{"id":937184,"date":"2026-04-11T06:48:19","date_gmt":"2026-04-11T06:48:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/937184\/"},"modified":"2026-04-11T06:48:19","modified_gmt":"2026-04-11T06:48:19","slug":"diese-kuriosen-geschichten-passierten-in-schwaben-und-oberbayern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/937184\/","title":{"rendered":"Diese kuriosen Geschichten passierten in Schwaben und Oberbayern"},"content":{"rendered":"<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Am 10. Oktober 1805 kam Napoleon Bonaparte das erste Mal nach <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Augsburg<\/a>. Zu diesem Zeitpunkt war der Franzose der m\u00e4chtigste Mann Europas, seit 1084 Kaiser. Nach Augsburg kam er wegen des Krieges mit \u00d6sterreich, wollte von dort aus weiter nach <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/neu-ulm\/ort\/ulm\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Ulm<\/a>, wo das \u00f6sterreichische Hauptheer stand. Am 12. Oktober wollte er nicht in der Kutsche, sondern auf dem Pferd die Lechbr\u00fccke \u00fcberqueren. Es war winterlich kalt, der Boden glatt. Als Napoleon sein Pferd wenden und eine Ansprache an sein Heer richten wollte, verlor der Schimmel den Halt und rutschte aus. Napoleon fiel vom Pferd. Der Kaiser blieb unverletzt, untersagte aber s\u00e4mtlichen Zeitungen, \u00fcber diesen Vorfall zu berichten.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Ob das wirklich so passiert ist? Unbekannt. Die folgenden Fakten jedoch sind belegt \u2013 wenn auch manche der Geschichten etwas ausgeschm\u00fcckt sein d\u00fcrften.\n  <\/p>\n<p>            Augsburg hat mehr Br\u00fccken als Venedig<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    F\u00fcr Augsburger ist dieser Fakt keine gro\u00dfe \u00dcberraschung, Besucher staunen bisweilen aber nicht schlecht, wenn sie nach Augsburg kommen und feststellen, dass die Stadt voller kleiner und gr\u00f6\u00dferer Br\u00fccken ist. Das liegt daran, dass Augsburg ein umfangreiches Kanalsystem hat \u2013 und nat\u00fcrlich auch den Lech und die <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/orte\/aa-wertach\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Wertach<\/a>.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    530 Br\u00fccken sind es, die die vielen Kilometer Wasserkan\u00e4le und Fl\u00fcsse \u00fcberspannen. Das Wassermanagement-System in Augsburg, zu dem Wassert\u00fcrme, Trinkwasserbrunnen und eben die Kan\u00e4le z\u00e4hlen, <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/augsburg\/augsburg-wie-die-us-armee-einen-ganzen-bach-verschwinden-liess-110102058\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">ist Unesco-Weltkulturerbe<\/a>. Von den 530 Br\u00fccken hat man den besten Blick darauf. Besonders kurios ist zudem, dass es mit der Barf\u00fc\u00dferbr\u00fccke in Augsburg sogar eine Br\u00fccke gibt, die man gar nicht sehen kann. <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/special\/raetselhafte-orte\/Raetselhafte-Orte-Mitten-in-Augsburg-gibt-es-eine-Bruecke-die-man-nicht-sieht-id42130186.html\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Doch das ist wieder eine andere kuriose Geschichte<\/a>.\u00a0\n  <\/p>\n<p>            Kaiserstadt Aichach<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    <a href=\"https:\/\/augsburger-allgemeine.de\/aichach\/ort\/Aichach\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Aichach<\/a> selbst nennt sich \u201eHerzogstadt\u201c, ist offiziell auch keine Kaiserstadt. Aber die Kleinstadt ist eng mit dem Adelsgeschlecht der Wittelsbacher verbunden \u2013 und das hat nicht nur Herzoge, sondern auch K\u00f6nige und Kaiser hervorgebracht.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Ihren Stammsitz hatten die Wittelsbacher in der gleichnamigen Burg Wittelsbach im heutigen Aichacher Stadtteil Oberwittelsbach. \u00dcbrig ist von dieser Burg heute nur noch die gotische Marienkirche, die nach der Zerst\u00f6rung der Burg 1209 erbaut wurde.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.mgpd.de\/img\/101258139\/crop\/c16_9-w100\/511302931\/869936534\/sisischloss1.jpg\" alt=\"In Aichach steht das sogenannte \u201eSisi-Schloss\u201c.\" title=\"In Aichach steht das sogenannte \u201eSisi-Schloss\u201c.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    In Aichach steht das sogenannte \u201eSisi-Schloss\u201c.<br \/>\n    Foto: Erich Echter (Archivbild)<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    In Aichach steht das sogenannte \u201eSisi-Schloss\u201c.<br \/>\n    Foto: Erich Echter (Archivbild)<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Zu den bedeutendsten Pers\u00f6nlichkeiten, die dem Geschlecht entsprangen, geh\u00f6rten die Kaiser Ludwig IV. und Karl VII. Zweiterer lie\u00df im Nymphenburger Schlosspark in <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/orte\/aa-muenchen\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">M\u00fcnchen<\/a> die Amalienburg erbauen, ebenso die Klosterkirche St. Anna im Lehel.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die bekanntesten Mitglieder der Familie sind K\u00f6nig Ludwig II. von <a href=\"https:\/\/augsburger-allgemeine.de\/bayern\/\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Bayern<\/a>, der Erbauer von Schloss Neuschwanstein, und Kaiserin Elisabeth von \u00d6sterreich, genannt Sisi. Ihr Vater, Herzog Maximilian Joseph in Bayern, erwarb das <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/aichach\/gemuetliches-barockpicknick-am-aichacher-sisi-schloss-mit-musik-und-genuss-110376257\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Schloss Unterwittelsbach<\/a> in Aichach 1838.\n  <\/p>\n<p>            Eine Sau rettet N\u00f6rdlingen<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Es ist das Jahr 1440 in <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/noerdlingen\/ort\/noerdlingen\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">N\u00f6rdlingen<\/a>. Eine Stadtbewohnerin m\u00f6chte am Abend eine Kanne Bier f\u00fcr ihren Mann holen. Als sie am L\u00f6psinger Tor vorbei kommt, sieht sie dort, wie eine entlaufene Sau ihr Hinterteil an einem der Torfl\u00fcgel reibt und stellt fest, dass das Tor nicht fest verschlossen ist. \u201eSo G\u2018sell, so!\u201c ruft sie, um die unaufmerksamen Torw\u00e4chter auf ihren Fehler aufmerksam zu machen. Diese gestehen im Anschluss, dass sie vom Grafen zu Oettingen bestochen worden waren, in dieser Nacht das Tor nicht vollst\u00e4ndig zu verschlie\u00dfen, damit er mit seinen M\u00e4nnern N\u00f6rdlingen erobern k\u00f6nne.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.mgpd.de\/img\/101316385\/crop\/c16_9-w100\/647169354\/1014747251\/copy-of-pict3155tif.jpg\" alt=\"Mit prominenter Unterst\u00fctzung wurde 2011 die Skulptur der Gl\u00fcckssau am L\u00f6psinger Tor enth\u00fcllt.\" title=\"Mit prominenter Unterst\u00fctzung wurde 2011 die Skulptur der Gl\u00fcckssau am L\u00f6psinger Tor enth\u00fcllt.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Mit prominenter Unterst\u00fctzung wurde 2011 die Skulptur der Gl\u00fcckssau am L\u00f6psinger Tor enth\u00fcllt.<br \/>\n    Foto: Ronald Hummel (Archivfoto)<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Mit prominenter Unterst\u00fctzung wurde 2011 die Skulptur der Gl\u00fcckssau am L\u00f6psinger Tor enth\u00fcllt.<br \/>\n    Foto: Ronald Hummel (Archivfoto)<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Ob sich diese Geschichte tats\u00e4chlich so zugetragen hat, ist ungewiss. Sicher ist, dass damals zwei Turmw\u00e4chter verhaftet und gevierteilt wurden. Und die N\u00f6rdlinger feiern ihre Gl\u00fcckssau noch immer. Sie ist Teil des Stadtmarketings und bis heute erklingt zwischen 22 und 24 Uhr der W\u00e4chterruf \u201eSo, G\u2018sell so!\u201c vom Turm Daniel.\n  <\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/bayern\/schwaben-mythos-wie-ein-schwein-und-bier-eine-stadt-vor-dem-untergang-retteten-110475917\" class=\"hidden  &#010;                md:block md:mr-5 md:min-w-[140px]  aspect-photo md:aspect-tv lg:aspect-tv w-fullXXX relative self-start inline overflow-hidden\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"\" alt=\"Auch im Wald zwischen Augsburg und Horgau spielt eine bekannte schw\u00e4bische Erz\u00e4hlung: Demnach gelang es einem einsamen Reiter, der sich im Wald verirrt hatte, eine R\u00e4uberbande zu zerschlagen.\" title=\"Auch im Wald zwischen Augsburg und Horgau spielt eine bekannte schw\u00e4bische Erz\u00e4hlung: Demnach gelang es einem einsamen Reiter, der sich im Wald verirrt hatte, eine R\u00e4uberbande zu zerschlagen.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><br \/>\n   <\/a><\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/bayern\/lost-places-in-schwaben-und-oberbayern-die-uebersicht-19-03-110594034\" class=\"hidden  &#010;                md:block md:mr-5 md:min-w-[140px]  aspect-photo md:aspect-tv lg:aspect-tv w-fullXXX relative self-start inline overflow-hidden\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"\" alt=\"Das Werk 14 in Neu-Ulm hat eine lange Geschichte. Heute ist es ein Lost Place.\" title=\"Das Werk 14 in Neu-Ulm hat eine lange Geschichte. Heute ist es ein Lost Place.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><br \/>\n   <\/a><\/p>\n<p>            Das G\u00fcnzburger Fidla<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Wer in <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/guenzburg\/ort\/guenzburg\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">G\u00fcnzburg<\/a> die Rathausgasse betritt, k\u00f6nnte \u00fcber einen seltsam geformten Stein stolpern. Da liegt mitten in der Stadt ein Arsch. Ja, ein Hinterteil. Oder, wie es im Schw\u00e4bischen hei\u00dft, ein Fidla. Was hat es damit auf sich?\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.mgpd.de\/img\/101281074\/crop\/c16_9-w100\/1463989164\/1162332811\/stadtarsch-pflaster-guenzburg.jpg\" alt=\"Dieses Fidla pr\u00e4sentiert sich ungeniert auf dem G\u00fcnzburger Marktplatz.\" title=\"Dieses Fidla pr\u00e4sentiert sich ungeniert auf dem G\u00fcnzburger Marktplatz.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Dieses Fidla pr\u00e4sentiert sich ungeniert auf dem G\u00fcnzburger Marktplatz.<br \/>\n    Foto: Helmut Kircher (Archivbild)<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Dieses Fidla pr\u00e4sentiert sich ungeniert auf dem G\u00fcnzburger Marktplatz.<br \/>\n    Foto: Helmut Kircher (Archivbild)<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    In G\u00fcnzburg gab es jahrhundertelang einen stillen Krieg zwischen den Bewohnern der unteren Stadt und jenen der oberen Stadt, denen es lange besser ging, da die Habsburger nur ihren Stadtteil ausbauten. Erst nach Ende des Zweiten Weltkrieges gerieten diese Vorbehalte langsam in Vergessenheit. Als der Marktplatz in der Stadt 1984 neu gestaltet wurde, fielen dem Steinmetz und einem Kunsterzieher die alte Feindschaft wieder ein. Und als kleinen Gru\u00df an die Oberstadt verlegten die beiden heimlich ganz im Sinne von Goethes G\u00f6tz von Berlichingen (\u201cEr aber, sag\u2018s ihm, er kann mich im Arsche lecken!\u201c) den Stein in Form eines Hinterns.\n  <\/p>\n<p>            Der Vier-Zentner-F\u00fcrst aus Neuburg<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Auch in Neuburg sa\u00dfen im sechzehnten Jahrhundert Wittelsbacher auf dem Thron, genauer gesagt die Linie Pfalz-Neuburg. Einer von ihnen, der erste Pfalzgraf Ottheinrich von der Pfalz, hat es in der Donaustadt zu besonderem Ruhm gebracht und gilt als bedeutender Herrscher. Doch der Ruhm hatte seinen Preis, denn Ottheinrich liebte den Luxus. Er reiste umher, lie\u00df kein Turnier aus, mochte Frauen und trank gerne und viel Wein. Sein Motto war wohl \u201eIch meid\u2018 und hass jed\u2019s leeres Fass und liebe dies voll Glas und sch\u00f6ne M\u00e4gdlein noch viel ba\u00df\u201c.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.mgpd.de\/img\/100141981\/crop\/c16_9-w100\/1453513589\/2010395016\/schloss-neuburg.jpg\" alt=\"Das Nebuburger Schloss war Stammsitz des Pfalzgrafen Ottheinrich von der Pfalz.\" title=\"Das Nebuburger Schloss war Stammsitz des Pfalzgrafen Ottheinrich von der Pfalz.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    Das Nebuburger Schloss war Stammsitz des Pfalzgrafen Ottheinrich von der Pfalz.<br \/>\n    Foto: Winfried Rein (Archivbild)<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    Das Nebuburger Schloss war Stammsitz des Pfalzgrafen Ottheinrich von der Pfalz.<br \/>\n    Foto: Winfried Rein (Archivbild)<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Auch f\u00fcr Kunst und Kultur interessierte er sich sehr. Neuburg machte er zur prunkvollen Renaissanceresidenz, was die Neuburger bis heute <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/neuburg\/schlossfest-2025-in-neuburg-renaissance-atmosphaere-und-friedliches-feiern-110389076\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">mit ihrem Schlossfest feiern<\/a>. Sein Bed\u00fcrfnis nach Luxus brachte ihn mehrfach bis kurz vor den Bankrott, bis er 1544 schlie\u00dflich wirklich pleite war und das Land verlassen musste. Angeblich hinterlie\u00df er mehr als eine Million Gulden an Schulden. Laut dem Mittelalterrechner l\u00e4ge der Gegenwert in Euro (Silberwert) bei etwa 93.385.000.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Neben dem Wein schmeckten dem Pfalzgrafen auch die f\u00fcr ihn zubereiteten Mahlzeiten sehr. Zum Ende seines Lebens soll er vier Zentner gewogen haben, 200 Kilogramm. Der Legende nach ben\u00f6tigte er ein Pferd, um in seine Gem\u00e4cher im ersten Stock zu gelangen.\n  <\/p>\n<p>            Als Neu-Ulm lieber Waffen als Maffay wollte<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Am 22. Oktober 1983 protestierte eine <a href=\"https:\/\/www.augsburger-allgemeine.de\/neu-ulm\/neu-ulm-die-lange-kette-neues-buch-ueber-grosse-friedensaktion-id68308271.html\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">\u00fcber 108 Kilometer lange Menschenkette von Neu-Ulm nach Stuttgart<\/a> gegen die Stationierung von Atomraketen vom Typ Pershing II im Wiley, einem Stadtteil von <a href=\"https:\/\/augsburger-allgemeine.de\/neu-ulm\/ort\/Neu-Ulm\" target=\"_self\" class=\"underline \" rel=\"nofollow noopener\">Neu-Ulm<\/a>, und f\u00fcr den Frieden. Etwa 400.000 Menschen waren an dem friedlichen Protest beteiligt. Die Deutsche Bahn stellte Sonderz\u00fcge bereit, um Menschen aus ganz S\u00fcddeutschland zum Bahnhof nach Ulm zu bringen. Von dort wurden sie mit Bussen entlang der Strecke verteilt.\n  <\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/images.mgpd.de\/img\/101262547\/crop\/c16_9-w100\/1809853894\/1424325149\/copy20of20kaya9104tif.jpg\" alt=\"2024 spielte Peter Maffay in der ausverkauften Neu-Ulmer Ratiopharm Arena. 1983 verlie\u00df er eine B\u00fchne in der Stadt nach nur einem Lied.\" title=\"2024 spielte Peter Maffay in der ausverkauften Neu-Ulmer Ratiopharm Arena. 1983 verlie\u00df er eine B\u00fchne in der Stadt nach nur einem Lied.\" loading=\"lazy\" class=\"h-full w-full object-cover\"\/><\/p>\n<p>      Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>    2024 spielte Peter Maffay in der ausverkauften Neu-Ulmer Ratiopharm Arena. 1983 verlie\u00df er eine B\u00fchne in der Stadt nach nur einem Lied.<br \/>\n    Foto: Alexander Kaya (Archivbild)<\/p>\n<p>        Schlie\u00dfen <\/p>\n<p>      Icon Schlie\u00dfen<\/p>\n<p>        Icon vergr\u00f6\u00dfern<\/p>\n<p>        Icon verkleinern<\/p>\n<p>      Icon Pfeil bewegen<\/p>\n<p>    2024 spielte Peter Maffay in der ausverkauften Neu-Ulmer Ratiopharm Arena. 1983 verlie\u00df er eine B\u00fchne in der Stadt nach nur einem Lied.<br \/>\n    Foto: Alexander Kaya (Archivbild)<\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Nachdem die Kette wieder ge\u00f6ffnet wurde, str\u00f6mten etwa 150.000 Menschen zur Abschlusskundgebung nach Neu-Ulm. Die glich eher einem Festival: Vor der Wiley-Kaserne spielten Musiker wie Ton Steine Scherben, Bettina Wegener, Konstantin Wecker und auch Peter Maffay. Letzterer hatte jedoch nur einen kurzen Auftritt. In der Menschenmenge entdeckte er ein Plakat mit der Aufschrift \u201eLieber Pershing II als Peter Maffay\u201c. Nach nur einem Lied verlie\u00df er ver\u00e4rgert die B\u00fchne \u2013 und trat mehrere Jahre nicht mehr in Ulm\/Neu-Ulm auf.\n  <\/p>\n<p class=\"mb-6 text-xs md:text-m lg:text-l font-serif group-[.font-sans]:font-sans \">\n    Die Atomraketen wurden trotz des Gro\u00dfprotestes \u00fcbrigens stationiert und erst 1988 im Zuge allgemeiner Abr\u00fcstung schrittweise wieder entfernt. Am Plakat lag das wohl eher nicht.\n  <\/p>\n<ul data-module-id=\"DragDropModule\" class=\"flex flex-wrap justify-start group-[.no-bookmarks]:hidden\">\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Katja Brauchle<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Augsburg<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<li class=\"mb-3 mr-3\">\n    Ulm<\/p>\n<p>      Icon Haken im Kreis gesetzt<\/p>\n<p>      Icon Plus im Kreis<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Am 10. Oktober 1805 kam Napoleon Bonaparte das erste Mal nach Augsburg. Zu diesem Zeitpunkt war der Franzose&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":937185,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1846],"tags":[145714,680,772,3364,29,10249,548,663,3934,30,60832,13,14,3226,47236,15,86739,20804,12,12755],"class_list":["post-937184","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-augsburg","tag-aichach","tag-augsburg","tag-bayern","tag-de","tag-deutschland","tag-elisabeth-von-oesterreich","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-germany","tag-guenzburg","tag-headlines","tag-nachrichten","tag-napoleon-bonaparte","tag-neu-ulm","tag-news","tag-noerdlingen","tag-peter-maffay","tag-schlagzeilen","tag-ulm"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116384740871477764","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/937184","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=937184"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/937184\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/937185"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=937184"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=937184"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=937184"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}