{"id":939683,"date":"2026-04-12T07:41:00","date_gmt":"2026-04-12T07:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/939683\/"},"modified":"2026-04-12T07:41:00","modified_gmt":"2026-04-12T07:41:00","slug":"hannover-6-tipps-so-schuetzt-man-sich-vor-zecken-borreliose-und-fsme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/939683\/","title":{"rendered":"Hannover | 6 Tipps: So sch\u00fctzt man sich vor Zecken, Borreliose und FSME"},"content":{"rendered":"<p>Hannover (dpa\/tmn) &#8211; Ob im Wald, Garten oder Park: In der milden Zeit des Jahres sind nicht nur wir Menschen vermehrt im Gr\u00fcnen unterwegs &#8211; auch Zecken sind es. Wie sch\u00fctzt man sich vor den Tierchen und den Krankheiten, die sie uns bescheren k\u00f6nnen &#8211; Stichwort: Borreliose und FSME?\u00a0<\/p>\n<p>Tipp 1: Hosenbeine in die Socken\u00a0<\/p>\n<p>Auch wenn viele diese Grusel-Vorstellung im Kopf haben: Zecken fallen nicht von B\u00e4umen. Sie sitzen meist weniger als einen Meter hoch im Gras oder Geb\u00fcsch, so die Apothekerkammer Niedersachsen. Streifen wir an den Pflanzen entlang, k\u00f6nnen die Tiere den Weg auf unseren K\u00f6rper finden.\u00a0<\/p>\n<p>Ist das passiert, krabbeln sie in der Regel eine Weile herum, um eine ideale Einstichstelle zu finden. Diese Suche kann man den Tieren vermiesen &#8211; indem man den Ausflug ins Gr\u00fcne mit geschlossenen Schuhen und mit langen \u00c4rmeln und Hosenbeinen antritt.\u00a0<\/p>\n<p>Auch wenn es modisch fragw\u00fcrdig ist: Insbesondere wenn man im hohen Gras oder Unterholz unterwegs ist, geh\u00f6ren die Hosenbeine in die Socken gesteckt, wie das Portal \u00abKlima Mensch Gesundheit\u00bb des Bundesinstituts f\u00fcr \u00d6ffentliche Gesundheit (BI\u00d6G) r\u00e4t. Hilfreich ist auch eine clevere Farbwahl: Auf hellen Kleidungsst\u00fccken erkennt man krabbelnde Tierchen leichter.\u00a0<\/p>\n<p>Tipp 2: Insektenschutz auftragen<\/p>\n<p>Durch Insektenschutzmittel mit den Wirkstoffen DEET und Icaridin k\u00f6nnen Outdoor-Freunde nicht nur M\u00fccken fernhalten, sondern auch Zecken. Je nach Produkt sollte der Schutz nach zwei bis vier Stunden erneuert werden.\u00a0<\/p>\n<p>Tipp 3: Beliebte Andockstellen am K\u00f6rper absuchen<\/p>\n<p>Nach einem Ausflug ins Gr\u00fcne ist gr\u00fcndliches Absuchen angesagt. Zecken m\u00f6gen gesch\u00fctzte, feuchte K\u00f6rperstellen mit d\u00fcnner Haut, wie die Apothekerkammer Niedersachsen erkl\u00e4rt. Dazu z\u00e4hlen etwa auch Achselh\u00f6hlen, Bauchnabel, Genitalbereich und Kniekehlen. Gut zu wissen: Bei Kindern stechen Zecken gern im Bereich von Kopf und Hals zu.\u00a0<\/p>\n<p>Tipp 4: Zecke schnellstm\u00f6glich entfernen\u00a0<\/p>\n<p>\u00dcbelt\u00e4ter entdeckt? Dann ist rasches Entfernen angesagt. Denn je l\u00e4nger die Zecke am K\u00f6rper saugt, desto h\u00f6her ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Bakterien, die Borreliose ausl\u00f6sen k\u00f6nnen, im K\u00f6rper hinterlassen kann. Die \u00dcbertragung von FSME-Viren passiert hingegen direkt beim Stich. Panik muss aber nicht sein: L\u00e4ngst nicht jede Zecke ist mit den Krankheitserregern infiziert.\u00a0<\/p>\n<p>Am besten entfernt man den Blutsauger mit einem Hilfsmittel wie einer Zeckenkarte oder -zange. Sind sie nicht zur Hand, tut es auch eine Pinzette &#8211; oder im Notfall die eigenen Fingern\u00e4gel.\u00a0<\/p>\n<p>Womit man auch hantiert: Die Zecke sollte damit dicht am Mundwerkzeug gefasst und vorsichtig senkrecht herausgezogen werden. Tabu ist es, die Zecke zu quetschen oder sie mit \u00d6l oder Klebstoff zu betr\u00e4ufeln. Beides kann daf\u00fcr sorgen, dass mehr infekti\u00f6se K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten der Zecke in den eigenen K\u00f6rper gelangen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Tipp 5: Einstichstelle im Blick behalten\u00a0<\/p>\n<p>Ist der Blutsauger entfernt, sollte man die Einstichstelle desinfizieren und fotografieren, r\u00e4t die Apothekerkammer. Weiterer Tipp: sich das Datum des Zeckenstichs notieren.\u00a0<\/p>\n<p>In den Tagen und Wochen danach sollte man regelm\u00e4\u00dfig checken: Gibt es Hautver\u00e4nderungen? Ein Symptom f\u00fcr Borreliose ist n\u00e4mlich eine kreisrunde R\u00f6tung, die sich immer weiter ausbreitet und einen Durchmesser von 20 Zentimetern erreichen kann.<\/p>\n<p>Mit einer solchen Hautver\u00e4nderung sollte man unbedingt zum Arzt gehen. Das gilt auch bei grippe\u00e4hnlichen Symptomen, Kopfschmerzen oder Entz\u00fcndungen, r\u00e4t das Portal \u00abKlima Mensch Gesundheit\u00bb.\u00a0<\/p>\n<p>Tipp 6: FSME-Impfschutz checken<\/p>\n<p>FSME kann eine Entz\u00fcndung von Gehirn und Hirnh\u00e4uten verursachen. In einigen Regionen sind mehr Zecken damit infiziert als in anderen &#8211; das sind die sogenannten <a href=\"https:\/\/www.rki.de\/DE\/Themen\/Infektionskrankheiten\/Infektionskrankheiten-A-Z\/F\/FSME\/Karte.html\" target=\"_blank\" class=\"externalLink\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Risikogebiete<\/a>. Dazu z\u00e4hlen laut BI\u00d6G grob: Baden-W\u00fcrttemberg, Bayern, das s\u00fcdliche Hessen, das s\u00fcd\u00f6stliche Th\u00fcringen, Sachsen und das s\u00fcd\u00f6stliche Brandenburg.\u00a0<\/p>\n<p>Wer in diesen Gebieten lebt oder seinen Urlaub verbringt und Zeckenstichen ausgesetzt sein k\u00f6nnte, dem empfiehlt die St\u00e4ndige Impfkommission (Stiko) eine FSME-Schutzimpfung.\u00a0<\/p>\n<p>Nach Angaben des BI\u00d6G ergibt es auch jetzt zu Beginn der Zeckensaison noch Sinn, sich darum zu k\u00fcmmern. Bereits 14 Tage nach der zweiten von drei Piksen besteht bei den meisten ein Schutz, der f\u00fcr die laufende Saison zun\u00e4chst ausreicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hannover (dpa\/tmn) &#8211; Ob im Wald, Garten oder Park: In der milden Zeit des Jahres sind nicht nur&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":939684,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1836],"tags":[89141,2632,3364,29,2629,30,141,46,13599,288,6237,1411,624,2631,23510,2630],"class_list":["post-939683","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-hannover","tag-borreliose","tag-brcmj","tag-de","tag-deutschland","tag-fsme","tag-germany","tag-gesundheit","tag-hannover","tag-jahreszeiten","tag-krankheit","tag-natur","tag-niedersachsen","tag-ratgeber","tag-tier","tag-tmn8200","tag-zecken"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116390611261388670","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/939683","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=939683"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/939683\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/939684"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=939683"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=939683"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=939683"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}