{"id":945664,"date":"2026-04-14T17:39:17","date_gmt":"2026-04-14T17:39:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/945664\/"},"modified":"2026-04-14T17:39:17","modified_gmt":"2026-04-14T17:39:17","slug":"ueberwachung-statt-internet-putin-will-russen-vom-rest-der-welt-abschneiden-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/945664\/","title":{"rendered":"\u00dcberwachung statt Internet: Putin will Russen vom Rest der Welt abschneiden | Politik"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"skip-content skip-content--link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5<\/a><a id=\"in-content-skip-link-target-v-0-0\" class=\"skip-content--target-link-hidden skip-content skip-content--target-link\" href=\"#in-content-skip-link-target-v-0-0\">Artikel weiterlesen<\/a><\/p>\n<p>Moskau \u2013 <b>Seit Monaten zieht Russlands Geheimdienst FSB die Daumenschrauben enger, um das russische Internet vom World Wide Web (www) abzutrennen. Blockaden ausl\u00e4ndischer Apps, Abschaltungen des Mobilfunks und Erpressungen russischer Internet-Riesen sind die Mittel der Wahl. \u201eRussland versch\u00e4rft die Kontrolle \u00fcber den Zugang zum Internet und treibt damit seinen langj\u00e4hrigen strategischen Traum von einem souver\u00e4nen Internet voran\u201c, schlussfolgerte Dionis Cenu\u0219a von der Denkfabrik CEPA am Montag. BILD erkl\u00e4rt, wie Russlands Diktator seinen Plan zur totalen Internetkontrolle in die Tat umsetzen will.<\/b><\/p>\n<p>Grundlage der russischen Geheimdienst-Bem\u00fchungen zur \u00dcberwachung und Kontrolle des Internets sind Datenpakete mit dem Namen \u201eTechnische Mittel zur Abwehr von Bedrohungen\u201c. Diese m\u00fcssen per \u201eSouver\u00e4nes-Internet\u201c-Gesetz von 2019 von allen Internetanbietern in ihren Servern installiert werden und geben Putins Zensurbeh\u00f6rde Roskomnadzor die Macht, jeden Inhalt aus dem russischen Internet zu filtern, den die Beh\u00f6rde als \u201eBedrohung\u201c betrachtet. Dazu geh\u00f6ren Websites wie BILD.de und weitere 1,3 Millionen in- und ausl\u00e4ndische Online-Auftritte.<\/p>\n<p>Schwimmdrohnen statt Kriegsschiffe: \u201eBarracuda\u201c dominiert Putins Schwarzmeer-Flotte<a class=\"anchor video-teaser__anchor\" href=\"https:\/\/www.bild.de\/politik\/ausland-und-internationales\/bild-lagezentrum-vor-ort-kiews-schwimmdrohnen-jagen-moskaus-kriegsschiffe-69d90da076e0dadf98a0dd04\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"BILD-Lagezentrum VOR ORT \u2013 Kiews Schwimmdrohnen jagen Moskaus Kriegsschiffe\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/f544d8d2e0349b37968f8081f10981a5-landscape,f54c5d2d.jpeg\"   class=\"landscape teaser__image\" loading=\"lazy\"\/><\/a><\/p>\n<p>Quelle: BILD10.04.2026<\/p>\n<p>Doch der Kreml geht bei dem Abkapseln der russischen Bev\u00f6lkerung vom Rest der Welt noch weiter: Im Februar 2026 billigte die Staatsduma einen Gesetzentwurf, der dem FSB die Befugnis einr\u00e4umt, von Mobilfunkbetreibern die Abschaltung des Mobilfunks zu verlangen. Zwischen den Lesungen \u00e4nderten die Abgeordneten den Entwurf: Sie ersetzten \u201aErsuchen\u2018 durch \u201aAnordnungen\u2018 und strichen den Verweis auf \u201aSicherheitsbedrohungen\u2018 als Voraussetzung komplett. Die neue Befugnis des FSB regelt damit nur noch ein Pr\u00e4sidialerlass von Putin selbst. <\/p>\n<p>Putins Messenger ist unbeliebt<\/p>\n<p>Zudem arbeitet Russlands Pr\u00e4sidialb\u00fcro zusammen mit dem Staatszensor und Geheimdienst FSB an einer Blockade s\u00e4mtlicher nichtstaatlicher Messenger in Putins Reich. Zun\u00e4chst begannen die Beh\u00f6rden damit, Signal zu blockieren, sp\u00e4ter wurde Facebook-Mutterkonzern Meta zur \u201eextremistischen Organisation\u201c erkl\u00e4rt und dessen Messenger Whatsapp geblockt. Zuletzt setzte der Kreml die Blockade des beliebten Nachrichtendienstes Telegram durch.<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>Einzig den \u201enationalen Messenger\u201c-Dienst \u201eMax\u201c d\u00fcrfen bzw. sollen die Russen noch nutzen. Mit einem kleinen Haken. Selbst <a href=\"https:\/\/t.me\/faridaily24\/1937\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\" class=\"text-link--external text-link\">russische Medien<\/a> berichten, dass \u201ees alle so sehen\u201c, als w\u00fcrde man mit der Installation von Max auf dem eigenen Telefon das Handy faktisch dem FSB aush\u00e4ndigen. Dementsprechend unbeliebt ist der Messenger. Das veranlasst russische Beh\u00f6rden jetzt dazu, Vermieter, Studenten, Bedienstete von Staatsunternehmen und viele andere dazu zu verpflichten, die FSB-\u00dcberwachungsapp auf ihrem Handy zu installieren. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"TTS-Player \u00fcberspringen\u21b5Artikel weiterlesen Moskau \u2013 Seit Monaten zieht Russlands Geheimdienst FSB die Daumenschrauben enger, um das russische Internet&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":945665,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,13,3083,14,15,3082,4043,4044,850,307,12,138370,45,317,3081],"class_list":{"0":"post-945664","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-krim","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-putin-wladimir","15":"tag-russia","16":"tag-russian-federation","17":"tag-russische-foederation","18":"tag-russland","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-team-first","21":"tag-texttospeech","22":"tag-ukraine","23":"tag-ukraine-konflikt"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116404287527097485","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/945664","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=945664"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/945664\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/945665"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=945664"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=945664"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=945664"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}