{"id":946660,"date":"2026-04-15T03:06:30","date_gmt":"2026-04-15T03:06:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/946660\/"},"modified":"2026-04-15T03:06:30","modified_gmt":"2026-04-15T03:06:30","slug":"ottawa-zehn-laender-fordern-ende-der-kampfhandlungen-im-libanon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/946660\/","title":{"rendered":"Ottawa | Zehn L\u00e4nder fordern Ende der Kampfhandlungen im Libanon"},"content":{"rendered":"<p>Ottawa (dpa) &#8211; In einer gemeinsamen Mitteilung haben Kanada, Gro\u00dfbritannien, die Schweiz und sieben weitere Staaten \u00abein unverz\u00fcgliches Ende der Kampfhandlungen im Libanon\u00bb gefordert. Die L\u00e4nder seien \u00abzutiefst besorgt \u00fcber die sich verschlechternde humanit\u00e4re Lage und die Vertreibungskrise im Libanon\u00bb, hei\u00dft es in der von Kanada verbreiteten Stellungnahme. Vor allem Zivilisten und zivile Infrastruktur m\u00fcssten vor den Auswirkungen der Feindseligkeiten gesch\u00fctzt werden.<\/p>\n<p>Die L\u00e4nder begr\u00fc\u00dften die j\u00fcngst zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und dem Iran vereinbarte zweiw\u00f6chige Waffenruhe. Aber auch im Libanon m\u00fcssten nun die Waffen schweigen.<\/p>\n<p>Die Aufforderung folgt auf ein erstes Treffen zwischen israelischen und libanesischen Vertretern in Washington, die zur Aufnahme direkter Verhandlungen der Kriegsparteien f\u00fchren sollen.<\/p>\n<p>Im Zuge des Iran-Kriegs war auch der Konflikt zwischen der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon und Israel wieder eskaliert. Lange Zeit agierte die Hisbollah im Libanon wie ein Staat im Staate. Israel wirft der libanesischen Regierung Versagen beim Prozess der Entwaffnung vor.\u00a0<\/p>\n<p>Staaten: das humanit\u00e4re V\u00f6lkerrecht achten<\/p>\n<p>Die zehn L\u00e4nder mahnten in ihrer Stellungnahme zu dem Konflikt auch eine \u00abAchtung des humanit\u00e4ren V\u00f6lkerrechts\u00bb an, um die Menschenw\u00fcrde zu wahren, Sch\u00e4den f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung gering zu halten und humanit\u00e4re Hilfe zuzulassen. \u00abWir verurteilen aufs Sch\u00e4rfste Handlungen, die zum Tod von UN-Friedenstruppen gef\u00fchrt und die Risiken f\u00fcr humanit\u00e4res Personal im S\u00fcdlibanon erheblich erh\u00f6ht haben\u00bb, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<p>Bei mehreren Vorf\u00e4llen Ende M\u00e4rz waren im S\u00fcdlibanon drei UN-Blauhelmsoldaten get\u00f6tet worden. Nach ersten Erkenntnissen der UN-Friedensmission Unifil erfolgte ein Angriff am 29. M\u00e4rz durch einen Panzer der israelischen Armee, ein zweiter am 30. M\u00e4rz durch eine von der libanesischen Hisbollah-Miliz gelegte Sprengfalle.<\/p>\n<p>Die UN-Mission ger\u00e4t immer wieder zwischen die Fronten. Die Vereinten Nationen haben seit 1978 Blauhelmsoldaten in der Grenzregion stationiert. Aktuell sind daran rund 7.500 Soldatinnen und Soldaten aus fast 50 L\u00e4ndern beteiligt.<\/p>\n<p>Zu den Verfassern der Mitteilung geh\u00f6ren Australien, Brasilien, Kanada, Kolumbien, Indonesien, Japan, Jordanien, Sierra Leone, die Schweiz und das Vereinigte K\u00f6nigreich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ottawa (dpa) &#8211; In einer gemeinsamen Mitteilung haben Kanada, Gro\u00dfbritannien, die Schweiz und sieben weitere Staaten \u00abein unverz\u00fcgliches&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":946661,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1841],"tags":[1912,1605,5697,3364,29,30,551,10883,372,22814,53,47040,8221,4046,1209,293,70307],"class_list":["post-946660","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-bielefeld","tag-australien","tag-bielefeld","tag-brasilien","tag-de","tag-deutschland","tag-germany","tag-grossbritannien","tag-indonesien","tag-japan","tag-jordanien","tag-kanada","tag-kolumbien","tag-konflikte","tag-krieg","tag-nordrhein-westfalen","tag-schweiz","tag-sierra-leone"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116406516833509008","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/946660","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=946660"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/946660\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/946661"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=946660"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=946660"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=946660"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}