00f6rt habe.<\/p>\n<p>15:50 Uhr \u2013 Bundesregierung nimmt Gespr\u00e4che mit Iran wieder auf<\/p>\n<p>Nach der vereinbarten Waffenruhe in Nahost nimmt die Bundesregierung ihre Gespr\u00e4che mit der Regierung im Iran wieder auf. Ziel sei es, damit einen Beitrag zum Erfolg der anstehenden Verhandlungen zwischen den USA und Iran \u00fcber ein Ende des Krieges in der Region zu leisten, sagte Kanzler Friedrich Merz (CDU) am Donnerstag in Berlin. Er betonte, es \u00f6ffne sich jetzt \u201eein Zeitfenster f\u00fcr eine Verhandlungsl\u00f6sung\u201c, die Lage sei aber noch \u201efragil\u201c.<\/p>\n<p>15:50 Uhr \u2013 Hapag-Lloyd: M\u00fcssen Zusatzkosten des Iran-Kriegs weitergeben<\/p>\n<p>Die Container-Reedereien erh\u00f6hen wegen des Iran-Kriegs ihre Frachtgeb\u00fchren. \u201eKriege und Krisen sind teuer f\u00fcr Reedereien\u201c, sagte Nils Haupt, Chefsprecher des \u200bdeutschen Branchenprimus Hapag-Lloyd, am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. \u201eWir k\u00f6nnen und m\u00fcssen die Kosten weitergeben.\u201c Die zus\u00e4tzlichen Belastungen in H\u00f6he \u2060von voraussichtlich drei Milliarden Dollar pro Jahr k\u00f6nne keine Reederei allein abfedern. Die Preiserh\u00f6hungen w\u00fcrden auch die Verbraucher zu sp\u00fcren bekommen.<\/p>\n<p>Allein der Anstieg der Treibstoffpreise belaste Hapag-Lloyd mit 40 Millionen Dollar pro Woche, erl\u00e4uterte Haupt. Hinzu k\u00e4men Geb\u00fchren f\u00fcr Container, die in verschiedenen H\u00e4fen zwischengelagert werden m\u00fcssten, sowie erh\u00f6hte Versicherungspr\u00e4mien. Derzeit koste die Police f\u00fcr ein Schiff teilweise \u2060pro Woche \u200bso viel wie \u200csonst f\u00fcr ein gesamtes Jahr.<\/p>\n<p>Aktuell h\u00e4ngen \u200bsechs \u2060Frachter von Hapag-Lloyd im \u200bPersischen Golf fest. Konzernchef Rolf Habben Jansen widersprach bei einer Telefonkonferenz am Mittwoch Berichten, \u200cdenen \u200bzufolge diese Schiffe die Stra\u00dfe von Hormus passiert h\u00e4tten. Die \u200cSicherheit der \u200cbetroffenen 150 Seeleute habe Priorit\u00e4t. <\/p>\n<p>15:48 Uhr \u2013 Angriff auf Beirut: Libanon fordert Eingreifen der UN<\/p>\n<p>Der libanesische Ministerpr\u00e4sident Nawaf Salam hat israelische Luftangriffe mit mehr als 200 Toten am Vortag als eklatante Verletzung des V\u00f6lkerrechts und des humanit\u00e4ren Rechts verurteilt. Er werde deshalb offiziell eine Beschwerde bei den Vereinten Nationen einreichen, teilte Salam am Donnerstag mit. <\/p>\n<p>Dem libanesischen Gesundheitsministerium zufolge kosteten die Angriffe auf das Zentrum Beiruts und andere Teile des Landes am Vortag mehr als 200 Menschen das Leben. Zudem seien mehr als 1000 Verletzte gez\u00e4hlt worden. Die israelischen Streitkr\u00e4fte warfen K\u00e4mpfern der Hisbollah vor, sich in Wohngebieten zu verschanzen und damit f\u00fcr die zivilen Opfer verantwortlich zu sein.<\/p>\n<p>Salam sagte, sein Kabinett habe die Sicherheitskr\u00e4fte angewiesen, \u201edie uneingeschr\u00e4nkte Autorit\u00e4t des Staates in ganz Beirut\u201c zu st\u00e4rken und sicherzustellen, dass nur legitime Kr\u00e4fte \u00fcber Waffen verf\u00fcgten, also nicht die Hisbollah. <\/p>\n<p>14:34 Uhr \u2013 USA fordern laut \u201eSpiegel\u201c konkrete Zusagen der Europ\u00e4er<\/p>\n<p>Laut einem <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/iran-news-am-9-april-trump-erwaegt-offenbar-truppen-abzug-als-bestrafung-fuer-nato-staaten-a-a7d1f3c7-10f4-4b72-818d-b51ddb789faf\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/iran-news-am-9-april-trump-erwaegt-offenbar-truppen-abzug-als-bestrafung-fuer-nato-staaten-a-a7d1f3c7-10f4-4b72-818d-b51ddb789faf&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">\u201eSpiegel\u201c-Bericht<\/a> hat Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte die europ\u00e4ischen Partner informiert, dass US-Pr\u00e4sident Trump Donald Trump konkrete Zusagen f\u00fcr die Entsendung von Kriegsschiffen oder anderen milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten erwartet \u2013 und zwar in den n\u00e4chsten Tagen. Politische Zusagen seien nicht mehr ausreichend, hei\u00dft es in dem Bericht. Damit erh\u00f6hen die USA den Druck auf die Europ\u00e4er, sich in der Stra\u00dfe von Hormus milit\u00e4risch zu engagieren. Dem \u201eSpiegel\u201c zufolge bezeichnen europ\u00e4ische Diplomaten, die mit der Sache vertraut sind, den Vorgang als \u201eUltimatum\u201c.<\/p>\n<p>Zuvor hatte die US-Regierung laut \u201eWall Street Journal\u201c die \u201eBestrafung\u201c bestimmter Nato-Mitgliedsl\u00e4nder wegen mangelnder Unterst\u00fctzung der USA w\u00e4hrend des Iran-Kriegs erwogen. So k\u00f6nnten US-Soldaten aus bestimmten L\u00e4ndern abgezogen werden, die wenig geholfen h\u00e4tten, und in L\u00e4ndern stationiert werden, die die US-Angriffe st\u00e4rker unterst\u00fctzt h\u00e4tten.<\/p>\n<p>14:17 Uhr \u2013 Iran droht Israel mit harter Reaktion<\/p>\n<p>Irans Parlamentspr\u00e4sident droht nach den israelischen Angriffen im Libanon mit einer entschiedenen Reaktion. \u201eVerst\u00f6\u00dfe gegen die Waffenruhe haben konkrete Konsequenzen und ziehen STARKE Reaktionen nach sich. L\u00f6schen Sie das Feuer sofort\u201c, schrieb Mohammed-Bagher Ghalibaf auf X. <\/p>\n<p>11:37 Uhr \u2013 Iran sieht Recht darauf, Uran anzureichern<\/p>\n<p>Der Chef der iranischen Atombeh\u00f6rde besteht auf dem Recht des Irans, auch k\u00fcnftig Uran anzureichern. Dieses Recht sei eine Bedingung f\u00fcr Verhandlungen mit den USA, teilt Mohammed Eslami mit: \u201eEs ist Teil der notwendigen (Dinge), \u00fcber die niemand spricht\u201c. Er verweist damit auf die Weigerung der Regierung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, die Urananreicherung als einen Aspekt eines Zehn-Punkte-Plans des Irans f\u00fcr eine dauerhafte Waffenruhe anzuerkennen.<\/p>\n<p>10:46 Uhr \u2013 Internationale Kritik an Maut-Idee f\u00fcr Stra\u00dfe von Hormus \u2013 Meloni warnt  <\/p>\n<p>Frankeich lehnt die m\u00f6gliche dauerhafte Erhebung einer Durchfahrtsgeb\u00fchr f\u00fcr die Stra\u00dfe von Hormus ab. Eine entsprechende Idee hat der Iran eingebracht. \u201eDas ist inakzeptabel, weil die freie Schifffahrt in internationalen Gew\u00e4ssern ein Gemeingut ist, das nicht behindert oder mit Geb\u00fchren belegt werden darf\u201c, sagt der franz\u00f6sische Au\u00dfenminister Jean-No\u00ebl Barrot dem Sender France Inter.<\/p>\n<p>Auch die italienische Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni will die Wiederherstellung der freien Schifffahrt in der Region. \u201eWir sind \u200bnur einen Schritt von dem Punkt entfernt, an dem es kein Zur\u00fcck mehr gibt, aber jetzt stehen wir vor einer zerbrechlichen Aussicht auf Frieden, die mit Entschlossenheit verfolgt werden muss\u201c, warnt sie im Parlament. Italien verurteile jede Verletzung der Waffenruhe und fordere ein dauerhaftes Ende \u2060der Feindseligkeiten.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich klingt Gro\u00dfbritannien: \u201eDie grundlegenden Freiheiten der Meere \u2060d\u00fcrfen nicht einseitig entzogen oder an einzelne Bieter verkauft werden\u201c, sagt Au\u00dfenministerin Yvette Cooper laut vorab ver\u00f6ffentlichten Ausz\u00fcgen aus einer Rede. Es d\u00fcrfe keinen Platz f\u00fcr Mautgeb\u00fchren auf einer internationalen Wasserstra\u00dfe geben, sagt Cooper. Zudem schlie\u00dft sich die britische Au\u00dfenministerin der Forderung an, die k\u00fcrzlich zwischen den USA und dem Iran vereinbarte zweiw\u00f6chige Waffenruhe auf den Libanon auszuweiten. <\/p>\n<p>10:00 Uhr \u2013 Neue Raketenangriffe aus dem Libanon auf Israels Norden<\/p>\n<p>Israels Norden ist erneut vom Libanon aus mit Raketen angegriffen worden. In der israelischen Grenzstadt Kiriat Schmona, die seit mehr als einem Monat unter Dauerbeschuss steht, heulten erneut die Warnsirenen. Die meisten Geschosse seien abgefangen worden, andere in offenem Gebiet niedergegangen, teilte die israelische Armee mit. <\/p>\n<p>09:20 Uhr \u2013 Dax rutscht unter 24.000 Punkte<\/p>\n<p>Nach dem Freudenrausch kehrt am deutschen Aktienmarkt Ern\u00fcchterung ein: Der Dax verliert am \u200bDonnerstagmorgen 0,7 Prozent auf 23.924 Punkte. Befl\u00fcgelt von der angek\u00fcndigten zweiw\u00f6chigen Waffenruhe \u2060im Iran-Krieg hatte der deutsche Leitindex am Mittwoch 5,1 Prozent zugelegt und die wichtige Marke von 24.000 Punkten geknackt.<\/p>\n<p>08:55 Uhr \u2013 Iran ver\u00f6ffentlicht Karte mit Minen in Stra\u00dfe von Hormus<\/p>\n<p>Die Marine der iranischen Revolutionsgarden hat vor Seeminen in der Stra\u00dfe von Hormus gewarnt. Die Streitkr\u00e4fte publizierten am sp\u00e4ten Mittwochabend (Ortszeit) eine Karte, auf der eine Gefahrenzone in den gew\u00f6hnlichen Schifffahrtswegen der Meerenge verzeichnet ist. In Anbetracht der Kriegssituation im Persischen Golf werde allen Schiffen dazu geraten, eine Alternativroute weiter n\u00f6rdlich zu nutzen. Damit soll der \u201em\u00f6gliche Zusammensto\u00df mit Seeminen\u201c vermieden werden.<\/p>\n<p>08:50 Uhr \u2013 Hohe Sicherheitsvorkehrungen in Islamabad<\/p>\n<p>Vor den von Pakistan ausgerichteten Gespr\u00e4chen zwischen den USA und dem Iran haben die Beh\u00f6rden die Sicherheitsvorkehrungen in der Hauptstadt Islamabad versch\u00e4rft. Hunderte zus\u00e4tzliche Polizisten und paramilit\u00e4rische Kr\u00e4fte wurden eingesetzt, um einen st\u00f6rungsfreien Ablauf der Verhandlungen \u00fcber eine m\u00f6gliche Friedensl\u00f6sung im Iran-Krieg zu gew\u00e4hrleisten. Teile der Stadt wurden am Donnerstag abgeriegelt. F\u00fcr ein Hotel, in dem Unterh\u00e4ndler erwartet wurden, wurden strenge Sicherheitsvorkehrungen erlassen.  <\/p>\n<p>07:50 Uhr \u2013 Iranische Delegation trifft Donnerstag in Islamabad ein<\/p>\n<p>Die iranische \u200bDelegation f\u00fcr Gespr\u00e4che zur Beendigung des Krieges mit den USA und Israel wird dem Botschafter in Pakistan zufolge noch am Donnerstagabend \u2060in der Hauptstadt Islamabad eintreffen. <\/p>\n<p>07:40 Uhr \u2013 \u00d6lpreise legen zu nach Einbruch am Vortag<\/p>\n<p>Die \u00d6lpreise steigen nach dem Einbruch am Mittwoch wieder leicht. Heute Morgen liegt der Preis f\u00fcr ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent mit Lieferung im Juni bei 97,24 US-Dollar und damit 2,6 Prozent h\u00f6her als am Vortag. Der Preis war tags zuvor im Zuge der Waffenruhe im Iran-Krieg mit fast 90 Dollar auf das tiefste Niveau seit Mitte M\u00e4rz gesackt. Auch der Preis der US-Sorte WTI zur Lieferung im Mai legt heute Morgen wieder zu. <\/p>\n<p>dpa\/AFP\/AP\/jmr\/sebe\/s\u00e4d\/lay\/doli\/ceb\/nw\/krott\/saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am 28. Februar begannen die USA und Israel, den Iran anzugreifen. 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