{"id":93854,"date":"2025-05-08T08:51:14","date_gmt":"2025-05-08T08:51:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/93854\/"},"modified":"2025-05-08T08:51:14","modified_gmt":"2025-05-08T08:51:14","slug":"die-vielleicht-aelteste-rheinpfalz-leserin-lebt-in-wuppertal-muensterappel-wuppertal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/93854\/","title":{"rendered":"Die vielleicht \u00e4lteste RHEINPFALZ-Leserin lebt in Wuppertal &#8211; M\u00fcnsterappel\/Wuppertal"},"content":{"rendered":"<p class=\"rhp-dpa-teaser\"><b>Elfriede Krapp feiert heute ihren 100. Geburtstag. Die Pfalz musste sie im Alter verlassen. Der Donnersberger Rundschau aber ist sie treu geblieben.<\/b><\/p>\n<p>Wenn Elfriede Krapp in Wuppertal am Freitag, 9. Mai, wie jeden Tag die Donnersberger Rundschau aufschl\u00e4gt, dann wird sie eine \u00dcberraschung erleben: Zum 100. Geburtstag gratuliert die gesamte Mannschaft jener Lokalzeitung, der die alte Dame ihr ganzes Leben lang die Treue gehalten hat. \u201eDie RHEINPFALZ ist die Verbindung meiner Mutter in ihre alte Heimat\u201c, sagt Sohn Willy Krapp. Bei ihm, den es vor vielen Jahren beruflich nach Wuppertal verschlagen hat, lebt die Seniorin seit 2017 in einer Einliegerwohnung, wo sie sich noch zum gro\u00dfen Teil selbst versorgt. <\/p>\n<p>Elfriede Krapp ist als Tochter der Familie Lawall mit acht Geschwistern in einem Bauernhaus in <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"M\u00fcnsterappel\" data-rtr-id=\"b3832b3706e6841006921978e1c1057476b6a229\" data-rtr-score=\"20.059701492537314\" data-rtr-etype=\"location\" data-rtr-index=\"8\" href=\"https:\/\/www.rheinpfalz.de\/themen\/muensterappel?utm_source=rheinpfalz.de&amp;utm_medium=tms&amp;utm_campaign=intext\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fcnsterappel<\/a> aufgewachsen. Dort ging sie auch zur Volksschule. \u201eDer Vater ist fr\u00fch gestorben und meine Gro\u00dfmutter musste ihre neun Kinder allein durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges und durch die Nachkriegsjahre bringen\u201c, erz\u00e4hlt Willy Krapp. Mit 17 Jahren musste seine Mutter dann an den Westwall zum \u201eSchanzen\u201c. So nannte man es, wenn  Gr\u00e4ben ausgehoben und Panzersperren errichtet wurden.  Ihr bescheidenes und zufriedenes Wesen hat vielleicht in diesen harten Zeiten ihren Ursprung.  <\/p>\n<p>Nach dem Krieg heiratete Elfriede Lawall  Wilhelm Krapp, einen um 15 Jahre \u00e4lteren Kriegsr\u00fcckkehrer aus Oberhausen an der Appel. Das Paar hatte zwei S\u00f6hne. Manchen Oberhausenern ist Elfriede Krapp vielleicht noch in Erinnerung, weil sie bis Ende der 1970er-Jahre einen \u201eTante-Emma-Laden\u201c f\u00fchrte. <\/p>\n<p>Nach dem Tod ihres Mannes 1984 lebte Elfriede Krapp alleine im alten Schulhaus in Oberhausen und hielt mit gro\u00dfem handwerklichen Geschick das alte Haus \u201efit\u201c. \u201eAls es dann 2017  nicht mehr alleine ging, holte ich sie zu uns nach Wuppertal\u201c, so ihr Sohn Willy. Heute genie\u00dft sie ihr  Leben in der Einliegerwohnung und freut sich, dass sie noch mehrmals pro Woche mit ihrem Sohn zu gemeinsamen Spazierg\u00e4ngen aufbrechen kann. Ihre Enkel und mittlerweile acht Urenkel kommen sie regelm\u00e4\u00dfig besuchen. Sie alle leben nach wie vor in der Pfalz. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Elfriede Krapp feiert heute ihren 100. Geburtstag. Die Pfalz musste sie im Alter verlassen. 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