{"id":938818,"date":"2026-04-11T22:45:19","date_gmt":"2026-04-11T22:45:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/938818\/"},"modified":"2026-04-11T22:45:19","modified_gmt":"2026-04-11T22:45:19","slug":"verstoesse-gemeldet-bruechige-waffenruhe-in-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/938818\/","title":{"rendered":"Verst\u00f6\u00dfe gemeldet: Br\u00fcchige Waffenruhe in Ukraine"},"content":{"rendered":"<p>Es habe unter anderem 22 direkte russische Angriffe sowie 153 Bombenangriffe gegeben, hie\u00df es seitens des ukrainischen Generalstabs. Zudem seien fast 300 Drohnenangriffe gez\u00e4hlt worden. Die Feuerpause soll eigentlich bis Sonntagabend gelten.<\/p>\n<p>Die russischen Beh\u00f6rden meldeten wiederum ukrainische Drohnenangriffe auf die in Westrussland gelegenen Regionen Kursk und Belgorod. F\u00fcnf Menschen seien dabei verletzt worden, hie\u00df es am Samstag. Darunter befinde sich ein Baby, das bei einem Angriff auf eine Tankstelle Verletzungen erlitten habe.<\/p>\n<p>Selenskyj ruft zu Verl\u00e4ngerung von Waffenruhe auf<\/p>\n<p>Dessen ungeachtet rief der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft zu einer Verl\u00e4ngerung der Feuerpause auf. \u201eWir haben Russland einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet, und wenn Russland sich erneut f\u00fcr den Krieg statt f\u00fcr den Frieden entscheidet, wird dies der Welt und den Vereinigten Staaten einmal mehr zeigen, wer wirklich was will.\u201c<\/p>\n<p>Zusagen mit Vorbehalt<\/p>\n<p>Der Sprecher des Kremls, Dmitri Peskow, hatte am Freitag laut der russischen Nachrichtenagentur TASS betont, die Waffenruhe habe ausschlie\u00dflich humanit\u00e4ren Charakter. Der ukrainische Au\u00dfenminister Andrij Sybiha schrieb auf der Plattform X, sein Land werde sehen, wo und wann die Waffenruhe einsetze, und sei ihrerseits bereit, darauf zu reagieren. Aus Sicht der Ukraine gebe es keine Notwendigkeit, Angriffe wieder aufzunehmen.<\/p>\n<p>Tote bei Angriffen vor Feuerpausenbeginn<\/p>\n<p>Kurz vor dem geplanten Inkrafttreten der Waffenruhe wurden laut Kiew in der Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer mindestens zwei Menschen bei einem russischen Angriff get\u00f6tet. Es habe au\u00dferdem mehrere Verletzte und Sch\u00e4den an zahlreichen Geb\u00e4uden, darunter Wohnh\u00e4user und ein Kindergarten, gegeben.<\/p>\n<p>      <img decoding=\"async\" class=\"lazy-loading\" bad-src=\"data:image\/svg+xml;charset=utf-8,%3Csvg%20xmlns%3D'http%3A%2F%2Fwww.w3.org%2F2000%2Fsvg'%20viewBox%3D'0%200%205061%203569'%2F%3E\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/2999661_bigpicture_1160113_ukraine_krieg_waffenruhe_ostern_body_r.jpg\"  alt=\"Zerst\u00f6rte Geb\u00e4ude in Odessa\"\/><\/p>\n<p>   Reuters\/Nina Liashonok<\/p>\n<p>      Zerst\u00f6rtes Geb\u00e4ude in Odessa<\/p>\n<p>In der zentralukrainischen Stadt Poltawa am Fluss Worskla habe au\u00dferdem ein \u201efeindlicher Drohnenangriff\u201c ein Gesch\u00e4ft und ein Cafe getroffen, erkl\u00e4rte die regionale Milit\u00e4rverwaltung. Dabei sei ein Mensch ums Leben gekommen. In der nord\u00f6stlichen Region Sumy trafen russische Drohnenangriffe laut der regionalen Milit\u00e4rverwaltung mehrere Wohngebiete. Dabei seien zumindest 14 Menschen verletzt worden.<\/p>\n<p>Russisches Erd\u00f6llager getroffen<\/p>\n<p>Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Samstag von 99 abgeschossenen ukrainischen Drohnen. Zu Treffern oder Sch\u00e4den machte das Ministerium keine Angaben. Laut der ukrainischen Nachrichtenagentur Ukrinform brach in der Stadt Krymsk in der s\u00fcdrussischen Oblast Krasnodar in der Nacht auf Samstag auf dem Gel\u00e4nde eines Erd\u00f6llagers ein Brand aus.  Ausl\u00f6ser seien abst\u00fcrzende Drohnenteile auf dem Gel\u00e4nde gewesen.<\/p>\n<p>Verhandlungen wegen Iran-Krieges auf Eis<\/p>\n<p>In dem mittlerweile seit 24. Februar 2022 und damit mehr als vier Jahren andauernden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine hat es bereits mehrere Versuche einer zeitlich begrenzten Waffenruhe an Feiertagen gegeben, auch zu den Ostern im Vorjahr \u2013 beide Seiten warfen einander aber immer wieder Verst\u00f6\u00dfe dagegen vor. Kiew betrachtet eine Waffenruhe als Schritt hin zu einem Kriegsende, Moskau dagegen will zuerst Konfliktfragen l\u00f6sen, vor allem solche \u00fcber von Russland beanspruchte ukrainische Gebiete.<\/p>\n<p>Bei den Friedensverhandlungen zwischen Moskau und Kiew unter US-Vermittlung hatte es zuletzt nach Angaben der Beteiligten Fortschritte gegeben. Allerdings ist vor allem wegen der offenen Frage einer L\u00f6sung f\u00fcr das Gebiet Donezk bisher keine Einigung in Sicht. Moskau kontrolliert bisher den gr\u00f6\u00dften Teil des Gebiets, verlangt aber f\u00fcr ein Kriegsende auch die letzten Kilometer inklusive der f\u00fcr Kiew strategisch wichtigen St\u00e4dte Kramatorsk und Slowjansk. Die Ukraine lehnt solche Gebietsabtretungen kategorisch ab.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem gibt es seit Beginn des Krieges im Iran nach den US- und israelischen Angriffen am 28. Februar eine Verhandlungspause. Kiew und Moskau hatten sich zwar f\u00fcr eine rasche Wiederaufnahme der Gespr\u00e4che ausgesprochen. Einen Termin f\u00fcr trilaterale Verhandlungen gibt es aber bisher nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es habe unter anderem 22 direkte russische Angriffe sowie 153 Bombenangriffe gegeben, hie\u00df es seitens des ukrainischen Generalstabs.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":938819,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-938818","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116388503720645403","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/938818","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=938818"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/938818\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/938819"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=938818"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=938818"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=938818"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}