{"id":945591,"date":"2026-04-14T16:58:16","date_gmt":"2026-04-14T16:58:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/945591\/"},"modified":"2026-04-14T16:58:16","modified_gmt":"2026-04-14T16:58:16","slug":"polizei-und-staatsanwaltschaft-in-hamburg-buendeln-kraefte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/945591\/","title":{"rendered":"Polizei und Staatsanwaltschaft in Hamburg b\u00fcndeln Kr\u00e4fte"},"content":{"rendered":"<p>        Polizei und Staatsanwaltschaft in Hamburg b\u00fcndeln Kr\u00e4fte | ndr.de<\/p>\n<p>    <a id=\"anchor-content\"\/><\/p>\n<p>\n                Stand: 14.04.2026 18:38 Uhr<\/p>\n<p class=\"preface\">Hamburg will bei der Bearbeitung von Delikten wie Sachbesch\u00e4digung, Diebstahl, Beleidigung oder Hausfriedensbruch k\u00fcnftig gezielter vorgehen. Daf\u00fcr wird die Arbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft in der neuen Gemeinsame Eingangs- und Bearbeitungsstelle (GEBS) geb\u00fcndelt. Am Mittwoch nimmt sie ihre Arbeit auf.<\/p>\n<p class=\"\">Bei den meisten Delikten ermittelt zun\u00e4chst die Polizei und dann wandern die Akten zur Staatsanwaltschaft. In dieser Form dauert es h\u00e4ufig Monate bis es zu einer Entscheidung kommt, ob ein Verfahren eingestellt wird oder Anklage erhoben wird. Bislang komme es durchaus vor, dass die Polizei schon hundert Aktenseiten mit Zeugenaussagen gef\u00fcllt hat, bis ein Staatsanwalt nach rechtlicher Einordnung sagt: &#8222;Das wird zu keinem Ergebnis f\u00fchren, das stellen wir ein.&#8220;<\/p>\n<p>    Neue GEBS will \u00fcberfl\u00fcssige Arbeit verringern<\/p>\n<p class=\"\">Das Ziel der neuen GEBS fasst Innensenator Andy Grote (SPD) als &#8222;Strafverfolgung aus einem Guss&#8220; zusammen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Polizei und Staatsanwaltschaft sitzen k\u00fcnftig in einem B\u00fcro und bearbeiten die Verfahren von Anfang an zusammen. Nach dem Eingang einer Strafanzeige folgt unter Ber\u00fccksichtigung festgelegter Standards und Kriterien eine Einordnung des Verfahrens. Dabei sollen beispielsweise Strafverfahren bei Wiederholungst\u00e4tern zusammengef\u00fchrt werden. Auch k\u00f6nnen Verfahren fr\u00fchzeitiger eingestellt werden, wenn aus Geringf\u00fcgigkeit kein \u00f6ffentliches Interesse an der Strafverfolgung besteht oder Ermittlungsans\u00e4tze fehlen. So soll \u00fcberfl\u00fcssige Ermittlungsarbeit vermieden und Verfahrensabl\u00e4ufe beschleunigt werden.<\/p>\n<p>    Neue Stelle soll rund 35.000 Verfahren im Jahr bearbeiten<\/p>\n<p class=\"\">Rund 35.000 Verfahren aus dem Bereich der Massendelikte sollen so jedes Jahr bearbeitet werden. Zu den Massendelikten z\u00e4hlen unter anderem Delikte wie Sachbesch\u00e4digung, Diebstahl, Beleidigung oder Hausfriedensbruch. In der neuen Bearbeitungstelle werden 56 Menschen arbeiten. 40 Mitarbeitende geh\u00f6ren der Polizei an, 16 Mitarbeitende der Staatsanwaltschaft.<\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/akten256.webp.webp\" alt=\"In Reihe sortierte Aktenmappen in einem Schrank.\" title=\"In Reihe sortierte Aktenmappen in einem Schrank. | NDR, Julius Matuschik\" class=\"responsive\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>Die Zahl der offenen Verfahren stieg innerhalb eines Jahres um fast 70 Prozent. Viele dauern l\u00e4nger als sechs Monate.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Polizei und Staatsanwaltschaft in Hamburg b\u00fcndeln Kr\u00e4fte | ndr.de Stand: 14.04.2026 18:38 Uhr Hamburg will bei der Bearbeitung&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":945592,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,30,692],"class_list":{"0":"post-945591","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-hamburg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116404126340766219","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/945591","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=945591"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/945591\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/945592"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=945591"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=945591"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=945591"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}