{"id":939672,"date":"2026-04-12T07:32:16","date_gmt":"2026-04-12T07:32:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/939672\/"},"modified":"2026-04-12T07:32:16","modified_gmt":"2026-04-12T07:32:16","slug":"mehr-robuste-rebsorten-in-deutschland-tageskarte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/939672\/","title":{"rendered":"Mehr robuste Rebsorten in Deutschland: Tageskarte"},"content":{"rendered":"<p>Mit einem verst\u00e4rkten Anbau neuer, robuster Rebsorten stellen sich die deutschen Winzerinnen und Winzern zunehmend auf die Herausforderungen des Klimawandels und einen nachhaltigeren Weinbau ein. Nach Angaben des Deutschen Weininstituts (DWI) legten die neuen Sorten 2025 gegen\u00fcber dem Vorjahr im Anbau um zehn Prozent auf rund 4.000 Hektar Anbaufl\u00e4che zu. Die neuen Piwi-Sorten sind damit entgegen der allgemein r\u00fcckl\u00e4ufigen Anbauentwicklung in der Fl\u00e4che gewachsen und haben mittlerweile einen Anteil von vier Prozent am deutschen Weinbau.\u00a0<\/p>\n<p>Souvignier Gris und Chardonnay legen deutlich zu<\/p>\n<p>Die neue wei\u00dfe Sorte Souvignier Gris verzeichnete 2025 im zweiten Jahr in Folge den h\u00f6chsten Fl\u00e4chenzuwachs (+170 ha) von allen Rebsorten. Mit 766 Hektar ist sie mit Abstand Deutschlands wichtigste wei\u00dfe Piwi-Sorte, gefolgt von Cabernet Blanc mit 356 ha. Unter den konventionellen Wei\u00dfweinsorten konnten im vergangenen Jahr nur Chardonnay (+102 ha) und Sauvignon Blanc (+40 ha) in nennenswertem Umfang an Fl\u00e4che zulegen.<\/p>\n<p>Mehr Merlot und neue rote Sorten<\/p>\n<p>Bei den roten Rebsorten nahm der Merlotanbau gegen den Trend um 18 Hektar auf nunmehr 981 Hektar zu. Leicht positive Vorzeichen gegen\u00fcber 2024 hatten zudem die roten Piwi-Sorten Satin Noir (+ 10 ha), Cabernet Cortis (+ 8 ha) sowie Pinotin (+6 ha).<\/p>\n<p>Ein Prozent weniger Weinberge in Deutschland<\/p>\n<p>Wie das DWI zudem auf Basis der Rebfl\u00e4chenstatistik von Destatis mitteilt, ging die bundesdeutsche Gesamtrebfl\u00e4che im vergangenen Jahr um ein Prozent auf rund 102.000 Hektar zur\u00fcck. Diese Anbaufl\u00e4che entspricht dem Niveau des Jahres 2007. Seinen H\u00f6chststand hatte die deutsche Rebfl\u00e4che im Jahr 1994 mit 106.000 Hektar.<\/p>\n<p>Wei\u00dfwein- und Rotweinrebfl\u00e4che r\u00fcckl\u00e4ufig<\/p>\n<p>Den Fl\u00e4chenr\u00fcckgang betraf die roten Sorten mit einem Minus von 791 Hektar etwas st\u00e4rker als die Wei\u00dfweinsorten, die um 539 Hektar zur\u00fcckgingen und nunmehr 70 Prozent des deutschen Weinbaus ausmachen.<\/p>\n<p>Saale-Unstrut mit leichtem Fl\u00e4chenzuwachs<\/p>\n<p>Innerhalb der Anbaugebiete nahm die Rebfl\u00e4che in W\u00fcrttemberg (-485 Hektar) und Baden (-312 ha) am st\u00e4rksten ab. Gr\u00f6\u00dfere Fl\u00e4chenr\u00fcckg\u00e4nge verzeichnete zudem die Mosel (-158 ha) und die Pfalz (-147 ha). Die Winzerinnen und Winzer an Saale-Unstrut bewirtschafteten 2025 mit 868 Hektar zehn Hektar Weinberge mehr als im Vorjahr.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mit einem verst\u00e4rkten Anbau neuer, robuster Rebsorten stellen sich die deutschen Winzerinnen und Winzern zunehmend auf die Herausforderungen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":939673,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,17669,3364,29,30,13,952,14,3923,15,3921,204920,12,16560],"class_list":["post-939672","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-deutschland","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","tag-aktuelle-news","tag-aktuelle-news-aus-deutschland","tag-anbau","tag-de","tag-deutschland","tag-germany","tag-headlines","tag-klimawandel","tag-nachrichten","tag-nachrichten-aus-deutschland","tag-news","tag-news-aus-deutschland","tag-rebsorten","tag-schlagzeilen","tag-wein"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116390576495253988","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/939672","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=939672"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/939672\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/939673"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=939672"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=939672"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=939672"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}