{"id":946174,"date":"2026-04-14T22:19:15","date_gmt":"2026-04-14T22:19:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/946174\/"},"modified":"2026-04-14T22:19:15","modified_gmt":"2026-04-14T22:19:15","slug":"ausblick-auf-das-koelner-sommerfestival","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/946174\/","title":{"rendered":"Ausblick auf das K\u00f6lner Sommerfestival"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> In diesem Jahr findet das Festival vom 28. Juli bis zum 23. August statt und bringt drei Produktionen in die Domstadt, die dort noch nie zu sehen waren.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Den Auftakt macht vom 28. Juli bis zum 2. August das Musical \u201eDie Wei\u00dfe Rose\u201c \u00fcber die gleichnamige studentische Widerstandsgruppe in der NS-Zeit. \u201eDie Idee dazu entstand durch eine Kollegin von mir schon 1997 in Wien. Ich habe mich mit diesem spannenden Thema auseinandergesetzt und schnell erkannt, dass in den Schulen nur sehr wenig \u00fcber den Widerstand im Nationalsozialismus vermittelt wird. Damals war es f\u00fcr mich noch zu fr\u00fch f\u00fcr die Umsetzung auf der B\u00fchne. Das Thema hat mich aber in den vergangenen 30 Jahren nicht mehr losgelassen. Und mit Vera Bolten hatte ich die richtige Partnerin, um die Geschichte als Musical zu realisieren. Dabei sind wir immer zwischen dem Gef\u00fchl, dass wir das einfach machen m\u00fcssen, und gro\u00dfer Demut vor diesen Menschen geschwankt\u201c, berichtet Musicaldarsteller und Musiker Alex Melcher.<\/p>\n<p>\u201eDas ist eine Geschichte, die einfach erz\u00e4hlt werden muss.\u201c      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eDas ist eine Geschichte, die einfach erz\u00e4hlt werden muss und wir haben dazu unser Genre das Musical gew\u00e4hlt. Die Mitglieder der Wei\u00dfen Rosen waren sehr kulturbegeistert und haben auch h\u00e4ufig Theater besucht. Im St\u00fcck sch\u00f6pfen wir alle M\u00f6glichkeiten mit Schauspiel, Musik und Bewegung voll aus, um diese wunderbaren Menschen auf die B\u00fchne zu bringen. Dabei haben wir bei den historischen Fakten viel Wert auf eine hohe Genauigkeit gelegt und so war der Rechercheaufwand entsprechend hoch\u201d, berichtet Musicaldarstellerin und Folkwang-Dozentin Vera Bolten, die mittlerweile auch verst\u00e4rkt als Regisseurin arbeitet.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Seine Weltpremiere feierte das Musical im vergangenen Sommer im Festspielhaus Neuschwanstein. \u201eDavor stand die lange Suche nach der geeigneten musikalischen Umsetzung und die intensive Recherchearbeit. Das Ergebnis haben wir sp\u00e4ter in einer Lesung zusammengefasst und mussten danach noch deutlich eink\u00fcrzen. Im Anschluss gab es einen gro\u00dfen Workshop mit Folkwang-Studenten im Club des Capitol-Theaters in D\u00fcsseldorf, bei dem wir unserer Vision m\u00f6glichst nahekommen wollten\u201d, sagt Melcher.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eUns war es wichtig, dass das Publikum aus dem St\u00fcck die Hoffnung mitnehmen kann, dass es auch unter widrigen Umst\u00e4nden m\u00f6glich ist, seine Meinung zu sagen und zu seinen eigenen Werten zu stehen. Und es geht auch darum, die Verantwortung zu \u00fcbernehmen, dass diese Menschen und ihre Geschichte nicht vergessen werden\u201d, erkl\u00e4rt Bolten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">So kombiniert \u201eDie Wei\u00dfe Rose\u201c historische Fakten und Zitate mit einem stimmigen B\u00fchnenbild und einem rockigen Soundtrack, der nicht nur Jugendliche anspricht. Die jungen Widerstandsk\u00e4mpfer werden von den Darstellenden ber\u00fchrend und glaubw\u00fcrdig gespielt, mit all ihren widerspr\u00fcchlichen Gef\u00fchlen w\u00e4hrend der Entwicklung ihrer Pers\u00f6nlichkeit und w\u00e4hrend der Suche nach dem eigenen Lebensweg in dunklen Zeiten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Beim zweiten Programmpunkt kommt mit Ballets Jazz Montr\u00e9al eine der gr\u00f6\u00dften und renommiertesten Tanzkompanien der Welt mit dem St\u00fcck \u201eDance Me\u201c vom 4. bis zum 9. August nach K\u00f6ln. Dieses ist eine Hommage an die ebenfalls aus Montr\u00e9al stammende Musiklegende Leonard Cohen, der vor zehn Jahren verstorben ist und der selbst die Kompanie bei der Entwicklung der Produktion noch unterst\u00fctzt hat.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Basis sind 16 unvergessliche Songs des gro\u00dfen Songpoeten wie \u201cSuzanne\u201d, \u201cSo long, Marianne\u201d, \u201cLover Lover, Lover\u201d und nat\u00fcrlich auch sein gr\u00f6\u00dfer Hit \u201cHalleluja\u201d. Im St\u00fcck mischt sich diese tiefgr\u00fcndige Musik mit dem Tanz, einem ausgekl\u00fcgelten Lichtdesign und Videosequenzen zu einem besonderen B\u00fchnenerlebnis. F\u00fcr die Produktion mit dem 14-k\u00f6pfigen Ensemble, die 2017 ihre Premiere feierte, waren die drei bekannten Choreografen Andonis Foniadakis, Annabella Lopez Ochoa und Ihsan Rustern sowie Dramaturg Eric Jean verantwortlich.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zum Finale feiert vom 12. Bis zum 23. August das Musical \u201eRomeo und Julia\u201c von Rosenstolz-S\u00e4nger Peter Plate und Ulf Leo Sommer seine K\u00f6ln-Premiere. Zur Inszenierung im Theater des Westens in Berlin kamen mehr als 500.000 Zuschauer. Nun geht das St\u00fcck auf gro\u00dfe Tour, die es neben K\u00f6ln auch nach D\u00fcsseldorf f\u00fchrt. Dabei wird das alte Liebesdrama von Shakespeares auf eine ganz eigene Art und Weise wieder zum Leben erweckt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Gesprochen wird es in der historischen Schlegel\u00fcbersetzung des Originaltextes, w\u00e4hrend die Musik neue Popsongs im Rosenstolz-Stil bereith\u00e4lt. Dazu kommt der Rosenstolz-Hit \u201eLiebe ist alles\u201c, der sich auch im Titel wiederfindet. Kombiniert wird die alte Geschichte einer ungl\u00fccklichen jungen Liebe mit atemberaubenden Choreografien und einem stimmungsvollen B\u00fchnen- und Lichtdesign sowie Kost\u00fcmen aus dem elisabethanischen Zeitalter.<\/p>\n<p class=\"italic richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Service: Musical \u201eDie Wei\u00dfe Rose\u201c 28. Juli bis 2. August, Karten ab 39,99 Euro (17. bis 21. Juni auch im Capitol-Theater D\u00fcsseldorf); Ballets Jazz Montreal \u201eDance Me\u201c vom 4. bis 9. August, Karten ab 49,99 Euro; Musical \u201eRomeo und Julia &#8211; Liebe ist alles\u201c 12. bis 23. August (26. August bis 25. Oktober auch im Capitol Theater in D\u00fcsseldorf), Karten ab 39,99 Euro. Ort: K\u00f6lner Philharmonie, Karten:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In diesem Jahr findet das Festival vom 28. Juli bis zum 23. August statt und bringt drei Produktionen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":946175,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1828],"tags":[12369,29,5561,30,2989,12353,1420,12368,189519,206172,1209,4983,2715,76175,23084,94,67702],"class_list":["post-946174","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-koeln","tag-capitol","tag-deutschland","tag-festival","tag-germany","tag-geschichte","tag-karten","tag-koeln","tag-musical","tag-musicaldarsteller","tag-musicaldarstellerin","tag-nordrhein-westfalen","tag-philharmonie","tag-sommer","tag-sommerfestival","tag-stueck","tag-theater","tag-weisse"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116405388465578913","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/946174","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=946174"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/946174\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/946175"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=946174"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=946174"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=946174"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}