{"id":947438,"date":"2026-04-15T10:49:17","date_gmt":"2026-04-15T10:49:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/947438\/"},"modified":"2026-04-15T10:49:17","modified_gmt":"2026-04-15T10:49:17","slug":"del-muenchens-hoffnung-auf-das-unmoegliche-sport","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/947438\/","title":{"rendered":"DEL: M\u00fcnchens Hoffnung auf das Unm\u00f6gliche &#8211; Sport"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vw426e\">Es gibt Situationen im Profisport, da ist es besser, nicht zu viel nachzudenken. Im <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Eishockey\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Eishockey<\/a> kann das besonders in den Playoffs helfen. Egal, wie gut oder schlecht ein Spiel, ein Drittel, eine Aktion war: schnell abhaken und auf das konzentrieren, was als N\u00e4chstes kommt. So lehren es die erfahrenen Spieler und Trainer. Patrick Hager, Kapit\u00e4n des <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/EHC_Red_Bull_M%C3%BCnchen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EHC Red Bull M\u00fcnchen<\/a>, ist mit seinen 37 Jahren und mehr als 1000 Spielen in der Deutschen Eishockey Liga (<a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/DEL\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">DEL<\/a>) ein sehr erfahrener Spieler. Er beschreibt es so: \u201eWenn du es schaffst, im Moment zu bleiben, hast du eine gute Chance, dein Hirn ein bisschen im Griff zu haben und nicht wegzudriften.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die M\u00fcnchner sind seit dem vergangenen Sonntag in der denkbar ung\u00fcnstigsten Playoff-Situation: Ihr Gegner, die Adler Mannheim, hat die ersten drei Halbfinalspiele allesamt gewonnen. Das hei\u00dft, dass die n\u00e4chste M\u00fcnchner Niederlage das Saisonende bedeutet. Yasin Ehliz, Hagers Sturmpartner, hat deshalb die Devise ausgegeben: \u201eKopf aus, einfach drauflos.\u201c Am Dienstagabend funktionierte dieser Ansatz. Der EHC gewann Halbfinalspiel vier gegen die Adler mit 5:1, Ehliz erzielte das wichtige Tor zum 2:1 (38. Minute). Damit blieben die M\u00fcnchner sportlich am Leben und treten am Freitag wieder in Mannheim an.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/sport\/del-playoffs-koelner-haie-moritz-mueller-interview-li.3452587\" aria-label=\"Artikelverlinkung:\" data-track-szde=\"{&quot;event&quot;:&quot;teaser_clicked&quot;,&quot;teaser_clicked&quot;:{&quot;article_title&quot;:&quot;was_soll_ich_mit_meinem_schicksal_hadern&quot;,&quot;doctype&quot;:&quot;&quot;,&quot;label&quot;:&quot;szplus&quot;,&quot;main_topic&quot;:&quot;eishockey&quot;,&quot;object_id&quot;:&quot;li.3452587&quot;,&quot;pcat&quot;:&quot;paid&quot;,&quot;section&quot;:&quot;sport&quot;,&quot;teaser_type&quot;:&quot;article_teaser_top&quot;}}\" data-manual=\"teaser-url\" data-tb-link=\"\" aria-labelledby=\"teaser-httpswwwsueddeutschedesportdel-playoffs-koelner-haie-moritz-mueller-interview-li3452587\" class=\"css-14tg8sh\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/8a330662-03a0-48b3-9be1-78727c9c1c40.jpg\"   alt=\"\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/><\/p>\n<p>Eishockey-Profi Moritz M\u00fcller<\/p>\n<p>:\u201eWas soll ich mit meinem Schicksal hadern?\u201c<\/p>\n<p class=\"css-a6ecqs\" data-manual=\"teaser-text\" data-tb-description=\"\" data-schema-org-speakable=\"true\">Seit 24 Jahren warten die K\u00f6lner Haie auf ihren neunten deutschen Meistertitel. Fast so lange ist Moritz M\u00fcller dabei. Im Gespr\u00e4ch erkl\u00e4rt er, wie er das ausgehalten hat, warum Eishockey auf einmal sexy ist \u2013 und was bei Olympia eigentlich schiefgelaufen ist.<\/p>\n<p>SZ PlusInterview von Johannes Schnitzler<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die Mannschaft von Cheftrainer Oliver David spielt aber weiterhin gegen die Geschichte, denn noch nie ist es in der DEL einem Team gelungen, einen 0:3-Serienr\u00fcckstand noch zu drehen. \u201eDer Berg ist riesig\u201c, sagte Kapit\u00e4n Hager. Hoffnung macht ihm die Qualit\u00e4t und Erfahrung in der Mannschaft, \u201edass wir auch unter Druck funktionieren k\u00f6nnen\u201c \u2013 und die Serie an sich. Denn die war trotz des M\u00fcnchner 0:3-R\u00fcckstandes keineswegs eine, die Mannheim dominiert hatte. Die ersten zwei Partien gewannen die Adler auch dank eines \u00fcberragenden Maximilian Franzreb im Tor in der Verl\u00e4ngerung, Spiel drei stand bis acht Minuten vor Ende unentschieden. \u201eM\u00fcnchen h\u00e4tte vielleicht die ersten zwei Spiele gewinnen m\u00fcssen\u201c, gestand auch Mannheims Nationalspieler Justin Sch\u00fctz ein. \u201eWir waren nicht hoffnungslos unterlegen\u201c, betonte Hager, \u201eteilweise haben wir uns selbst ins Knie geschossen.\u201c Er spielte damit auf die schwache Chancenverwertung in den ersten drei Partien an. M\u00fcnchens Angreifer Markus Eisenschmid formulierte es vor dem vierten Halbfinalspiel so: \u201eWir haben jetzt aus den ersten drei Spielen genug gelernt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eBislang lief in dieser Serie viel in unsere Richtung\u201c, sagte Adler-Trainer Dallas Eakins<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Am Dienstag gewann der EHC nicht nur sein erstes Spiel der Serie, sondern durchbrach auch erstmals die bis dahin fast un\u00fcberwindbar anmutende Mauer, die Franzreb im Tor der Adler errichtet hatte. \u201eWir m\u00fcssen diesen Goalie brechen\u201c, hatte EHC-St\u00fcrmer Chris DeSousa in Spiel drei betont \u2013 und das taten die M\u00fcnchner im Schlussdrittel von Spiel vier. Innerhalb von nur 46 Sekunden trafen Hager und Eisenschmid in der 46. Minute zum vorentscheidenden 3:1 und 4:1 gegen Franzreb, der in den ersten drei Halbfinalpartien herausragende 95 Prozent der M\u00fcnchner Sch\u00fcsse pariert hatte. \u201eBislang lief in dieser Serie viel in unsere Richtung\u201c, sagte Adler-Trainer Dallas Eakins. \u201eWir hatten das n\u00f6tige Gl\u00fcck, hatten Tore und Paraden zur richtigen Zeit. Heute hat uns dieses Gl\u00fcck verlassen.\u201c Trotz der auf dem Papier immer noch komfortablen Serienf\u00fchrung sind die Mannheimer mit dem Kopf keineswegs schon im Finale. Justin Sch\u00fctz hatte bereits nach dem dritten Sieg im dritten Spiel gesagt, er glaube immer noch, \u201edass es eine lange Serie wird\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Eine Serie, in der sich die M\u00fcnchner keinen Fehltritt mehr erlauben k\u00f6nnen. Eisenschmid erkl\u00e4rte es bei Magentasport nach Spiel drei so: \u201eWir haben jetzt sozusagen viermal Spiel sieben.\u201c Die Tatsache, dass jeder in der EHC-Kabine wei\u00df, dass die n\u00e4chste Niederlage das Saisonende bedeutet, sei eine Situation, \u201emit der du umgehen k\u00f6nnen musst, vor allem mental\u201c, unterstrich Hager, der in Badelatschen in die Mixed Zone gekommen war. Oliver David will die Rechnerei, wie hoch die Chancen sind, doch noch ins Finale zu kommen, gar nicht erst zulassen. \u201eMein Kopf w\u00fcrde explodieren\u201c, sagte er, \u201eich muss einiges kleiner denken.\u201c Er hat vielmehr ein Puzzle vor Augen, \u201edas wir l\u00f6sen m\u00fcssen, damit die Saison nicht fr\u00fcher endet, als wir es wollen\u201c. Am Dienstag haben die ersten EHC-Puzzleteile zusammengefunden. Bei diesem Serienstand handelt es sich aber wohl um ein 1000-Teile-Puzzle.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es gibt Situationen im Profisport, da ist es besser, nicht zu viel nachzudenken. 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