{"id":942923,"date":"2026-04-13T15:21:16","date_gmt":"2026-04-13T15:21:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/942923\/"},"modified":"2026-04-13T15:21:16","modified_gmt":"2026-04-13T15:21:16","slug":"todesdrohung-mit-machete-lange-haft-fuer-vergewaltiger-aus-muenster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/942923\/","title":{"rendered":"Todesdrohung mit Machete: Lange Haft f\u00fcr Vergewaltiger aus M\u00fcnster"},"content":{"rendered":"<p>Er drohte mit dem Tod, erniedrigte seine Opfer &#8211; und zeigte keine Reue: Ein Gericht hat einen 35-J\u00e4hriger aus M\u00fcnster zu langer Haft und Sicherungsverwahrung verurteilt. Er sei hochgef\u00e4hrlich, so die Richter.<\/p>\n<p>M\u00fcnster (dpa) &#8211; Er drohte mit einer Machete, w\u00fcrgte, fesselte und raubte Geld: Wegen der brutalen Vergewaltigung zweier Frauen ist ein 35-J\u00e4hriger aus M\u00fcnster zu einer Haftstrafe von zw\u00f6lf Jahren verurteilt worden. Weil das Landgericht den Angeklagten f\u00fcr hochgef\u00e4hrlich h\u00e4lt, ordnete es zudem eine anschlie\u00dfende Sicherungsverwahrung an. Der Angeklagte hatte nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme im vergangenen Sommer einen Thai-Massagesalon in M\u00fcnster aufgesucht und der Mitarbeiterin dort mit zwei Messern und einer 40 Zentimeter langen Machete mit dem Tod gedroht. Danach hatte er sie gew\u00fcrgt und auf ihrer Massagebank vergewaltigt. Nach der Tat hatte er angek\u00fcndigt, er wolle jetzt ein Mal pro Woche kommen, denn sie sei jetzt seine Freundin.\u00a0<\/p>\n<p class=\"contextmenu caption\">Weitere brutale Vergewaltigung\u00a0<\/p>\n<p>Einen Monat sp\u00e4ter hatte der aus Polen stammende Mann laut Gerichtsurteil eine Prostituierte in ihrem Studio in M\u00fcnster brutal vergewaltigt. Die Frau hatte ihm noch Geld geboten, wenn er sie verschone. Darauf hatte der Mann sich aber nicht eingelassen. Nach der Tat hatte er ihr Geld gestohlen und die Frau mit einem Klebeband gefesselt, an einer Heizung festgebunden und sie in ihrer Wohnung eingeschlossen. Zum Schutz der vergewaltigten Frauen hatte das Gericht an mehreren Tagen unter Ausschluss der \u00d6ffentlichkeit verhandelt. \u201eWir m\u00fcssen uns alles anh\u00f6ren, aber wir m\u00fcssen nicht alles glauben\u201c, sagte der Richter bei der Urteilsverk\u00fcndung und brachte damit zum Ausdruck, dass mehrere Aussagen des Mannes absurd und unglaubw\u00fcrdig gewesen seien. Statt seine Taten einzugestehen, habe er versucht, die Schuld auf seine Opfer zu schieben.\u00a0<\/p>\n<p class=\"contextmenu caption\">Gericht h\u00e4lt Angeklagten f\u00fcr gef\u00e4hrlich f\u00fcr die Allgemeinheit\u00a0<\/p>\n<p>Der Mann nahm das Urteil \u00e4u\u00dferlich v\u00f6llig unbewegt und mit starrem Blick entgegen. Er war im vergangenen Oktober festgenommen worden. Bei einer sp\u00e4teren Wohnungsdurchsuchung hatten die Ermittler auf seinem Laptop zwei Videos gefunden, auf denen Enthauptungen durch Mitglieder des sogenannten Islamischen Staats zu sehen waren. Der Angeklagte hatte im Prozess angegeben, er sei vor sieben Jahren zum Islam konvertiert, mit der Terrormiliz IS habe er aber nichts zu tun. Die Gewaltvideos habe er sp\u00e4ter, versehen mit eigenen Kommentaren, ins Netz stellen wollen. Er sei aber kein Anh\u00e4nger des IS. Auch das Gericht konnte ihm keine Verbindung zu der Terrororganisation nachweisen. Die Staatsanw\u00e4ltin hatte in ihrem nicht \u00f6ffentlichen Pl\u00e4doyer zw\u00f6lf Jahre Haft und anschlie\u00dfende Sicherungsverwahrung gefordert. Am Ende kamen auch die Richter zu dem Schluss, dass der Mann gef\u00e4hrlich f\u00fcr die Allgemeinheit sei. Er habe keinerlei Empathie, sehe \u00fcberall Bedrohungen und wolle sich selbst erh\u00f6hen, indem er andere erniedrigen und bestrafen wolle. <\/p>\n<p>Texte und Fotos von die-glocke.de sind urheberrechtlich gesch\u00fctzt.<br \/>\n            Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Er drohte mit dem Tod, erniedrigte seine Opfer &#8211; und zeigte keine Reue: Ein Gericht hat einen 35-J\u00e4hriger&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":942924,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1843],"tags":[3364,29,30,4933,3441,8970,1209,1269,63940,1243],"class_list":["post-942923","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-muenster","tag-de","tag-deutschland","tag-germany","tag-landgericht","tag-machete","tag-muenster","tag-nordrhein-westfalen","tag-prozess","tag-todesdrohung","tag-urteil"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116398082678558972","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/942923","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=942923"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/942923\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/942924"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=942923"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=942923"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=942923"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}