{"id":943808,"date":"2026-04-14T00:02:16","date_gmt":"2026-04-14T00:02:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/943808\/"},"modified":"2026-04-14T00:02:16","modified_gmt":"2026-04-14T00:02:16","slug":"ohne-reformen-nach-eu-vorgaben-bleiben-ungarns-milliarden-blockiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/943808\/","title":{"rendered":"Ohne Reformen nach EU-Vorgaben bleiben Ungarns Milliarden blockiert"},"content":{"rendered":"<p>Br\u00fcssel h\u00e4lt Milliarden an Geldern der Europ\u00e4ischen Union f\u00fcr Ungarn weiterhin zur\u00fcck und kn\u00fcpft eine Freigabe an konkrete Reformen der neuen Regierung von P\u00e9ter Magyar. Kommissionspr\u00e4sidentin der Europ\u00e4ischen Union Ursula von der Leyen erkl\u00e4rte: \u00abF\u00fcr mich ist es sehr wichtig, dass wir intensiv mit der neuen ungarischen Regierung an den Mitteln arbeiten, die bereitgestellt werden m\u00fcssen, an den Reformen, die umgesetzt werden m\u00fcssen, damit die Mittel dann auch bereitgestellt werden k\u00f6nnen, weil das ungarische Volk sie verdient.\u00bb<\/p>\n<p>                <img src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/707678020_highres-1024x683.jpg\" alt=\"OLIVIER MATTHYS \/ KEYSTONE\" itemprop=\"contentUrl\" class=\"story-img story-img--landscape\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\"\/><\/p>\n<p>                                                    EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen in Br\u00fcssel<br \/>\n                                                                            <\/p>\n<p>                                        OLIVIER MATTHYS \/ KEYSTONE<\/p>\n<p>Nach dem Wahlsieg von Magyar und seiner Tisza-Partei, die mit 138 von 199 Sitzen eine Zweidrittelmehrheit errang, sieht Br\u00fcssel zwar eine politische Z\u00e4sur. Gleichzeitig bleibt die Kommission vorsichtig. Sie wolle zun\u00e4chst sehen, wie die neue Regierung konkret regiere und ob sie Entscheidungen der \u00c4ra von Viktor Orb\u00e1n r\u00fcckg\u00e4ngig mache, insbesondere in Fragen der Rechtsstaatlichkeit.<\/p>\n<p>\n                 _e(&#8218;Werbung&#8216;, &#8218;weltwoche&#8216;); ?&gt;\n            <\/p>\n<p>Unter Orb\u00e1n hatte Ungarn \u00fcber Jahre hinweg mit der Europ\u00e4ischen Union gestritten, unter anderem \u00fcber Justizreformen, Migrationspolitik und Ukraine-Hilfen. In der Folge fror Br\u00fcssel umfangreiche Mittel ein. Laut Kreisen der Europ\u00e4ischen Union geht es um bis zu 35 Milliarden Euro, die derzeit blockiert sind.<\/p>\n<p>Ein hochrangiger Beamter der Europ\u00e4ischen Union machte laut dem Medienportal <a href=\"https:\/\/www.euractiv.com\/news\/von-der-leyen-hails-magyar-win-but-keeps-eu-cash-on-hold-pending-reforms\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Euractiv<\/a> deutlich, dass Magyar politisch unter Beobachtung steht. Solange seine Reformagenda unklar sei, bleibe Budapest \u00aban der kurzen Leine\u00bb. Die Erwartungen sind entsprechend hoch: Der Wahlsieg wird in Br\u00fcssel als Chance f\u00fcr eine st\u00e4rker EU-konforme Politik gewertet.<\/p>\n<p>\n                 _e(&#8218;Werbung&#8216;, &#8218;weltwoche&#8216;); ?&gt;\n            <\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlichen Druck erzeugt ein laufendes Verfahren: Im Februar hatte ein Generalanwalt am Europ\u00e4ischen Gerichtshof empfohlen, eine bereits erfolgte Auszahlung von 10,2 Milliarden Euro wegen unzureichender Justizstandards zu annullieren.<\/p>\n<p>Parallel dazu dr\u00e4ngt von der Leyen auf institutionelle Reformen in der Europ\u00e4ischen Union selbst. Sie will die Einstimmigkeit in der Aussenpolitik zugunsten von Mehrheitsentscheiden abschaffen \u2013 ein Schritt, der Ungarns bisherige Vetopolitik beenden w\u00fcrde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Br\u00fcssel h\u00e4lt Milliarden an Geldern der Europ\u00e4ischen Union f\u00fcr Ungarn weiterhin zur\u00fcck und kn\u00fcpft eine Freigabe an konkrete&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":943809,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,196204,14,15,3223,16,1009,21904,139,12,501,55],"class_list":["post-943808","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-eu","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-europe","tag-european-union","tag-headlines","tag-magyar","tag-nachrichten","tag-news","tag-orban","tag-politik","tag-recht","tag-reformen","tag-regierung","tag-schlagzeilen","tag-ungarn","tag-wirtschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116400132010077893","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/943808","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=943808"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/943808\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/943809"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=943808"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=943808"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=943808"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}