{"id":942501,"date":"2026-04-13T11:27:16","date_gmt":"2026-04-13T11:27:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/942501\/"},"modified":"2026-04-13T11:27:16","modified_gmt":"2026-04-13T11:27:16","slug":"russen-aergern-sich-ueber-putin-doch-nicht-wegen-der-ukraine-suedtirol-news","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/942501\/","title":{"rendered":"Russen \u00e4rgern sich \u00fcber Putin \u2013 doch nicht wegen der Ukraine \u2013 S\u00fcdtirol News"},"content":{"rendered":"<p>Von: mk<\/p>\n<p>Moskau \u2013 Die Stimmung in Moskau brodelt und richtet sich immer offener gegen Pr\u00e4sident Wladimir Putin. Schuld daran ist allerdings nicht das anhaltende Blutvergie\u00dfen in der Ukraine, f\u00fcr das der Kreml mit seinem Angriffskrieg auf das Nachbarland seit \u00fcber vier Jahren verantwortlich ist. Vielmehr sind anhaltende Internet-Ausf\u00e4lle die Ursache.<\/p>\n<p>Einwohner posten verzweifelte Videos und klagen dar\u00fcber, dass nichts mehr geht: kein Netflix, keine Musik, keine Lieferdienste. \u201eIch hoffe, ich komme nicht ins Gef\u00e4ngnis f\u00fcr dieses Video. Ich bin schockiert von dem, was passiert\u201c,\u00a0erkl\u00e4rt ein Betroffener.<\/p>\n<p>Der \u00f6ffentliche Aufschrei l\u00e4sst tief blicken. Die Menschen sind nicht \u00fcber den Ukraine-Krieg w\u00fctend, sondern dar\u00fcber, dass der Alltag nicht mehr funktioniert. Online eine Pizza zu bestellen, wird genauso zur Herausforderung wie der Versuch, ein Meeting am Smartphone mitzuverfolgen.<\/p>\n<p>Indirekt hat die Ukraine doch mit den Internet-Ausf\u00e4llen zu tun. Offiziell blockiert der Kreml das mobile Internet seit 6. M\u00e4rz aus Sicherheitsgr\u00fcnden. In Wahrheit geht es vermutlich eher um Zensur der sozialen Medien. Statt Telegram zu nutzen, werden die Menschen aufgefordert, den staatlichen Dienst MAX herunterzuladen.<\/p>\n<p>Der Ersatz funktioniert jedoch nur bruchst\u00fcckhaft \u2013 teils mit dramatischen Folgen. So verschwinden Taxis auf der Karte, Navigationsger\u00e4te versagen und Kassen streiken. Selbst Parkpl\u00e4tze wurden \u00fcber Apps verwaltet, die nun nicht mehr funktionieren. \u201eEs ist, als w\u00e4ren wir etwa 20 Jahre in der Zeit zur\u00fcckgereist\u201c, erkl\u00e4rt eine 28-j\u00e4hrige Moskauerin laut einem Bericht von t-online.<\/p>\n<p>Der digitale Blackout belastet auch Unternehmen massiv. Innerhalb von nur f\u00fcnf Tagen entstehen Medienberichten zufolge Sch\u00e4den von bis zu f\u00fcnf Milliarden Rubel (etwa 52,5 Millionen Euro).<\/p>\n<p><strong>Baltikum ger\u00e4t ins Visier<\/strong><\/p>\n<p>Unterdessen h\u00e4lt der Kreml weiter an seinen kriegerischen Zielen fest. Weil man vermutet, dass Hilfe f\u00fcr ukrainische Drohnen geleistet wird, kam zuletzt sogar vermehrt zu Drohungen gegen das Baltikum. Milit\u00e4rexperten warnen immer wieder davor, dass Putin die NATO testen k\u00f6nnte und die baltischen Staaten ganz oben auf der Speiseliste stehen.<\/p>\n<p>Laut einem Spiegel-Bericht verbindet Moskau die ukrainischen Drohnenangriffe auf russische \u00d6lanlagen an der Ostsee mit dem Verdacht, dass Estland, Lettland und Litauen daran beteiligt sein k\u00f6nnten \u2013 vor allem, was wiederholte Angriffe auf die Exporth\u00e4fen Ust-Luga und Primorsk anbelangt.<\/p>\n<p>Die Ukraine zielt immer wieder auf die russische \u00d6l-Infrastruktur, weil der Kreml seinen Angriffskrieg mittels Verkaufs von Rohstoffen finanziert. Offenbar w\u00e4chst in politischen und milit\u00e4rischen Kreisen in\u00a0Moskau deshalb die Sorge \u00fcber die Reichweite und Pr\u00e4zision der ukrainischen Drohnen.<\/p>\n<p>Die Sprecherin des russischen Au\u00dfenministeriums ver\u00f6ffentlichte eine klare Warnung an die baltischen Staaten, die von russischen Medien als \u201estilles Ultimatum\u201c interpretiert wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von: mk Moskau \u2013 Die Stimmung in Moskau brodelt und richtet sich immer offener gegen Pr\u00e4sident Wladimir Putin.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":942502,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-942501","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116397162295839291","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/942501","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=942501"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/942501\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/942502"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=942501"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=942501"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=942501"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}