{"id":934327,"date":"2026-04-10T03:45:25","date_gmt":"2026-04-10T03:45:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/934327\/"},"modified":"2026-04-10T03:45:25","modified_gmt":"2026-04-10T03:45:25","slug":"frankreichs-gruene-seite-natuerliche-rezepte-aus-der-laendlichen-kueche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/934327\/","title":{"rendered":"Frankreichs gr\u00fcne Seite: Nat\u00fcrliche Rezepte aus der l\u00e4ndlichen K\u00fcche\u00a0"},"content":{"rendered":"<p>Frankreichs gr\u00fcne SeiteNat\u00fcrliche Rezepte aus der l\u00e4ndlichen K\u00fcche\u00a009.04.2026, 17:58 Uhr <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/autoren\/Heidi-Driesner-article24085688.html\" class=\"article-detail-head_author___bDMZ\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_1_1__Ei3jf\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/20210831-145536.webp.webp\" alt=\"20210831-145536\"\/>Von Heidi Driesner<\/a><\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(15:38 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/gemueseterrine-7887.webp.webp\" alt=\"gemueseterrine-7887\"\/>Die &#8222;Provenzalische Gem\u00fcseterrine&#8220; braucht viel Gem\u00fcse und ein wenig Geduld, l\u00e4sst sich aber als g\u00e4stefeine\u00a0Vorspeise gut vorbereiten. (Foto: Wolfgang Schardt\/ AT Verlag\/ at-verlag.ch)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/news.google.com\/publications\/CAAiEPMdif5mpRNxiLOeUpHCwwsqFAgKIhDzHYn-ZqUTcYiznlKRwsML?hl=de&amp;gl=DE&amp;ceid=DE%3Ade\" title=\"Auf Google News folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Auch wenn in franz\u00f6sischen Bistros meist herzhafte Fleischgerichte im Mittelpunkt stehen &#8211; f\u00fcr Anne-Katrin Weber liegt die wahre Schatzkammer der franz\u00f6sischen K\u00fcche in ihrer Vielfalt an hochwertigem, saisonalem &#8222;Gr\u00fcnzeug&#8220;. In ihrem neuesten Buch bringt sie diese oft \u00fcbersehene Seite zum Strahlen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Manchmal f\u00e4ngt der Genuss f\u00fcr mich nicht erst beim Essen an, sondern schon beim Lesen. &#8222;Meine gr\u00fcne franz\u00f6sische Bistro-K\u00fcche&#8220; ist wieder so ein Buch &#8211; da zieht es mich erst sp\u00e4ter in die K\u00fcche zum Ausprobieren der Rezepte. Erst mal mache ich es mir mit Buch und Wein auf der Couch bequem, folge Anne-Katrin Weber auf ihren Wegen quer durch Frankreich und lasse mich von ihren Worten inspirieren. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Dabei sind es gar nicht viele Seiten Text, die die Rezepte einleiten, aber auch \u00fcber jedem einzelnen Rezept stehen noch ein paar Zeilen mit Erinnerungen, Erlebnissen, Empfehlungen der Autorin. Und der Genuss w\u00e4re nur ein halber, w\u00fcrden die \u00fcberzeugenden Fotografien von Wolfgang Schardt das Werk nicht vervollkommnen: filigran im Detail, konzentriert auf das Wesentliche, mit lebendigem Spiel von Licht und Schatten. Ganz ehrlich: Noch bevor ich anfange zu lesen, bl\u00e4ttre ich mich durch alle Fotos! Dem <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.veggielicious.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Dreamteam Weber\/Schardt<\/a> gelingt es mal wieder, mich von ihrer &#8222;gr\u00fcnen K\u00fcche&#8220; zu \u00fcberzeugen. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auch bisherige B\u00fccher der beiden haben mich begeistert, dabei bin ich keine Veganerin, ern\u00e4hre mich nicht mal vegetarisch. Doch immer \u00f6fter spielt Gem\u00fcse auch bei mir die Hauptrolle, nicht zuletzt dank der &#8222;\u00dcberzeugungsarbeit&#8220; von Anne-Katrin Weber und Wolfgang Schardt. Es ist in ihren B\u00fcchern zu sp\u00fcren, dass sie eine lange Freundschaft rund um saisonales Gem\u00fcse verbindet.<\/p>\n<p>Lieblingsrezepte f\u00fcr jeden Tag<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Meine gr\u00fcne franz\u00f6sische Bistro-K\u00fcche&#8220; ist im M\u00e4rz im Schweizer AT Verlag erschienen. Anne-Katrin Webers Liebe zum Genuss sowie ihre Freude am Kochen haben ihren Ursprung in Frankreich. In ihrem neuesten Buch verschmilzt sie ihre emotionale N\u00e4he zu Frankreich mit ihrer Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die bunte Welt nat\u00fcrlicher Lebensmittel. Weber vereint Rezepte und Geschichten aus allen Teilen Frankreichs, kombiniert vielgeliebte Klassiker mit moderner, nachhaltiger K\u00fcche; jedes Rezept ist verbunden mit dem Geschmack und dem Duft vor Ort. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Lieblingsrezepte f\u00fcr jeden Tag&#8220; lautet der Untertitel des Buches, daher ist die Mehrzahl der Rezepte leicht nachzukochen und keinesfalls kompliziert. Ein paar Gerichte haben dann doch einen Hauch von Haute Cuisine, aber schlie\u00dflich gibt&#8217;s Wochenenden und Feierlichkeiten, wo man mit raffinierter franz\u00f6sischer K\u00fcche gl\u00e4nzen will. Im Mittelpunkt steht, wie der Buchtitel schon sagt, vegetarische Kost. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Nun ist die franz\u00f6sische K\u00fcche nicht gerade f\u00fcr ihre zahlreichen pflanzlichen Gerichte bekannt&#8220;, schreibt die Autorin. Nicht nur bei der &#8222;feinen K\u00fcchenkunst&#8220;, sondern auch bei der bodenst\u00e4ndigen Hausmannskost, &#8222;die h\u00e4ufig auf lokalen Traditionen und regionalen Besonderheiten beruht&#8220;, stehen meist Fleischgerichte im Mittelpunkt. &#8222;Nach Vegetarischem muss man (bis heute) h\u00e4ufig suchen, und wer sich rein pflanzlich ern\u00e4hrt, hat&#8217;s in unserem Nachbarland leider noch schwerer.&#8220; <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Buch hat neun Rezeptkapitel, die alles umfassen: &#8222;In meiner gr\u00fcnen franz\u00f6sischen Bistro-K\u00fcche vereine ich gute Lebensmittel und einfache, nat\u00fcrliche Rezepte aus der l\u00e4ndlichen K\u00fcche mit meiner Leidenschaft f\u00fcr genussvolles Essen. In vielen Rezepten kommt mein geliebtes &#8218;Gr\u00fcnzeug&#8216; ganz gro\u00df raus, und mit jedem Essen bringst du eine gro\u00dfz\u00fcgige Portion franz\u00f6sische Leichtigkeit und Lebenslust auf den Tisch. [\u2026] Und so serviere ich dir auf den folgenden Seiten eine Mischung aus meinen liebsten franz\u00f6sischen Rezepten und saisonaler gr\u00fcner K\u00fcche. Nat\u00fcrlich habe ich auch der franz\u00f6sischen P\u00e2tisserie etwas Platz einger\u00e4umt, denn ohne ein s\u00fc\u00dfes Tartelette au citron oder ein knuspriges, luftiges Paris-Brest w\u00e4re meine franz\u00f6sische K\u00fcche unvollst\u00e4ndig, findest du nicht auch?&#8220; Ich finde, das alles ist Anne-Katrin Weber sehr gut gelungen.<\/p>\n<p>Kleinigkeiten und junges Gem\u00fcse<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Webers Rezeptsammlung f\u00e4ngt bei Ap\u00e9ro an, besch\u00e4ftigt sich mit frischem Gr\u00fcn und Brot, Salaten und Obst, verweilt in Paris, Marseille und der Bretagne, empfiehlt K\u00fchlendes f\u00fcr den Sommer und W\u00e4rmendes f\u00fcr Herbst und Winter. Erg\u00e4nzt wird die vegetarische K\u00fcche durch wenige, sorgsam ausgew\u00e4hlte Fleisch- und Fischrezepte. Wer Ideen f\u00fcr Kleinigkeiten in geselliger Runde sucht, wird bei &#8222;Ap\u00e9ro&#8220; f\u00fcndig, denn die Autorin stellt hier ein &#8222;paar Anregungen f\u00fcr einen entspannten ap\u00e9ritif \u00e0 la fran\u00e7aise&#8220; vor. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"auberginenkaviar_8358\"\/>Die mediterrane K\u00f6stlichkeit &#8222;Auberginenkaviar&#8220; l\u00e4sst sich fast nebenbei zubereiten. (Foto: Wolfgang Schardt\/ AT Verlag\/ at-verlag.ch)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zu &#8222;Salut printemps&#8220; hat Claude Debussys gleichnamiges Chorst\u00fcck die Autorin animiert. Der Komponist feiert in seinem Werk den Fr\u00fchling, Weber in ihrem Buch das frische Gr\u00fcn nach dem Winter. In diesem Kapitel finden Sie &#8222;fr\u00fchlingshafte, franz\u00f6sisch inspirierte Ideen f\u00fcr Erbsen und Erdbeeren, Radieschen und Rhabarber, Spargel und Salate&#8220;. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Alle Wege f\u00fchren \u00fcber Paris&#8220;, schreibt die Autorin \u00fcber ihre Wege durch Frankreich, und zu jeder Stippvisite geh\u00f6ren ein paar Restaurantbesuche. Da geht es nicht um sternebekr\u00f6nte Spitzenrestaurants, sondern um Bistros und P\u00e2tisserien, um kleine L\u00e4den mit verf\u00fchrerischen Auslagen im Schaufenster. In diesem Kapitel verr\u00e4t sie ihre Bistro-Klassiker und s\u00fc\u00dfen Lieblingsrezepte. &#8222;Die ersetzen keine Reise nach Paris, aber vielleicht lassen sich beim Backen der gr\u00fcnen Tarte oder Genie\u00dfen der Madeleines Reisepl\u00e4ne schmieden?&#8220; Auch die quicklebendige Hafenstadt Marseille am Mittelmeer und die von drei Seiten vom Atlantischen Ozean umgebene Bretagne sind Weber eigene Kapitel wert.<\/p>\n<p>Wei\u00dfes Gold und schwarzer Weizen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Charakteristisch f\u00fcr Marseille ist, dass hier die K\u00fcchen der Welt aufeinandertreffen, mitgebracht von Menschen, die aus allen Himmelsrichtungen in die Stadt str\u00f6mten. Die Rezepte auf diesen Seiten haben einen deutlichen nordafrikanischen Einschlag. \u00dcber den westlichsten Zipfel Frankreichs, die Bretagne, hei\u00dft es, dass hier Genuss ganz gro\u00dfgeschrieben wird. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"schmortopf_lammhackbaellchen_9262\"\/>Der &#8222;Schmortopf mit w\u00fcrzigen Lammhackb\u00e4llchen&#8220; bringt einen Hauch von Orient auf den Teller. (Foto: Wolfgang Schardt\/ AT Verlag\/ at-verlag.ch)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Anne-Katrin Weber erz\u00e4hlt \u00fcber das ber\u00fchmte Fleur de sel de Gu\u00e9rande: &#8222;&#8218;Il fait beau plusie urs fois par jour&#8216;, sagt man in der Bretagne &#8211; mehrmals am Tag gibt&#8217;s sch\u00f6nes Wetter. Welche Bedeutung das f\u00fcr die Meersalzgewinnung hat, wurde mir an einem st\u00fcrmischen, regnerischen Vormittag mitten im Hochsommer so richtig bewusst. Ein paludier, ein Salzbauer, f\u00fchrte mich durch seine Salzg\u00e4rten im Marais, der weitl\u00e4ufigen Sumpflandschaft im Herzen der Halbinsel Gu\u00e9rande. Mit Gummistiefeln und wasserdichter Jacke ausger\u00fcstet, stapften wir zu seinen Salzfeldern.&#8220; <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Weiter geht es von wei\u00df zu schwarz: &#8222;Buchweizen hei\u00dft im Franz\u00f6sischen aufgrund seiner dunklen Farbe bl\u00e9 noir, schwarzer Weizen. Im Anbau ist Buchweizen gen\u00fcgsam, er w\u00e4chst auch auf kargen B\u00f6den, auf denen der anspruchsvollere Weizen keinen guten Ertrag liefert. So gingen die bretonischen Bauern dazu \u00fcber, Buchweizen f\u00fcr sich anzubauen, w\u00e4hrend der helle Weizen verkauft wurde. Buchweizen wurde zum &#8218;Brot der kleinen Leute&#8216;. Cr\u00eapes konnte man durchaus mit ihnen machen.&#8220; <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zum Gl\u00fcck auch f\u00fcr uns erf\u00e4hrt Buchweizen seit einigen Jahren eine Renaissance. &#8222;Ob&#8217;s am bretonischen Buchweizen oder an der frischen Meeresluft liegt: Nirgends schmecken mir Galettes und Cr\u00eapes so gut wie in der Bretagne!&#8220; Beneidenswert! Und weil ich in Berlin hocke und nicht die F\u00fc\u00dfe im Sand und den Atlantik in Sicht- und H\u00f6rweite habe, muss ich auf fangfrische Austern verzichten. Aber f\u00fcr Cr\u00eapes mit Salzkaramellsauce und f\u00fcr eine herzhafte Galette aus Buchweizenmehl und mit Ziegenk\u00e4se habe ich alle Zutaten griffbereit &#8211; inklusive Fleur de sel de Gu\u00e9rande. Das kriege ich schlie\u00dflich auch in Berlin! <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Und weil franz\u00f6sischer Genuss nicht ohne frisches, handwerklich hergestelltes Brot auskommt, gibt&#8217;s im Buch Rezepte f\u00fcr franz\u00f6sisches Landbrot und f\u00fcr Fougasse, das aus der Provence stammende, flache Weizenbrot &#8211; inklusive unkomplizierter Rezepte f\u00fcr k\u00f6stliche Aufstriche und Bel\u00e4ge. &#8222;Ganz viel Sommer-Sonne-S\u00fcdfrankreich-Leichtigkeit&#8220; spiegeln die Rezepte f\u00fcr Tage wider, an denen der Ofen lieber kalt bleibt. Das letzte Buchkapitel bietet &#8222;W\u00e4rmendes und W\u00fcrziges im Herbst und Winter&#8220;. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Anne-Katrin Weber nennt den Herbst ihre &#8222;Eichh\u00f6rnchenzeit&#8220;, in der Vorr\u00e4te f\u00fcr die kommenden Wochen und Monate angelegt werden. Hier finden Sie &#8222;deftige Rezepte mit Kartoffeln und K\u00e4se, mit K\u00fcrbis und Kohl &#8211; ganz ohne Fleisch, dennoch mit ganz viel Frankreich-Flair [\u2026] Und noch zwei s\u00fc\u00dfe Geb\u00e4cke, die mir und hoffentlich auch dir die Herbst- und Winterzeit vers\u00fc\u00dfen.&#8220; <\/p>\n<p>Auberginenkaviar<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Ob du zu dieser mediterranen K\u00f6stlichkeit Aufstrich, Kaviar oder Creme sagst, das bleibt dir \u00fcberlassen. Viel wichtiger finde ich: Jeder L\u00f6ffel dieser aromatischen Auberginencreme versetzt dich unmittelbar in den S\u00fcden, au\u00dferdem bereitet sie sich ganz unkompliziert nebenbei zu. Gr\u00fcnde genug, sonnengetanktes Gem\u00fcse h\u00e4ufiger zu &#8218;Kaviar&#8216; zu verarbeiten, findest du nicht?&#8220;\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Zubereitung: ca. 20 Minuten, plus 30-40 Minuten Backen<\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Den Backofen auf 200 Grad Ober-\/Unterhitze oder 180 Grad Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Auberginen l\u00e4ngs halbieren und mit der Schnittfl\u00e4che nach unten aufs Blech legen. Die Haut mit einer Gabel mehrmals einstechen. Im vorgeheizten Ofen 30-40 Minuten garen, bis sie weich sind. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Inzwischen die Tomaten vom Stielansatz befreien, vierteln, nach Belieben entkernen und fein w\u00fcrfeln. Die Schalotte und den Knoblauch sch\u00e4len und ganz fein hacken. Die Kr\u00e4uter abbrausen, trocken sch\u00fctteln und ebenfalls fein hacken. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Fruchtfleisch der Auberginen mit einem Essl\u00f6ffel aus der Schale\u00a0l\u00f6sen, fein hacken und in eine Sch\u00fcssel geben. Tomaten, Schalotte, Knoblauch und Kr\u00e4uter dazugeben. Dann Oliven\u00f6l, Zitronensaft, etwas Meersalz und Pfeffer hinzuf\u00fcgen und alles behutsam vermischen. Am besten abgedeckt mindestens 30 Minuten durchziehen lassen, sodass sich die Aromen gut vermischen k\u00f6nnen. Vor dem Servieren abschmecken &#8211; fehlt etwas Salz, Pfeffer oder ein Spritzer Zitrone? <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Tipp:<\/b> Zum Servieren Baguette (auch vom Vortag) in d\u00fcnne Scheiben schneiden und in einer Pfanne in etwas Oliven\u00f6l von beiden Seiten goldbraun r\u00f6sten &#8211; fertig sind knusprige Baguettechips.<\/p>\n<p>Brunnenkressesuppe<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Brunnenkresse ist bei uns leider etwas in Vergessenheit geraten, anders als in Frankreich. Das gesunde Kraut bekommst du ab den Wintermonaten bis etwa April oder Mai. Brunnenkresse strotzt nur so vor Vitaminen, Mineralstoffen und sekund\u00e4ren Pflanzenstoffen, ganz zu schweigen von ihrem w\u00fcrzig-s\u00e4uerlichen, leicht scharfen Aroma, das diese schlichte, gr\u00fcne Suppe zu einer Delikatesse macht. In meinem Lieblingsland wei\u00df man einfach, was gut ist!&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Zubereitung: ca. 25 Minuten<\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Von der Brunnenkresse den unteren Bereich der St\u00e4ngel abschneiden, eine kleine Handvoll sch\u00f6ne St\u00e4ngel beiseitelegen. Von den \u00fcbrigen St\u00e4ngeln die Bl\u00e4ttchen abzupfen und die St\u00e4ngel selbst grob hacken. Kartoffeln, Schalotten und Knoblauch sch\u00e4len und fein w\u00fcrfeln. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In einem Topf die Butter erhitzen und die Schalottenw\u00fcrfel und die gehackten Brunnenkressest\u00e4ngel darin glasig and\u00fcnsten. Die Kartoffelw\u00fcrfel und den Knoblauch dazugeben, mit dem Fond aufgie\u00dfen, aufkochen und bei kleiner Hitze 15 Minuten leise k\u00f6cheln lassen. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/logo_grey.svg\" alt=\"brunnenkresse_suppe_015\"\/>F\u00fcr die &#8222;Brunnenkressesuppe&#8220; echte Brunnenkresse zu finden, ist schwer. Eine Alternative k\u00f6nnte Gartenkresse sein. (Foto: Wolfgang Schardt\/ AT Verlag\/ at-verlag.ch)<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">100 g Cr\u00e8me fra\u00eeche und die Brunnenkressebl\u00e4tter zur Suppe geben und einmal aufkochen, dann die Suppe ganz fein p\u00fcrieren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Von den beiseitegelegten Kressest\u00e4ngeln die Bl\u00e4ttchen abzupfen. Die hei\u00dfe Suppe auf Teller verteilen, die \u00fcbrige Cr\u00e8me fra\u00eeche daraufgeben und mit den gezupften Brunnenkressebl\u00e4ttern und etwas Pfeffer bestreuen. <\/p>\n<p>Schmortopf mit w\u00fcrzigen Lammhackb\u00e4llchen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;W\u00e4hrend einer Reise durch Marokko habe ich ein k\u00f6stliches Lammragout gegessen, das mich zu diesem Schmortopf angeregt hat. Mein Rezept enth\u00e4lt reichlich Gem\u00fcse, das zusammen mit Zitronen, Gew\u00fcrzen und Oliven f\u00fcr die k\u00f6stliche, intensive Sauce zust\u00e4ndig ist und damit dem Fleisch beinahe die Show stiehlt. Ich koche das Ragout am liebsten f\u00fcr eine gro\u00dfe Runde, stelle den rustikalen Br\u00e4ter auf den Tisch und dazu eine gro\u00dfe Sch\u00fcssel in Butter ger\u00f6steten Couscous.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Zubereitung: ca. 35 Minuten, plus ca. 30 Minuten Schmoren <\/b><\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Koriander-, Kreuzk\u00fcmmel- und Fenchelsamen in einer Pfanne ohne Fett kurz anr\u00f6sten, bis sie duften, dann ausk\u00fchlen lassen und im M\u00f6rser fein zersto\u00dfen. Das Gem\u00fcse sch\u00e4len. Das Wurzelgem\u00fcse in kleine St\u00fccke, die Zwiebeln in d\u00fcnne Spalten schneiden, den Knoblauch fein hacken. Die Zitrone hei\u00df absp\u00fclen, trocken reiben und mitsamt der Schale in rund 5 mm kleine W\u00fcrfel schneiden. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Das Fleisch mit der H\u00e4lfte der gem\u00f6rserten Gew\u00fcrze, der H\u00e4lfte des Knoblauchs, 1-2 Teel\u00f6ffeln Harissa und etwas Salz verkneten. Aus dem Fleischteig feste B\u00e4llchen von 4-5 cm formen. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">In einem Br\u00e4ter das \u00d6l erhitzen und das Wurzelgem\u00fcse und die Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze 5-10 Minuten anbraten, bis alles gut gebr\u00e4unt ist. Restlichen Knoblauch, die Zitrone, die restlichen gem\u00f6rserten Gew\u00fcrze, Zimtstange und Sternanise, Br\u00fche, st\u00fcckige Tomaten, etwas Meersalz, Pfeffer und etwas Zucker dazugeben, aufkochen und bei kleiner Hitze 15 Minuten abgedeckt schmoren. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Dann die Lammb\u00e4llchen, Oliven, 2 Teel\u00f6ffel Harissa und 1 Teel\u00f6ffel Ras el hanout dazugeben und alles weitere 15 Minuten schmoren, bis die Lammb\u00e4llchen gar sind. Ist die Sauce sehr eingedickt, noch etwas Br\u00fche unterr\u00fchren. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Den Koriander und die Petersilie abbrausen, trocken sch\u00fctteln und die Bl\u00e4ttchen fein hacken. Das Ragout mit Meersalz, Harissa und Ras el hanout abschmecken und mit den Kr\u00e4utern bestreuen. Dazu passt Couscous. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Viel Spa\u00df mit Anne-Katrin Webers franz\u00f6sischer Hausmannskost w\u00fcnscht Ihnen Heidi Driesner.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Frankreichs gr\u00fcne SeiteNat\u00fcrliche Rezepte aus der l\u00e4ndlichen K\u00fcche\u00a009.04.2026, 17:58 Uhr Von Heidi Driesner Artikel anh\u00f6ren(15:38 min) Die &#8222;Provenzalische&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":934328,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3974],"tags":[331,332,5763,6391,548,663,3934,3980,156,13,702,14,15,9558,12],"class_list":["post-934327","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-frankreich","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-ernaehrung","tag-essen-und-kochen","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-france","tag-frankreich","tag-headlines","tag-lebensmittel","tag-nachrichten","tag-news","tag-rezensionen","tag-schlagzeilen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116378359312147257","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/934327","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=934327"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/934327\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/934328"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=934327"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=934327"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=934327"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}