{"id":946036,"date":"2026-04-14T21:02:30","date_gmt":"2026-04-14T21:02:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/946036\/"},"modified":"2026-04-14T21:02:30","modified_gmt":"2026-04-14T21:02:30","slug":"grundsteuer-fuer-immobilienbesitzer-hamburg-haelt-versprechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/946036\/","title":{"rendered":"Grundsteuer f\u00fcr Immobilienbesitzer: Hamburg h\u00e4lt Versprechen"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>In Hamburg ist die Grundsteuer f\u00fcr Immobilienbesitzer neu geregelt worden. Die Stadt hatte zudem versprochen, dass unterm Strich nicht mehr oder weniger eingenommen wird.<\/strong><\/p>\n<p>In diesem Jahr wird die Stadt Hamburg bei den Immobilienbesitzern wieder \u00e4hnlich viel Geld durch die neue Grundsteuer einfordern wie schon 2025. Die Finanzbeh\u00f6rde geht davon aus, dass bis zum Ende des Jahres fast 513,03 Millionen Euro durch die Grundsteuer A (Landwirtschaft), Grundsteuer B (Wohnen und Gewerbe) und die Grundsteuer C (baureife, leerstehende Grundst\u00fccke) in die Stadtkasse flie\u00dfen werden.<\/p>\n<p>Belastung bei Immobilienbesitzern durch Grundsteuer verschoben<\/p>\n<p>Die Grundsteuer B macht mit gut 507,75 Millionen Euro den gr\u00f6\u00dften Anteil aus. Mieter sind von der Grundsteuer indirekt betroffen, weil Vermieter die Zahlung auf die Nebenkosten umlegen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Dass sich die H\u00f6he der Steuereinnahmen trotz der Umsetzung der notwendigen Steuerreform unter dem Strich nicht gro\u00df \u00e4ndert, war eines der Versprechen der Beh\u00f6rde an die Immobilienbesitzer. Diese sogenannte Aufkommensneutralit\u00e4t sei damit auch 2026 erneut eingehalten worden, teilte die Beh\u00f6rde mit.<\/p>\n<p>Das Bundesverfassungsgericht hatte 2018 die vorher geltende Grundsteuer f\u00fcr verfassungswidrig erkl\u00e4rt, da die Berechnung auf Basis teils v\u00f6llig veralteter Daten erfolgte. Es wurde eine neue Grundsteuer C f\u00fcr unbebaute Grundst\u00fccke eingef\u00fchrt, um einen Anreiz f\u00fcr die Schaffung von Wohnraum zu schaffen.<\/p>\n<p>Einspr\u00fcche, Klagen und Erlassantr\u00e4ge<\/p>\n<p>Dadurch hatten sich die Belastungen bei den Immobilienbesitzern verschoben. \u201eNach bisherigen Auswertungen werden knapp 51 Prozent der Steuerpflichtigen entlastet, rund 49 Prozent erfahren eine Mehrbelastung\u201c, sagte Hamburgs Finanzminister Andreas Dressel (SPD) laut Mitteilung.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Das k\u00f6nnte Sie auch interessieren: <\/strong><a href=\"https:\/\/www.mopo.de\/hamburg\/tschentscher-kampf-um-jeden-parkplatz-am-ende-waechst-nur-die-buerokratie\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tschentschers Kampf um jeden Parkplatz: Am Ende w\u00e4chst nur die B\u00fcrokratie<\/a><\/p>\n<p>Gegen die Grundsteuerreform hatte es in Hamburg der Beh\u00f6rde zufolge fast 72.000 Einspr\u00fcche gegeben. Mehr als 47.200 davon seien noch unerledigt. Zudem liegen fast 200 Klagen vor (davon 160 unerledigt) und es wurden 1.420 Antr\u00e4ge auf ein Erlassen der Grundsteuer gestellt, davon wurden bislang 126 Antr\u00e4ge bearbeitet. (dpa\/mp)<\/p>\n<p> <img decoding=\"async\" class=\"vg_wort_pixel\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/vgzm.1021513-mopo-1841884.gif\" alt=\"\" style=\"width: 1px; height: 1px; position: absolute; pointer-events: none;\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Hamburg ist die Grundsteuer f\u00fcr Immobilienbesitzer neu geregelt worden. 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