{"id":943720,"date":"2026-04-13T23:12:19","date_gmt":"2026-04-13T23:12:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/943720\/"},"modified":"2026-04-13T23:12:19","modified_gmt":"2026-04-13T23:12:19","slug":"die-gruenen-und-olympia-thema-wurde-kontrovers-diskutiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/943720\/","title":{"rendered":"Die Gr\u00fcnen und Olympia: \u201eThema wurde kontrovers diskutiert\u201c"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Vor dem Parteitag werben Hamburgs Gr\u00fcnen-Chefs f\u00fcr eine Olympia-Bewerbung \u2013 doch nicht alle in der Partei sind \u00fcberzeugt. Was die Bef\u00fcrworter und Gegner anf\u00fchren.<\/strong><\/p>\n<p>Hamburgs Gr\u00fcnen-Spitze will die Parteibasis noch einmal auf ein Ja zu einer Olympia-Bewerbung der Stadt einschw\u00f6ren. F\u00fcr die Landesmitgliederversammlung am kommenden Samstag hat der Parteivorstand einen entsprechenden Leitantrag mit dem Titel \u201eF\u00fcr\u00a0gr\u00fcne und nachhaltige Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg\u201d vorgelegt. Die Gr\u00fcnen hatten sich bereits in ihrem Wahlprogramm f\u00fcr die B\u00fcrgerschaftswahl im vergangenen Jahr f\u00fcr das Sportgro\u00dfereignis 2036, 2040 oder 2044 starkgemacht.<\/p>\n<p>Gegenantrag \u201eWir sagen Nein zu Olympia!\u201d<\/p>\n<p>Es gibt aber auch mindestens einen Gegenantrag \u2013 etwa jenen der Gr\u00fcnen Jugend unter dem Titel \u201eWir sagen Nein zu Olympia!\u201d. Parteichefin Selina Storm geht dennoch davon aus, dass sich eine klare Mehrheit der Position des Vorstands anschlie\u00dfen wird: \u201eIn der Vergangenheit haben wir das Thema Olympia durchaus auch kontrovers diskutiert in der Partei, aber letztlich haben wir uns immer pro Olympia entschieden.\u201d Und sie sei zuversichtlich, \u201edass das diesmal wieder so sein wird\u201d.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mopo.de\/hamburg\/das-steckt-im-hamburger-olympia-konzept\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Olympia bringe gro\u00dfe Vorteile etwa beim \u00f6ffentlichen Nahverkehr, bei der Barrierefreiheit oder bei der Sanierung der Sportst\u00e4tten. <\/a>Das IOC k\u00f6nne mit seinen ambitionierten Klimavorgaben Hamburg dabei helfen, selbst bis 2040 klimaneutral zu werden, sagte Storm. Sie betonte, die Gr\u00fcnen n\u00e4hmen Bef\u00fcrchtungen von Mietsteigerungen im Zuge der Olympischen Spiele sehr ernst. Es gebe \u00dcberlegungen zu tempor\u00e4ren Mietpreisschutzregelungen oder zu strengeren Regeln bei Airbnb-Kurzzeitvermietungen.<\/p>\n<p>Nach wie vor Kritikpunkte am IOC<\/p>\n<p>Das Internationale Olympische Komitee (IOC) habe sich im Gegensatz zu vielen anderen internationalen Sportverb\u00e4nden wirklich auf den Weg gemacht und sei von Pl\u00e4nen abger\u00fcckt, \u201edass man immer alles M\u00f6gliche neu bauen muss\u201d, sagte Storm. Da sei sicherlich noch nicht alles perfekt, \u201eaber die Richtung stimmt\u201d. Co-Parteichef Leon Alam nannte m\u00f6gliche Verhandlungen mit dem IOC gleichwohl \u201ekeinen Selbstl\u00e4ufer und wir w\u00fcrden jetzt das IOC auch nicht heiligsprechen\u201d. Entsprechend gebe es im Leitantrag auch Kritikpunkte am IOC.<\/p>\n<p>Wie B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher und der f\u00fcr den Sport zust\u00e4ndige Innensenator Andy Grote (beide SPD) \u00e4u\u00dferte sich auch Storm nicht zu den anfallenden Sicherheitskosten. Bei den j\u00fcngsten Spielen in Paris beliefen diese sich nach Angaben des Rechnungshofs auf rund 1,44 Milliarden Euro. Storm geht aber davon aus, dass K\u00fcnstliche Intelligenz und Digitalisierung die Kosten dr\u00fccken k\u00f6nnen. Sie glaube, \u201edass es da gro\u00dfe Effekte geben wird\u201d.<\/p>\n<p>Alam: Das Positive soll nach Hamburg, nicht nach M\u00fcnchen kommen<\/p>\n<p>Dass der prognostizierte Gewinn in H\u00f6he von rund 100 Millionen Euro f\u00fcr die Stadt nur dadurch zustande kommt, dass der Bund Steuergelder in H\u00f6he von 200 Millionen Euro bereitstellen will, ist f\u00fcr Alam kein Problem. Er verbucht das unter Standortpolitik. Denn Deutschland wolle sich ja in jedem Fall um Olympische Spiele bewerben. \u201eUnd wir wollen, dass all das Positive, was aus unserer Sicht mit Olympia drin ist, dann eben nach Hamburg kommt und nicht zum Beispiel nach M\u00fcnchen.\u201d<\/p>\n<p><strong>Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren: <\/strong><a href=\"https:\/\/www.mopo.de\/hamburg\/meinung\/sollte-hamburg-sich-bewerben-meine-grosse-olympia-zerrissenheit\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sollte Hamburg sich bewerben? Meine gro\u00dfe Olympia-Zerrissenheit<\/a><\/p>\n<p>Hamburgs B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger k\u00f6nnen am 31. Mai bei einem Referendum dar\u00fcber entscheiden, ob sich die Hansestadt um Olympische Spiele bewerben soll oder nicht. Anders als in den Mitbewerberst\u00e4dten und -regionen zeigte sich zuletzt eine Mehrheit laut einer repr\u00e4sentativen Umfrage skeptisch. Bereits 2015 hatte eine Mehrheit Olympischen Spielen in Hamburg eine Absage erteilt. (dpa\/mp)<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" class=\"vg_wort_pixel\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/vgzm.1021513-mopo-1840881.gif\" alt=\"\" style=\"width: 1px; height: 1px; position: absolute; pointer-events: none;\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vor dem Parteitag werben Hamburgs Gr\u00fcnen-Chefs f\u00fcr eine Olympia-Bewerbung \u2013 doch nicht alle in der Partei sind \u00fcberzeugt.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":943721,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,30,692],"class_list":{"0":"post-943720","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-hamburg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116399934819896289","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/943720","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=943720"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/943720\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/943721"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=943720"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=943720"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=943720"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}