{"id":93987,"date":"2025-05-08T10:06:21","date_gmt":"2025-05-08T10:06:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/93987\/"},"modified":"2025-05-08T10:06:21","modified_gmt":"2025-05-08T10:06:21","slug":"mit-herz-und-kompetenz-fuer-die-patientinnen-und-patienten-klinikum-karlsruhe-feiert-20-jahre-palliativstation-staedtisches-klinikum-karlsruhe-gmbh-story","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/93987\/","title":{"rendered":"Mit Herz und Kompetenz f\u00fcr die Patientinnen und Patienten: Klinikum Karlsruhe feiert 20 Jahre Palliativstation, St\u00e4dtisches Klinikum Karlsruhe GmbH, Story"},"content":{"rendered":"<p><b>\u201eNicht dem Leben mehr Tage hinzuf\u00fcgen, sondern den Tagen mehr Leben geben\u201c \u2013 unter diesem Motto engagiert sich das Team der Palliativstation am Klinikum Karlsruhe f\u00fcr Patientinnen und Patienten, die an einer nicht mehr heilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung leiden. Jetzt hat die Palliativstation ihren 20. Geburtstag gefeiert.<\/b><\/p>\n<p>Die wichtigste Aufgabe des Palliativteams am St\u00e4dtischen Klinikum Karlsruhe besteht darin, f\u00fcr seine Patientinnen und Patienten sowie ihre Angeh\u00f6rigen ein h\u00f6chstm\u00f6gliches Ma\u00df an Lebensqualit\u00e4t zu erreichen. Dies geschieht in erster Linie durch eine intensive symptomatische Therapie, zu der die Schmerztherapie und Palliativpflege geh\u00f6ren. Weitere wichtige Aspekte sind die psychosoziale Betreuung und die spirituelle Begleitung, insbesondere dann, wenn es um Sterben, Tod und Trauer geht.<\/p>\n<p>\u201eDie Palliativstation ist ein Ort der Menschlichkeit. Ein engagiertes Team von Mitarbeitenden sorgt hier Tag f\u00fcr Tag daf\u00fcr, dass Patientinnen und Patienten mit Respekt, F\u00fcrsorge und W\u00fcrde begleitet werden\u201c, hob Bettina Lisbach, B\u00fcrgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikums Karlsruhe, bei der Feier zum 20. Geburtstag hervor. \u201eDie Palliativstation und ihr Netzwerk aus ambulanten Diensten und ehrenamtlich Engagierten zeigen uns, dass es bei der Gesundheitsversorgung nicht nur um die Behandlung von Krankheiten geht, sondern auch um Lebensqualit\u00e4t und Gemeinschaft in der letzten Lebensphase.\u201c<\/p>\n<p>Der Bedarf an palliativmedizinischer Versorgung w\u00e4chst auch im Raum Karlsruhe stetig. Was 2005 als \u00fcberschaubare Einrichtung mit acht Betten begonnen hat, stellte sich schnell als unverzichtbar heraus. 2014 wurde die Station daher auf zw\u00f6lf Betten erweitert \u2013 und im selben Sommer nahm der palliative Konsiliardienst unter Dr. Susanne Euler seine Arbeit auf. Dieser erm\u00f6glicht es, auch Patientinnen und Patienten auf anderen Stationen des Klinikums Karlsruhe fr\u00fchzeitig palliativ zu betreuen.<\/p>\n<p>Steht der Alltag in einem Krankenhaus in der Regel ganz im Zeichen der Heilung, ist die Palliativstation vor allem ein Ort der Achtsamkeit. Hier haben auch Themen au\u00dferhalb der medizinischen Versorgung ihren Platz. \u201eWir wollen und k\u00f6nnen auf der Palliativstation nicht nur die Symptome der Erkrankung lindern\u201c, betonte Prof. Dr. Martin Bentz, Direktor der Medizinischen Klinik III mit den Schwerpunkten H\u00e4matologie, Onkologie und Infektiologie. \u201eVielmehr betrachten wir den Menschen, der sich oft in seiner letzten Lebensphase befindet, im Ganzen: k\u00f6rperlich, emotional, sozial und spirituell.\u201c<\/p>\n<p>Eine bedeutende Rolle spielt dabei die interdisziplin\u00e4re Zusammenarbeit zwischen \u00c4rztinnen und \u00c4rzten aus verschiedenen Fachrichtungen, dem Pflegeteam, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern, Seelsorgerinnen und Seelsorgern sowie Psychologinnen und Psychologen. Die Kolleginnen und Kollegen aus Kunst- und Musiktherapie sowie Ern\u00e4hrungs- und Physiotherapie sind ebenfalls eng in das Betreuungskonzept eingebunden.<\/p>\n<p>Auch r\u00e4umlich hebt sich die Palliativstation von anderen Bereichen des Klinikums ab. Ein besonderer Ort ist das dortige Wohnzimmer \u2013 ein Raum, der bewusst als Ort der Begegnung gestaltet wurde. Mit einer K\u00fcche, einem Klavier, gem\u00fctlichen Sesseln und gen\u00fcgend Platz f\u00fcr ein Patientenbett bietet er eine Atmosph\u00e4re, in der Patientinnen und Patienten mit ihren Angeh\u00f6rigen gemeinsame Stunden verbringen k\u00f6nnen, sich entspannen, miteinander reden oder beispielsweise zusammen Pizza backen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>H\u00f6hepunkte der Jubil\u00e4umsfeier am Mittwoch waren zum einen ein emotionaler Film, in dem das Palliativteam seine t\u00e4gliche Arbeit beleuchtet und das Leben und Sterben auf der Station in den Fokus nimmt. Anschlie\u00dfend n\u00e4herte sich das Improvisationstheater \u201eTabutanten\u201c mit seinem St\u00fcck \u201eSie werden lachen, es geht um den Tod\u201c auf humoristische Weise dem Thema Palliativmedizin.<\/p>\n<p>Auch in Zukunft wird die Palliativstation ein wichtiger Baustein der medizinischen Versorgung im Raum Karlsruhe bleiben. Dabei spielt insbesondere die Weiterentwicklung des Versorgungsnetzwerks aus niedergelassenen \u00c4rztinnen und \u00c4rzten sowie spezialisierten ambulanten Palliativ- und Hospizdiensten eine wichtige Rolle.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eNicht dem Leben mehr Tage hinzuf\u00fcgen, sondern den Tagen mehr Leben geben\u201c \u2013 unter diesem Motto engagiert sich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":93988,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1844],"tags":[1634,3364,29,38373,92,30,4377,8903,20069,13305,2075,38375,38376,38372,2510,36109,3478,38374,4205],"class_list":{"0":"post-93987","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-karlsruhe","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-euler","12":"tag-film","13":"tag-germany","14":"tag-haematologie","15":"tag-karlsruhe","16":"tag-klinik","17":"tag-klinikum","18":"tag-kunst","19":"tag-onkologie","20":"tag-palliativmedizin","21":"tag-palliativstation","22":"tag-patienten","23":"tag-patientinnen","24":"tag-pizza","25":"tag-prof","26":"tag-therapie"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114471658040688815","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/93987","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=93987"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/93987\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/93988"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=93987"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=93987"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=93987"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}