{"id":943225,"date":"2026-04-13T18:25:46","date_gmt":"2026-04-13T18:25:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/943225\/"},"modified":"2026-04-13T18:25:46","modified_gmt":"2026-04-13T18:25:46","slug":"ukraine-krieg-weniger-opfer-und-zerstoerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/943225\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: Weniger Opfer und Zerst\u00f6rung"},"content":{"rendered":"<p>    5. April, 15.18 Uhr: Russischer Frachter sinkt im Asowschen Meer &#8211; gab es einen Drohnenangriff?<\/p>\n<p><strong>Im Asowschen Meer ist nach Angaben russischer Besatzungsbeh\u00f6rden ein mit Getreide beladener Frachter gesunken. Mindestens ein Seemann sei gestorben, zwei M\u00e4nner w\u00fcrden noch vermisst, teilte der von Moskau eingesetzte Chef des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, bei Telegram mit. <\/strong><\/p>\n<p>Die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldete unter Berufung auf eigene Quellen, dass das Schiff von einer Drohne getroffen worden sei. Es gebe insgesamt zwei Tote.<\/p>\n<p>Das Schiff vom Typ Wolgo-Balt habe Weizen an Bord gehabt, teilte Saldo weiter mit. Neun Mitglieder der Schiffsbesatzung h\u00e4tten sich an die K\u00fcste des Gebiets Cherson retten k\u00f6nnen. &#8222;Die Umst\u00e4nde des Vorfalls werden derzeit gekl\u00e4rt, es laufen Ermittlungen&#8220;, so Saldo. <\/p>\n<p>Das Gebiet Cherson im S\u00fcden der Ukraine wird zum gr\u00f6\u00dften Teil von russischen Besatzern verwaltet, die gleichnamige Gebietshauptstadt aber steht unter Kontrolle Kiews. In der Region toben schwere K\u00e4mpfe. <\/p>\n<p>Die Ukraine hatte im Zuge des seit mehr als vier Jahren andauernden russischen Angriffskrieges die Kontrolle \u00fcber ihren Teil des Asowschen Meeres verloren. Kiew greift in den Gew\u00e4ssern immer wieder russische Schiffe an. In der Vergangenheit sind bereits \u00d6lfrachter gesunken.<\/p>\n<p>    5. April, 9.33 Uhr: Ukraine setzt russische \u00d6lanlagen in Brand<\/p>\n<p><strong>Die Ukraine hat bei neuen Drohnenangriffen auf Anlagen der russischen \u00d6lindustrie mehrere Objekte in Brand gesetzt. <\/strong><\/p>\n<p>Im Gebiet Nischni Nowgorod berichtete Gouverneur Gleb Nikitin (48) bei Telegram, es seien 30 ukrainische Drohnenschl\u00e4ge abgewehrt worden. Herabfallende Tr\u00fcmmer h\u00e4tten Feuer in zwei Objekten des \u00d6lkonzerns Lukoil ausgel\u00f6st. Es seien auch Wohnh\u00e4user und ein Heizkraftwerk besch\u00e4digt worden<\/p>\n<p>In Gebiet Leningrad, das an St. Petersburg (fr\u00fcher Leningrad) grenzt, war wie zuletzt schon mehrfach der Hafen Primorsk Ziel ukrainischer Angriffe, wie Gouverneur Alexander Drosdenko (61) bei Telegram mitteilte. Dort sei es an einer \u00d6lleitung zu einem &#8222;ungef\u00e4hrlichen Brand&#8220; gekommen.<\/p>\n<p>                        <img decoding=\"async\" class=\"article__img\" alt=\"Es ist nicht der erste ukrainische Drohnenangriff.\" width=\"951\" height=\"634\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/8l2l11itnheyhtuklktf1mj1lwseswm6.jpg\"  \/><\/p>\n<p>            Es ist nicht der erste ukrainische Drohnenangriff.\u00a0\u00a0\u00a9\u00a0Efrem Lukatsky\/AP\/dpa<\/p>\n<p>    5. April, 7.17 Uhr: Kiew erwartet Besuch von US-Delegation<\/p>\n<p><strong>Im Ringen um ein Ende des russischen Angriffskriegs rechnet die Ukraine noch im April mit dem Besuch einer US-Delegation in der Hauptstadt Kiew. <\/strong><\/p>\n<p>Das sagte der Kanzleichef des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj (48) in einem Interview der Nachrichtenagentur Bloomberg. Die Delegation k\u00f6nnte bereits kurz nach dem orthodoxen Osterfest eintreffen, das am 12. April begangen wird, sagte Kyrylo Budanow (40) demnach. <\/p>\n<p>Die Delegation soll laut Budanow vom US-Sondergesandten Steve Witkoff (69) und dem Schwiegersohn von US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79), Jared Kushner (45), geleitet werden. Die beiden waren bereits mehrfach in Russland zu Gast, es w\u00e4re aber ihr erster offizieller Besuch in der Ukraine.<\/p>\n<p>                        <img decoding=\"async\" class=\"article__img\" alt=\"Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj (48) rechnet bereits in den n\u00e4chsten Tagen mit Besuch aus den USA.\" width=\"951\" height=\"634\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/5mkccirw0fz070j50trgi3vlah0m1841.jpg\"  \/><\/p>\n<p>            Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj (48) rechnet bereits in den n\u00e4chsten Tagen mit Besuch aus den USA.\u00a0\u00a0\u00a9\u00a0Sven Hoppe\/dpa <\/p>\n<p>    4. April, 19.36 Uhr: Selenskyj und Erdogan sprachen \u00fcber Sicherheit und Gasprojekte<\/p>\n<p><strong>Bei einem Besuch in der T\u00fcrkei hat der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj (48) mit seinem Kollegen Recep Tayyip Erdogan (72) unter anderem die Situation im Nahen Osten besprochen. <\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Wir haben neue Schritte bei der Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich vereinbart&#8220;, teilte Selenskyj anschlie\u00dfend auf sozialen Netzwerken mit. Ohne konkretere Angaben schrieb der Staatschef von einer ukrainischen Unterst\u00fctzung mit &#8222;Expertise, Technologie, Erfahrung&#8220;. <\/p>\n<p>                        <img decoding=\"async\" class=\"article__img\" alt=\"Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj (48, l.) mit seinem Kollegen Recep Tayyip Erdogan (72, r.).\" width=\"951\" height=\"634\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/rwfjlo6a91o442xm1qlrbvvtsxpx2wbl.jpg\"  \/><\/p>\n<p>            Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj (48, l.) mit seinem Kollegen Recep Tayyip Erdogan (72, r.).\u00a0\u00a0\u00a9\u00a0-\/Turkish Presidency\/dpa<\/p>\n<p>    4. April, 18.12 Uhr: Tote bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Luhansk<\/p>\n<p><strong>Im russisch besetzten Teil des ostukrainischen Gebiets Luhansk sind bei einem Drohnenangriff nach russischen Angaben mindestens drei Zivilisten get\u00f6tet worden. <\/strong><\/p>\n<p>Im etwa 45 Kilometer von der Frontlinie entfernten Dorf Mychajliwka im Landkreis Kreminna seien Wohnh\u00e4user angegriffen worden, teilte der von Moskau eingesetzte Verwaltungschef Leonid Passetschnik bei Telegram mit. Ukrainische Drohnenangriffe hat es demnach auch in anderen Landkreisen des Gebiets gegeben. Unter anderem sei die Eisenbahninfrastruktur Ziel gewesen. <\/p>\n<p>                        <img decoding=\"async\" class=\"article__img\" alt=\"Im russisch besetzten Teil des ostukrainischen Gebiets Luhansk sind bei einem Drohnenangriff mehrere Zivilisten gestorben. (Archivbild)\" width=\"951\" height=\"634\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/u6r79y5hdwfv03zf9vzfsxgzohlqyai6.jpg\"  \/><\/p>\n<p>            Im russisch besetzten Teil des ostukrainischen Gebiets Luhansk sind bei einem Drohnenangriff mehrere Zivilisten gestorben. (Archivbild)\u00a0\u00a0\u00a9\u00a0-\/AP\/dpa<\/p>\n<p>    4. April, 13.34 Uhr: Mindestens f\u00fcnf Tote bei Drohnenangriff in S\u00fcdostukraine<\/p>\n<p><strong>Im s\u00fcdostukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk sind mindestens f\u00fcnf Menschen bei einem russischen Angriff mit mehreren Drohnen get\u00f6tet worden. <\/strong><\/p>\n<p>Gouverneur Olexander Hanscha zufolge wurden 19 Menschen bei der Attacke auf die Stadt Nikopol verletzt, darunter ein 14 Jahre altes M\u00e4dchen. Ums Leben kamen demnach drei Frauen und zwei M\u00e4nner.<\/p>\n<p>    4. April, 10.30 Uhr: Tote und Verletzte nach Angriffen mit Drohnen und Gleitbomben in der Ukraine<\/p>\n<p><strong>In der nordostukrainischen Stadt Sumy sind bei russischen Drohnenangriffen mindestens elf Menschen verletzt worden. <\/strong><\/p>\n<p>Darunter sei auch eine 15-j\u00e4hrige Person, teilte die Polizei mit. In Kramatorsk in der Ostukraine wurden bei einem Angriff mit Gleitbomben am fr\u00fchen Abend der regionalen Staatsanwaltschaft zufolge vier Menschen get\u00f6tet, darunter ein 16-J\u00e4hriger. Zwei weitere seien verletzt worden.<\/p>\n<p>In der Hauptstadt Kiew brach laut B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko (54) durch herabfallende Drohnentr\u00fcmmer ein Feuer im obersten Stock eines B\u00fcrogeb\u00e4udes aus. Russland attackierte die Ukraine nach Angaben der Luftstreitkr\u00e4fte in der Nacht mit 286 Kampfdrohnen, von denen 260 abgewehrt worden seien. Elf Einschl\u00e4ge gab es demnach aber.<\/p>\n<p>                        <img decoding=\"async\" class=\"article__img\" alt=\"In Sumy ist ein Wohnhaus getroffen worden.\" width=\"951\" height=\"634\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/funtf55l7z5qi7ut82lok3ypp4mlmu7t.jpg\"  \/><\/p>\n<p>            In Sumy ist ein Wohnhaus getroffen worden.\u00a0\u00a0\u00a9\u00a0Ukrainian Emergency Service\/Ukrainian Emergency Service\/AP\/dpa<\/p>\n<p>    4. April, 8.43 Uhr: Gouverneur meldet einen Toten und vier Verletzte nach Angriff im S\u00fcden Russlands<\/p>\n<p><strong>Bei einem Angriff mit Drohnen und Raketen ist im S\u00fcden Russlands ein Mensch get\u00f6tet worden. <\/strong><\/p>\n<p>Vier weitere Menschen seien bei dem Angriff in der Region Rostow schwer verletzt worden, erkl\u00e4rte der Regionalgouverneur Juri Slyusar am Samstag auf Telegram. Die Verletzten schwebten seinen Angaben zufolge in Lebensgefahr. &#8222;Eine Rakete traf eine gewerbliche Einrichtung&#8220;, erkl\u00e4rte der Gouverneur.<\/p>\n<p>Bei dem Angriff in der Hafenstadt Taganrog sei zudem ein Frachtschiff im Asowschen Meer durch herabfallende Tr\u00fcmmerteile besch\u00e4digt worden. Die Luftabwehr habe Drohnen \u00fcber der Bucht von Taganrog und in anderen Gebieten zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>                        <img decoding=\"async\" class=\"article__img\" alt=\"In der Region Rostow ist ein Mensch bei ukrainischen Angriffen get\u00f6tet worden. (Archivbild)\" width=\"951\" height=\"634\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/fq34y176dc1uaz5484gonrghqrdfnm6o.jpg\"  \/><\/p>\n<p>            In der Region Rostow ist ein Mensch bei ukrainischen Angriffen get\u00f6tet worden. (Archivbild)\u00a0\u00a0\u00a9\u00a0Uncredited\/AP\/dpa<\/p>\n<p>    4. April, 8.38 Uhr: 14 Todesopfer laut Beh\u00f6rden nach russischer Angriffswelle auf Ukraine am Karfreitag<\/p>\n<p><strong>Bei der russischen Angriffswelle am Karfreitag kamen nach j\u00fcngsten ukrainischen Beh\u00f6rdenangaben 14 Menschen ums Leben.<\/strong><\/p>\n<p>Drei Menschen wurden demnach bei den Attacken am helllichten Tag in der nordukrainischen Region Sumy get\u00f6tet, insgesamt zwei weitere in der Region Schytomyr im Nordwesten und Dnipropetrowsk im Zentrum der Ukraine, weitere acht in den frontnahen Gebieten Charkiw, Donzek, Cherson und Saporischschja. Ein Mensch kam laut Regionalgouverneur Mykola Kalaschnyk in der Hauptstadtregion Kiew ums Leben.<\/p>\n<p>Die ukrainische Luftwaffe erkl\u00e4rte, insgesamt habe die russische Armee das Staatsgebiet der Ukraine mit mehr als 500 Drohnen und dutzenden Raketen unter Beschuss genommen. Staatspr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj (48) warf Russland eine &#8222;Eskalation an Ostern&#8220; vor.<\/p>\n<p>    4. April, 8.33 Uhr: Wadephul dringt nach Blockade von Ukraine-Hilfen auf Ende des EU-Einstimmigkeitsprinzips<\/p>\n<p><strong>Au\u00dfenminister Johann Wadephul (63, CDU) w\u00fcnscht sich, dass die Europ\u00e4ische Union das Einstimmigkeitsprinzip bald aufgibt. <\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Um international ein handlungsf\u00e4higer Akteur zu sein, um wirklich erwachsen zu werden, sollten wir in der EU das Einstimmigkeitsprinzip in der Au\u00dfen- und Sicherheitspolitik abschaffen, bevor diese Wahlperiode zu Ende geht&#8220;, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.<\/p>\n<p>&#8222;Ich bin daf\u00fcr, in der Europ\u00e4ischen Union mit einem System qualifizierter Mehrheiten zu arbeiten. Alle Erfahrungen, die wir in den letzten Wochen mit Hilfen f\u00fcr die Ukraine und Sanktionen gegen Russland gemacht haben, sprechen daf\u00fcr&#8220;, f\u00fcgte Wadephul hinzu. Das von Ministerpr\u00e4sident Viktor Orban (62) regierte Ungarn blockiert derzeit einen 90-Milliarden-Kredit der EU f\u00fcr die Ukraine. Er wirft der Ukraine vor, eine Wiederaufnahme russischer \u00d6llieferungen \u00fcber die Druschba-Pipeline zu verhindern.<\/p>\n<p>                        <img decoding=\"async\" class=\"article__img\" alt=\"Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul (63, CDU) pl\u00e4diert f\u00fcr ein Ende des EU-Einstimmigkeitsprinzips.\" width=\"951\" height=\"634\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/vpt1scewmdh0xwuafdosqjmco544d5m8.jpg\"  \/><\/p>\n<p>            Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul (63, CDU) pl\u00e4diert f\u00fcr ein Ende des EU-Einstimmigkeitsprinzips.\u00a0\u00a0\u00a9\u00a0Lilli F\u00f6rter\/dpa<\/p>\n<p>    3. April, 20.19 Uhr: Russischer Kampfjet auf der Krim abgest\u00fcrzt<\/p>\n<p><strong>Ein russisches Kampfflugzeug vom Typ Suchoi Su-30 ist nach Moskauer Angaben bei einem \u00dcbungsflug auf der annektierten ukrainischen Halbinsel Krim abgest\u00fcrzt.<\/strong><\/p>\n<p>Die Besatzung habe sich mit dem Schleudersitz retten k\u00f6nnen, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Nach diesen Angaben habe die Maschine keine Munition an Bord gehabt, meldete die Nachrichtenagentur Interfax.<\/p>\n<p>                        <img decoding=\"async\" class=\"article__img\" alt=\"Ein russisches Kampfflugzeug vom Typ Suchoi Su-30 ist \u00fcber der Krim abgest\u00fcrzt. (Symbolbild)\" width=\"951\" height=\"634\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/97vp7kw78q623skh2vgi5trzf00duodl.jpg\"  \/><\/p>\n<p>            Ein russisches Kampfflugzeug vom Typ Suchoi Su-30 ist \u00fcber der Krim abgest\u00fcrzt. (Symbolbild)\u00a0\u00a0\u00a9\u00a0Vitaliy Timkiv\/AP\/dpa<\/p>\n<p>    3. April, 11.35 Uhr: Ukrainische Gro\u00dfstadt Charkiw unter Dauerbeschuss<\/p>\n<p><strong>Die ostukrainische Gro\u00dfstadt Charkiw nahe der Grenze zu Russland wird nach Beh\u00f6rdenangaben seit mehr als einem Tag von st\u00e4ndigen russischen Luftangriffen \u00fcberzogen. <\/strong><\/p>\n<p>In der Nacht auf Freitag habe es vier Raketenangriffe gegeben, schrieb der Milit\u00e4rgouverneur des Gebietes Charkiw, Oleh Synjehubow, auf Telegram. Auch Drohnen wurden eingesetzt. Die Polizei berichtete morgens von f\u00fcnf Verletzten und Sch\u00e4den an Wohnh\u00e4usern und B\u00fcrogeb\u00e4uden. <\/p>\n<p>Schon am Donnerstag griff die russische Armee Charkiw immer wieder mit Kampfdrohnen an. In der Stadt herrschte fast rund um die Uhr Luftalarm. Ukrainische Rettungskr\u00e4fte sprachen von russischen Drohnen des iranischen Bautyps Shahed mit schnellem Jetantrieb. Deren Flugzeit von Russland bis Charkiw sei so kurz, dass eine Abwehr schwierig sei. Die zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt der Ukraine, die vor dem Krieg 1,4 Millionen Einwohner z\u00e4hlte, liegt nur etwa 40 Kilometer von der russischen Grenze entfernt.<\/p>\n<p>                        <img decoding=\"async\" class=\"article__img\" alt=\"Die Gro\u00dfstadt Charkiw befindet sich derzeit unter russischem Dauerbeschuss. (Archivbild)\" width=\"951\" height=\"634\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/qepovq97m6ccbfy0vu7luoyjye6cdg49.jpg\"  \/><\/p>\n<p>            Die Gro\u00dfstadt Charkiw befindet sich derzeit unter russischem Dauerbeschuss. (Archivbild)\u00a0\u00a0\u00a9\u00a0Andrii Marienko\/AP\/dpa<\/p>\n<p>    2. April, 8.43 Uhr: Toter und Verletzte in der Ukraine<\/p>\n<p><strong>Im s\u00fcdostukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk wurde nach Angaben von Gouverneur Olexander Hanscha ein Mensch bei russischen Angriffen mit Drohnen und Artillerie in der Stadt Synelnykowe get\u00f6tet. <\/strong><\/p>\n<p>Ein Zw\u00f6lfj\u00e4hriger und eine 42 Jahre alte Frau seien verletzt worden. Russland attackierte das Nachbarland in der Nacht mit 172 Kampfdrohnen, wie die ukrainische Luftwaffe mitteilte. Davon seien 147 abgewehrt worden, 22 seien eingeschlagen.<\/p>\n<p>Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit mehr als vier Jahren gegen eine gro\u00dfangelegte russische Invasion. Als Teil ihres Abwehrkampfes greift sie auch Ziele im russischen Hinterland an. Kiew nimmt dabei gezielt die \u00d6lindustrie ins Visier, um Moskaus Kriegskasse zu schaden und Treibstoffnachschub f\u00fcr die Armee zu erschweren.<\/p>\n<p>                    Fortsetzung des Artikels laden\n            <\/p>\n<p>    2. April, 8.42 Uhr: Brand nach ukrainischem Drohnenangriff auf \u00d6lraffinerie<\/p>\n<p><strong>Ein ukrainischer Drohnenangriff auf eine \u00d6lraffinerie hat nach russischen Angaben einen Brand in der Teilrepublik Baschkortostan ausgel\u00f6st. <\/strong><\/p>\n<p>Mehrere Drohnen seien beim Anflug auf die Anlage in der Gro\u00dfstadt Ufa abgewehrt worden, schrieb Republikchef Radi Chabirow bei Telegram. <\/p>\n<p>Tr\u00fcmmer einer Drohne seien im Gewerbegebiet abgest\u00fcrzt, auf dem Gel\u00e4nde einer Fabrik brenne es, f\u00fchrte er aus. Eine weitere Drohne habe ein Wohnhaus getroffen. <\/p>\n<p>                        <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"article__img\" alt=\"Um Moskaus Kriegskasse zu schaden, zielt Kiew in seinem Abwehrkampf auf die russische \u00d6lindustrie. (Archivbild)\" width=\"951\" height=\"634\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/0t3c6rhc706rav2p3dbiflqu3ke5rpop.jpg\"  \/><\/p>\n<p>            Um Moskaus Kriegskasse zu schaden, zielt Kiew in seinem Abwehrkampf auf die russische \u00d6lindustrie. (Archivbild)\u00a0\u00a0\u00a9\u00a0Evgeniy Maloletka\/AP\/dpa<\/p>\n<p>    2. April, 6.41 Uhr: Nato-Chef reist zu Gespr\u00e4chen mit Trump nach Washington<\/p>\n<p><strong>Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte (59) wird in der kommenden Woche f\u00fcr Gespr\u00e4che mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) nach Washington reisen. <\/strong><\/p>\n<p>Der Besuch in der US-Hauptstadt sei bereits seit l\u00e4ngerer Zeit geplant gewesen, sagte seine Sprecherin Allison Hart der Deutschen Presse-Agentur in Br\u00fcssel. Details zum Programm sollten in den kommenden Tagen bekanntgegeben werden.<\/p>\n<p>Themen der Beratungen d\u00fcrften die andauernden Bem\u00fchungen um ein Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sowie der im Sommer anstehende Nato-Gipfel in der T\u00fcrkei sein. <\/p>\n<p>    1. April, 20.37 Uhr: Selenskyj spricht mit Trump-Vertretern \u00fcber Friedensprozess<\/p>\n<p><strong>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj (48) hat mit den Unterh\u00e4ndlern von US-Pr\u00e4sident Donald Trump (79) \u00fcber den Friedensprozess f\u00fcr sein Land beraten. <\/strong><\/p>\n<p>Selenskyj schrieb im Portal X, von US-Seite seien der Sondergesandte Steve Witkoff (69), Trumps Schwiegersohn Jared Kushner (45) und Senator Lindsey Graham (70) zugeschaltet gewesen. Auch Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte (59) nahm demnach an der Videoschalte teil.<\/p>\n<p>&#8222;Die Ukraine sch\u00e4tzt jeden Einsatz Amerikas, einen w\u00fcrdigen Frieden zu schaffen&#8220;, schrieb Selenskyj in Kiew. Man sei \u00fcbereingekommen, dass die Teams in den kommenden Tagen weiter an einem Dokument \u00fcber US-Sicherheitsgarantien f\u00fcr die Ukraine arbeiten. &#8222;Das ist, was den Weg zu einem zuverl\u00e4ssigen Ende des Krieges bahnen kann.&#8220;<\/p>\n<p>    1. April, 16.54 Uhr: Vier Tote bei Drohnenexplosion<\/p>\n<p><strong>In der Zentralukraine sind vier Menschen infolge einer Drohnenexplosion get\u00f6tet worden. Sie haben sich einer abgest\u00fcrzten Drohne aus Neugier gen\u00e4hert, wie die Staatsanwaltschaft des Gebiets Tscherkassy mitteilte.<\/strong><\/p>\n<p>Der Flugk\u00f6rper sei w\u00e4hrend eines Luftalarms im Landkreis Solotonoscha auf offenen Gel\u00e4nde au\u00dferhalb von Ortschaften herabgest\u00fcrzt. Nach Angaben von Gouverneur Ihor Taburez handelte es sich um eine russische Drohne.<\/p>\n<p>                        <img decoding=\"async\" class=\"article__img\" alt=\"In der Zentralukraine wurden mehrere Menschen durch eine russische Drohne get\u00f6tet. (Symbolfoto)\" width=\"951\" height=\"634\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/65px0suuovbcltjtklowuhl1n091y7lf.jpg\"  \/><\/p>\n<p>            In der Zentralukraine wurden mehrere Menschen durch eine russische Drohne get\u00f6tet. (Symbolfoto)\u00a0\u00a0\u00a9\u00a0Andreas Stein\/dpa<\/p>\n<p>    1. April, 16.19 Uhr: Abgest\u00fcrzte Drohne in Finnland stammte aus der Ukraine<\/p>\n<p><strong>Eine Drohne, die nahe der russischen Grenze in Finnland abgest\u00fcrzt war, stammt aus der Ukraine. Das best\u00e4tigte die finnische Polizei am Mittwoch. <\/strong><\/p>\n<p>Die Drohne war am Dienstag auf einem zugefrorenen See in Parikkala an der Ostgrenze des Landes entdeckt worden. Mit einer kontrollierten Explosion machte die Polizei sie unsch\u00e4dlich. Erst vor wenigen Tagen waren zwei ukrainische Drohnen im S\u00fcdosten Finnlands abgest\u00fcrzt. Verletzt wurde bei den Vorf\u00e4llen niemand. <\/p>\n<p>Kiew hatte sich f\u00fcr den Vorfall am Sonntag entschuldigt. Am wahrscheinlichsten sei, dass die Drohnen durch elektronische St\u00f6rsignale der russischen Flugabwehr vom urspr\u00fcnglichen Kurs abgebracht worden seien, hie\u00df es.<\/p>\n<p>    1. April, 14.41 Uhr: EU-Kommission treibt Vorbereitungen f\u00fcr Ukraine-Kredit voran<\/p>\n<p><strong>Die EU-Kommission von Ursula von der Leyen (67) treibt die Vorbereitungen zur Auszahlung neuer Milliardenhilfen an die Ukraine ungeachtet des ungarischen Vetos voran. <\/strong><\/p>\n<p>Die Beh\u00f6rde legte in Br\u00fcssel einen Vorschlag vor, der nach einer Aufhebung der Blockade Budapests die Bereitstellung von 45 Milliarden Euro bis Ende dieses Jahres erm\u00f6glichen soll. <\/p>\n<p>Das Geld soll den dringendsten Finanzbedarf der Ukraine decken und dem Land eine Fortsetzung seines Abwehrkampfes gegen Russland erm\u00f6glichen. Ungarns Regierungschef Viktor Orban (62) hat ein Veto gegen das derzeitige Finanzierungskonzept f\u00fcr die neuen Ukraine-Hilfen eingelegt.<\/p>\n<p>                        <img decoding=\"async\" class=\"article__img\" alt=\"Ursula von der Leyen (67) setzt sich nachdr\u00fccklich f\u00fcr eine weitere milliardenschwere Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine ein.\" width=\"951\" height=\"634\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/r9lc5diwzoyk6pz5vg1n938i2vdgsua9.jpg\"  \/><\/p>\n<p>            Ursula von der Leyen (67) setzt sich nachdr\u00fccklich f\u00fcr eine weitere milliardenschwere Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine ein.\u00a0\u00a0\u00a9\u00a0Michael Kappeler\/dpa<\/p>\n<p>    1. April, 6.27 Uhr: EU-Au\u00dfenbeauftragte f\u00fcr gemeinsames Vorgehen gegen Schattenflotte<\/p>\n<p><b>Die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas pl\u00e4diert daf\u00fcr, f\u00fcr ein Ende des Ukraine-Kriegs den wirtschaftlichen Druck auf Russland noch einmal deutlich zu erh\u00f6hen. <\/b><\/p>\n<p>&#8222;Wir m\u00fcssen mit der Schattenflotte etwas tun, denn das ist ein Instrument, das Russland nutzt, um \u00d6l herauszuholen aus Russland und zu verteilen&#8220;, sagte Kallas den ARD-&#8222;Tagesthemen&#8220;. Auf diese Weise bekomme Russland Eink\u00fcnfte, um den Krieg zu finanzieren. <\/p>\n<p>&#8222;Hier m\u00fcssen wir kreativ sein, wir m\u00fcssen mit unseren Partnern zusammensitzen, mit ihnen sprechen&#8220;, sagte sie. Jetzt liege der Schwerpunkt darauf, mehr Druck auf Russland auszu\u00fcben, so dass Moskau diesen Krieg beende. Sie betonte, der russischen Volkswirtschaft gehe es nicht gut.<\/p>\n<p>Mit der russischen Schattenflotte sind Tanker und Frachtschiffe gemeint, die Russland zum Vermeiden von Sanktionen etwa beim \u00d6ltransport einsetzt.<\/p>\n<p>                        <img decoding=\"async\" class=\"article__img\" alt=\"Russland setzt die Schattenflotte ein, um etwa Sanktionen beim \u00d6ltransport zu umgehen.\" width=\"951\" height=\"634\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/bghx2kve249g1kc3mvj4888ho06fv131.jpg\"  \/><\/p>\n<p>            Russland setzt die Schattenflotte ein, um etwa Sanktionen beim \u00d6ltransport zu umgehen.\u00a0\u00a0\u00a9\u00a0Nicolas Maeterlinck\/BELGA\/dpa<\/p>\n<p>    31. M\u00e4rz 21.23 Uhr: Selenskyj k\u00fcndigt Videogespr\u00e4ch mit US-Vertretern an<\/p>\n<p><strong>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat ein Videogespr\u00e4ch mit US-Vertretern angek\u00fcndigt. Es sei f\u00fcr den morgigen Mittwoch geplant und die US-Seite habe darum gebeten, hatte er vor einem Treffen mit EU-Au\u00dfenministern in Kiew gesagt. <\/strong><\/p>\n<p>Dabei sein sollen demnach Selenskyj selbst und der Sekret\u00e4r des nationalen Sicherheitsrats, Rustem Umjerow, sowie der US-Sondergesandte Steve Witkoff, US-Pr\u00e4sident Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und der US-Senator Lindsey Graham. Es werde darum gehen &#8222;wo wir stehen&#8220; und wie nah ein dreiseitiges Treffen sei, sagte Selenskyj.<\/p>\n<p>                        <img decoding=\"async\" class=\"article__img\" alt=\"Selenskyj hat das Videogespr\u00e4ch bei einem Treffen mit EU-Au\u00dfenministern in Kiew angek\u00fcndigt.\" width=\"951\" height=\"634\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/9cpk6vf0txwgdpa80lir01l52iddxcmn.jpg\"  \/><\/p>\n<p>            Selenskyj hat das Videogespr\u00e4ch bei einem Treffen mit EU-Au\u00dfenministern in Kiew angek\u00fcndigt.\u00a0\u00a0\u00a9\u00a0Evgeniy Maloletka\/AP\/dpa<\/p>\n<p>    31. M\u00e4rz, 19.13 Uhr: Oster-Waffenruhe? &#8211; Kreml fordert von Selenskyj Vorschlag<\/p>\n<p><strong>Russland hat den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj zur Konkretisierung seines Vorschlags einer Waffenruhe \u00fcber Ostern aufgefordert und zugleich Bedenken gezeigt.<\/strong><\/p>\n<p>Eine klare Formulierung der Initiative habe Moskau bisher nicht gesehen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Nachrichtenagenturen zufolge. Er machte deutlich, dass Russland vielmehr eine grunds\u00e4tzliche L\u00f6sung des Konflikts anstrebe.<\/p>\n<p>                        <img decoding=\"async\" class=\"article__img\" alt=\"Laut Kremlsprecher Dmitri Peskow (58) sollte Selenskyj die Verantwortung \u00fcbernehmen und eine entsprechende Entscheidung treffen.\" width=\"951\" height=\"634\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/x59agh4n12svnuszqlqu21owea3ora34.jpg\"  \/><\/p>\n<p>            Laut Kremlsprecher Dmitri Peskow (58) sollte Selenskyj die Verantwortung \u00fcbernehmen und eine entsprechende Entscheidung treffen.\u00a0\u00a0\u00a9\u00a0Alexander Zemlianichenko\/AP\/dpa<\/p>\n<p>    31. M\u00e4rz, 17.07 Uhr: Explosion in russischer Chemiefabrik &#8211; Drohnenangriff?<\/p>\n<p><strong>Eine starke Explosion hat ein russisches Chemiewerk in der Teilrepublik Tatarstan ersch\u00fcttert. Nach Angaben des Unternehmens in Nischnekamsk wurden zwei Menschen get\u00f6tet, es habe mehr als 70 Verletzte gegeben. <\/strong><\/p>\n<p>Als Ursache wurde technisches Versagen angegeben. Allerdings war der Betrieb des Flughafens kurz vorher laut Mitteilung der Aufsichtsbeh\u00f6rde Rosawiazija eingeschr\u00e4nkt worden. Dies bedeutet meist, dass ukrainische Drohnen in der Luft geortet werden. <\/p>\n<p>                    Fortsetzung des Artikels laden\n            <\/p>\n<p>    31. M\u00e4rz, 9.44 Uhr: Vier Jahre nach Butscha-Massaker &#8211; EU-Au\u00dfenminister in Kiew<\/p>\n<p><strong>Au\u00dfenminister Johann Wadephul (CDU, 63) und EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas (48) sind gemeinsam mit Kollegen zu einem Solidarit\u00e4tsbesuch in der Ukraine eingetroffen. <\/strong><\/p>\n<p>Die Spitzenpolitiker wollen am Vormittag bei einer Gedenkfeier an die Opfer des russischen Massakers in der Kleinstadt Butscha nordwestlich von Kiew erinnern. Sp\u00e4ter ist dann ein Ministertreffen in der Hauptstadt geplant. <\/p>\n<p>Bei den Beratungen soll es um die Frage gehen, wie sichergestellt werden kann, dass die russischen Kriegsverbrechen auch nach einem m\u00f6glichen Waffenstillstand nicht straflos bleiben. Zudem d\u00fcrfte die aktuelle Blockade von milliardenschweren EU-Finanzhilfen f\u00fcr die Ukrainedurch Ungarn Thema sein.<\/p>\n<p>                        <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"article__img\" alt=\"Johann Wadephul (CDU, 63) nimmt an der Gedenkfeier zum vierten Jahrestag der Befreiung von Butscha in der St.-Andreas-Kirche teil.\" width=\"951\" height=\"634\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/pq0mnhcsmn1nxwyo8cmodaiyk5zh4cgp.jpg\"  \/><\/p>\n<p>            Johann Wadephul (CDU, 63) nimmt an der Gedenkfeier zum vierten Jahrestag der Befreiung von Butscha in der St.-Andreas-Kirche teil.\u00a0\u00a0\u00a9\u00a0Ansgar Haase\/dpa<\/p>\n<p>    31. M\u00e4rz, 9.43 Uhr: Ukrainische Angriffsserie &#8211; \u00d6lhafen Ust-Luga wieder getroffen<\/p>\n<p><strong>Ukrainische Langstreckendrohnen haben zum wiederholten Mal den russischen \u00d6l- und Gashafen Ust-Luga an der Ostsee bei St. Petersburg angegriffen. <\/strong><\/p>\n<p>Der Gouverneur der Region, Alexander Drosdenko, sprach von Sch\u00e4den an den Hafenanlagen, wie die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass meldete. <\/p>\n<p>Am Finnischen Meerbusen seien Drohnen auch \u00fcber den Landkreisen Kingisepp an der Grenze zu Estland und Wyborg an der Grenze zu Finnland geortet worden. Am Flughafen der Millionenstadt St. Petersburg mussten wegen der Drohnengefahr mehr als 60 Fl\u00fcge gestrichen oder verschoben werden.<\/p>\n<p>    31. M\u00e4rz, 6.12 Uhr: Toter und Verletzte in Region Poltawa<\/p>\n<p><strong>Bei einem russischen Drohnenangriff ist im zentralukrainischen Gebiet Poltawa nach Beh\u00f6rdenangaben ein Mensch get\u00f6tet worden. <\/strong><\/p>\n<p>Zudem wurden drei Menschen verletzt, wie Milit\u00e4rgouverneur Witalij Djakiwnytsch auf Telegram schrieb. Zwei von ihnen, darunter ein elfj\u00e4hriger Junge, seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. <\/p>\n<p>                        <img decoding=\"async\" class=\"article__img\" alt=\"Nacht f\u00fcr Nacht \u00fcberzieht Russland die Ukraine mit Drohnenangriffen \u2013 mit schweren Folgen f\u00fcr Zivilisten. Die Ukraine beklagt einen Toten und Verletzte. (Archivbild)\" width=\"951\" height=\"634\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/djn8bng1fg1yq6a5ofny1q5vfl0d3v29.jpg\"  \/><\/p>\n<p>            Nacht f\u00fcr Nacht \u00fcberzieht Russland die Ukraine mit Drohnenangriffen \u2013 mit schweren Folgen f\u00fcr Zivilisten. Die Ukraine beklagt einen Toten und Verletzte. (Archivbild)\u00a0\u00a0\u00a9\u00a0Efrem Lukatsky\/AP\/dpa<\/p>\n<p>    30. M\u00e4rz, 18.56 Uhr: Deutschland und Polen sichern Ukraine Unterst\u00fctzung zu<\/p>\n<p><b>Deutschland und Polen sichern der Ukraine auch vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs ihre unverbr\u00fcchliche Unterst\u00fctzung zu. <\/b><\/p>\n<p>Es gebe &#8222;die Gefahr, dass die Eskalation im Nahen Osten den Fokus der internationalen Unterst\u00fctzung von der Ukraine ablenkt und die Entwicklung auf den Energiem\u00e4rkten Russlands in die H\u00e4nde spielt&#8220;, sagte Au\u00dfenminister Johann Wadephul (63, CDU) bei einem Treffen mit seinem polnischen Kollegen Radoslaw Sikorski (63) in der Internationalen Jugendbegegnungsst\u00e4tte Krzyzowa (Kreisau).<\/p>\n<p>                        <img decoding=\"async\" class=\"article__img\" alt=\"Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul (63, CDU, l.) und sein polnischer Amtskollege Radoslaw Sikorski (63, r.).\" width=\"951\" height=\"634\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/a8mk4xlsdyml8f3lisnwv98xizid4dok.jpg\"  \/><\/p>\n<p>            Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul (63, CDU, l.) und sein polnischer Amtskollege Radoslaw Sikorski (63, r.).\u00a0\u00a0\u00a9\u00a0Maciej Kulczynski\/PAP\/dpa<\/p>\n<p>    30. M\u00e4rz, 18.53 Uhr: Selenskyj spricht mit wegen Drohnen-Absturz mit Finnlands Staatschef<\/p>\n<p><b>Nach dem Absturz ukrainischer Drohnen in Finnland hat Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj (48) ein Telefonat mit seinem finnischen Kollegen Alexander Stubb (57) gef\u00fchrt. <\/b><\/p>\n<p>&#8222;Nat\u00fcrlich haben wir den Drohnenvorfall erw\u00e4hnt, der sich k\u00fcrzlich auf dem Territorium Finnlands ereignet hat. Alex und ich sehen die Situation auf gleiche Weise&#8220;, schrieb Selenskyj auf sozialen Netzwerken. Kiew werde alle notwendigen Informationen bereitstellen.<\/p>\n<p>                        <img decoding=\"async\" class=\"article__img\" alt=\"\u00dcber Finnland sind ukrainische Drohnen abgest\u00fcrzt.\" width=\"951\" height=\"634\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/03q4zbs3ssocgtadbaaq9hapdukcuv9i.jpg\"  \/><\/p>\n<p>            \u00dcber Finnland sind ukrainische Drohnen abgest\u00fcrzt.\u00a0\u00a0\u00a9\u00a0-\/Polizei\/LEHTIKUVA\/dpa<\/p>\n<p>    30. M\u00e4rz, 14 Uhr: Tichanowskaja &#8211; EU-Sanktionen gegen Belarus nicht lockern<\/p>\n<p><strong>Die belarussische Oppositionsf\u00fchrerin Swetlana Tichanowskaja h\u00e4lt eine Lockerung von EU-Sanktionen gegen ihr Heimatland f\u00fcr den falschen Weg und weist entsprechende US-Forderungen zur\u00fcck.<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Wir stehen in st\u00e4ndigem Austausch mit unseren amerikanischen Partnern und dr\u00e4ngen sie, keinen Druck auf die EU-L\u00e4nder, insbesondere Litauen, auszu\u00fcben, die europ\u00e4ischen Sanktionen aufzuheben&#8220;, sagte Tichanowskaja litauischen Medienberichten zufolge in Vilnius. &#8222;Uns allen ist klar, dass beispielsweise die Aufhebung der Sanktionen gegen Kalid\u00fcnger das Regime nur st\u00e4rken und zus\u00e4tzliche Mittel f\u00fcr Repressionen und den Krieg in der Ukraine bereitstellen w\u00fcrde.&#8220;<\/p>\n<p>    30. M\u00e4rz, 11.34 Uhr: Moskau weist erneut britischen Diplomaten aus<\/p>\n<p><strong>Russland hat erneut einen britischen Diplomaten unter dem Vorwurf angeblicher Spionage ausgewiesen. Dies teilte der Inlandsgeheimdienst FSB in Moskau mit. Der Mann im Rang eines zweiten Sekret\u00e4rs m\u00fcsse Russland binnen zwei Wochen verlassen.<\/strong><\/p>\n<p>Schon im M\u00e4rz hatte Moskau einem britischen Diplomaten die Akkreditierung entzogen, also die offizielle Arbeitserlaubnis. Der FSB warnte russische B\u00fcrger, zu Veranstaltungen in die britische Botschaft zu gehen, weil man dort auch auf Geheimdienstler sto\u00dfen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Immer wieder streiten die beiden L\u00e4nder, weil Diplomaten ihren Aufenthalt angeblich f\u00fcr geheimdienstliche T\u00e4tigkeit nutzen.<\/p>\n<p><strong>Mit der Gleichsetzung ukrainischer Drohnenhersteller mit &#8222;Hausfrauen&#8220; hat Rheinmetall-Chef Armin Papperger Emp\u00f6rung in der Ukraine ausgel\u00f6st. Das R\u00fcstungsunternehmen aus D\u00fcsseldorf versuchte am Sonntag zu beschwichtigen und lobte den Beitrag &#8222;jeder einzelnen Frau und jedes Mannes in der Ukraine&#8220; zur Verteidigung des Landes.<\/strong><\/p>\n<p>In einem am Freitag ver\u00f6ffentlichten Interview mit dem US-Magazin &#8222;The Atlantic&#8220; hatte Papperger auf eine Frage zur Entwicklung von Drohnentechnologie in der Ukraine gesagt, dies sei &#8222;wie mit Lego zu spielen&#8220;. Der Rheinmetall-Chef verglich zudem wichtige ukrainische Drohnenbauer mit &#8222;Hausfrauen&#8220;: &#8222;Sie haben 3-D-Drucker in der K\u00fcche, und sie stellen Drohnenteile her. Das ist keine Innovation.&#8220;<\/p>\n<p>Die \u00c4u\u00dferung l\u00f6ste eine scharfe Reaktion des ukrainischen Pr\u00e4sidentenberaters Alexander Kamyschin aus, der im Onlinedienst X die Erfolge ukrainischer Drohnen gegen russische Panzer hervorhob. Bei seinen Besuchen in Waffenfabriken habe er h\u00e4ufig ukrainische Frauen gesehen, die genauso arbeiteten wie M\u00e4nner: &#8222;Sie sind gro\u00dfartige Hausfrauen, und doch m\u00fcssen sie hart in den Milit\u00e4rfabriken arbeiten&#8220;, schrieb Kamyschin. An Rheinmetall gewandt f\u00fcgte er hinzu: &#8222;Sie verdienen Respekt.&#8220;<\/p>\n<p>                        <img decoding=\"async\" class=\"article__img\" alt=\"Mit der Gleichsetzung ukrainischer Drohnenhersteller mit &quot;Hausfrauen&quot; hat Rheinmetall-Chef Armin Papperger (63) Emp\u00f6rung in der Ukraine ausgel\u00f6st.\" width=\"951\" height=\"634\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/9c1ey27uu34gl6v7s5q1e9juvj9s07y6.jpg\"  \/><\/p>\n<p>            Mit der Gleichsetzung ukrainischer Drohnenhersteller mit &#8222;Hausfrauen&#8220; hat Rheinmetall-Chef Armin Papperger (63) Emp\u00f6rung in der Ukraine ausgel\u00f6st.\u00a0\u00a0\u00a9\u00a0RONNY HARTMANN \/ AFP<\/p>\n<p>    30. M\u00e4rz, 5 Uhr: Trump freut sich auf Lukaschenko bei Treffen von Friedensrat<\/p>\n<p><strong>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat dem belarussischen Machthaber Alexander Lukaschenko &#8222;herzlichst&#8220; f\u00fcr die j\u00fcngste Freilassung von 250 politischen Gefangenen gedankt.<\/strong><\/p>\n<p>Er freue sich darauf, mit Lukaschenko am n\u00e4chsten Treffen des Friedensrats teilzunehmen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Die EU hatte ihre Sanktionen gegen das autorit\u00e4r regierte Belarus erst k\u00fcrzlich um weitere zw\u00f6lf Monate verl\u00e4ngert. <\/p>\n<p>Der von Trump ins Leben gerufene Friedensrat hat aktuell nach eigenen Angaben 28 Mitglieder, zu denen auch Belarus geh\u00f6rt. Kritiker lehnen den Friedensrat als Angriff auf die Vereinten Nationen ab. Das umstrittene Gremium ist auf Trump zugeschnitten und gilt &#8211; anders als die UN &#8211; nicht als unparteiisch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"5. 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