{"id":945465,"date":"2026-04-14T15:45:18","date_gmt":"2026-04-14T15:45:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/945465\/"},"modified":"2026-04-14T15:45:18","modified_gmt":"2026-04-14T15:45:18","slug":"collien-fernandes-gericht-auf-mallorca-will-fall-ulmen-nach-deutschland-abgeben-panorama","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/945465\/","title":{"rendered":"Collien Fernandes: Gericht auf Mallorca will Fall Ulmen nach Deutschland abgeben &#8211; Panorama"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Anzeige der Moderatorin <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Collien_Fernandes\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Collien Fernandes<\/a> gegen ihren Ex-Mann, den Schauspieler <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Christian_Ulmen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Christian Ulmen<\/a>, wird von spanischen Gerichten nicht weiter verfolgt. Stattdessen wird der Fall nach Deutschland abgegeben. Wie eine Sprecherin am Dienstag der SZ mitteilte, erkl\u00e4rt sich das Gericht in Palma de Mallorca f\u00fcr nicht zust\u00e4ndig.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Vorsitzende Richterin des dritten Spruchk\u00f6rpers der Abteilung f\u00fcr Gewalt gegen Frauen hat demnach die Abgabe und vollst\u00e4ndige \u00dcbermittlung der Akten an die deutsche Staatsanwaltschaft angeordnet. Gemeint ist die Staatsanwaltschaft Itzehoe. Dort liegt bereits eine Anzeige von Fernandes gegen unbekannt vor, die sie 2024 erstattet hat. Itzehoe hat die Ermittlungen hierzu allerdings bereits an die Staatsanwaltschaft Potsdam abgegeben. Letztere hat diesen Dienstag best\u00e4tigt, dass sie das Verfahren \u00fcbernehme. Nun werde gepr\u00fcft, ob sich ein Anfangsverdacht begr\u00fcnden l\u00e4sst, teilte eine Sprecherin mit. In Potsdam haben Fernandes und Ulmen vor ihrem Umzug nach Mallorca 2023 gelebt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Laut dem Beschluss der Richterin auf Mallorca ist \u201edie Verbindung, die der Fall zu Deutschland aufweist, offensichtlich, wodurch die deutsche Gerichtsbarkeit in eine vorrangige Position versetzt wird, die bereits eingeleiteten Ermittlungen fortzuf\u00fchren\u201c. Die Richterin l\u00e4sst wissen, dass \u201edie wesentlichen Tatsachen, die zur Einreichung der Anzeige gef\u00fchrt haben, mutma\u00dflich auf deutschem Hoheitsgebiet begangen wurden oder \u00fcber digitale Plattformen, die auf Deutsch ver\u00f6ffentlichen\u201c. Zudem seien die benannten Zeugen deutsche Staatsangeh\u00f6rige, in Deutschland ans\u00e4ssig und deutschsprachig.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Ferner weist die Richterin darauf hin, dass \u201ehinsichtlich mutma\u00dflicher Deepfakes\u201c sowie der Offenlegung von Geheimnissen und des Identit\u00e4tsdiebstahls, die Fernandes anzeigt hat, \u201esich die Auswirkungen mutma\u00dflich vor allem auf deutschem Hoheitsgebiet entfaltet h\u00e4tten\u201c, da die Anzeigestellerin dort eine \u00f6ffentliche Figur sei und folglich dort \u201eRuf, Ehre und Ansehen durch den Inhalt, der mutma\u00dflich verbreitet worden sein soll, beeintr\u00e4chtigt werden k\u00f6nnten\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Fernandes hatte ihrem Ex-Mann Ulmen \u00f6ffentlich vorgeworfen, unter ihrem Namen Fake-Profile erstellt und dar\u00fcber pornografisches Material an M\u00e4nner versendet zu haben. Der Anwalt von Christian Ulmen, Christian Schertz, schrieb dazu in zwei presserechtlichen Mitteilungen, es w\u00fcrden \u201eunwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung\u201c verbreitet. Sein Mandant habe au\u00dferdem \u201ezu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos von Frau Fernandes oder anderen Personen hergestellt und\/oder verbreitet\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Entscheidung des Gerichts auf Mallorca folgt damit sowohl dem Antrag des spanischen Anwaltsteams von Christian Ulmen als auch der Staatsanwaltschaft von Palma de Mallorca. Letztere hatte ebenso daf\u00fcr pl\u00e4diert, den Fall an die deutsche Justiz zu \u00fcbertragen. \u201eNach eingehender Pr\u00fcfung gelangt die Staatsanwaltschaft zu dem Ergebnis, dass die spanischen Gerichte nicht zust\u00e4ndig sind und die Sache an die deutschen Strafverfolgungsbeh\u00f6rden abzugeben ist\u201c \u2013 so lautete das Fazit der Staatsanwaltschaft auf Mallorca in einem Schreiben, das der SZ vorliegt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Nach Ansicht des spanischen Verteidigerteams von Christian Ulmen sprechen starke Gr\u00fcnde daf\u00fcr, das Verfahren an die deutsche Justiz zu \u00fcbergeben. Als Argument f\u00fchren die Anw\u00e4lte unter anderem die Anzeige gegen unbekannt von Fernandes in Deutschland von 2024 an. Damals seien jedoch relevante Unterlagen nicht eingereicht worden. In der TV-Talkshow \u201eCaren Miosga\u201c hatte Fernandes gesagt, dass \u201ees anscheinend einen Brief\u201c gegeben habe, \u201eder mich nicht erreicht hat\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Dass der 2024 zum Erliegen gekommene Fall nun wiederaufgenommen wurde, blockiere nach Ansicht der Anw\u00e4lte von Ulmen die Ermittlungen in Spanien. Das \u201eprim\u00e4r zust\u00e4ndige deutsche Verfahren\u201c sei nicht abgeschlossen, hatten diese argumentiert. Dieser Sichtweise hat sich die zust\u00e4ndige Richterin in Palma de Mallorca angeschlossen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Entscheidung ist noch nicht rechtskr\u00e4ftig, gegen sie k\u00f6nnen Rechtsmittel eingelegt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Anzeige der Moderatorin Collien Fernandes gegen ihren Ex-Mann, den Schauspieler Christian Ulmen, wird von spanischen Gerichten nicht&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":945466,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1776],"tags":[1801,107877,107876,29,5680,195309,214,30,1584,1974,1802,2045,3255,149,215],"class_list":["post-945465","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-prominente","tag-celebrities","tag-christian-ulmen","tag-collien-fernandes","tag-deutschland","tag-digital","tag-digitale-gewalt","tag-entertainment","tag-germany","tag-kriminalitaet","tag-panorama","tag-prominente","tag-promis","tag-sexualisierte-gewalt","tag-sueddeutsche-zeitung","tag-unterhaltung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116403839123017576","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/945465","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=945465"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/945465\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/945466"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=945465"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=945465"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=945465"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}