{"id":934621,"date":"2026-04-10T06:33:21","date_gmt":"2026-04-10T06:33:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/934621\/"},"modified":"2026-04-10T06:33:21","modified_gmt":"2026-04-10T06:33:21","slug":"anthropic-ki-mythos-dringende-warnung-an-us-banken-bsi-erwartet-umwaelzungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/934621\/","title":{"rendered":"Anthropic-KI Mythos: Dringende Warnung an US-Banken, BSI erwartet Umw\u00e4lzungen"},"content":{"rendered":"<p>US-Finanzminister Scott Bessent und der US-Notenbankchef Jerome Powell haben die Chefs der wichtigsten US-Banken am Dienstag zu einem ungew\u00f6hnlich dringenden Treffen zusammengerufen, um vor den Gefahren von Anthropics neuem KI-Modell Claude Mythos Preview zu warnen. Das <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2026-04-10\/anthropic-model-scare-sparks-urgent-bessent-powell-warning-to-bank-ceos\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">berichtet Bloomberg<\/a> unter Berufung auf eingeweihte Personen. Das kurzfristig anberaumte Treffen sei ein Zeichen daf\u00fcr, dass US-Aufsichtsbeh\u00f6rden die M\u00f6glichkeit einer neuen Art von Cyberattacken zu den gr\u00f6\u00dften Risiken f\u00fcr die Finanzindustrie z\u00e4hlen, fasst die Finanznachrichtenplattform zusammen. Vorgeladen waren demnach die Chefs aller Banken, die in den USA als systemrelevant gelten. Auch das BSI erwartet von dem neuen KI-Modell und \u00e4hnlichen Nachfolgern \u201eUmw\u00e4lzungen im Umgang mit Sicherheitsl\u00fccken\u201c.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>\u201eMittelfristig keine unbekannten klassischen Sicherheitsl\u00fccken mehr\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Anthropics-neues-KI-Modell-Mythos-Zu-gefaehrlich-fuer-die-Oeffentlichkeit-11248034.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Anthropic hat Mythos erst am Dienstag vorgestellt<\/a> und gleichzeitig erkl\u00e4rt, dass das Modell so gef\u00e4hrlich sei, dass es nur Firmen zur Verf\u00fcgung gestellt wird, die an IT-Sicherheit arbeiten. Das KI-Modell habe bereits tausende hochriskante Zero-Day-L\u00fccken identifiziert, darunter auch welche in allen gro\u00dfen Betriebssystemen und jedem Internetbrowser. Gleichzeitig sei die KI-Technik deutlich h\u00e4ufiger in der Lage, einen funktionierenden Exploit f\u00fcr solche L\u00fccken zu entwickeln, teilweise w\u00fcrden daf\u00fcr sogar mehrere in Verbindung miteinander ausgenutzt. Im Rahmen von \u201eProject Glasswing\u201c soll die Branche nun daran arbeiten, damit gefundene L\u00fccken abzudichten, bevor andere KI-Modelle zur Verf\u00fcgung stehen, mit denen auch Kriminelle viel leichter L\u00fccken finden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auch das Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geht davon aus, dass die neue Technik erhebliche Auswirkungen auf die Cyberbedrohungslage haben wird, berichtet die dpa. Man stehe dazu mit Anthropic im Kontakt, habe BSI-Pr\u00e4sidentin, Claudia Plattner, auf Anfrage mitgeteilt. Ihre Beh\u00f6rde erwarte \u201eUmw\u00e4lzungen im Umgang mit Sicherheitsl\u00fccken und in der Schwachstellenlandschaft insgesamt\u201c. Konsequent zu Ende gedacht, k\u00f6nnte es mittelfristig keine unbekannten klassischen Software-Schwachstellen mehr geben, meint sie. \u201eDies w\u00fcrde eine Verschiebung der Angriffsvektoren und einen Paradigmenwechsel mit Blick auf die Cyberbedrohungslage zur Folge haben.\u201c<\/p>\n<p>Zudem stelle sich die Frage, ob und wie lange derart wirkm\u00e4chtige Werkzeuge auf dem freien Markt verf\u00fcgbar sein werden, zitiert die dpa weiter. Angesichts der rasanten Entwicklung von KI-Technik kann man davon ausgehen, dass die bislang nicht frei verf\u00fcgbaren F\u00e4higkeiten schon bald einer breiteren Masse zur Verf\u00fcgung stehen und damit auch Kriminellen sowie Akteuren gegnerischer Staaten. \u201eDaraus wiederum ergeben sich Fragen nationaler und europ\u00e4ischer Sicherheit und Souver\u00e4nit\u00e4t\u201c, meint Plattner. Ihre Beh\u00f6rde hat Mythos demnach noch nicht testen k\u00f6nnen, im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch mit Entwicklern von Anthropic jedoch Einblick in die Funktionsweise gewonnen.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mho@heise.de\" title=\"Martin Holland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mho<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Finanzminister Scott Bessent und der US-Notenbankchef Jerome Powell haben die Chefs der wichtigsten US-Banken am Dienstag zu einem&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":934622,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[331,332,84847,50252,15731,3364,29,30,13,196,1256,14,15,12,4970,55],"class_list":["post-934621","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-anthropic","tag-bsi","tag-cybersecurity","tag-de","tag-deutschland","tag-germany","tag-headlines","tag-it","tag-kuenstliche-intelligenz","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-sicherheitsluecken","tag-wirtschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116379019450858385","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/934621","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=934621"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/934621\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/934622"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=934621"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=934621"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=934621"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}