{"id":938380,"date":"2026-04-11T18:30:23","date_gmt":"2026-04-11T18:30:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/938380\/"},"modified":"2026-04-11T18:30:23","modified_gmt":"2026-04-11T18:30:23","slug":"krieg-in-der-ukraine-fast-food-fuer-die-front","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/938380\/","title":{"rendered":"Krieg in der Ukraine: Fast Food f\u00fcr die Front"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext paragraph first  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-1\" pos=\"1\">   Andrij muss heute unbedingt seinen ramponierten Gel\u00e4ndewagen zur Reparatur bringen. Der Pick-up in Tarnfarben sieht zwar aus wie eine Konservenb\u00fcchse, erf\u00fcllt aber noch seinen Zweck \u2013 er bringt die mobile Einheit zur Jagd auf russische Shahed-Drohnen. Die Werkstatt liegt in Pawlohrad im Gebiet Dnipropetrowsk, und auf dem Weg dorthin befindet sich eine Okko-Tankstelle mit hei\u00dfem Kaffee und Essen. Derzeit gilt diese Tankstelle als die <a href=\"https:\/\/taz.de\/Schwerpunkt-Krieg-in-der-Ukraine\/!t5008150\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">der Front<\/a> am n\u00e4chsten gelegene in der Ukraine.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-2\" pos=\"2\">In der Tankstelle leuchtet alles im Gr\u00fcn der ukrainischen Tarnkleidung. Der 26-j\u00e4hrige Raketenoffizier Andrij \u2013 seinen vollen Namen m\u00f6chte er aus Sicherheitsgr\u00fcnden nicht preisgeben \u2013 stellt sich als Sechzehnter in die Schlange, bestellt einen Hotdog und greift in die Tasche seiner taktischen Jacke, um mit dem Handy zu bezahlen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-4\" pos=\"3\">\u201eF\u00fcr Sie ist das kostenlos. Zeigen Sie einfach Ihren Dienstausweis. Und bedienen Sie sich gerne auch beim Gratiskaffee\u201c, sagt die Kassiererin l\u00e4chelnd. \u201eSeit einem halben Jahr bin ich schon in der Armee. Und zum ersten Mal bietet mir jemand kostenloses Essen an. Das hebt die Stimmung\u201c, sagt Andrij lakonisch, schnappt sich einen Hotdog, nimmt einen Kaffee und geht zur\u00fcck zu seinem Pick-up.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-5\" pos=\"4\">Seit M\u00e4rz 2022 versorgt die ukrainische Kette Okko die Ver\u00adtei\u00addi\u00adge\u00adr*in\u00adnen des Landes an ihren Tankstellen in den frontnahen Gebieten mit Kaffee, hei\u00dfen W\u00fcrstchen und Burgern. Seitdem wurde allein von den Hotdogs eine knappe Million ausgegeben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/taz.de\/wochentaz-testen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/1774805960_676_wochentaz-kennzeichen-3zu2-klein-1.webp.webp\" alt=\"Illustration einer Ausgabe der wochentaz mit dem Titel \u201eEgal war gestern\u201c\" loading=\"lazy\" title=\"Illustration einer Ausgabe der wochentaz mit dem Titel \u201eEgal war gestern\u201c\" height=\"161\" type=\"image\/webp\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>wochentaz<\/p>\n<p class=\"bodytext first paragraph\">Dieser Text erschien zuerst in der <strong>wochentaz<\/strong>, unserer Wochenzeitung von links!<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last\">In der wochentaz geht es jede Woche um die Welt, wie sie ist \u2013 und wie sie sein k\u00f6nnte. Eine linke Wochenzeitung mit Stimme, Haltung und dem besonderen taz-Blick auf die Welt. Jeden Samstag neu am Kiosk und <strong><a href=\"https:\/\/taz.de\/wochentaz-testen\" target=\"_blank\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\">nat\u00fcrlich im Abo<\/a><\/strong>.<\/p>\n<p>      Wenn die Front n\u00e4her kommt<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"6\">\u201eDas war der 315. Soldaten-Hotdog heute. Bei uns ist es nie leer\u201c, sagt Kassiererin Olha Hretschko und blickt auf die Wanduhr. Es ist noch nicht einmal 12 Uhr und der Kundenstrom rei\u00dft nicht ab. \u201eEs gibt zwei Zust\u00e4nde: Entweder sind einfach ein paar Leute da oder es sind so viele Soldaten, dass ich ein gr\u00fcnes Meer bis zur T\u00fcr sehe. Unser Rekord liegt bei 367 W\u00fcrstchen pro Tag\u201c, sagt die 34-J\u00e4hrige lachend und f\u00fcgt hinzu: \u201eSolange das Okko in Kostjantyniwka im Gebiet Donezk noch in Betrieb war, gingen dort 650 Burger pro Tag \u00fcber die Theke.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-9\" pos=\"7\">Die Tankstelle in Kostjantyniwka, von der sie spricht, wurde vor einem Jahr von den Russen zerst\u00f6rt. Die Front verschiebt sich, und mittlerweile gilt die Tankstelle in Pawlohrad bereits als frontnah. Olha Hretschko ist sich bewusst, dass sie jeden Tag ihr Leben riskiert.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-11\" pos=\"8\">\u201eMir ist klar, dass wir ein Ziel f\u00fcr die Russen sind. Aber ich liebe meine Arbeit wirklich, ich sp\u00fcre, wie wichtig sie ist. Damit die Soldaten satt werden, damit sie guten Kaffee bekommen. Die Jungs fahren f\u00fcr eine Woche in den Einsatz und kommen vorher auf einen Burger oder einen Hotdog zu uns.\u201c Hretschko bittet sie immer, auf dem R\u00fcckweg von der Front wieder vorbeizukommen, um Bescheid zu geben, dass sie noch leben. \u201eF\u00fcr mich ist es sehr wichtig, dass sie vor ihrem Einsatz keine m\u00fcrrischen Gesichter sehen, sondern ein L\u00e4cheln. Denn wir sind ja der letzte Vorposten vor der Front\u201c, sagt die Kassiererin.<\/p>\n<p>      Pizza im Raketenhagel<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-13\" pos=\"10\">In einem Caf\u00e9 im Zentrum von Kramatorsk sitzt der 25-j\u00e4hrige Drohnenpilot Serhij Hnezdilow vor einem riesigen Burger mit doppeltem Patty und K\u00e4se. Die Frontlinie tobt nur etwa 15 Kilometer entfernt. Doch heute sind das nicht Hnezdilows Sorgen. Er hat seinen ersten Urlaubstag, und die Pommes auf seinem Teller duften appetitlich.<\/p>\n<p>\n\ue80f\n<\/p>\n<p>            Das Essen bekommt im Krieg eine besondere Bedeutung. Es bringt die Freuden des normalen Lebens zur\u00fcck<\/p>\n<p class=\"typo-fotocredit pt-xsmall\">\n<p>            Serhij Hnezdilow, Drohnenpilot<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-15\" pos=\"11\">\u201eDer Krieg ver\u00e4ndert sich. Fr\u00fcher sa\u00dfen wir jahrelang in unseren Stellungen. Wir lebten in einem einzigen Unterstand, kochten und a\u00dfen dort, gingen fast nie hinaus\u201c, erz\u00e4hlt Hnezdilow. Jetzt sei das anders: f\u00fcnf Tage in den Stellungen, dann f\u00fcnf Tage frei. \u201eDas sind sehr unterschiedliche Phasen, was das Essen angeht. Und das Essen bekommt im Krieg eine besondere Bedeutung. Es bringt die Freuden des normalen Lebens zur\u00fcck, es normalisiert quasi das Leben\u201c, erkl\u00e4rt der Soldat.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-17\" pos=\"12\">Mit 19 Jahren ist er als Freiwilliger zur Armee gekommen, aus dem zweiten Studienjahr an der Juristischen Fakult\u00e4t. Seitdem hat er Mariupol, Pisky, Awdijiwka, Marjinka, Huljapole und Bachmut gesehen. Und nicht nur ihre Sch\u00fctzengr\u00e4ben und Stellungen, sondern auch verschiedene lokale Caf\u00e9s in den St\u00e4dten im Osten nahe der Front.<\/p>\n<p><a class=\"slides icon maximize_opahov large pswp-slides pl-0\" href=\"https:\/\/taz.de\/picture\/8368547\/1200\/Ukraine-Imbisskette-Versorgung-Soldaten.webp\" data-pswp-width=\"1200\" data-pswp-height=\"799\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Ukraine-Imbisskette-Versorgung-Soldaten.webp.webp\" alt=\"Ein junger Mann sitzt an einem Tisch in einem Imbiss und hat drei Teller vor sich\" title=\"Ein junger Mann sitzt an einem Tisch in einem Imbiss und hat drei Teller vor sich\" height=\"443\" type=\"image\/webp\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>Soldat Serhij Hnezdilow in einem Caf\u00e9 im Zentrum von Kramatorsk<\/p>\n<p>Foto:<br \/>\nOleksii Filippov<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-19\" pos=\"13\">\u201eEinmal habe ich in der Stadt Hirnyk eine kleine Pizzeria in einem Keller gefunden. Kaum war ich hinuntergegangen, hagelte es in der Stadt schon Raketen. Die Besitzerin des Caf\u00e9s schreit: \u201aRunter!\u2018 \u2013 und wirft sich hinter die Theke, ich auf den Boden\u201c, erinnert sich Hnezdilow. Dann seien sie wieder aufgestanden, er noch v\u00f6llig unter Schock. \u201eSie aber war ganz ruhig. Reicht mir eine Pizza und sagt: \u201aWir schalten jetzt den Generator an, dann k\u00f6nnen Sie zahlen.\u2018 Und das ist typisch f\u00fcr die Ukrainer: Raketen fliegen, aber alles ist okay, hier ist Ihr Essen, guten Appetit, bitte bezahlen Sie per Terminal\u201c, erz\u00e4hlt Hnezdilow lachend.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-20\" pos=\"14\">Heute tut es ihm leid, dass er damals nicht Kontaktdaten mit der Caf\u00e9besitzerin ausgetauscht hat. Im Herbst 2024 wurde Hirnyk von den Russen eingenommen und besetzt. Doch an seine Pizza dort wird sich der Drohnenpilot f\u00fcr immer erinnern.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-21\" pos=\"15\">Jetzt ist Serhij Hnezdilow in Kramatorsk stationiert, das seit diesem Fr\u00fchjahr bereits von russischer Artillerie beschossen wird. Dennoch leben in der Stadt weiterhin 80.000 Einwohner. Caf\u00e9s und Gesch\u00e4fte sind ge\u00f6ffnet, ihre Fenster werden nach den Besch\u00fcssen mit Sperrholzplatten vernagelt. Das Gespr\u00e4ch mit ihm findet in seinem Lieblingslokal statt, dem W-Burger. Jeder Soldat, der schon einmal in \u201eKram\u201c war, kennt den Laden. Man sagt, dieser Ort sei gleichzeitig die Ursache f\u00fcr Magenschmerzen und die Quelle f\u00fcr Dopamin.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-22\" pos=\"16\">\u201eIn Kram gibt es jetzt alles, was du willst: skandinavisches Fr\u00fchst\u00fcck, eine super Carbonara, Kaffee mit laktosefreier Milch \u2013 bitte sch\u00f6n, alles da. Du beginnst, diese St\u00e4dte zu lieben, wenn du begreifst, dass ihre Tage gez\u00e4hlt sind\u201c, sagt Serhij Hnezdilow. \u201eMan m\u00f6chte sich an diesen Moment erinnern, wo man hier gl\u00fccklich war.<\/p>\n<p>      Die einzige Lichtquelle<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-24\" pos=\"18\">Das Leben von Pari \u2013 auch er m\u00f6chte seinen Nachnamen lieber nicht nennen \u2013 war schon vor seiner Geburt von Krieg gepr\u00e4gt. Seine Eltern waren 1987 aus <a href=\"https:\/\/taz.de\/Schwerpunkt-Bergkarabach\/!t5217138\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bergkarabach<\/a> geflohen, als dort gerade der Konflikt begann, der sp\u00e4ter zum ersten Karabachkrieg f\u00fchrte. Sie lie\u00dfen sich im ukrainischen Bachmut nieder, von wo aus Pari sie im Sommer 2022 bei Beginn der schweren K\u00e4mpfe eilig nach Pokrowsk evakuieren musste. Und von dort zwei Jahre sp\u00e4ter wieder. Jetzt lebt seine Familie in einem Dorf im Gebiet Donezk.<\/p>\n<p>\n\ue80f\n<\/p>\n<p>            Wer gut k\u00e4mpfen will, muss gut essen. Darum bin ich hier<\/p>\n<p class=\"typo-fotocredit pt-xsmall\">\n<p>            Pari, Betreiber eines mobilen Schaschlikgrills<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-26\" pos=\"19\">Gemeinsam mit Verwandten verlegt Pari sein Gesch\u00e4ft, einen Schaschlikgrill, schon seit ein paar Jahren immer wieder von einem Ort in den n\u00e4chsten. \u201eZuerst hatte ich ein Caf\u00e9 in Bachmut\u201c, erz\u00e4hlt der 35-J\u00e4hrige. \u201eDas haben die Russen zerst\u00f6rt. Genauso wie das in Pokrowsk. Das in Druschkiwka gibt es vielleicht auch schon nicht mehr\u201c, sagt Pari und sch\u00fcrt die Flammen des riesigen Grills, auf dem die Schaschlikspie\u00dfe nebeneinander brutzeln.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-27\" pos=\"20\">Jetzt versorgt er die Leute aus einem kleinen Foodtruck, f\u00fcr den er vor der Er\u00f6ffnung nicht mehr gro\u00df investieren musste. Die Lampen in seinem Grill sind abends die einzige Lichtquelle an der Kreuzung mehrerer Fernstra\u00dfen. Eine von ihnen f\u00fchrt unter Drohnenabwehrnetzen nach Kramatorsk. Die zweite, die wegen der schweren Milit\u00e4rfahrzeugen v\u00f6llig kaputt ist, nach Pokrowsk. Und auf der dritten, die noch halbwegs zivilisiert aussieht, werden Menschen ins Hinterland evakuiert.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-28\" pos=\"21\">Die meisten Kunden von Pari sind denn auch Soldaten. \u201eWer gut k\u00e4mpfen will, muss gut essen. Darum bin ich hier, solange unsere K\u00e4mpfer hier sind, solange der Krieg andauert und solange es noch Menschen gibt, die versorgt werden m\u00fcssen\u201c, sagt Pari in seinem Foodtruck. Der ist eigentlich ein Anh\u00e4nger \u2013 einer, den man leicht an einen Lkw ankoppeln kann. Und so weit transportieren, wie sich die Frontlinie wieder verschiebt.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-29\" pos=\"22\">\n        Aus dem Ukrainischen Gaby Coldewey\n      <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Andrij muss heute unbedingt seinen ramponierten Gel\u00e4ndewagen zur Reparatur bringen. 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