{"id":941159,"date":"2026-04-12T21:57:27","date_gmt":"2026-04-12T21:57:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/941159\/"},"modified":"2026-04-12T21:57:27","modified_gmt":"2026-04-12T21:57:27","slug":"mehr-brandenburger-schueler-ohne-abschluss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/941159\/","title":{"rendered":"Mehr Brandenburger Sch\u00fcler ohne Abschluss"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die Zahl der Schulabg\u00e4nger ohne Abschluss ist in Brandenburg in den vergangenen Jahren gestiegen. Bildungsminister Gordon Hoffmann will dem Trend entgegenwirken. \u201eNat\u00fcrlich ist jeder Sch\u00fcler, der die Schulzeit ohne Abschluss beendet, einer zu viel\u201c, sagte der <a class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"CDU\" data-rtr-id=\"30eb8234582224cf91e66839fb0c63a8cca9d541\" data-rtr-score=\"41.84765625\" data-rtr-etype=\"organisation\" data-rtr-index=\"19\" href=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/thema\/cdu\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">CDU<\/a>-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. \u201eDie Gr\u00fcnde daf\u00fcr sind oft sehr pers\u00f6nlich, weshalb es kein Patentrezept gibt. Wir wollen alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler gut auf den \u00dcbergang ins Ausbildungs- und Berufsleben vorbereiten.\u201c Er setzt dabei auch auf ein neues Programm.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die Zahl der Schulabg\u00e4nger ohne berufliche Reife lag in Brandenburg Ende des Schuljahres 2019\/2020 bei 1.134 Sch\u00fclern. Zum Ende des Schuljahres 2023\/2024 hatten 1.897 von 24.643 Schulabg\u00e4ngern keinen Abschluss &#8211; dies ist die aktuellste Zahl. Der Anteil stieg damit von 5,2 Prozent im Jahr 2020 auf 7,7 Prozent 2024.<\/p>\n<p>Ansprache und Motivation<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Der Minister h\u00e4lt es nach eigenen Worten f\u00fcr entscheidend, dass Lehrkr\u00e4fte die M\u00f6glichkeit haben, auf Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler individuell einzugehen und sie motivieren zu k\u00f6nnen. \u201eUnser j\u00fcngster Ansatz ist das erst vor kurzem gestartete Landesprogramm &#8222;Duales Lernen&#8220;\u201c, sagte Hoffmann. \u201eDie teilnehmenden Ober- und Gesamtschulen k\u00f6nnen darin neue Wege gehen, um theoretisches Lernen und Praxisorientierung zu verkn\u00fcpfen.\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Das Ministerium geht davon aus, dass in der Regel ein Zusammenspiel verschiedener Gr\u00fcnde dazu f\u00fchrt, dass jemand nicht mehr die Schule besucht. Das k\u00f6nnten Probleme in der Schule, in der Familie sowie individuelle Probleme oder Beeintr\u00e4chtigungen sein.<\/p>\n<p>Neue Wege mit mehr Praxis<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Das Programm \u201eDuales Lernen\u201c will theoretisches Lernen in der Schule mit praxisorientiertem Lernen am Schulstandort oder an Lernorten au\u00dferhalb der Schule verzahnen. Damit soll das Vorwissen aus der Schule mit neuen Erkenntnissen und Erfahrungen an einem anderen Ort oder in einem anderen Lernzusammenhang erweitert werden. Der Fokus liegt auf den Klassen 7 bis 10. SPD und CDU haben im Koalitionsvertrag vereinbart, dass Ober- und Gesamtschulen durch das Programm gezielt gest\u00e4rkt werden sollen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sieht positives Interesse bei den Schulen. Landeschef G\u00fcnther Fuchs sagte aber, die F\u00f6rderung m\u00fcsse fr\u00fcher ansetzen. \u201eEs gibt wenig Chancen, individuelle F\u00f6rderung anzubieten.\u201c Der Pr\u00e4sident des Brandenburgischen P\u00e4dagogen-Verbands, Hartmut St\u00e4ker, verwies darauf, dass erst im Sommer feststehe, welche Schulen welche Form des Programms w\u00e4hlten.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Beim \u201eDualen Lernen\u201c sind Ideen auf Grundlage bestehender Vorschriften m\u00f6glich, aber mit Genehmigung des Bildungsministeriums auch au\u00dferhalb des Schulgesetzes. So k\u00f6nne au\u00dferhalb der Kernf\u00e4cher auf bestimmte Inhalte verzichtet werden zugunsten von Praxislernen, wie die \u201eM\u00e4rkische Oderzeitung\u201c im M\u00e4rz schrieb.<\/p>\n<p>Acht Produktionsschulen in Brandenburg<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">F\u00fcr den AfD-Landesvorsitzenden Ren\u00e9 Springer sind die Zahlen \u201eein alarmierendes Versagen der Bildungspolitik in Brandenburg\u201c. Die CDU setze auf neue Programme &#8211; \u201eDoch Modellprojekte ersetzen keine grundlegende Reform.\u201c Es brauche einen Kurswechsel, fordert Springer: \u201eDeutsch vor Regelbeschulung, Einf\u00fchrung von Migrationsquoten in Schulklassen, eine konsequente St\u00e4rkung der Kernf\u00e4cher Deutsch und Mathematik, die R\u00fcckkehr zum Leistungsprinzip und zu klaren Strukturen im Schulsystem sowie mehr Disziplin im Schulalltag.\u201c<\/p>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">F\u00fcr junge Menschen zwischen 15 und 27 Jahren gibt es au\u00dferdem das Angebot der berufs- und sozialp\u00e4dagogischen Unterst\u00fctzung, um soziale Benachteiligungen auszugleichen und Beeintr\u00e4chtigungen zu \u00fcberwinden. Daf\u00fcr gibt es acht Produktionsschulen der Landkreise und kreisfreien St\u00e4dte, um leistungsschwachen Schulabg\u00e4ngern &#8211; die oft ohne Schulabschluss sind &#8211; zu einer Berufsausbildung zu verhelfen. Landesweit gibt es laut Ministerium rund 200 Pl\u00e4tze an den Produktionsschulen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Zahl der Schulabg\u00e4nger ohne Abschluss ist in Brandenburg in den vergangenen Jahren gestiegen. 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