{"id":936384,"date":"2026-04-10T23:04:19","date_gmt":"2026-04-10T23:04:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/936384\/"},"modified":"2026-04-10T23:04:19","modified_gmt":"2026-04-10T23:04:19","slug":"obm-hilbert-lehnt-buergerentscheid-weiterhin-ab-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/936384\/","title":{"rendered":"OBM Hilbert lehnt B\u00fcrgerentscheid weiterhin ab \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Der Streit um den B\u00fcrgerentscheid f\u00fcr den Nahverkehr in Dresden geht m\u00f6glicherweise in die n\u00e4chste Runde. Im Dezember hatte der Stadtrat das entsprechende B\u00fcrgerbegehren abgelehnt; die Initiatoren legten Widerspruch ein. Wie aus einer aktuellen Vorlage des Oberb\u00fcrgermeisters Dirk Hilbert hervorgeht, empfiehlt dieser dem Stadtrat, auch den Widerspruch zur\u00fcckzuweisen.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 2025 <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/sachsen\/2025\/03\/linkspartei-begehren-nahverkehr-619258\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">hatten drei Politiker der Linkspartei ein B\u00fcrgerbegehren gestartet<\/a>. Ziel ist es, den \u00f6ffentlichen Personennahverkehr (\u00d6PNV) auf dem Niveau von 2024 aufrechtzuerhalten. Hintergrund sind geplante K\u00fcrzungen im Dresdner \u00d6PNV. Die Initiatoren sammelten nach eigenen Angaben fast doppelt so viele Stimmen wie n\u00f6tig. Damit war der Weg f\u00fcr einen B\u00fcrgerentscheid geebnet.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/82061a6823a0445dbacdbd2c0c50ed84.gif\" alt=\"\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/sachsen\/2026\/04\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/sachsen\/2026\/04\/1\"\/><\/p>\n<p>Doch dann <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/dresden\/dresden-radebeul\/dvb-buergerbegehren-stadtrat-abstimmung-104.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">stimmte im Dezember die rechtskonservative Mehrheit im Stadtrat gegen einen B\u00fcrgerentscheid<\/a>. Streitpunkt ist offenbar die Frage, wie das Defizit bei den Verkehrsbetrieben stattdessen beseitigt werden kann, wenn nicht durch K\u00fcrzungen.<\/p>\n<p>Die Initiatoren legten im Januar 2026 Widerspruch gegen die Entscheidung des Stadtrates ein. Dieser wiederum muss demn\u00e4chst \u00fcber den Widerspruch entscheiden. OBM Hilbert empfiehlt, dem Widerspruch nicht \u201eabzuhelfen\u201c, wie es in der Beh\u00f6rdensprache hei\u00dft. Laut den Initiatoren bem\u00e4ngelt die Verwaltung, dass keine eigene Kostensch\u00e4tzung f\u00fcr das Defizit bei den Verkehrsbetrieben vorgenommen worden sei.<\/p>\n<p>\u201eDie \u201aArgumentation\u2018 von Herrn Hilbert wirkt wie aus Absurdistan\u201c, beklagen die drei Initiatoren Andr\u00e9 Schollbach, Tilo Kie\u00dfling und Jens Matthis. \u201eUm das B\u00fcrgerbegehren zu Fall zu bringen, vertritt der Oberb\u00fcrgermeister nun sogar die bemerkenswerte Auffassung, dass sich die B\u00fcrger nicht auf seine amtlichen Mitteilungen verlassen d\u00fcrfen, sondern diesen grunds\u00e4tzlich zu misstrauen haben.\u201c Gemeint ist damit die Zahl von 18 Millionen, die von der Verwaltung kam.<\/p>\n<p>Die Initiatoren vermuten daher: \u201eDer Oberb\u00fcrgermeister f\u00fcrchtet offenkundig das Votum der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Deshalb versucht er mit allen Mitteln, den B\u00fcrgerentscheid zu verhindern.\u201c<\/p>\n<p>Sollte der Stadtrat dem Widerspruch tats\u00e4chlich nicht abhelfen, w\u00e4re der Streit noch nicht vorbei. Weiter hei\u00dft es in der Vorlage von Hilbert: \u201eDer Oberb\u00fcrgermeister wird beauftragt, den Widerspruch umgehend der Landesdirektion Sachsen zur Entscheidung vorzulegen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Streit um den B\u00fcrgerentscheid f\u00fcr den Nahverkehr in Dresden geht m\u00f6glicherweise in die n\u00e4chste Runde. 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