{"id":938491,"date":"2026-04-11T19:33:33","date_gmt":"2026-04-11T19:33:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/938491\/"},"modified":"2026-04-11T19:33:33","modified_gmt":"2026-04-11T19:33:33","slug":"strompreis-bedroht-schausteller-neumuenster-machts-besser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/938491\/","title":{"rendered":"Strompreis bedroht Schausteller \u2013 Neum\u00fcnster macht&#8217;s besser"},"content":{"rendered":"<p class=\"\">\n                    Man muss Jahrm\u00e4rkte und \u00e4hnliche Veranstaltungen nicht m\u00f6gen, um mit denjenigen zu leiden, die dort f\u00fcr Riesenr\u00e4der, Fahrgesch\u00e4fte und Zuckerwatte sorgen. Was haben die Schausteller im Norden in den vergangenen Jahren nicht alles mitgemacht: Corona-Pandemie, Finanzkrise, Ukraine-Krieg samt wirtschaftlicher Talfahrt eines ganzen Landes und jetzt auch noch der Nahost-Konflikt, der erneut die Preise in die H\u00f6he treibt. Nat\u00fcrlich kann man sagen: Die sollen mal nicht maulen, schlie\u00dflich geht es allen anderen auch so. Gleichwohl haben die Schausteller kaum eine Lobby, wie etwa die Autofahrer oder die Gastronomen. Sie stehen weitgehend allein da mit ihren Problemen, die kaum einer vernimmt. Wenn wieder ein Fahrgesch\u00e4ft vom Jahrmarkt verschwindet, eine W\u00fcrstchenbude weniger da ist \u2013 wer kriegt das schon mit?\n            <\/p>\n<p class=\"\">Auch interessant: <a href=\"https:\/\/www.shz.de\/deutschland-welt\/wirtschaft\/artikel\/schaustellerbund-rechnet-mit-hoeheren-preisen-auf-jahrmaerkten-50499529\" class=\"link underline-blue\" title=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Schaustellerbund rechnet mit h\u00f6heren Preisen auf Jahrm\u00e4rkten<\/a><\/p>\n<p>            Forderung liegt mehr als 40 Prozent \u00fcber dem Durchschnitt<\/p>\n<p class=\"\">\n                    Jetzt schlagen die Schaustellerverb\u00e4nde Schleswig-Holsteins erneut Alarm. Grund daf\u00fcr sind Forderungen der Stadt Kiel. Die Landeshauptstadt hat n\u00e4mlich nach Angaben der Betroffenen so derma\u00dfen an der Preisschraube f\u00fcr Stromanschl\u00fcsse gedreht, dass sich die Betriebe in ihrer Existenz bedroht sehen. 1000 Euro vorab \u2013 statt \u00fcblicherweise 150 bis 200 Euro \u2013 verlangen demnach die Stadtwerke Kiel neuerdings und anschlie\u00dfend 45 Cent pro Kilowattstunde. Zum Vergleich: im Durchschnitt liegt der Strompreis (Stand: 10. April) bei\u00a027,6\u00a0Cent pro Kilowattstunde,\u00a0inklusive Steuern und Abgaben bei Neukunden, Bestandskunden\u00a0zahlen durchschnittlich\u00a031,2\u00a0Cent pro Kilowattstunde.\n            <\/p>\n<p class=\"\">\n                    Ob der Preisaufschlag f\u00fcr die Schausteller gegen\u00fcber den Durschschnittshaushaltspreisen wegen zus\u00e4tzlicher Kosten gerechtfertigt ist? Schwer zu sagen. Aber ein Aufschlag von mehr als 40 Prozent \u2013 das erscheint tats\u00e4chlich happig. Und es scheint auch so, als gehe es anders. So wie in der Schaustellerstadt Neum\u00fcnster. Stadtsprecherin Lina Kotur: \u201eDie Schausteller sind ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in der Stadt und tragen wesentlich zur Attraktivit\u00e4t st\u00e4dtischer Veranstaltungen bei. Die Stromkosten rechnet die Stadt Neum\u00fcnster den Schaustellern zum Selbstkostenpreis ab.\u201c\n            <\/p>\n<p>            Immaterielles Kulturerbe in Gefahr<\/p>\n<p class=\"\">\n                    In diesem Zusammenhang sei nicht nur an die vielen Familien erinnert, die mit ihren Kleinbetrieben f\u00fcr den Trubel auf M\u00e4rkten und \u2013 Achtung \u2013 auf der Kieler Woche sorgen, sondern auch an das Schaustellergewerbe, das anerkanntes immaterielles Kulturgut ist. Daf\u00fcr kann sich niemand etwas kaufen, aber abw\u00fcrgen sollte man es tunlichst auch nicht.\n            <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Man muss Jahrm\u00e4rkte und \u00e4hnliche Veranstaltungen nicht m\u00f6gen, um mit denjenigen zu leiden, die dort f\u00fcr Riesenr\u00e4der, Fahrgesch\u00e4fte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":938492,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1852],"tags":[3364,29,548,663,3934,30,13,4949,2839,2985,14366,14,27499,15,12,1971,194248],"class_list":{"0":"post-938491","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-kiel","8":"tag-de","9":"tag-deutschland","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europe","13":"tag-germany","14":"tag-headlines","15":"tag-kiel","16":"tag-kommunalpolitik","17":"tag-kosten","18":"tag-lebenshaltungskosten","19":"tag-nachrichten","20":"tag-neumuenster","21":"tag-news","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-schleswig-holstein","24":"tag-stadtwerke-kiel"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116387748722196367","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/938491","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=938491"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/938491\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/938492"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=938491"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=938491"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=938491"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}