{"id":935109,"date":"2026-04-10T11:12:21","date_gmt":"2026-04-10T11:12:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/935109\/"},"modified":"2026-04-10T11:12:21","modified_gmt":"2026-04-10T11:12:21","slug":"big-tech-hinter-dem-faschismus-steht-das-tech-kapital","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/935109\/","title":{"rendered":"Big Tech \u2013 \u00bbHinter dem Faschismus steht das Tech-Kapital\u00ab"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t<img decoding=\"async\" id=\"img320454\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/320454.jpeg\" alt=\"Protest gegen Tesla \u2013 Big-Tech-Unternehmen streben nach Macht und breiten sich auch in der Hauptstadtregion aus. \u00bbCables of Resistance\u00ab will ihnen Einhalt gebieten.\"\/><\/p>\n<p>Protest gegen Tesla \u2013 Big-Tech-Unternehmen streben nach Macht und breiten sich auch in der Hauptstadtregion aus. \u00bbCables of Resistance\u00ab will ihnen Einhalt gebieten.<\/p>\n<p>Foto:  IMAGO\/PIC ONE <\/p>\n<p><strong>KI wird ja gerade \u00fcberall als neuer Heilsbringer verkauft, sei es f\u00fcr \u00dcberwachung, sei es f\u00fcr Verwaltungsabl\u00e4ufe, sei es f\u00fcr Start-ups. In Ihrem Manifest schreiben Sie, dass Sie KI grunds\u00e4tzlich ablehnen. Warum?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Rike Freitag<\/strong>: Wenn wir \u00fcber KI reden, reden wir vor allen Dingen \u00fcber diese gro\u00dfen KI-Systeme. Das sind gro\u00dfe Sprachmodelle, die generativ funktionieren wie ChatGPT und gro\u00dfe Datenauswertungsmodelle wie die, <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1198786.polizeiliche-datenauswertung-bundesweite-lex-palantir-in-der-pipeline.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die Palantir zur Verf\u00fcgung stellt<\/a>. Diese Programme sind weder k\u00fcnstlich noch intelligent. Sie basieren auf massiver Ressourcenausbeutung. Und gleichzeitig sind sie einfach Statistikprogramme, die sehr viele Daten auswerten k\u00f6nnen. Nur <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1194430.kontrolle-von-tech-unternehmen-digitaler-medienimperialismus.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die gr\u00f6\u00dften Digitalkonzerne der Welt<\/a> sind in der Lage, diese Modelle zu betreiben. Diese Technologie f\u00fchrt nicht dazu, dass es der Gesellschaft besser geht. Haupts\u00e4chlich wird in den Bereichen Milit\u00e4r und Staatsgewalt Profit gemacht. Und auf der anderen Seite f\u00fchrt KI massiv zu weiterer Ausbeutung. Arbeit wird prek\u00e4rer, \u00dcberwachung nimmt zu und so weiter.<\/p>\n<p><strong>Jasmin Hundertfeuer:<\/strong> Wir denken, dass KI nicht das ist, als was sie uns verkauft wird. Die Big-Tech-Unternehmen behaupten immer, dass die KI allm\u00e4chtig sei und dass KI die Zukunft sei, die unsere Gesellschaft und die Welt bestimmen werde. Das ist Kalk\u00fcl. Tech-CEOs wie beispielsweise Sam Altman, aber auch Peter Thiel nutzen dieses Narrativ. Es geht aber eigentlich vor allem um die Profite von den Stakeholdern und wenigen Menschen, die diese gro\u00dfen Unternehmen f\u00fchren. Gerade zeigt sich eine ganz klare Richtung:<a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1198702.big-tech-guido-arnold-ein-orchestrierter-ausstieg-ist-eine-harte-nuss.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> KI wird f\u00fcr autorit\u00e4re<\/a> Politik genutzt. Dass etwa KI-\u00dcberwachung in Berlin immer mehr ausgeweitet wird, ist eine politische Entscheidung. Gerade, wenn es um \u00dcberwachung geht, hei\u00dft es, Kameras w\u00fcrden f\u00fcr Sicherheit sorgen. Aber hier werden die Weichen f\u00fcr eine breite bis komplette Kontrolle der Bev\u00f6lkerung gestellt.<\/p>\n<p><strong>Und welche Auswirkungen hat das alles auf das Leben hier in Berlin?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Rike Freitag:<\/strong> Gerade in Berlin ist ja beispielsweise Innensenatorin Iris Spranger begeistert von der Idee, Drohnen zu nutzen, um Kriminelle zu fassen. Und Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey hat vor ein paar Wochen erkl\u00e4rt, dass sie sich sehr \u00fcber <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1197907.foerderung-von-start-ups-berlin-will-drohnenmetropole-werden.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">KI-Start-ups im Milit\u00e4rbereich freu<\/a>t. Das ist Ausdruck einer autorit\u00e4ren und rechten Law-and-Order-Politik, die CDU und SPD in Berlin durchdr\u00fccken. Wir lehnen KI ab, weil es f\u00fcr alle Probleme, von denen uns weisgemacht wird, dass KI sie l\u00f6sen k\u00f6nne, bessere L\u00f6sungen gibt, die nicht technologisch sind.<\/p>\n<p><strong>Inwiefern ist denn KI jetzt ein Beschleuniger von autorit\u00e4rer Politik oder von, wie Sie in Ihrem Manifest schreiben, einem \u00bbtechnokratisch-autorit\u00e4ren Umbau\u00ab?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Rike Freitag<\/strong>: Zum einen wird faschistisches Regieren einfacher durch technologische \u00dcberwachung durch KI. Gleichzeitig sind diese Technologien mit rechten Grundideen verkn\u00fcpft. Die CEOs der gro\u00dfen Tech-Konzerne, beispielsweise Peter Thiel, sagen ganz offen, dass sie die Demokratie \u00fcberwinden wollen und sich eine Zukunft w\u00fcnschen, in der vor allen Dingen Technologie, aber auch sie selber Politik bestimmen k\u00f6nnen. Diese gro\u00dfen Tech-Unternehmen wollen nicht nur Profite, sie streben auch nach politischer Macht. Das sieht man auch an <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1190335.buerokratie-elon-musk-amerika-wieder-billiger-machen.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Elon Musk, der ja Teil der US-Regierung war<\/a> und offen <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1188533.afd-wahlkampfshow-elon-musk-er-ist-wieder-da.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die AfD unterst\u00fctzt<\/a>. Also man k\u00f6nnte sagen, hinter dem Faschismus steht das Tech-Kapital.<\/p>\n<p><strong>Im Programm der Konferenz gibt es ja verschiedene thematische Schwerpunkte, von \u00d6kologie \u00fcber Stadtpolitik. Ein weiterer ist Feminismus. Inwiefern ist Ihre Technologiekritik feministisch?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Jasmin Hundertfeuer: <\/strong>Wenn wir sagen, wir sind queerfeministisch, ist das genau das Gegenteil von dem, was gro\u00dfe Digitalkonzerne wollen. In deren Zukunftsbild hat Queerness keinen Platz. Toxische M\u00e4nnlichkeit ist ja schon lange ein Begriff. Diese Unternehmen sind tief verwurzelt in einer patriarchalen Subkultur von sogenannten Tech-Bros. Am absurdesten ist die Idee, dass Frauen ersetzt werden k\u00f6nnen durch k\u00fcnstliche Geb\u00e4rmuttern. Gleichzeitig ist ein <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1195813.gentechnik-die-eugenik-der-tech-milliardaere.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">eugenisches Weltbild Teil dieser Ideologie<\/a>. Es wird von der \u00dcberwindung des Menschen hin zu einer vermeintlich \u00fcberlegenen Spezies geredet. Und die, die nicht gut genug sind, sollen aussortiert werden. F\u00fcr marginalisierte Menschen ist Big-Tech eine neue Gefahr.<\/p>\n<p><strong>Rike Freitag:<\/strong> Gleichzeitig wird patriarchale Gewalt durch digitale Technologien tendenziell noch leichter und brutaler. Wenn man sich beispielsweise gerade den Fall um Collien Fernandes anschaut: 99 Prozent der<a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1198519.collien-fernandes-deepfake-pornos-grosse-maenner-grosse-augen.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> pornografischen Deepfakes werden von M\u00e4nnern<\/a> gemacht und stellen Frauen dar. Das ist eine krasse Form von digitaler Gewalt. Gleichzeitig wird politisch propagiert, dass beispielsweise KI-\u00dcberwachung ein Mittel gegen Gewalt gegen Frauen sein k\u00f6nnte. Das ist einfach rechter Quatsch. <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1195681.gewalt-gegen-frauen-gewaltschutz-in-berlin-abkehr-vom-sparhammer.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Effektiver Gewaltschutz ist Pr\u00e4vention<\/a>, das sind Pl\u00e4tze in Frauenh\u00e4usern, das sind gute Gesetze.<\/p>\n<p><strong>Wie wird denn Arbeit durch <\/strong><strong>Big-Tech<\/strong><strong>-Unternehmen prek\u00e4rer?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Jasmin Hundertfeuer<\/strong>: Big-Tech-Unternehmen s<a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1197409.betriebsraete-berlin-union-busting-unterm-radar.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">abotieren oft, dass Betriebsr\u00e4te \u00fcberhaupt gew\u00e4hlt<\/a> werden k\u00f6nnen. Und hinter vielen Prozessen stehen immer noch Menschen. Beispielsweise das Contentmanagement von gro\u00dfen Social-Media-Plattformen: Das sind Menschen im Globalen S\u00fcden, die f\u00fcr einen Hungerlohn den ganzen Tag irgendwelche Bilder anschauen m\u00fcssen, furchtbare Kriegsszenen. Das ist eine neue Art imperialer Arbeitsteilung. Am Ende ist es einfach Ausbeutung, so wie das nat\u00fcrlich andere Unternehmen vor Big Tech auch schon gemacht haben. Aber gr\u00f6\u00dfer skaliert und mit Auswirkungen, die man jetzt noch gar nicht vorhersagen kann.<\/p>\n<p><strong>Rike Freitag<\/strong>: Die \u00dcberwachung von Arbeiter*innen nimmt zu. Ein Beispiel sind die Lieferdienste.<a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1191740.eu-plattformrichtlinie-plattformarbeit-in-berlin-per-app-in-die-ausbeutung.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> Die Rider werden getrackt <\/a>und stehen extrem unter Druck. Gleichzeitig haben ja die KI-Unternehmen diesen Selling Point, dass sie irgendwie zu wahnsinnig viel Wirtschaftswachstum f\u00fchren werden. Das basiert wiederum auf der Annahme, dass extrem viel Arbeitskraft durch KI ersetzt werden kann. Das Wirtschaftsversprechen der KI ist vor allen Dingen, Arbeiter*innen \u00fcberfl\u00fcssig zu machen oder effizienter durch \u00dcberwachung.<\/p>\n<p><strong>Hier in Berlin waren vor allem zwei K\u00e4mpfe gegen Big Tech in den letzten Jahren besonders gro\u00df. Einerseits der Protest gegen <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1188022.edge-east-side-amazon-tower-in-friedrichshain-symbol-fuer-den-ausverkauf-berlins.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">den Amazon-Tower in Friedrichshain<\/a> und andererseits der Protest gegen d<a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1190161.wasserknappheit-die-grossen-fische.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">as Tesla-Werk in Gr\u00fcnheide<\/a>. Jetzt k\u00f6nnte man sagen, dass der Effekt, den der Turm hat, kein anderer ist als, sagen wir mal der des Covivio-Turms am Alexanderplatz. Und wenn sich in Gr\u00fcnheide irgendein anderer Autobauer angesiedelt h\u00e4tte, w\u00e4ren die Konsequenzen nicht die gleichen gewesen?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Rike Freitag<\/strong>: Die Big-Tech-Unternehmen unterscheiden sich gar nicht so stark von anderen gro\u00dfen Unternehmen. Man kann aber sagen, dass sie aktuell die Spitze der kapitalistischen Akkumulation sind. Es sind die Unternehmen, die gerade die gr\u00f6\u00dften Profite machen. Aber sie bauen ja auf demselben System auf. Auf denselben ausbeuterischen Lieferketten, die es schon lange gibt. Ganz lokal ist aber Amazon ein Unternehmen, das die Stadt st\u00e4rker pr\u00e4gt und Gentrifizierung besonders vorantreibt. Das kann man an anderen St\u00e4dten wie zum Beispiel San Francisco sehr gut sehen. Und in Gr\u00fcnheide h\u00e4tte sich auch ein anderes Wirtschaftsunternehmen ansiedeln k\u00f6nnen. Das w\u00e4re wahrscheinlich auch eine \u00f6kologische Katastrophe gewesen.<br \/>Das Entscheidende ist, dass die Unternehmen erz\u00e4hlen, dass sie ganz anders seien. Gerade in Brandenburg war die Erz\u00e4hlung in der Politik stark, dass die Elektroautos von Tesla eigentlich in eine \u00f6kologische Zukunft geh\u00f6ren, obwohl Tesla das Unternehmen eines faschistischen Milliard\u00e4rs ist und Elektroautos nicht der Weg in eine klimagerechte Zukunft sind. Genauso wie der Amazon-Tower in Friedrichshain. Propagiert wurde der Klotz als die neue Tech-Innovation. Dabei ist es einfach ein gro\u00dfes B\u00fcrogeb\u00e4ude in einem Kiez. Kiezkultur wird kaputt gemacht f\u00fcr ein Unternehmen. Das ist <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1197526.stadtentwicklung-urbane-mitte-gaebler-setzt-sich-durch.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">etwas, was wir an vielen Stellen in Berlin beobachten k\u00f6nnen<\/a>. Investoreninteressen werden \u00fcber die Interessen der Menschen gestellt.<\/p>\n<p><strong>Denken Sie, dass man manche Aspekte oder manche Teile von dieser KI f\u00fcr eine andere Gesellschaft nutzen k\u00f6nnte?<\/strong><\/p>\n<p>Interview<\/p>\n<p>Vom 10. bis zum 12. April findet in Berlin die Konferenz \u00bbCables of Resistance\u00ab statt. \u00bbnd\u00ab sprach mit Jasmin Hundertfeuer und Rike Freitag vom Kollektiv, das die \u00bbBewegungskonferenz gegen Big Tech\u00ab organisiert, \u00fcber \u00bbK\u00fcnstliche Intelligenz\u00ab, wie sie in Berlin eingesetzt wird, und zur Frage, warum es keine technologischen L\u00f6sungen f\u00fcr soziale Probleme gibt. <\/p>\n<p><strong>Rike Freitag<\/strong>: Die KI, \u00fcber die wir gerade reden, w\u00e4re gar nicht m\u00f6glich ohne diese gro\u00dfen Unternehmen, die in einem kapitalistischen System funktionieren. Mit ausbeuterischen Lieferketten, vom Ressourcenabbau im globalen S\u00fcden, bis hin zu den Clickworkern, die die Modelle trainieren m\u00fcssen. Mit Rechenkapazit\u00e4ten, die extrem viel Energie brauchen, was enorm klimasch\u00e4dlich ist. Es braucht wahnsinnig viele Daten, die illegal angeeignet wurden, um diese KI-Modelle zu betreiben. Die Grundstruktur hinter der KI lie\u00dfe sich nicht emanzipatorisch aufbauen. Auch \u00bbalternative\u00ab Unternehmen aus Europa funktionieren nach denselben Prinzipien. Das hei\u00dft nicht, dass wir gegen digitale Technologien an sich sind. Wir wollen ein gutes und solidarisches Leben f\u00fcr alle. Und wenn demokratisch kontrollierte, ressourcensparende Technik daf\u00fcr eingesetzt werden kann, ist das gut.<\/p>\n<p><strong>Wie kann denn Widerstand gegen diese Entwicklung aussehen? Gibt es irgendwelche Beispiele, an die Sie ankn\u00fcpfen wollen?<\/strong><\/p>\n<p><strong>Rike Freitag<\/strong>: Wir kn\u00fcpfen an Widerstand in der ganzen Welt an. In Berlin ist das der Protest gegen den Amazon-Tower oder gegen die \u00dcberwachung am G\u00f6rli. Vor zehn Jahren wurde der Google-Campus aus Kreuzberg vertrieben. Rider bei Lieferdiensten organisieren sich genauso wie Mitarbeitende bei Tech-Unternehmen. Global gibt es immer mehr Initiativen gegen Rechenzentren, die f\u00fcr KI gebaut werden oder gegen die Militarisierung, die noch grausamer wird durch den Einsatz von KI. Das sind alles K\u00e4mpfe, die sehr viel Hoffnung machen und die zusammengef\u00fchrt werden k\u00f6nnen und m\u00fcssen.<br \/>Und es gibt einfach Alternativen: Statt des Amazon-Towers k\u00f6nnte es auch Kulturr\u00e4ume geben. Die Alternative zu KI-\u00dcberwachung ist keine KI-\u00dcberwachung, die zu milit\u00e4rischen Tech-Unternehmen in der Stadt sind keine Milit\u00e4r-Tech-Unternehmen. Wenn man etwas f\u00fcr die Wirtschaft in Berlin tun will, dann sollte man die Berliner*innen bei der Miete entlasten. Und daf\u00fcr gibt es Vorschl\u00e4ge, wie den Volksentscheid Deutsche Wohnen und Co. enteignen. Und das ist, glaube ich, ein ganz wichtiger Punkt. Die L\u00f6sung f\u00fcr die Probleme der Zukunft ist keine technologische Antwort von Big-Tech, sondern es sind h\u00e4ufig die Antworten, die Menschen vor Ort vorschlagen und die f\u00fcr sie am besten funktionieren. Aber, um das zu erreichen, m\u00fcssen wir in den Konflikt mit dieser zerst\u00f6rerischen techno-faschistischen Zukunft gehen und genau das ist das Ziel der Konferenz. Bewegungen werden und m\u00fcssen sich widersetzen. Das bedeutet: Dienste verweigern, \u00dcberwachung austricksen, gegen T\u00fcrme und Milit\u00e4r-Start-ups demonstrieren und ungew\u00fcnschte Tore zu Parks offenhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Protest gegen Tesla \u2013 Big-Tech-Unternehmen streben nach Macht und breiten sich auch in der Hauptstadtregion aus. \u00bbCables of&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":935110,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1825],"tags":[1941,1939,296,1937,29,1081,9894,30,810,1940,57,1938,45129],"class_list":["post-935109","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-berlin","tag-aktuelle-nachrichten-aus-berlin","tag-aktuelle-news-aus-berlin","tag-berlin","tag-berlin-news","tag-deutschland","tag-digitalisierung","tag-faschismus","tag-germany","tag-musik","tag-nachrichten-aus-berlin","tag-nationalsozialismus","tag-news-aus-berlin","tag-ueberwachung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116380116822904651","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/935109","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=935109"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/935109\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/935110"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=935109"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=935109"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=935109"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}