{"id":935169,"date":"2026-04-10T11:46:17","date_gmt":"2026-04-10T11:46:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/935169\/"},"modified":"2026-04-10T11:46:17","modified_gmt":"2026-04-10T11:46:17","slug":"herford-und-guetersloh-setzen-sich-fuer-laubfroesche-ein-westfalen-lippe-nachrichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/935169\/","title":{"rendered":"Herford und G\u00fctersloh setzen sich f\u00fcr Laubfr\u00f6sche ein &#8211; Westfalen-Lippe &#8211; Nachrichten"},"content":{"rendered":"<p class=\"text small\">Er ist der kleinste heimische Frosch in Europa. Aber leider ist er kaum noch zu finden, der Europ\u00e4ische Laubfrosch (Lat. Hyla arborea). <\/p>\n<p class=\"text small\">Eine gr\u00f6\u00dfere Gruppe Laubfr\u00f6sche lebt an einem Gew\u00e4sser in Spenge im <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/uebersicht-kreis-herford-100.html\" rel=\"neutral nofollow noopener\" title=\"\u00dcbersicht Kreis Herford\" target=\"_blank\">Kreis Herford<\/a>. Warum ausgerechnet dort an den so genannten R\u00f6tekuhlen, das wollen die Biologen jetzt gemeinsam herausfinden. <\/p>\n<p class=\"text small\">Im Raum Spenge (Kreis Herford), Borgholzhausen und Werther (<a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/uebersicht-kreis-guetersloh-100.html\" rel=\"neutral nofollow noopener\" title=\"\u00dcbersicht Kreis G\u00fctersloh\" target=\"_blank\">Kreis G\u00fctersloh<\/a>) und in der Stadt Melle in Niedersachsen sind die Biologen gerade dabei, alle Gew\u00e4sser zu erfassen und sie auf ihre Eignung als Laichgew\u00e4sser zu pr\u00fcfen. <\/p>\n<p>Weniger Gew\u00e4sser f\u00fcr die anspruchsvollen Fr\u00f6sche<\/p>\n<p class=\"text small\">&#8222;Das Hauptproblem ist, dass die Lebensr\u00e4ume verschwinden. Dazu kommt, dass Laubfr\u00f6sche eher anspruchsvoll sind&#8220;, sagt Jennifer Heermann von der Biologischen Station Ravensberg im Kreis Herford. Der leuchtend gr\u00fcne Frosch braucht fischfreie Gew\u00e4sser, davon gebe es immer weniger. <\/p>\n<p class=\"text small\">Weitere Ursachen f\u00fcr den R\u00fcckgang der Population sei die intensive Landnutzung, der Fl\u00e4chenverbrauch und der Stra\u00dfenverkehr. Fr\u00fcher sei der Laubfrosch weit verbreitet gewesen auf Weiden und Wiesen mit vielen Kleingew\u00e4ssern. <\/p>\n<p>Durch Bestandserfassung Lebensr\u00e4ume verbessern <\/p>\n<p class=\"text small\">Ende April geht es los mit der Bestandserfassung. Die Biologen hoffen auf wichtige Hinweise hinsichtlich der Verbreitung der Laubfr\u00f6sche und woran es hapern k\u00f6nnte. Vielleicht ergeben sich daraus M\u00f6glichkeiten, die Lebensbedingungen zu verbessern. Zum Beispiel, indem die Biologen Lebensr\u00e4ume, also Gew\u00e4sser,  durch Hecken oder Brombeerb\u00fcsche vernetzen. Dort halten sich die Fr\u00f6sche gerne auf. <\/p>\n<p>Fotos von Laubfr\u00f6schen mit Standort sind willkommen<\/p>\n<p class=\"text small\">Das Projektteam ist bei seiner Arbeit auch angewiesen auf die Mitarbeit der Bev\u00f6lkerung. &#8222;Wir k\u00f6nnen gar nicht alle Tiere alleine erfassen, zum Beispiel an kleinen Gartenteichen&#8220;, sagt Biologin Jennifer Heermann. Wer Tiere sieht, wird aufgefordert, Fotos und Standort an die Biologen zu schicken.<\/p>\n<p class=\"text small\">Von Ende April bis Mitte Juni k\u00f6nnte der laute Balzgesang der M\u00e4nnchen zu h\u00f6ren sein. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Er ist der kleinste heimische Frosch in Europa. 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