{"id":945666,"date":"2026-04-14T17:40:16","date_gmt":"2026-04-14T17:40:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/945666\/"},"modified":"2026-04-14T17:40:16","modified_gmt":"2026-04-14T17:40:16","slug":"deutschland-und-ukraine-ruecken-enger-zusammen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/945666\/","title":{"rendered":"Deutschland und Ukraine r\u00fccken enger zusammen"},"content":{"rendered":"<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zwar hat der Sieger der ungarischen Parlamentswahl, P\u00e9ter Magyar, bereits klargestellt, dass er einen EU-Beitritt der Ukraine noch w\u00e4hrend des Krieges nicht beschleunigen will.<a href=\"https:\/\/rp-online.de\/politik\/deutschland\/berliner-republik\/die-ungarn-wahl-gibt-zuversicht_aid-146292221\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> Ein Kurswechsel Ungarns wird trotzdem wahrscheinlicher<\/a>: Magyar setzt anders als Orb\u00e1n nicht auf Fundamentalopposition in Br\u00fcssel \u2013 und vor allem nicht auf das Veto als au\u00dfenpolitisches Instrument. Entscheidend ist, dass <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/ungarn\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ungarn<\/a> den EU-Kredit \u00fcber 90 Milliarden Euro f\u00fcr die Ukraine nicht weiter blockiert. Kiew ist auf diese Mittel dringend angewiesen, ein gro\u00dfer Teil soll in die Kampft\u00fcchtigkeit der Armee flie\u00dfen.<\/p>\n<p>Kooperation mit Ukraine auf Augenh\u00f6he      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Vor diesem Hintergrund gewinnen die Berliner Konsultationen an Substanz: <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/politik\/ausland\/ukraine-kuendigt-gemeinsame-projekte-mit-deutschland-an_aid-146643121\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Es geht nicht nur um weitere Hilfen, sondern auch um Kooperation auf Augenh\u00f6he<\/a> \u2013 etwa bei der Drohnenproduktion. Auf anderen Gebieten soll ebenfalls eine strategische Partnerschaft entstehen, mit der Deutschland auch eigene Interessen verbindet. Neben Know-how in Sachen R\u00fcstung m\u00f6chte die Bundesregierung etwa Zugang zu wichtigen Rohstoffen wie seltene Erden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch wenn die Konsultationen nicht schon 2025 zustande kamen, gelang Merz damals ein anderer Coup: Er holte hochrangige Verhandlungen zur L\u00f6sung des Ukrainekrieges nach Berlin. Sogar US-Unterh\u00e4ndler Steve Witkoff und Trump-Schwiegersohn <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/jared-kushner\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Jared Kushner<\/a> waren dabei. Zu Beginn seiner Amtszeit hat Merz das Thema Ukraine zur europ\u00e4ischen Schl\u00fcsselfrage erkl\u00e4rt. So belebte er das E3-B\u00fcndnis aus Deutschland, Frankreich und Gro\u00dfbritannien erstmals seit dem <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/brexit\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Brexit<\/a> wieder \u2013 ein Abstimmungsformat, das seither Selenskyj den R\u00fccken st\u00e4rkt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bei den aktuellen Konsultationen ging es ebenfalls um Diplomatie: Deutschland dringt darauf, dass <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/europa\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Europa<\/a> bei Verhandlungen zwischen den <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/usa\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">USA<\/a>, Russland und der Ukraine nicht Zuschauer bleibt, sondern mit am Tisch sitzt. Wenn der st\u00e4rkste Spalter Orb\u00e1n aus dem Spiel ist, steigen die Chancen daf\u00fcr \u2013 auch wenn die EU nach wie vor kein monolithischer Block ist. Die notwendige Richtung ist jedenfalls klar: Europas Zukunft h\u00e4ngt daran, in einer Zeit gro\u00dfer Krisen und Konflikte geschlossen, geeint und handlungsf\u00e4hig zu werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zwar hat der Sieger der ungarischen Parlamentswahl, P\u00e9ter Magyar, bereits klargestellt, dass er einen EU-Beitritt der Ukraine noch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":945667,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[4012],"tags":[50622,331,332,19732,13,14,15,206110,169650,203299,12,317,95782,501],"class_list":["post-945666","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-ukraine","tag-abwahl","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-deutsch","tag-headlines","tag-nachrichten","tag-news","tag-orbans","tag-regierungskonsultationen","tag-richtigen","tag-schlagzeilen","tag-ukraine","tag-ukrainischen","tag-ungarn"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116404291388611906","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/945666","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=945666"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/945666\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/945667"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=945666"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=945666"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=945666"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}