{"id":937238,"date":"2026-04-11T07:19:15","date_gmt":"2026-04-11T07:19:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/937238\/"},"modified":"2026-04-11T07:19:15","modified_gmt":"2026-04-11T07:19:15","slug":"bienen-summen-ueber-den-johannisfriedhof-dresden-fuer-fluessiges-gold","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/937238\/","title":{"rendered":"Bienen summen \u00fcber den Johannisfriedhof Dresden f\u00fcr fl\u00fcssiges Gold"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\nEs ist ein besonderer Moment: Eine Honigbiene knabbert sich aus ihrer Wabe ins Leben. 21 Tage lang war sie gesch\u00fctzt im Inneren. Nun beginnt ihre Arbeit. F\u00fcr Imker Andreas Kluge sind solche Augenblicke Alltag, aber dennoch immer wieder faszinierend.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nEr beobachtet seine vier Bienenv\u00f6lker derzeit besonders genau. &#8222;Hier haben wir schon direkt die K\u00f6nigin&#8220;, sagt er und zeigt auf eine Biene mit gr\u00fcnem Punkt auf dem R\u00fccken. Auch Drohnen mit ihren auff\u00e4llig gro\u00dfen Augen lassen sich bereits erkennen.\n<\/p>\n<p><strong>Ein ungew\u00f6hnlicher Standort<\/strong><\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Heimat der Bienen ist mitten in der Stadt und doch ruhig gelegen: der Johannisfriedhof. F\u00fcr Kluge ist das ein idealer Ort. &#8222;Das Besondere ist, dass sie hier eine sehr gute Trachtsituation vorfinden, weil immer etwas bl\u00fcht&#8220;, erkl\u00e4rt er. B\u00e4ume, Stauden und die Bepflanzung des Friedhofs sorgen daf\u00fcr, dass die Tiere durchgehend Nahrung finden. Auch die Friedhofsverwaltung hat sich darauf eingestellt und pflanzt gezielt bienenfreundliche Gew\u00e4chse.\n<\/p>\n<p><strong>Honig vom &#8222;Gottesacker&#8220;<\/strong><\/p>\n<p class=\"text\">\nDer Honig aus dieser besonderen Umgebung kommt gut an. Friedhofsleiterin Beatrice Teichmann setzt bewusst auf das au\u00dfergew\u00f6hnliche Produkt.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\n&#8222;Es sollte mal ein Hingucker sein, dass man schmunzeln kann, wenn man etwas vom Friedhof mitnimmt&#8220;, sagt sie. Der sogenannte &#8222;Gottesackerhonig&#8220; wird inzwischen regelm\u00e4\u00dfig nachgefragt \u2013 viele Kunden kommen gezielt wieder.\n<\/p>\n<p><strong>Mit dem Fahrrad zu den Kunden<\/strong><\/p>\n<p class=\"text\">\nDoch Andreas Kluge geht noch einen Schritt weiter: Er liefert seinen Honig pers\u00f6nlich aus \u2013 mit dem Fahrrad. Als Mitglied der bundesweiten Initiative &#8222;honigfahrrad.de&#8220; verbindet er so zwei Leidenschaften.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\n&#8222;Es verbindet meine zwei Hobbys \u2013 die Imkerei und das Fahrradfahren&#8220;, sagt er. Gleichzeitig sch\u00e4tze er den direkten Kontakt zu den Kunden und entdecke dabei immer wieder neue Ecken der Stadt.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nRund 160 Kilogramm Honig produzieren seine Bienen j\u00e4hrlich. Sorten wie &#8222;Schokotraum&#8220; oder &#8222;Sommertracht&#8220; kosten zwischen sechs und acht Euro.\n<\/p>\n<p><strong>Regional, nachhaltig, transparent<\/strong><\/p>\n<p class=\"text\">\nF\u00fcr Kundin Theresa Schmidt ist genau das entscheidend: &#8222;Hier wei\u00df ich ganz genau, wo die Bienen wohnen, wo der Honig geerntet wird und wer den herstellt.&#8220; Die Kombination aus Regionalit\u00e4t und nachhaltiger Lieferung \u00fcberzeuge sie.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nF\u00fcr die rund 20.000 Bienen beginnt jetzt eine arbeitsreiche Zeit. Sie fliegen von Bl\u00fcte zu Bl\u00fcte und sammeln Nektar. Ihr Imker tut es ihnen gleich: Er bringt den Honig dorthin, wo er erw\u00fcnscht ist \u2013 direkt zu den Kunden in Dresden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es ist ein besonderer Moment: Eine Honigbiene knabbert sich aus ihrer Wabe ins Leben. 21 Tage lang war&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":937239,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1835],"tags":[8296,45890,3364,29,2386,1234,30,204578,76929,87565,8558,81,14,859],"class_list":["post-937238","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-dresden","tag-friedhof","tag-bienen","tag-de","tag-deutschland","tag-dresden","tag-fahrrad","tag-germany","tag-gottesacker","tag-hoenig","tag-imker","tag-imkerei","tag-mdr","tag-nachrichten","tag-sachsen"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/937238","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=937238"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/937238\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/937239"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=937238"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=937238"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=937238"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}