{"id":93498,"date":"2025-05-08T05:38:10","date_gmt":"2025-05-08T05:38:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/93498\/"},"modified":"2025-05-08T05:38:10","modified_gmt":"2025-05-08T05:38:10","slug":"new-york-times-erkundet-berlin-und-empfiehlt-doener-pilz-mayo-und-das-berghain","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/93498\/","title":{"rendered":"\u201eNew York Times\u201c erkundet Berlin \u2013 und empfiehlt D\u00f6ner, Pilz-Mayo und das Berghain"},"content":{"rendered":"<p>Kunst, Kiez, Katerfr\u00fchst\u00fcck \u2013 laut der \u201eNew York Times\u201c sieht so ein sch\u00f6nes Wochenende in Berlin aus. Die renommierte Zeitung hat die Hauptstadt auf Herz und Nieren gepr\u00fcft und gibt Tipps.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Berlin ist vieles, ist aber vor allem aber als historischer, hipper und kreativer Hotspot. Das behauptet die <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2025\/05\/01\/travel\/things-to-do-Berlin.html\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.nytimes.com\/interactive\/2025\/05\/01\/travel\/things-to-do-Berlin.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">\u201eNew York Times\u201c<\/a>, die sich auf Entdeckungstour durch die deutsche Hauptstadt begeben hat. In einem Artikel sammelt die renommierte US-Zeitung Tipps f\u00fcr einen 36-Stunden-Trip in der Hauptstadt.<\/p>\n<p>Doch bevor wir genauer reinschauen, beantworte uns bitte folgende Frage:<\/p>\n<p>Die Top-Empfehlungen f\u00fcr einen Kurztrip am Wochenende<\/p>\n<p>\u201eBerlin ist die Heimat von B\u00fcrokraten und Hedonisten, Lobbyisten und K\u00fcnstlern, Techno-Fans und Liebhabern klassischer Musik\u201c, schreibt die in Wien stationierte \u201eNew York Times\u201c-Reporterin Valeriya Safronova. Die deutsche Hauptstadt sei nicht nur laut, wild und ein bisschen kaputt, sondern auch gut darin, sich immer wieder neu zu erfinden. Ob Barbesuch, Kunstausstellung oder Club \u2013 Safronova pr\u00e4sentiert den US-Lesern ein ambitioniertes, minuti\u00f6s geplantes Tagesprogramm. Vermutlich br\u00e4uchte man anschlie\u00dfend erstmal eine Runde Urlaub, sofern man jeden Punkt abzuarbeiten gedenkt. <\/p>\n<p>Freitag \u2013 Kunst gucken, Drinks schl\u00fcrfen, durchtanzen<\/p>\n<p>In der <b>Neuen Nationalgalerie<\/b> gibt es Kunst von 1945 bis 2000 zu entdecken, die den Besuchern Wirtschaftswunder, Wegwerfgesellschaft und <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article151806476\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article151806476&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Performancekunst<\/a> n\u00e4herbringen soll. Die von der Autorin empfohlene Gerhard-Richter-Ausstellung zeigt zum Beispiel noch bis 2026 sein Werk \u201eBirkenau\u201c \u2013 eine eindrucksvolle Auseinandersetzung mit der Shoah.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend zieht es die Autorin ins <b>Unkompress<\/b> nach <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/kreuzberg\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/themen\/kreuzberg\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kreuzberg<\/a>. In dieser Bar warten 300 Vinyls darauf, bei einem guten Drink gespielt zu werden. Wer keinen Bock auf Alkohol hat, bekommt hier auch sch\u00f6ne Zero-Prozent-Alternativen in gem\u00fctlicher Wohnzimmer-Atmosph\u00e4re.<\/p>\n<p>Weiter geht&#8217;s im <b>Marktlokal<\/b> in Kreuzberg, wo alte kulinarische Schule mit junger K\u00fcche kombiniert wird. Auf den Teller kommt zum Beispiel wei\u00dfer Spargel mit fermentiertem B\u00e4rlauch, Beef Tatar mit Pilz-Mayo und Sichuan-Pfeffer. Ein Men\u00fc f\u00fcr zwei Personen kostet 120 Euro \u2013 soll sich laut \u201eNew York Times\u201c aber lohnen. Wer schon einmal in New York essen war, kann sich denken, warum die Preisempfindlichkeit etwas h\u00f6her angesetzt ist.<\/p>\n<p>Wer anschlie\u00dfend den <b>Berghain<\/b>-Mythos erleben will, sollte sich der \u201eNew York Times\u201c zufolge schwarz anziehen (ist dieser Mythos nicht l\u00e4ngst widerlegt?) und schweigend in der Schlange warten. Wer\u2019s entspannter mag, kommt in der wilden Renate unkomplizierter am T\u00fcrsteher vorbei \u2013 allerdings nur noch bis Ende des Jahres, da der Club aus Kostengr\u00fcnden schie\u00dfen wird.<\/p>\n<p>Samstag \u2013 Croissant, Kebab, Kunstsch\u00e4tze<\/p>\n<p>Im <b>Caf\u00e9 Symple<\/b> in Prenzlauer Berg gibt\u2019s Croissants und Kaffee, die authentisch franz\u00f6sisch schmecken. Danach kann man \u00fcber den bunten Kollwitzmarkt schlendern. Dort gibt es neben Seifen in Vulvaform und regionalem Honig auch Kunsthandwerk, das \u201eBerlin, aber bitte mit Stil\u201c zu schreien scheint.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Mittagssnack h\u00e4lt die \u201eNew York Times\u201c-Autorin auch bei <b>R\u00fcyam Gem\u00fcse Kebab 2<\/b> an. Hier kommen H\u00e4hnchen, Kartoffeln, Kr\u00e4uter, Zitrone, Knobi ins Brot. Dazu l\u00e4uft Reggaeton in Partylautst\u00e4rke und die Crew bedankt sich lautstark f\u00fcr jedes Trinkgeld. Die Berliner D\u00f6nerlegende \u201eMustafas Gem\u00fcsekebap\u201c taucht nicht im Text auf.<\/p>\n<p>Auch wenn die Museumsinsel mit seinen f\u00fcnf Museen f\u00fcr einen Kurztrip nach Berlin fast schon ein kulturelles \u00dcberangebot zu bieten hat, lohnt sich ein Abstecher. Zum Beispiel f\u00fcr das \u201e<b>Panorama<\/b>\u201c \u2013 ein riesiges 360-Grad-Kunstwerk \u00fcber das antike Pergamon. Im Anschluss empfiehlt die \u201eNew York Times\u201c das Restaurant <b>J\u00d3MO<\/b> in der Rykestra\u00dfe. Hier stehen Carbonara-Udon, Forelltartar und Dessert-Kroketten mit Dulce de Leche auf der Speisekarte. Gut gest\u00e4rkt ist dann vielleicht sogar noch ein Besuch in der Berliner Staatsoper drin.<\/p>\n<p>Sonntag \u2013 Brunch und Baden<\/p>\n<p>Im Caf\u00e9 <b>rocket + basil<\/b> in der N\u00e4he des U-Bahnhof Kurf\u00fcrstenstra\u00dfe treffen Persien, Australien und Berlin wortw\u00f6rtlich aufeinander \u2013 auf einem <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article186157456\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article186157456&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sauerteigtoast<\/a> mit Cannellinibohnen. Oder auf Pancakes mit Pistazienbutter und Rosenwasser. Die Kosten sind f\u00fcr Hauptstadt-Verh\u00e4ltnisse angemessen. Zwei Personen speisen hier f\u00fcr etwa 40 Euro.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Sommermonate empfiehlt die \u201eNew York Times\u201c schlie\u00dflich noch einen Abstecher an den <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article212132571\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article212132571&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>Schlachtensee<\/b> im S\u00fcdwesten Berlins.<\/a> Baden, Bootfahren, Waldspaziergang oder nackt Sonnenbaden \u2013 hier geht fast alles.<\/p>\n<p>\u201eDie turbulente Geschichte der Stadt im 20. Jahrhundert ist in den Einschussl\u00f6chern an den Fassaden, den Graffiti-Resten der Berliner Mauer und den monotonen Wohnblocks aus der Nachkriegszeit sichtbar\u201c, res\u00fcmiert die Autorin. \u201eDoch die j\u00fcngeren Generationen in Berlin blicken nach vorne und die Restaurants, Bars und Clubs sind auf die neuesten Trends ausgerichtet.\u201c<\/p>\n<p>Kristina Baum<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kunst, Kiez, Katerfr\u00fchst\u00fcck \u2013 laut der \u201eNew York Times\u201c sieht so ein sch\u00f6nes Wochenende in Berlin aus. 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