{"id":946115,"date":"2026-04-14T21:45:24","date_gmt":"2026-04-14T21:45:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/946115\/"},"modified":"2026-04-14T21:45:24","modified_gmt":"2026-04-14T21:45:24","slug":"usa-haben-wegen-iran-krieg-keine-zeit-fuer-die-ukraine-fuerchtet-selenskyj","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/946115\/","title":{"rendered":"USA haben wegen Iran-Krieg \u201ekeine Zeit f\u00fcr die Ukraine\u201c, f\u00fcrchtet Selenskyj"},"content":{"rendered":"<p>Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine w\u00fctet im f\u00fcnften Jahr, seitdem sind jedoch andere Kriege hinzugekommen, die Aufmerksamkeit binden. Die Ukraine ger\u00e4t laut Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj ins Hintertreffen. Lobende Worte findet er f\u00fcr Deutschland.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat negative Auswirkungen des Iran-Kriegs f\u00fcr die Friedensbem\u00fchungen und die Waffenlieferungen f\u00fcr sein Land beklagt. Selenskyj sagte am Dienstag in einem ZDF-Interview mit Moderatorin Maybrit Illner mit Blick auf die beiden US-Unterh\u00e4ndler Jared Kushner und Steve Witkoff: \u201eSie sind st\u00e4ndig in Kontakt mit Iran und haben keine Zeit f\u00fcr die Ukraine.\u201c Selenskyj klagte zudem \u00fcber Engp\u00e4sse beim Patriot-Luftverteidigungssystem.<\/p>\n<p>\u201eWenn der Krieg l\u00e4nger dauert, wird es weniger Waffen f\u00fcr die Ukraine geben\u201c, sagte Selenskyj in dem ZDF-Interview und erg\u00e4nzte mit Blick auf das wichtige Patriot-System: \u201eWir haben so ein Defizit gerade, schlimmer geht es nicht mehr.\u201c<\/p>\n<p>Selenskyj bot zugleich die Hilfe seines Landes in der Stra\u00dfe von Hormus an. \u201eDie Stra\u00dfe von Hormus ist gesperrt und die wollen wir entsperren, durch die Sperrung des Schwarzen Meers haben wir schon Erfahrungen\u201c, sagte Selenskyj und f\u00fcgte hinzu: \u201eAmerika hat uns noch nicht gefragt.\u201c<\/p>\n<p>Zum Verh\u00e4ltnis von US-Pr\u00e4sident Donald Trump zu Kreml-Chef Wladimir Putin sagte der ukrainische Pr\u00e4sident, dass die USA eine konstruktivere Diplomatie mit Russland h\u00e4tten als mit den Europ\u00e4ern. \u201eIn trilateralen Gespr\u00e4chen ist es schwierig f\u00fcr europ\u00e4ische L\u00e4nder, einen Platz zu finden. Das ist wichtig, aber schwierig\u201c, sagte Selenskyj in dem ZDF-Interview. \u201eUnd ich sehe kein Signal vonseiten der USA, dass sie das w\u00fcnschen.\u201c<\/p>\n<p>Auf eine Frage zu Trumps Haltung zur Ukraine antwortete er: \u201eIch habe das Gef\u00fchl, er hat schon von Anfang an gesagt, er bleibt in der Mitte. Das zeigt, dass er weder auf meiner noch auf Russlands Seite steht.\u201c Er hob zugleich hervor, wie wichtig der Druck vonseiten der USA auf Russland sei, und stimmte der Bewertung zu, dass Trump der einzige sei, vor dem Putin Angst habe. \u201eWenn die USA keinen Druck auf Russland aus\u00fcben, dann werden sie keine Angst mehr haben\u201c, sagte Selenskyj.<\/p>\n<p>Positiv \u00e4u\u00dferte sich Selenskyj \u00fcber Deutschland. \u201eDer gr\u00f6\u00dfte strategische Partner in Europa ist ganz sicher Deutschland\u201c, sagte Selenskyj. Deutschland helfe seinem Land heute mehr als die USA.<\/p>\n<p>Selenskyj hatte sich zuvor mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in Berlin getroffen. Anlass des Treffens waren die ersten deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen seit mehr als 20 Jahren. Vereinbart wurden dabei unter anderem eine strategische Partnerschaft zwischen beiden L\u00e4ndern, Zusammenarbeit bei Drohnen und Luftverteidigung sowie Hilfen f\u00fcr die ukrainische Industrie.<\/p>\n<p>AFP\/s\u00e4d<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine w\u00fctet im f\u00fcnften Jahr, seitdem sind jedoch andere Kriege hinzugekommen, die Aufmerksamkeit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":946116,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,190800,14,15,110,115,12,116,45,317,117],"class_list":{"0":"post-946115","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-iran-krieg-maerz-2026","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-newsteam","15":"tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-selenskyj","18":"tag-texttospeech","19":"tag-ukraine","20":"tag-wolodymyr"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116405255907978313","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/946115","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=946115"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/946115\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/946116"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=946115"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=946115"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=946115"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}